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Schwäbische Alb rund um die Teck

Feiertag und schönestes Herbstwetter so kurz vor dem angekündigten Regen – alles was irgendwie aus dem Haus konnte wollte heute den Tag draußen genießen und so kam es auch, daß alle Wanderwege um die bekannten Gebiete im Umfeld Stuttgart – Schwäbische Alb – Schwarzwald voll waren. Welch ein Segen, daß ich Frühaufsteher bin und mich allein der Gedanke an die Menschenmassen ganz schnell wach werden ließ :-) .  Pünktlich um kurz nach 7 Uhr erreichte ich den Albaufstieg und entschloss mich hier einen Ort zu suchen, wo die Sonne am Besten zu sehen ist und fuhr Richtung Ruine Reußenstein.

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Der Parkplatz war schon mal noch menschenleer – prima – so sollte es auch auf der Burg bleiben – ich hatte 1 Stunde den Luxus als Burgfräulein hier allein zu herrschen.

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Die umliegenden Berge wurden bereits in den oberen Regionen von der Sonne angeleuchtet.

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Da die Temperaturen doch noch um den Gefrierpunkt waren musste ich irgendwann diesen Ort leicht tiefgefroren verlassen – aber schön wars – ich hatte die Burg noch nie allein für mich.  Von hier aus gibt es viele tolle Wanderungen, die ich früher schon gemacht habe  – Richtung Wiesensteig zur Filstalquelle oder aber auch zur Kirschblüte über Neidlingen. Man hat hier eine Menge an Touren zur Auswahl.

Mich zog es jedoch zu einem weiteren Anziehungspunkt dieser Gegend – das Randecker Maar.  Auch hier sind normalerweise das ganze Jahr – selbst im Winter zum Langlauf – Menschenmassen unterwegs. Bis auf eine einsame Joggerin war alles noch in friedlicher Ruhe.  So durchquerte ich in aller Gemütlichkeit das kleine Moorgebiet was im Herbst für mich einfach ein Higlight ist.

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Genau zum richtigen Zeitpunkt erwischte ich ein tolles Licht für die Aufnahmen.

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Auch von hier aus gibt es verschiedene Wanderungen – Richtung Ochsenwang oder rund um das Moorgebiet, doch mein Plan war heute anders. Ich verließ wieder die Albhochfläche und begab mich in das unten liegende Bisingen zu Freunden. Hier war eine schöne Hunderunde vorgesehen – rund im die Burg Teck – und nachdem wir ja so bald dran waren, war auch endlich mal ein Besuch innