Turm (21)

Premiumwanderweg Maisacher Turmsteig

Traumhaftes Herbstwetter wurde heute versprochen und ich hatte auf meiner to do Liste noch unbedingt diesen Weg den Maisacher Turmsteig - 14,1 km über den Maisacher Grat hinauf zum Buchkopfturm. Wie versprochen wurden herrliche Ausblicke, schmale Pfade und wirklich auch alpine anspruchsvolle Wegstücke geboten.

Schon die Anfahrt über Zuflucht war wie immer ein Genuß am frühen Morgen.

Turm (1)

Los ging es für mich direkt in dem kleinen Örtchen Maisach – bei der Ortsverwaltung. Genau 2 Auto standen bereits dort und es wurden auch nicht mehr an diesem Montag. Einsam konnte ich die herrlichen Wege und die Ruhe genießen. Nur an den touristischen Höhepunkte wie die Renchtalhütte oder am Turm selbst und dem direkten Weg dorthin waren dann doch etwas mehr Wanderer unterwegs.

Turm (15)

Ich entschied mich für die Runde entgegen der vorgezeigten Richtung – den Grat wollte ich mir für den Abstieg übriglassen.

Turm (30)

Zu raten sind hier auf jeden Fall gute Wanderschuhe und ich war ehrlich froh, daß ich meine Bergschuhe hervor geholt hatte, denn der Weg verlangt wirklich einiges ab an Trittsicherheit und Kondition. Auf – und Abstiege wurden mit jeweils 656 m angegeben – der Weg als schwer eingestuft. Dem kann ich nicht widersprechen – allerdings hatte ich heute in jeder Weise optimale Bedingungen – wenn es regnet oder sehr feucht ist, wird dies noch um einiges schwieriger.

Turm (45)

Herrlich leuchteten hier die Herbstfarben an den Hängen … ich war froh über die Richtung, die ich ausgewählt hatte, denn so hatte ich einige Aufstiege, die im Schatten waren.

Turm (46)

Einfach traumhaft diese Landschaft mit dem Gemisch von Tannen und Laubbäumen.

Turm (59)

Schnell erreichte ich den ersten Schnapsbrunnen und versuchte einen leckeren Kirschlikör.

Turm (80)

Also immer Kleingeld mitnehmen, damit man hier ordentlich zulangen kann ;-)

Turm (84)

Turm (74)

Stetig weiter hinauf führte der Weg abwechselnd durch Wald – dann wieder an Wiesen vorbei.

Turm (86)

Turm (87)

Turm (91)

Im Wald erhält man immer wieder Möglichkeiten auch dort mal kurz in die Gegend zu schauen.

Turm (93)

Auch gibt es genügend Ruhemöglichkeiten mit und ohne Dach.

Turm (96)

Turm (97)

Turm (99)

Ganz schön stachelig die Gesellen hier ;-)

Turm (100)

Pünktlich nach ca. 1.5 Std. und zur Mittagszeit erreichte ich die bekannte Renchtalhütte.

Turm (101)

Glück gehabt : einen Platz an der Sonne ergattert mit Aussicht auf das dazugehörende Sternehotel Dollenberg am anderen Hang gegenüber.

Turm (103)

Erst mal richtig gestärkt – denn ich hatte ja erst ca. 1/3 der Runde hinter mir und weitere Anstiege zum Turm vor mir.

Turm (104)

Nach ca. 1 Std konnte ich mich losreißen – weiter ging es bergauf …

Turm (105)

… immerhin war das Ziel schon mal recht nah.

Turm (107)

Wieder ein netter Rastplatz – diesmal sogar mit einem Aussichtsfenster…

Turm (108)

Turm (109)

… kann auch mal jemand reinschauen ;-)

Turm (110)

So nun aber war der Turm zum Greifen nah ….

Turm (111)

…. die 136 Stufen mal ganz geschwind erklommen (wers glaubt :-)   ) – nach dem Luft holen konnte ich dann genüßlich und allein die Ruhe und die Umgebung mit Weitsichten geniessen.

Turm (113)

Turm (115)

Turm (117)

Wer will kann sich dann nach dem Abstieg erst mal wieder auf den Himmelsliegen erholen.

Turm (112)

Hinter dem Turm geht dann ein wirklich alpiner Weg nach unten – für die wo richtig herum  laufen ein heftiger Anstieg.

Turm (120)

Nochmal ein Blick nach oben …

Turm (119)

Genüßliche weiche Wege und wechselnde Landschaften erwarteten mich für die nächste Zeit. Mal Schatten ….

Turm (122)

… mal mit Sonneneinstrahlung – hier war es dann weniger matschig…

Turm (123)

…. abwechselnd durch die bunten Laubwälder

Turm (125)

… dann mal wieder Tannenwald mit kleinen Findlingen die einer hierher gekegelt hatte.

Turm (127)

Turm (129)

Und wieder eine nette Gelegenheit zum geschützten Vespern.

Turm (130)

Turm (131)

Sorry aber ich muss einfach diese Farben und Bäume festhalten …

Turm (132)

… hier musste ich übrigens steil abwärts …

Turm (134)

… um kurz darauf wieder etwas nach oben zu gelangen – und wieder Wiesenblick.

Turm (135)

2. te Verpfegungsstelle mit Schnaps – Liköre – Bier – Schorle und auch Honig.

Turm (138)

Turm (139)

Wurde natürlich prommt getestet und für gut befunden ;- )

Turm (140)

Turm (141)

Nun ging es auf die letzte Attraktion hin – dem Maisacher Grat … einem schmalen Pfad an höchster Stelle – man sollte bei der Runde andersrum somit nicht zuviel vom Schnaps probieren sonst wird der Weg ziemlich riskant werden ;-)

Turm (144)

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Turm (149)

Keine Frage bei diesem Weg bleibt kein Wunsch offen … einfach traumhaft.

Turm (155)

Turm (156)

Steil bergab geht es nun … für mich ein Gefühl, daß ich heute morgen die richtige Richtung gewählt hatte – meinen Anstieg fand ich nicht so anspruchsvoll.

Turm (157)

Turm (158)

Der Ort kam immer näher …

Turm (159)

Turm (160)

… und am Parkplatz gab es dann eine kleine Kneipp-Runde für die heißen Füße. Übrigens wer mit Hund läuft sollte auf jeden Fall genügend Wasser mitnehmen.

Turm (161)

Ich war mit Pausen ca. 5.5 Stunden unterwegs gewesen.

Auf dem Rückweg über Zuflucht gab es dann noch einen längeren Sonnenuntergangs-Stopp.

Turm (162)

Turm (163)

Einfach mein Lieblingsplatz hier oben am Kniebis.

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Turm (172)

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Turm (178)

 

Blind (13a)

Schönwald-Blindensee

Durch die Komoot-App wurde ich auf ein kleines Juwel – dem Blindensee- in Schönwald aufmerksam und neugierig gemacht. Schnell war kurzfristig ein Gasthof gefunden, der mich ansprach – Landhotel Schweizerhaus – welcher wirklich schön und ruhig außerhalb von Schönwald liegt.  Da das Hotel erst gerade nach einer Renovierungszeit wieder geöffnet hatte, war ausser mir nur 1 weitere Person an diesem Morgen anwesend. Gut ausgeschlafen ging es erst mal am frühen Morgen durch den leichten Nebel, der hier noch durch das Tal zog.

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Auch die Rindviecher schliefen noch geruhsam in ihren Waldkuhlen.

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Wir genossen schon mal die aufgehende Sonne, die am gegenüberliegenden Hang bereits Schönwald erwärmte.

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Am Hotel zurück schien auch dort bereits auf unsere kleine Terasse die Sonne.

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Hunde sind hier herzlich willkommen und wir bekamen ein EG Zimmer wo man gleichzeitig auch den schönen Garten mit Liegen benutzen kann.

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Der Hinweis des Hotels – ankommen und sich wohl fühlen – wird hier wirklich gelebt. So überraschten mich und ein weiterer Übernachtungsgast ein ausreichendes Frühstücksbüffet mit dem Augenzwinkern der Wirtin … wir dürfen erst gehen, wenn alles aufgegessen ist … tja wir bemühten uns – mussten aber doch irgendwann aufgeben ;-) Aber im Gegensatz zu manchen Hotels – wo gleich im Eingangsbereich steht – mitnehmen von Sachen verboten – wurden wir gebeten doch für die Wanderung noch was mitzunehmen – prima !!

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Ein schönes Ambiente und nette Gespräche – so kann der Tag nur gut beginnen – und dann noch das perfekte Wetter – es blieben einfach keine Wünsche offen.

Blind (11)

Nach den Unterhaltungen entschloss sich der weitere Gast mit mir gemeinsam die Wanderrunde zum Blindensee anzutreten und so wurde der Tag für uns Beide zu einem wirklich entspannten und schönen Erlebnis. Da wir auch diesen Weg vom Haus aus weg starten konnten ging es gleich nach dem Frühstück los – die Autos durften wir am Haus stehen lassen.

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Über Wald-Wiesenpfade und auch einer kurzen Strecke Asphalt kamen wir dem See immer näher.

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Es handelt sich um einen reinen Moorsee, der nur über schmale Stege zu erreichen ist.

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Herrlich liegt der See in der Morgensonne – einzigst das umstrittene Windrad stört etwas das Naturbild aber die Spiegelung im See hat auch was … na ja und Strom wollen wir ja alle  haben.

Blind (13a)

Blind (14)

Bänke laden zum Verweilen und Runterkommen ein – allerdings hatte der Tipp der Wanderapp wohl mehr Menschen erreicht und aufgefordert – so war doch nach einiger Zeit ein reger Betrieb und nicht alle genossen still diesen sagenumworbenen Ort.

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Aber einige Minuten konnten wir in der Stille verweilen – dann zog es uns weiter – also für Ruhe und Erholung dann doch lieber den frühen Morgen oder späten Abend oder einen Tag unter der Woche wählen.

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Dennoch war es ein bemerkenswerter und schöner Ort, den wir dann froh gelaunt verliesen.

Blind (17b)

Nach dem Moor zeigte uns das Schild zwar den Weg nach rechts Richtung Schönwald – wir entschlossen uns allerdings für die andere Richtung, die uns über schöne Wiesenhügel zu einer tollen Landschaft um Schönwald herumführte. Es war dann ca die Strecke, die ich mir eigentlich über Outdooractive vorab ausgeschaut hatte – der Start dieser Runde wäre aber direkt im Ort in Schönwald gewesen.

Blind (17d)

Blind (19)

Hier auf der Anhöhe war dann die von uns erhoffte Ruhe zu finden und es gab eine herrliche Sonnenpause bei sommerlichen Temperaturen.

Blind (18a)

Blind (20)

Herrlich so ein Leben ;-)

Blind (21)

Auch die Mitfahrer des Pferdewagens wurden von der Sonne geschützt ;-)

Blind (22)

Glückliche Kühe ….

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,,,, glücklicher Hund  ….

Blind (24)

…. glückliche Menschen, die auch noch das Bachplätschern in der Seele aufnehmen konnten.

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Blind (27a)

Nach ca. 5 Stunden erreichten wir die kleine Friedhofskapelle in Schönwald.

Blind (28)

Traumhafte Runde – traumhaftes Wetter – traumhafte Eindrücke – ein Tag zum Schwärmen :-)

Der Abschied fiel mir in diesem Fall wirklich schwer -  hier noch eine Aussicht von der Heimfahrt.

Blind (29)

Die Tour hatte ich über Komoot aufgezeichnet – allerdings beim Erreichen des Hotels vergessen zu stoppen – so ist noch eine Strecke mit dem Auto bis zum Cafe in der Innenstadt Schönwalds noch mit dabei – die Strecke zum Wandern dürfte ca. 11 km betragen haben.

https://www.komoot.de/tour/24055186

 

Tri (61a)

Triberg-Wasserfall

Wenn es im Oktober nach sonnigen 20 C riecht, dann sollte man doch die Wanderschuhe spontan bereit halten. So entschloss ich mich am Freitag kurzfristig einen Ausflug in den Südschwarzwald zu machen. Hier bekam ich über die Aufzeichnungs-App Komoot einen “Geheimtipp” für den Blindensee in Schönwald. Diese Runde war für Samstag dann vorgesehen.

Erstmal schon auf dem Hinweg Aussichten auf diese schöne bergige Gegend mit Weitblick.

Tri (46)

In Unterkirnach traf ich dieses Riesen-Wasser-Rad

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Gegen 16.30 Uhr traf ich an meinem ausgesuchten Hotel – dem Gasthof Schweizer Haus in Schönwald ein. Erfreut war ich gleich mal über die ruhige und schöne Lage des Hauses am Ortsausgang. Da der Gasthof nach einer längeren Renovierungszeit von seinen neuen Besitzer erst wieder aufgemacht hatte, war es noch sehr ruhig an diesem Abend. Ich bezog geschwind mein Zimmer und bereute jetzt schon hier nur 1 Nacht bleiben zu können.

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Hunde sind hier willkommen und kosten 6 EUR am Tag – wir bekamen ein Zi im EG mit kleiner Terasse und einem großem Garten, den wir auch benutzen konnten.

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Nachdem hier aber schon der Schatten lag entschloss ich mich den direkt am Haus vorbei laufenden Wanderweg zu erkunden. Auf dem Schild entdeckte ich den Hinweis zu den Triberger Wasserfälle ca. 4 km – also genau richtig für eine kleine Abendwanderung.

Direkt am Waldrand entlang führte uns der Pfad – immer mit schönen Abend-Sonnenlicht.

Im Winter führt direkt der Schneeschuhpfad oder auch Langlaufloipen am Haus vorbei – wurde gleich mal abgespeichert und vorgemerkt :-)

Tri (50)

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Herrlich die Herbstfarben in dem Sonnenlicht – und es stellte sich sofort das in der Hotelwerbung erwähnte Gefühl ein – ankommen und sich wohl fühlen.

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Auch ein Stück Wald war hier dabei – im Moment noch mit Sonnenlicht durchflutet – aber schon jetzt nahm ich mir vor den Rückweg im Dunkeln dann nicht zu Fuß zu machen und in Triberg zu versuchen mit öffentlichen Mitteln oder notfalls mit Taxi zurück zu legen.

Tri (54b)

Ca. 18.30 Uhr errreichte ich das obere Tor des Wasserfalles.

Tri (55)

Aussicht auf Triberg

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Donnernd kracht hier die Wassermenge hinab ins Tal.

Tri (57)

Tri (57b)

Leider liegt der Wasserfall abends im Schatten und so war es schon sehr frisch und feucht in diesem Bereich – auf der anderen Seite ging gerade die Sonne unter.

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Der Vorteil war – es waren kaum noch Besucher unterwegs und wir hatten das Naturschauspiel fast ganz allein für uns.

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Triberg begeistert die Touristen durch seine viele Souvenierläden mit Uhren und Schwarzwaldeindrücken ;-)

Tri (68)

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Ich erfreute mich allerdings mehr an der Entdeckung von Bushaltestellen und dem Fahrplan, der verriet, daß doch tatsächlich stündlich ein Bus Richtung Schönwald fuhr an diesem Tag und Dank der Gästekarte durfte ich hier sogar umsonst mitfahren – perfekt !

 

Dachtel (12)

Wacholderheide Dachtel

Letzter Urlaubstag und schlechtes Wetter … Grund genug in der näheren Umgebung zu bleiben und auch mal nahe an der Heimat zu laufen – wir haben es ja auch schön :-) z.B. im bekannten Heckengäu mit seinen Wacholderheiden mit den Keltengräbern. So fand ich über Outdooractive die passende Runde bei Dachtel mit ca. 8 km.

Über das Naturschutzgebiet Storenberg gelangt man zu den stacheligen Wacholderbüschen.

Dachtel (2)

Wenigstens etwas Farbe an diesem trüben Tag heute.

Dachtel (1)

Aber auch der Wald leuchtete noch etwas im trüben Licht.

Dachtel (4)

Rastmöglichkeiten bzw. Bänke gibt es auch hier jede Menge.

Dachtel (9)

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Dachtel (6)

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Schnell wechselt die Landschaft in die flacheren Wacholderheiden.

Dachtel (11)

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Auch die Kiefern wachsen hier zum Teil etwas seltsam, diese wußte wohl nicht so recht wohin.

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Die Streckenführung geht dann hier am Waldrand entlang durch das einsame Tal.

Dachtel (23)

Dachtel (24)

Die letzte ihrer Art – vor allem noch so gut erhalten mit Blick auf Gechingen.

Dachtel (25)

Dann wurde es wirklich unangenehm feucht von oben :-( selbst die Schafe suchten Schutz.

Dachtel (27)

Zum Glück war der Rückweg fast ausschließlich durch schönen Blätterwald, so war es nicht ganz so naß.

Dachtel (28)

Und die Feuchtigkeit läßt hier die Pilze wachsen – überall regelrechte Pilzstrassen ;-)

Dachtel (29)

Eine wirklich schöne Runde hier vor unserer Haustüre – man weiß das immer gar nicht zu schätzen.

Hirte (20)

Genießerpfad – Hochschwarzwälder Hirtenpfad

Nach einem Blick heute morgen auf meine Wetter App verriet die mir nur Dunst und Wolken daheim – Sonne nur in Richtung Südschwarzwald. Also heutige Pläne umgeworfen und nach einem kürzeren Weg im Südschwarzwald gesucht. Fündig wurde ich hier bei den Genießerpfaden, die in der Regel sehr gut ausgeschildert sind und auch wirklich Wandergenuß bieten. Der Hirtenpfad mit seinen 8 km hörte sich genau richtig an und ich war noch nie dort in der Gegend gelaufen. Die Fahrt dorthin war auch schon mal vielversprechend.

Hirte (1)

Herrliche Blicke auf das Gletscherhochtal – über das Urseetal bis nach Lenzkirch wurden hier versprochen. Der war es – nach anfänglichen Schwierigkeiten den Start der Runde zu finden ging es dann auf den ca. 8 km Weg los. In Lenzkirch muss man einfach nur dem Schild Raitenbuch folgen und eine wirklich kleine enge Straße hoch hinaus auf die Raitenbucher Höhe fahren. Hier oben schon mal herrlicher Sonnenschein – weite Aussichten – also perfekt.

Hirte (19)

Hirte (21)

Während der Runde wurde nicht mit Wanderschilder gespart – man braucht also keinerlei Kartenmaterial.

Hirte (21a)

Im frühen kalten Tau läßt sich ein kurzes Fellpflegebad einlegen ;-)

Hirte (24)

Hirte (25)

Bei solchen Aussichten und Wegen vergißt der Hund, daß er inzwischen schon über 13 Jahre alt ist – der hatte wirklich Freude und Spaß an der Strecke….

Hirte (27)

… und nicht nur der – auch wir erfreuten uns an den weichen Wegen …

Hirte (27a)

,,, wenn man auch bei den Waldpfaden etwas vorsichtiger sein muss.

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Ein Schneeschuhpfad ist hier auch ausgeschildert – gleich mal registriert und vermerkt ;-)

Hirte (28)

Oh man diese Menschen … schauen – fotografieren – lesen … der Hund hatte es eilig  ;-)

Hirte (29)

Informative Schilder mit den Geschichten der Vergangenheit und Einwohner am Rande.

Hirte (30)

Abwechslungsreiche Wegführung.

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Hirte (32)

Und die erste Himmelsliege mit Ausicht lies nicht lange auf sich warten … herrlich

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Wie denn … kaum gelaufen schon wieder hinlegen …

Hirte (43)

Aber Frühstück musste erst mal sein – dazu hatte es heute Morgen nicht mehr gereicht.

Hirte (42)

Aber nicht lange hielten wir es dort aus … schließlich war man ja zum Laufen da.

Hirte (44)

An Rastplätzen wurde aber auch wirklich auf diesem Pfad nicht gespart.

Hirte (45)

Hirte (47)

Nach einem längeren Bergaufstieg auf der anderen Bergseite – ging es auch hier weiter mit den Rastmöglichkeiten.

Hirte (48)

Damit war wohl der kleine Bergaufstieg gemeint.

Hirte (49)

Auf dieser Bergseite verläuft der Pfad dann eine Weile über breitere Schotterwege durch den Wald – aber nicht lange – da erreicht man wieder die Waldgrenze und wie sollte es anders sein…

Hirte (51)

…kurze Verschnaufpause und ein weiterer Versuch für Kalender-Hunde-Bilder ;-)

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Hirte (54b)

“Frauchen das NERVT – da oben gibts bestimmt was leckeres zum Essen :-(

Hirte (54)

Hirte (53)

So und dann endlich mal wieder Himmelsliegen – sogar welche zum Drehen :-)   je nach Sonnenstand

Hirte (59)

Hirte (60)

Und sogar ein Kästchen für Stempel in Pässe, die so manch Wanderer bei sich trägt.

Hirte (61)

Nachdem es die Sonne hier soooo gut mit uns meinte gab es eine längere Pause zum Dösen.

Hirte (62a)

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Hirte (67a)

Genau bis zu dem Zeitpunkt wo die ersten Schleierwolken kamen und es auch gleich empfindlich kalt um die Ecken zog.

Hirte (69)

Hirte (71)

Och nööööö wer soll da denn ans Ziel kommen ;-)

Hirte (73)

Sauberkeitstest bestanden – also nix wie ab an den Parkplatz.

Hirte (74)

Hirte (76)

Eine kurze Kaffee – Rast noch auf dem Heimweg an einem Weiher kurz vor dem Schluchsee.

Hirte (77)

Ok die Hundepfoten wurden auch noch gereinigt – wenigstens bei der Kälte ohne Unterbodenwäsche ;-) wie sonst üblich… auch ein alter Hund wird mal vernünftig.

Hirte (79)

Im Restaurant noch ein leckeres Hausbrot erstanden … so kann man sich entspannt auf den Heimweg machen – schön war´s.

Hirte (80)

Dürr (42b)

Quellenweg Bad Dürrheim

Heutige Radtour war von heftigem Gegenwind begleitet, der das schlechte Wetter zum Abend bringen sollte. Bei unserem Start am Kurpark in Bad Dürrheim erwartete uns allerdings erst einmal blauer Himmel und Sonne – allerdings auch nur 10 C – die sich aber im Laufe der ersten Stunde und der Anstrengungen dann schnell erwärmten ;-)

Vorbei in der Innenstadt am Rathaus ging es weiter ….

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… zum Salinensee

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Die Tour führt hier anfangs dann durch viel Wald und Flur …sogar kleine Wildkatzen unterwegs.

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Dürr (40)

In Schwenningen im Stadtpark Möglingshöhe liegt die Neckarquelle

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Dieser nette – etwas unbewegliche Herr lies sich durch nichts aus der Ruhe bringen ;-)

Dürr (45)

Um dem Gegenwind trotzen zu können – erst mal eine kurze Pause mit Stärkung … meine Begleitung hatte mich heute wieder mit traumhaften selbstgemachten Leckereien überrascht …

Dürr (42c)

… wem da nicht das Wasser im Munde zusammenläuft …. zum Glück saßen wir ja an der “Quelle”

Dürr (42d)

Und schlechtes Gewissen – keinesfalls – bei dem Kalorienverbrauch heute.

Dürr (48)

Das Naturschutzgebiet Schwenninger Moos – wunderschön – hier entscheidet es sich, ob die Regentropfen über den Neckar und Rhein in die Nordsee oder über den Talbach, die Brigach und Donau im Schwarzen Meer landen. Der Rundweg hier beträgt ca. 4 km – wird bestimmt von uns mal erwandert werden – zu einer anderen Zeit allerdings.

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Ein traumhafter Ort um Ruhe und Natur zu genießen und man kann sich auch noch auf den Tafeln schlau machen.

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Mit der Ruhe war es dann spätestens in Villingen vorbei – hier fand heute nämlich ein großer Markt statt – Kontrastprogramm pur.

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Aber auch hier gibt es ein Juwel in der Innstadt, daß uns kurz mal pausieren lies…

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… ein total nettes und sehr liebevolles Cafe und gleichzeitig Blumenlädchen … muss man unbedingt besucht haben – sogar die Toiletten … unbeschreiblich – aber davon gibts kein Foto daß bleibt die Überraschung ;-)

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Wir konnten widerstehen … aber nur mit äußester Beherrschung ;-)

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Weiter ging der Weg immer an der Brigach entlang…

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… bis hin zur Donauquelle in Donaueschingen.

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Heute war eindeutig Sturmtag ;-)

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Nette Skulpturen vor dem Rathaus.

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Der restliche Weg zurück nach Bad Dürrheim führt hier dann über die Felder – ein Grund diese Tour keinesfalls in der Hochsommerzeit zu fahren, da man zu wenig Schatten vorfindet. Heute drohte eher die kommende Wetterfront nun mit dunklen Wolken – aber es waren noch 11 km, die ich mich wirklich etwas quälen musste ;-( aber zum Glück kam der Wind auch mal von hinten und schuppste mich etwas an.

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In Bad Dürrheim angekommen erhielten wir zur Belohnung die letzten Sonnenstrahlen dieses Tages – prima – hatten wir doch wirklich verdient.

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Ein kurzer Spickler in das Fasnachtsmuseum Narrenschopf mit lebensgroßen Figuren aus dem südlichen Baden-Württemberg.

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Alles perfekt gelaufen – kaum saßen wir im Auto – fielen die ersten Regentropfen.

Insgesamt kamen wir auf 52 km – der Quellenweg selbst wird mit etwas weniger angegeben.

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Sulz am Neckar – Burgruine Albeck

Am heutigen Feiertag gab es am Morgen erst mal richtig heftige Regenschauer. Für Mittags jedoch war ein Sonnen- und Wolkenmix mit angenehmen Wander-Temperaturen angesagt. So ging es los in Sulz am Neckar – hier der Qualitätsweg Burgruine Albeck. Wir parkten genau unterhalb der Ruine und gingen entgegen der ursprünglichen Beschreibung gleich hoch hinauf zur Ruine. Über Zick-Zack Waldpfade erreichten wir die alten Gemäuer.

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Schöne Aussichten auf die unter uns liegende Stadt Sulz und das herbstliche Tal.

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Burgfräuleins schauten hier auch aus den Fenstern ;-)

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Grillstellen gibt es auch – für die, die diese Runde andersrum laufen dann zum Abschluß.

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Weiter führte uns der Weg in Richtung Mammutbäume über schöne weiche Wiesenpfade.

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Auch der Hund hatte heute viel von seinen Lieblingspfaden dabei und war hochmotiviert :-)

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Nicht nur die Farben – auch das unten liegende Herbstlaub gab der ganzen Runde heute eine ganz besonders schöne Note.

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Herrliche Farben – vor allem wenn die Sonne sich auch mal kurz sehen lies.

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Nach ca. 2 km erreichten wir die 4 großen Mammutbäume – einfach gigantische Riesen.

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Na dann guckt ihr mal schön die Bäume an – ich machs mir solange bequem ;-)

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Weiter ging es dann eine ganze Weile durch den Tannenwald – bis zu diesem Punkt wo wir einen herrlichen Blick auf die schwäbische Alb erhielten.

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Abwärts ins Weiler Tal – ebenfalls wunderschön in dieser offenen Landschaft jetzt zu wandern – sehr abwechslungsreich diese Tour … dachte ich in dem Moment – aber es wurde noch besser :-)

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Bergauf – Bergab ging es weiter über einen herbstlichen Wald.

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Ja bischen anstrengend war es dann schon ab und an ;-)   …

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… aber immer wieder wurden wir für die Mühen belohnt.

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Dieser Pfad führte uns am gesamten Ort Sulz weit oben vorbei – leider ohne Aussichten auf die gegenüberliegende Burgruine – schade eigentlich :-(

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Da wir nicht bis zum Kastell wollten – kürzten wir die Runde und bogen direkt nach unten zum Ort ab – allerdings musste man hier auf dem rutschigen Untergrund recht vorsichtig sein.

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Im Ort entschieden wir uns für den Rückweg direkt am Neckar entlang.

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Für die Überquerung nahmen wir das kleine Stauwehr und mussten hier allerdings ein kleines Stück wieder zurücklaufen um an unser Auto zu gelangen.

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Zum Schluß waren es dann doch 12.5 km, die uns aber wirklich viel Spaß und Freude machten.

Hier die Aufzeichnung über Komoot:  https://www.komoot.de/tour/23675799

Bülle (24)

Büllefest Moos

Jedes Jahr am ersten Sonntag im Oktober steht die Gemeinde Moos am Bodensee im Zeichen des “Bülle” wie auf der Halbinsel Höri die Zwiebel genannt wird. Jedes Jahr wird seit 1976 in einem anderen Ortsteil mit über 40 geschmückten und dekorierten Ständen dieses Fest mit kunstvoll geflochtenen Zöpfen und Kränzen mit der roten und gelben Bülle ausgestattet.

Bülle (18)

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Danneben gibt es aber auch viele andere landwirtschaftliche Erzeugnisse rund um die Zwiebel.

Bülle (13)

Auch für das leibliche Wohl der Besucher wird hier mit Hilfe von den Vereinen gesorgt. Allerdings ist das Fest allein schon bei den Einwohnern rund um den Untersee sowie auch inzwischen im ganzen Ländle durch Werbung in TV sehr beliebt. Und wie erwartet strömten hier heute die Massen … nicht zu empfehlen ist mit dem Auto zum Veranstaltungsort direkt zu fahren (Parkplätze sind zwar auf den umliegenden Wiesen vorhanden – aber die Staus drum herum !!)  Auch sollte man nicht hungrig dort aufschlagen, denn die Schlangen an den lecker riechenden Ständen sind enorm und man braucht wirklich Standvermögen um hier durchzuhalten :-(    Mit Gedränge und Verstopfungen beim Durchlaufen der Stände muss man rechnen – somit nichts für Menschen mit Platzangst :-) .

Da wir recht früh schon in Moos ankamen fanden wir gleich am Ortseingang einen noch leeren Parkplatz beim Edeka Markt. Von dort aus starteten wir eine ca. 13 km lange Runde, die uns um Moos herum führte und letztendlich am heutigen Veranstaltungsort Iznang vorbei führte. Die Runde fand ich über Outdooractive und bin sie mit der App nachgelaufen.

Der Regen hatte pünktlich am Morgen aufgehört – es zogen nur noch zum Teil etwas dunklere Wolkenbänke über den Horizont.

Bülle (1a)

Für manche Aussichten muss man eben auch mal hoch hinaus :-)

Bülle (1b)

Alles am Bodensee ist immer mit Gemüse oder Obst geprägt – hier wächst der Blaukohl heran

Bülle (1)

” guckst DU ” :-)

Bülle (2)

Im Hinterland von Moos begann dann die Strecke, die uns über Felder – Wiesen und auch Wald führte – zuvor jedoch noch durch einen netten kleinen angelegten Park.

Bülle (3)

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Bülle (5)

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Endlich ein Blick auf den See, der etwas mehr an Sonne abbekam wie wir in dem Moment.

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Wir durchquerten den kleinen Ortsteil Weiler, in dem ich im Juli Sommerurlaub gemacht hatte.

Bülle (10)

Hier ein Rückblick auf den Hegau mit seinen Kegelbergen.

Bülle (11)

Über eine längere Strecke am Waldrand entlang und dann abwärts durch den Wald gelangten wir nach Iznang … und ehrlich … in dem Gedränge wäre ich ab und an lieber dieser einsame Pilz gewesen ;-)

Bülle (12)

Aber wir haben uns tapfer durchgekämpft – was zu Essen und Trinken ergattert und dann auf dem Rückweg nach Moos zum Parkplatz gab es noch einen längeren Aufenthalt im Seebad Moos mit angenehmer Ruhe … bis auf ein kurzes Brummen über uns ;-)

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Sonnenplätzle inklusive !

Bülle (21f)

Im gegenüberliegenden Radolfzell gab es eine Segelregatta.

Bülle (21d)

Bülle (20)

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Gute Entscheidung mit dem Parkplatz ausserhalb sowie auch der eine schöne gemütliche Runde, die man hier zur Veranstaltung dazu nehmen kann. Der Wettergott war uns auch gnädig … was will man mehr :-)

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Freiersberg – Glaswaldsee

Der mystische und sagenumwobene Glaswaldsee in der Nähe von Bad Rippoldsau-Schappach wurde während der letzten Eiszeiten durch einen Gletscher aus dem Buntsanstein herausgeholt und wird durch unterirdische Wasserzutritte gepeist. Man kann diesen vom oben erwähnten Ort erreichen – diese Wanderung ist ca. 16 km lang. Da dies mit meinem doch in die Jahre gekommenen Vierbeiner einfach zu lang ist, habe ich mich für eine kürzere Alternative aus Richtung Bad Peterstal entschieden. Gestartet bin am Parkplatz Freiersberg. Hier startete ich auch bereits im letzten Winter zu einer Schneeschuhtour, die mich allerdings im 2. Teil nur an den Aussichtspunkt zum See damals brachte. Inspiriert durch einen Wanderkollegen aus FB sah ich nun diese Bilder wieder und erinnerte mich, daß ich unbedingt den Ort mal ohne Schnee erleben wollte. So war der Tag heute ideal – erst für Abends war Regen vorhergesagt und so entschied ich mich zu einem recht frühen Start für diese Jahreszeit.

Gleich auf der Fahrt schon mal sehr herbstliche Eindrücke mit Bodennebel.

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Hier die Aussicht hinunter nach Bad Peterstal.

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Start am Parkplatz – im Winter war hier die Hütte für die Langläufer bewirtschaftet.

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Auch eine Teilstrecke des langen Westweges geht hier vorbei.

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Die Wassertanks wurden gleich mal aufgefüllt.

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Gleich zu Beginn galt es einen recht steilen Hang nach oben zu laufen aber mit langsamen Tempo war das recht gut zu bewältigen … und dabei findet man auch so allerhand :-)

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Das ist der Unterschied Wandern – Fahrradfahren man bekommt viele kleine Details zu sehen macht aber eben keine große Strecke – beides hat Vorteile. Auch ein kleines Waldtier zählte heute zu unseren Entdeckungen.

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Aber auch die Weit-und Aussichten durften nicht fehlen….

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… wenn auch hier etwas eingeschränkt – aber die Sonne spickelte immer irgendwo hindurch.

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Dafür wunderschöne sandige und weiche kleine Pfade.

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Dieser führte uns zum Aussichtspunkt – hinunter auf den See.

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Auf dem Weg nach unten wurde der Wald etwas lichter und selbst vertrocknete Farne sehen in dem Licht einfach genial aus.

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Unbeschreiblich schön liegt dann der See vor einem und die gesamte Umgebung wird im Wasser – was immer etwas “rostig” aussieht wieder gespiegelt.

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:-) nicht nur die Umgebung … wer schaut den da aus dem Wasser raus ….

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Einfach ein Ort der Ruhe und Stille – zumindest heute – ich konnte ca. 1 Stunde hier ungestört diese fazinierende Natur und mein Frühstück in der Sonne genießen.

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Auch eine Wetterschutzhütte gibt es hier in der man zur Not auch mal übernachten kann – davor noch eine größere Feuerstelle.

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Nur schwer konnte ich mich von diesem Ort trennen und begab mich an den Aufstieg, der allerdings auf der anderen Seite des Sees nicht so komfortabel zu laufen war. Über einen kleinen felsigen und steinigen Weg ging es wieder hinauf.

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Die Runde führte uns über einen anderen Weg dann zurück zum Ausgangspunkt. Allerdings hatte ich hier teils Probleme den richtigen Weg zu finden – aber zum guten Schluß kamen wir da wieder raus wo das Auto stand.

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Ein kleiner Märchenwald mit viel moosbezogenen Felsen

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Bei der Heimfahrt stellte sich bei mir ein Hungergefühl ein und ich besuchte noch die Kniebishütte – bekam sogar einen geschützten Sonnenplatz, denn das Regenband wurde inzwischen von kräftigem Wind hierher geblasen.

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Für das leckere Essen und das Radler hielt das Wetter aber gerade noch …

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… und auch der Hund war voll und ganz zufrieden :-)

Alles richtig gemacht – kurz nach meiner Abfahrt kamen dann die dicken Regengüsse :-(

 

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Tour de Murg Freudenstadt-Rastatt

Vor 2 Jahren bin ich diese Tour schon mal gefahren – allerdings in der Hochsommerzeit. Da man im letzten Teil viel auch über offenes Gelände fährt, war es mir damals am Schluß zu heiß und die letzten km wirklich eine Qual. Deswegen entschied ich mich diese Runde einfach zu einer anderen Jahreszeit nochmals zu testen. Diesmal war es aber eher so, daß ich am Anfang schon fast bedauert hatte keine Handschuhe mitgenommen zu haben – in den Tälern und im Wald war es doch sehr herbstig frisch bei 12 C. Gestartet sind wir heute am Stadtbahnhof in Freudenstadt (samstags parken ohne Gebühr ! ) Steil bergab führt der Weg erst mal in Richtung Baiersbronn an kleineren Anglerseen vorbei.

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Baiersbronn hat sich hier schon sehr künstlerisch auf den Herbst eingestellt – die Kürbisse in allen Variationen einfach göttlich ;-)

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Genutzt wurde die Zeit dort auch um kalte Hände aufzutauen und den 1.Kaffee zu genießen.

Von Baiersbronn führt der Weg durch ein offenes und flaches Tal.

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Genußradeln pur – die ganze Strecke von ca 67 km enthält 3 Steigungen wo ich tatsächlich dann auch mal absteigen musste – mit M-Bikes oder E-Bikes ist das eher nicht erforderlich. Angelika´s Elektro- Radl war fast nicht zu bremsen ;-)

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Ein kleiner Felstunnel, den wir heute ganz bewußt begrüßt hatten, denn damals hatten wir uns hier beim Fototgrafieren kennen gelernt und seither schon viele gemeinsame Rad-oder Wandertouren nachgelegt. Ja so eine Rast oder Pause kann auch wirklich mal eine Bereicherung sein nicht nur um schöne Fotos zu knipsen ;-)

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Richtung Forbach werden die Täler steiler und enger …

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… und man hat so manche Einblicke auch nur von weit oben.

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Ganz leicht ist zu erkennen die kommende Herbstfärbung.

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Um Forbach herum zogen zum Teil dann doch dunklere Wolkenbänke durch …

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… aber zum Glück – in unsere Richtung war immer strahlend blauer Himmel.

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Nach einer weiteren Pause in Gernsbach erreicht man dann doch recht schnell die Ebene und läßt den bergigen Nordschwarzwald zurück.

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Den letzten Teil Richtung Rastatt muss man leider ab und an auch neben Hauptverkehrsstraßen zurücklegen, was mir persönlich nicht so sehr gefällt – aber es ist nur ein kleiner Teil und vor Rastatt kommt man auch wieder in parkähnliche Landschaften, die mehr Ruhe und vor allem auch Schatten spenden.

Hier gibt es auch vor Rastatt ein Unimog-Museum in dem heute auch die Möglichkeit bestand Testfahrten über eine Außengelände zu machen und die Geländetauglichkeit dieser Fahrzeuge zu testen … nix für mich – aber es gibt bestimmt Einige, die sowas toll finden ;-)

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Angekommen in Rastatt verblieb uns noch etwas Zeit bevor wir mit dem Eilzug (1 Std. Fahrtzeit) dann Richtung Freudenstadt wieder zurück fuhren. Wir nutzten dies zu einer kleinen Umrundung des Residenz-Schloßes des Markrafen von Baden-Baden mitten in der Stadt.

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Sehr impossant und gut erhalten – beinhaltet wohl jetzt ein Museum. Mir persönlich gefiel das kleine ehemalige Teehäuschen wesentlich besser :-)

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Zurück zum Bahnhof wo unser Zug pünktlichst um 16.29 abfuhr … leider auch hier ein kleines negatives Erlebnis … der Bahnsteig ist mit Räder weder mit Aufzug noch mit Möglichkeit zum hochrollen erreichbar. D.h. die Räder müssen die Treppen hochgetragen werden. Somit sollte man immer genügend Zeitvorrat mitbringen um sich hier gegenseitig zu helfen.

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In Freudenstadt angekommen empfing uns hier der heute schönste farbenbrächtigste Herbstbaum in der Fußgängerzone.

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Nachdem so ein Tag ja auch gebürend abgeschlossen werden muss, landeten wir dann noch im Turm-Bräu in Freudenstadt – was man wirklich empfehlen kann – allein schon die Ausstattung ist sehenswert rustikal und das Essen war auch sehr lecker.

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Nach 67 km durfte es dann auch etwas deftig und ungesund sein ;-)

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Herbstrunde Deckenpfronn-Gültlinger Höhe

Ja ist denn gerade April oder Herbst ? So genau läßt sich das nicht definieren … Wetter macht was es will – mal Sonne – mal Regen … so entschied ich mich heute für eine kürzere Runde in der näheren Umgebung. Von Deckenpfronn zum Schafstall auf der Anhöhe in Gültlingen. In den Monsterwolken gab es zum Glück auch einige Lücken und so machte diese Herbstrunde wirklich Spaß  – und wir blieben ohne einen Tropfen bis zum Schluß :-)

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Jede Menge herbstliche Impressionen gab es hierbei auf dem Weg ….

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…. die Wolken mal aus einer anderen Perspektive ;-)   ….

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… eigentlich bietet der Herbst wirklich sehr viel zum Sammeln …

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… Kastanien sind hier immer ein beliebtes Ziel … ich hatte Glück ein paar zu ergattern …

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… auch ein paar Eicheln fanden wir unterwegs …

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…. und so vieles an Eindrücken.

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Herrliche Aussichten hier über Gültlingen in Richtung Nordschwarzwald – Simmersfeld

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Die bedrohlichen Wolkengebilde ließen aber auch ein paar Wolkenlücken für uns übrig.

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Genau richtig zum Verweilen und Ausschau halten.

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Ein herrliches Plätzchen genau vor der Haustüre.

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Etwas Herbst – wobei die Färbung in den meisten Gegenden noch aussteht …

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… und noch ein Überbleibsel aus dem gerade verabschiedeten Sommertagen ;-(

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Donautal-Radweg Etappe 1 Donaueschingen-Sigmaringen

Gestern war eine Radtour auf dem Plan. Start in Donaueschingen – Donauquelle – und Ende dieser 1. Etappe des langen gut ausgebauten und ausgeschilderten Radweges war für mich Sitgmaringen (87 km). In dem unter 1. Etappe hinterlegten Link kann man hier sehr viele Informationen über den Wegverlauf – der einzelnen km – oder aber auch Querwege oder Sehenswürdigkeiten entnehmen. Da ich das Donautal bereits durch einige Wanderungen mit dem Hund kennengelernt hatte – wollte ich heute nur die Strecke mal auf die Schnelle radeln – also ohne Besichtigungen etc. Nachdem 87 km mit meinem Rad kein Zuckerschlecken bedeuten war ich auch sehr zeitig um 8 Uhr bei frostig herbstilichen Temperaturen von grad mal 8 C in Donaueschingen.  Gemütlich besichtigte ich erst mal die Donauquelle, die in der Ortsmitte zu finden ist.

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Entlang des Schloßparks fand ich auch gleich das Schild “Donautalradweg” und der Hinweis Richtung Sigmaringen.

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So ging es los – die Felder waren noch im morgendlichen Herbstdunst.

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An den Spinnweben hingen noch die Morgentropfen :-)

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Ganz langsam kam ab und an mal ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke.

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Auch eine Schwanen-Großfamilie war hier schon unterwegs.

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Der Streckenverlauf des Weges geht hier überwiegend über Felder und Wiesen – allerdings auch teilweise in unmittelbarer Nähe von Bundesstrassen was gerade unter der Woche mit Lärm durch LKW s etwas störend für mich war. Aber es kommt ja immer auf den jeden Einzelnen und seinen Ansprüchen an – manch Andere stört das soweit gar nicht. Was man aber auf jeden Fall erwähnen muss, ist daß der erste Teil dieser Strecke durch den Verlauf über Felder immer ohne Schatten ist. So war ich froh, daß ich mir die Runde nicht im Hochsommer ausgesucht hatte.

Hier eine neue wunderschöne Holzbrücke vor dem kleinen Bahnhof Zimmern.

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Kurz nach diesen Aufnahmen hatte ich leider eine unliebsame Begegnung mit einem seltsamen Menschen, der mich ungefragt und unvermittelt vom Rad holte. Aufgrund der Attacke sah ich mich gezwungen die Polizei zu holen und musste aus diesem Grund meine Runde ca. 45 Min unterbrechen und ehrlich gesagt mir ist auch so etwas die sonst übliche Freude über Natur und Bewegung abhanden gekommen gewesen. Trotzdem setzte ich die Runde dann fort.

Bei Immendingen versinkt die Donau dann mal plötzlich total.

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Doch Wasser bahnt sich ja seinen Weg und kurz darauf plätscherte es dann auch schon wieder.

Durch Tuttlingen sowie auch dessen Industriegebiet führt die weitere Wegstrecke….

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… und dann kommt endlich das felsige Donautal – hier wurde dann auch langsam meine Laune wieder etwas besser :-)

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Plötzlich kamen mir auch verschiedene Orte wieder so bekannt vor – wie hier bei Mühlheim wo ich einst die Märzenbecherblüte im Hintelestal im Frühjahr bewunderte.

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Damals dachte ich noch – auf dem Radweg muss ich auch mal unterwegs sein ;-)

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Schön ist hier entlang der Täler die Wegführung – meist eben … doch in Richtung Beuron kamen ein paar leichte Steigungen hinzu und hierbei stellte ich dann fest, daß mein Rad die Attacke leider wohl doch nicht unbeschadet überstanden hatte :-(

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Ganz langsam sieht man hier schon die Verfärbung des Laubes.

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An diesem Tisch nahm ich heute keinen Platz – aber bestimmt gut für heiße Sommertage ;-)

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Auf den umliegenden Felsen kann man immer wieder Häuser ausmachen, die direkt am Abhang hingestellt wurden …. ich glaub hier muss man schwindelfrei sein um das genießen zu können.

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Dank freundlicher Wanderer, die mir beim ersten Mal die Kette wieder mit einfädelten, schaffte ich dann – nach einem nochmaligen 2. Verlust – die Ankunft im Klosterort Beuron. Das Schild kam wahrlich genau zum richtigen Zeitpunkt.

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Und nicht nur das Schild war gold wert – mir wurde auch sofort und spontan geholfen. Ruckzuck hing das Rad am Hacken und die Schäden wurden behoben und mir die Weiterfahrt doch etwas entspannter gemacht – ein grosses Dankeschön hier noch mal an die Werkstatt.

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Nein – dies war nicht der Besitzer der Werkstatt  ;-)

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Durch das obere Donautal bis Sigmaringen ging es dann doch noch ab und an Steigungen hoch, so daß ich wirklich froh war, daß das Rad wieder in Ordnung war und ich so nette Unterhaltung hier hatte, die meine doch trüben Gedanken etwas ins rechte Licht wieder zurückbrachten.

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Hier noch ein paar Eindrücke, die mich dann bis Sigmaringen begleiteten.

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Hier findet man dann auch ein paar Wegstrecken, die dann durch schattigen Wald führen.

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Viele der Bergrücken und Felsen kannte ich von meinen Wanderungen, die über diesen Blog auch unter Donauläufe eingesehen werden können. Meist hatte ich diese auch im Herbst gemacht und war doch sehr faziniert von den Strecken, die als Premiumwanderwege angeboten werden. Allerdings muss man gerade im Herbst auch teilweise mit Morgennebel rechnen – es empfiehlt sich hier immer die aktuellen Wettervorhersagen zu beachten.

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Nach regulären 87 km erreichte ich nach ca. 8.5 Stunden mein Ziel in Sigmaringen.

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Leider gab es dann noch eine weitere negative Erfahrung – die ich nicht zum ersten Mal erlebte … einerseits will man den Tourismus – auch mit solch Wegen den Radtourismus fördern, aber anderseits gibt es gerade immer wieder bei der Benutzung der DB oder der diversen Kulturbahnen Schwierigkeiten, wenn man mit Rädern diese benutzen will. 1. Punkt war, daß das Internet in Sigmaringen so schlecht ist, daß ich über die DB-App meine Fahrkarte nicht buchen konnte. Die Benutzung und Bedienung der Automaten kann nur mit entsprechendem Zeitvorrat genutzt werden, weil man gefühlt sich durch das ganze Angebot der DB durchtippen muss. Für Nutzer, vor allem ältere Personen, die nicht oft und ständig mit der DB unterwegs sind eine wahre Zumutung (ich zähle mich inzwischen zu diesem Personenkreis). Wenn dann mal alles geschafft ist und man hat das Glück auf einen Bahnsteig zu kommen wo man keine Treppen mit dem Fahrrad überwinden muss, dann bleibt nur noch die Aufregung um den Zug, der da kommen mag. Ich hatte gestern mal wieder das Pech – Einsatz eines Uralt-Modells … 3 hohe Stufen in einem extrem engen Aufstieg mit Rad unterm Arm zu erklimmen – ein wahrer Kraftakt … also ältere Personen womöglich noch mit E-Bikes sollten sich rechtzeitig nach Hilfe umsehen oder absprechen. Leider war auch nur 1 Abteil dafür geeignet ein gewisses Kontigent an Räder aufzunehmen, um daß auch noch andere Bahnreisende noch irgendwie den Zug betreten können. Nicht immer stößt man hier als Fahrradinhaber auf Verständnis der anderen Reiseteilnehmer. Also nach meinen bisherigen Erfahrungen ist das Erlebnis und die Vorraussetzungen der DB immer als negativer grönnender Abschluß eines solchen Tages zu verzeichnen – eigentlich schade … im Lautertal z.B. werden hier während der Sommerzeiten an Wochenenden oder in Ferienzeiten Radbusse eingesetzt, die auch funktionieren. Die DB sollte hier doch mal etwas mehr an Kundenfreundlichkeit und Möglichkeiten investieren um auch den Aggressionen von Reisenden, die ggfs. mal nicht mehr in den Zug kommen, weil einfach kein Platz mehr zum Laufen, hier vorzubeugen. Mein Kommentar hierzu werde ich aufgrund meiner Erfahrungswerte der Bahn mal zukommen lassen. Ich glaube aber nicht, daß ich hier noch erleben darf, daß sich diesbezüglich was ändert.

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Schlichemklamm

Zwar waren die Temperaturen nicht so, daß man zwingend ins oder ans Wasser heute musste, aber in der näheren Umgebung wollten wir heute noch was Besonderes für unsere Hundesenioren machen, bevor sich der Sommer ganz verabschiedet. Nachdem ich im Frühjahr 2016 hier bereits von Epfendorf aus eine Wandertour gelaufen war, wollte ich heute mal von der anderen Seite des Tals anfangen. Unter Outdooractive fand ich gleich mal genau das was ich suchte – von Irslingen aus – von den km war es auch aktzeptabel, wenn auch von uns aus  noch ein wenig abgekürzt wurde. Sehr herbstig und rutschig war es hier an den Stellen direkt am Wasserlauf entlang. Zu Beginn der Runde hatten wir noch Glück und es schien die Sonne, die sich leider im Laufe der Zeit verabschiedete – aber ohne Regen – immerhin.

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Auch eine Seniorendame, die mit 13 Jahren gemütliche Runden noch mitlaufen mag.

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Wenn Wasser mit dabei ist, ist auch mein 13 Jähriger noch voller Eland mit dabei … die täglichen Runden allerdings werden doch inzwischen mit gemütlicher Gelassenheit erledigt.

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Sehr schön kann man hier auf kleinen – aber rutschigen Pfaden – entlang des Wasserlaufes talwärts absteigen.

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Viele Pausen zum Schauen und Verweilen waren heute eingebaut.

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Unserer Jüngsten im Bunde hat es glaub auch gefallen … auf jeden Fall Wasserratte :-)

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Das ist auch für uns das Schöne … man ist in so einer Ruhe völlig entschleunigt.  Es waren heute an einem Wochentag übrigens nur 1 Pärchen hier unterwegs – vermutlich lag es auch an dem etwas unsicheren Wetterprognosen.

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Ein herrliches Wiesental in Richtung auf Epfingen – die Runde hier ist so, daß man über Wald-und Wiesenpfade auf der einen Seite läuft – und auf der anderen Seite dann zurück auf einer Asphaltstrasse vorbei an Koppeln … mit zotteligen Rinder.

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Rückweg erfolgt dann wieder über die Schlichenklamm – macht aber auch nix … auch von der anderen Seite aus gelaufen sieht man die Gegend wieder neu und manch einer muss noch mal kurz was aufräumen :-)

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Uns hat die Runde sehr gefallen, wenn auch ein Nabu-Ranger am Ende unserer Runde den freundlichen Hinweis anbrachte, daß auch alte Hunde hier an der Leine zu bleiben haben  – dies als Hinweis für interessierte Nachläufer mit Vierbeiner …

Es gibt wie oben erwähnt 2 Runden, die ich hier ausprobiert habe – die im Frühjahr 2016 war natürlich aufgrund der Schneeschmelze mit wesentlich mehr Wasserfällen bestückt – heute dafür war es wesentlich ruhiger und gemütlicher.

Die 1. führt dann noch über die obere Gegend und Felder s. Tour Epfendorf

https://www.outdooractive.com/de/wanderung/mittlerer-schwarzwald/paradiestour-schlichemklamm/14432933/

Die 2. war die von heute

https://www.outdooractive.com/de/wanderung/mittlerer-schwarzwald/schlichemtal-rottweil-schwarzwald-baden-wuerttemberg/106544728/

 

 

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Freudenstadt-Langenwaldsee

Da die heutigen Temperaturen geradezu ideal waren für eine kleine Wanderungen mit unseren 13 jährigen Vierbeinern zog es uns in den Schwarzwald – Richtung Freudendstadt – Parkplatz am Hotel Langenwaldsee.

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Sehr schön gelegen ist das Hotel hier und wohl auch Hundefreundlich (wenn auch nicht billig) wie man unterwegs hörte.  Das Auslaufgebiet ist jedoch vorzüglich.

Gleich mal typisch für das Schwarzwaldgebiet – es plätschert meist überall :-)

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Sogar die Jüngste im Bunde traute es sich auch – na ja wenn es die Alten vormachen :-)

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Hungrig nach Cafe und Kuchen zog es uns erst mal in die Richtung zum Waldcafe “Teuchelwald” – allerdings fiel hier die Wahl des Kuchens aufgrund der leckeren Auswahl wirklich schwer.

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Sehr gemütlich kann man hier im Biergarten auch bei leichtem Regenschauer geschützt und den Sonnenschirmen sitzen. Alles ist hier sehr liebevoll arrangiert – wirklich ein Tipp zum Vespern und Schlemmern während den Wanderungen.

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Der Rückweg durfte dann doch schon etwas länger sein und so entschieden wir uns noch zu einem Weiher zu marschieren – Volltreffer – direkt am kleinen Campingplatz ein wahres Idyll.

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Ahhh endlich mal wieder ins Wasser dürfen ;-)

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Und weiter oben gab es sogar noch einen größeren See – so prima – der wurde auch noch umrundet.

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Hier blühten auch die Erikagewächse schon schön – es wird langsam herbstig :-(

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Es gab einen Sonnen – und Regenmix … wunderschön mit einem leichten Regenbogen

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Ach was haben wir doch für brave Wuffs – die Enten können im Hintergrund schwimmen …

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…. überhaupt kein Problem mit den richtigen Argumenten in der Hand  :-)

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Eine wirklich schöne Runde – einzigst der Lärm der Landstrasse hoch zum Kniebis hallte ab und an etwas durch das Tal.

Hier die Aufzeichnung – waren knapp über gemütlich 8 km : https://www.komoot.de/tour/22447093

 

 

 

 

 

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Osterseen-Radtour

Eine Tour abseits des Rummels vom Starnberger-Sees suchte ich mir heute aus und da kam mir die Runde um die Osterseen, die fast genau an meinem Ort los ging, gerade recht. Über Outdooractive kann man sich vor Ort diverse Vorschläge runterladen – einfach praktisch, wenn man dann auch auf der Karte verfolgen kann, ob man noch richtig ist. Aus diesem Grund habe ich an der Runde keine eigene Aufzeichnung über Komoot machen können.  Offiziell geht die Runde im Ort Seeshaupt los. Von dort aus geht es erst mal gemütlich über Wiesen – Felder und kleinen Höfen, die u.a. auch was zur Attraktion beitragen – wie hier mit einer kleinen Eisenbahn, die man für 50 Cent zum Laufen bringt.

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Nach einigen km erreicht man dann den ersten Natursee – den Fohnsee – hier ist alles Naturschutzgebiet – Moore – Seen – Wälder – ein rießiges Gebiet und immer mit schöner Sicht auf die Bergkette.

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Allerdings auch mit kleinen Nachteilen … an diesem Ort stand ich keine 2 Min am Ufer und hatte ruckzuck gleich mal mehrere Schnakensticke :-(

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Immer tiefer ging es dann in das Naturschutzgebiet – zum Teil musste man hier auch Laufen, da mit Radeln das nicht immer so einfach war.

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Aber das stand auch schon in der Tourenbeschreibung, daß man aufgrund der Wegbeschaffenheiten doch ab und an absteigen muss … der eine freiwillig – der andere unfreiwillig :-(   über Wurzelpfade ist halt nur ein M-Bike geeignet.

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Aber die Entschädigung lies nicht lange auf sich warten – eine tolle Badestelle wo so gut wie noch niemand unterwegs war … und schon gings los mit dem Morgenbad …

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…. Genuß pur – Wasser angenehm warm und im sonnigen Bereich schimmerte alles total grün – aber ohne Algen – Wasser war glasklar.

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Hier eine Quelle, in der frisches Wasser in die Seen transportiert wird.

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Die weiteren km ging es eigentlich nur ausschließlich durch Wälder mit und ohne Aussichten aber Naturgenuß pur und vor allem auch sehr angenehm bei den heißen Temperaturen.

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Inzwischen waren auch schon ein paar mehr Radler oder Wanderer unterwegs – aber wirklich nur sehr wenige – kein Vergleich zu den Massen vom See.

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Auf einer letzten Anhöhe bevor es bergab zum See ging genoß ich die totale Ruhe – so was hat man wirklich selten – und dann noch mit solch einer Aussicht – ich wollte gar nicht mehr weg.

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Wunderschöne Radrunde mit nicht so vielen km – lädt ein zum Rasten und Genießen. Wer jedoch kein Vesper oder Getränk mit hat der muss dann doch irgendwann mal wieder in die Zivilisation. Aber es gibt Schlimmeres :-) und ein Mittagsbad in der Hitze entschädigte doch so manches.

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Hier die Tourenbeschreibung:       https://www.outdooractive.com/de/radtour/pfaffenwinkel/osterseen/101402557/

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Radrundtour um den Starnberger-See

Mein Standort am Starnberger See war ein kleiner Ort – St. Heinrich auf der unteren Uferseite des Sees. Direkt gegenüber meines Hotels gibt es eine Surf-u. Segelschule in der man jede Möglichkeit zum Wassersport erlernen hat – aber auch die Möglichkeit hat hier im See baden zu gehen. Dies ist leider am Starnberger See nur an einigen Stellen möglich, da sehr viel vom Ufer privatisiert und abgesperrt ist. Aber es finden sich Möglichkeiten – auch abseits dem ganz großen Rummel der Strandbäder.

Am Morgen dampfte die Umgebung noch etwas vom Gewitter in der Nacht.

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Aber schon der Himmel und die Umgebung versprachen einen wundervollen sonnigen Tag.

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Hahhhh ertappt … Krallen schärfen ;-)

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Über Outdooractive hatte ich mir eine Seerunde ausgesucht, die mit 50,3 km angegeben war. Allerdings zeichnete ich selbst auf und suchte mir meine eigenen Wege – die etwas von der vorgegebenen Route abweichen können. Insgesamt kam ich auf 52 km, die aber wirklich sehr gemütlich und entspannt zu fahren waren.

Erster Halt war gleich im Nachbarort Seeshaupt alles war noch ruhig und friedlich um die Zeit.

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So traute ich mich auch auf einem eigentlich Wanderweg dann entlang zu fahren – der war eindeutig schöner, als an der Straße entlang :-)

Entlang auf schönen Wald- und Wiesenwegen (auch Radwege) fand ich dann eine besonders schöne Stelle um das Morgenbad mit schöner Aussicht auf die Bergkette einzubauen.

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Einfach herrlich – im klaren Wasser hier zu schwimmen – immer noch waren nur ganz wenige Radler oder Jogger unterwegs – und so genoß ich erst mal die Sonnenstrahlen und die Ruhe, die mich hier umgab.

Der Weg führte mich u.a. zum Buchheim Museum wo ich durch den Park fuhr und auch am anderen Ende zum Glück wieder einen Ausgang fand ;-)

Dieses Ungetüm stand vor dem Museum … Krake frisst Autowrack ;-)

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Überall am See findet man herrliche Gebäude – alte Villen – aber auch viele private Anwesen, die wirklich wundervoll gelegen sind an diesen Orten. Mir genügten heute schon die schönen Radwege und die immer wiederkehrenden Aussichten über den See.

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Auch eine Kaffeepause durfte mal zwischen drin sein.

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Manche Strandbäder sind hier wirklich sehr großzügig und parkähnlich – es fallen hier aber auch gerade am Wochenende sehr viele Münchner ein, die der Großstadt entfliehen und hier zum Sonnen und Grillen anreisen.  Hier schöne Hibiskusblüte an der ich nicht vorbei kam.

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Wer Lust hat kann hier mit einem kleinen Fährboot auf die Roseninsel tuckern….

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…. oder aber mit der etwas größeren Fähre auch die Orte am See so erkunden.

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Im Ort Starnberg selbst war ziemlich viel Menschengedränge, so daß ich dort ganz schnell durch fuhr und mir für die Mittagsrast lieber ein gemütliches Restaurant / Cafe im Ort Berg suchte. Gemütlich kann man hier genau über dem Wasser sitzen und entspannt dem Treiben auf dem See zuschauen.

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Entlang der anderen Uferseite kommt man so gut wie gar nicht ans Ufer. Herrschaftliche Villen säumen hier den Uferbereich oder den Berghang und ich musste schon wirklich fast ganz bis zum Ausgangspunkt zurückfahren um hier in der Nähe eines Zeltplatzes dann etwas Wiese und Ruhe zu finden um nochmal baden zu gehen. Aber die Ausdauer hatte sich gelohnt – im hinteren Bereich waren dann doch nicht ganz so viele Badegäste und ich hielt es tatsächlich noch 2 Stunden bis kurz vor der Dämmerung aus.

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Der Himmel verfärbte sich am Abend wieder herrlich – Genuß pur.

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Prost mit einer Erdbeerbowle auf einen perfekten Sommertag.

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Hier meine Aufzeichnung über Komoot: https://www.komoot.de/tour/21990851

Radtourvorschlag Outdooractive:  https://www.outdooractive.com/de/radtour/starnberger-fuenf-seen-land/rund-um-den-starnberger-see/1367713/

 

 

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Radltour in und um München

München bietet so einiges an Attraktionen u.a. aber auch ein vorzügliches Radwegenetz. Den Tag wollte ich in der Stadt verbringen und suchte mir in der Nähe der Theresienstrasse einen Parkplatz. Ohne Plan fuhr ich frohgelaunt einfach mal dem Schild “Schloß Nymphenburg” nach – hier war ich noch nie – also war es heute an der Zeit :-)

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Bei herrlichstem Sonnenschein waren doch die Besucher noch recht übersichtlich an dem heutigen Freitag und nachdem ich mein Rad erst mal am Eingang abgestellt hatte bewunderte ich den Schloßgarten.

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Hier kann mal wirklich kleine Wanderungen hinter sich bringen. km weit geht es zu den verschiedenen kleinen Attraktionen  wie der kleinen Amalienburg ….

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… der Pagodenburg mit Seeanlage …

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… sowie im hinteren Teil den Botanischen Garten.

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Einfach herrlich diese Farbenbracht … und sogar die Hitze lies sich hier gut aushalten vor allem unter dem Efeu-Bogen.

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Auch die Fische standen in der Mittagssonne und hielten Siesta :-)

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Nach einigen Wander-km ging es für mich dann weiter mit dem Ziel ” Englischer Garten” ca.  9 km bis zum Nordeingang. Die Streckenführung ging vorbei durch das Olympiagelände.

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Langsam wurde die Stadt voller und am Chinesischen Turm spielte schon die Kapelle um die Leute zur 1. Maß Bier zu locken.

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Nach einer kurzen Pause suchte ich den Eisbach auf um auch mal die Füße ins kühle Naß zu hängen.

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Vom Eisbach ging es weiter Richtung Isar …. in dem Gebiet des Englischen Gartens kann man sich wirklich verlaufen … unbeschreiblich wieviel Wald – Wiesen und Natur es hier mitten in der Stadt gibt. Mit seinen 3.7 km Quadratkilometer ist er auch einer der größten Stadtparks der Welt. Ich entschied mich spontan eine kleine Weile an der Isar entlang Richtung Unterföhring zu radeln …. es waren erstaunlich wenig Menschen hier unterwegs und so konnte man die Ruhe und das Plätschern genießen.

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Einen Schlenker über den Feringasee … hier jedoch war der typische Badetourismus … Liegewiesen mit Menschenmassen, so daß ich nach einer kurzen Getränkepause schnell wieder die Richtung über die Felder und Wiesen auf der anderen Seite wieder zurück in den Englischen Garten einschlug.

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An den bekannten Anlaufstellen der Münchner war es jedoch auch hier jetzt rappel-voll :-) – einige Mutige stürzten sich in den Eisbach um sich abzukühlen.

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Über Schwabing suchte ich mir mit Hilfe der App dann wieder meinen Heimweg … welch ein Glück für diese Erfindung – allein hätte ich mein Auto sicherlich nie wieder gefunden ;-)

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Ein herrlicher Tag in einer Großstadt mit traumhaften Radl-Wegen und guter Beschilderung. Insgesamt waren es dann doch fast 52 km die ich mal kurz so hin und her fuhr.

Hier die Aufzeichnung über Komoot :  https://www.komoot.de/tour/21895126

Gegen Abend ging es für mich dann weiter südlich zum Starnberger See wo ich noch genüßlich den Sonnenuntergang beobachten konnte.

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Einfach wunderschön wie die Farben sich hier verändern können innerhalb von Minuten.

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Radl-Runde Bodensee Überlingen

Perfekter Bodensee-Tag mit frühem Beginn und spätem Ende ;-)

Wenn man vom Tag etwas Schönes erwartet kann man nicht früh genug mit diesem beginnen – so starte ich um 6.45 Uhr mit der Fahrt in Richtung Überlingen. Nachdem um diese Uhrzeit das mit dem Frühstück zu hektisch wird, wurde einfach ein Büffetfrühstück im Parkhotel St.Leonhard auf der Höhe über Überlingen eingeplant. Auch als Nicht-Hotelgäste kann man sich hier lecker für 15 Eur (incl. Kaffee) am Frühstücksbüffet bedienen und bei herrlicher Aussicht schon mal den See genießen.

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Nach ca. 1.5 Std passte nix mehr rein und somit rollten wir im warsten Sinne des Wortes erst mal den Berg hinunter – am See entlang Richtung Mersburg (ca. 15 km). Vorbei an Unteruhldingen mit seinen Pfahlbauten.

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Auf gut ausgeschilderten Fahrradwegen geht es direkt nach Mersburg – wo wir die Autofähre nach Konstanz nahmen und nach dem Ausstieg diesmal gleich links abbogen um einen neuen Weg direkt zur Innenstadt auszuprobieren. Angenehm geht es 4 km durch Wohngebiet – Waldgebiet und man kommt dann direkt am Hafen /Innenstadt Konstanz raus.

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Dieses Mal ging es weiter über die Schweizer Grenze Richtung Schaffhausen bzw. unser Ziel war Gottlieben und sein See-Cafe – direkt mit Liegestühlen und Aussicht aufs Wasser.  Der Kuchen war zwar verlockend – aber nach dem Frühstück passte leider noch nichts rein – also nur Cafegenuß und die Ruhe der Schweiz im Liegestuhl. Hier entstand auch die Idee nicht zurück nach Konstanz zu fahren sondern von Mannenbach mit der Solarfähre auf die Reichenau über- zusetzen.

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Auf dem Weg dorthin schöne kleine schweizer Ortschaften bewundern, die sehr liebevoll mit Blumenschmuck hier den Weg säumen.

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Im kleinen Hafen von Ermatingen doch glatt zufällig noch Freunde aus Herrenberg getroffen, die ebenfalls auf einer Radtour um den See unterwegs waren.

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Von Mannenbach ging es mit der Fähre hinüber auf die Reichenau.

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Ja so kann man den Tag genießen – als nächstes Highlight war dann eine Badepause angedacht – allerdings brauchten wir eine ganze Weile bis wir unser bevorzugtes Plätzle dafür wieder gefunden hatten.

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Herrlich – klares Wasser – wenige Menschen – hier hat es uns glatt einige Zeit festgehalten bis es dann weiter ging zum üblichen Fischessen bei Riebels. Nun passte auch wieder was rein – war es doch auch fast schon abends :-(

Zurück in Konstanz konnte man schon gut die Abendstimmung genießen.

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Zur Fähre nach Mersburg – und schwupps über den See gesetzt empfing uns auch hier das schöne Abendlicht auf dem 15 km langen Rückweg nach Überlingen.

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Vorbei wieder an Unteruhlingen und Birnau ….

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… bis vor Überlingen – da war unbedingt noch ein Stopp fällig – bei dem ich mich entschied nochmal dieses verlockende Nass zu probieren – wenn auch bestimmt 2 C kälter – aber einfach herrlich – Sommer kann so schön sein :-)

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Beweis-Foto :-)

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In Überlingen wurde dann auf den endgültigen Sonnenuntergang gewartet :-) – man konnte sich einfach nicht losreissen … oder besser gesagt – ich weigerte mich :-)   – ein großes Kompliment an meine Begleitung heute, die geduldig auf alle meine Wünsche einging …

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… und den Tag und auch den Abend somit perfekt machte.

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Allerdings ein Wehrmutstropfen gab es schon :-( – ich musste (ohne E-Bike) den Berg hinauf zum Hotel schnaufen … und der hat es wirklich in sich … aber dafür gab es dann noch einen Absacker und den Ausblick auf den See – diesmal bei Nacht.

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Boah wer will da schon heimfahren :-(    :-(

Insgesamt waren es mit der Rundfahrt über der Reichenau dann ca. 70 km, die wir zurück gelegt hatten.

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Baiersbronn – Buhlbachtal

Auf dem Plan stand für den späten Abend eine Veranstaltung im Buhlbachtal in Baiersbronn/Obertal – mit abschließendem Feuerwerk.  Davor wollten wir eine Wanderung in Baiersbronn unternehmen. Allerdings hielt uns der erste Wolkenbruch an diesem Nachmittag erst mal im Auto fest – so daß wir kurz entschlossen dannach dieses mal den Weg über den Sessellift nach oben zur Glasmännlehütte nahmen – und die Strecke dieses mal dann einfach andersrum liefen.

Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte ging es somit dann ruckzuck mit dem kleinen Sessellift nach oben.

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Durch die kurz zuvor noch schwülen 27 C war hier im Wald jetzt ein leichtes subtropisches Klima nach den Regenschauern – was der Natur natürlich nicht unbedingt schadet.

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Nach anfänglichen breiten Forstwegen ging es über den schmalen Waldpfad hinunter Richtung Wasserfall.

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Ein schwacher Versuch sich der Luftfeuchtigkeit zu entziehen ;-)

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Bei solchen Wetterbedingungen ist auf diesen Wegen allerdings Vorsicht geboten, da es sehr rutschig auf den Felssteinen werden kann.

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Impossante Felsen begleiten uns hinab zum Wasserfall – der leider trotz des heutigen Regens etwas sehr verhalten war.

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Aber immerhin plätschert noch etwas nach den heißen Tagen

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Ich dachte mir … wenn schon alles feucht … dann bitte richtig und nachdem von oben schon wieder leichter Nachschub anrollte … machte ich das Nass von unten auch gleich perfekt ;-)

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Herrlich mit Regentropfen im Genick durch den Karstsee zu schwimmen – ein großes Plus – keine Schlingpflanzen – das Wasser schimmert hier kupfern durch – ein Genuß

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Das Gute an solch einem regnerischen Tag … wir waren fast ganz allein dort oben.

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Und beim Ausstieg perfekte Sonneneinstrahlung zum Trocknen :-)

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Aber unser eigenliches Ziel wartete ja auch noch – so ging es ins weiter ins Obertal bzw. direkt zum Buhlbachtal. Hier ist allerdings die Zufahrt ins Tal gesperrt, d.h. entweder Auto gleich in Baiersbronn stehen lassen und mit dem Buspendelverkehr fahren, der dann direkt vor das Veranstaltungsgelände fährt – oder aber am Ortseingang noch auf einen Parkplatz hoffen und dann – mit ca. 15 Min Gehzeit – hinein ins Tal laufen.

Die Bewohner des Tales hatten bestimmt schon den ganzen Nachmittag gezittert, ob sie hier die geplanten 50.000 Lichter im Tal und auf den ganzen Wiesen und Häusern anzünden können, denn immer noch zogen zum Teil schwarze Wolken über unsere Köpfe hinweg. Aber es blieb erstaunlicherweise trocken – manchmal braucht es einfach auch etwas Glück. Tausende von Besuchern hatten das in diesem Fall und konnten ein Meer von Teelichtern im Bachbett – auf den umliegenden Wiesen – an den Häusern genießen. Eine wirklich gemeinschaftliche Veranstaltung, an der die Einwohner wirklich mit viel Engagement das Tal zum Leuchten bringen. Leider machte meine Handycamera misserable Bilder und somit gibt es nicht viel Anschauungsmaterial. In der Dämmerung konnte man schon leichtes Leuchten regstrieren.

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Mit zunehmender Dunkelheit kamen die Lichter immer mehr zur Geltung. Auch für die Unterhaltung mit verschiedenen Musikangeboten und auch Ständen mit Verpflegung sorgten hier die Verein für das Rundum Wohlfühlpaket.

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Zum Abschluß um 22.30 Uhr kam das Feuerwerk zur Geltung … auch ein Genuß von einem Berghang zum anderen zu schauen  -  man muss sich hier nur rechtzeitig einen guten Platz ergattern, denn es waren doch trotz des unsicheren Wetters eine Menge Menschen unterwegs.

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Eine wirklich attraktive Veranstaltung, die mit viel Aufwand und Mühen hier von den örtlichen Vereinen und Bewohnern betrieben wird.

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3 Kaiserbäder-Tour – Polen

An meinem letzten Urlaubstag auf der Insel Usedom entschloss ich mich zu einer Radtour mit Badestopps in den 3-Kaiserbäder Bansin – Heringsdorf – Ahlbeck.

Eine Kurzbeschreibung der 3 Orte sieht folgerndermaßen aus:

Die Namen der drei Seeheilbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin stehen für Schönheit, Luxus und Exklusivität. Wie Perlen einer Kette säumen die extravaganten Sommerdomizile der Berliner High Society des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts die längste Promenade Europas und verbinden sie so zu einem weltweit einzigartigen Ensemble der Bäderarchitektur.

Und es ist tatsächlich so – viele alte Villen wurden hier neu renoviert oder neue Bauten dem Stil der Architektur weitgehenst angepasst. Erwähnenswert sind hier die 3 Seebrücken, die längste mit Überdachung ist in Heringsdorf, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die exklusiven Bauten direkt an der Promenade hat. Meine persönliche Meinung ist jedoch – auf Rügen besonders in Sellin steht die schönste Seebrücke ;-)

Entlang der 3 Orte führt kerzengerade der Radweg – entlang der Promenade aber auch viel durch den am Strand angrenzenden Kieferwald – also auch im Sommer – wenn mal die Sonne scheint – gut zu befahren, weil immer mal wieder Schatten vorhanden ist.

Start war direkt in Heringsdorf – Ortsmitte – durch den Park gelangten wir dann direkt zur Seepromenade – hier mit dem größten Standkorb der Welt – den ich natürlich gleich mal belegen musste ;-)

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Leider fing es auch gerade in dem Augenblick an zuzuziehen und es kam ein unangenehmer Wind mit Nieselregen auf. Welch ein Glück, daß hier die längste der Seebrücken Überdachung hat und auch in der Mitte Windstopper angebracht sind – so retteten wir uns erst mal auf die Brücke zu einem ersten Morgenkaffee.

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Nach einer Weile ließ auch der Regen nach und es zeigten sich vorsichtig Wolkenlücken.

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Nächster Halt war die Seebrücke in Ahldorf – etwas kleiner und mit einem schönen Restaurant gleich zu Beginn der Brücke, in dem wir abends dann windgeschützt auf der Terasse in einem Strandkorb gegessen haben.

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Hier fiel die Rast dann etwas länger aus, da ein wirklich guter Musiker hier für Unterhaltung sorgte … aber wir hatten es ja auch nicht wirklich eilig … km runter fahren – aus dem Alter bin ich glaub inzwischen draußen …

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…. man kann sich auch anderweitig die Zeit vertreiben ;-)

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Doch wir wollten ja heute unbedingt noch über die Grenze nach Polen – in den Ort Swinoujscie – aussprechen kann ich dies allerdings nicht – die Grenze haben wir jedoch gefunden :-)

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Da inzwischen das Wetter wirklich sommerlich war ging es hier zum Strand und auch endlich mal ins Wasser

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Direkt an diesen Strand ist angrenzend die Hafeneinfahrt in den großen Industriehafen des Ortes.

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Auch hier kann man durch Wälder dann direkt bis zum Ortskern – Hafen auf ausgeschilderten Radwegen gut fahren.

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Selbst ein – sorry – wirklich kitschiges Piratenschiff gibt es hier für eine kleine Rundfahrt raus auf die Ostsee – falls man mal was für die Kinderbeschäftigung sucht, die haben bestimmt Spaß.

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Über den Ortskern fuhren wir auf einem gut ausgebauten Radweg entlang der Hauptstrasse direkt zu dem wohl bekannten Straßenmarkt, der allerdings schon zu hatte.  In der beigefügten Aufzeichnung von Komoot kann man dies nachverfolgen. Viele Deutsche kommen hier per Bus oder auch mit dem Rad zum billig einkaufen.

Der Rückweg erfolgte ab Ahlbeck dann wieder über den schönen Strand-Radweg – hier wurde nochmal Halt zum Abendesssen und einen Gang über die Seebrücke.

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Ein Blick nochmal hinüber Richtung Polen.

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Über Heringsdorf gelangten wir am Abend dann noch zum 3. Ort Bansin wo ein Strandfest übers Wochenende viele Besucher anlockte.

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Insgesamt waren es dann sehr überschaubare 31.4 km – die wirklich schön zum Fahren sind und viele Eindrücke entlang der Promenaden bieten.

Ein schöner letzter Tag und wehmütig dachte ich an meinen Heimweg am nächsten Tag.

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Hier die Aufzeichnung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/19229688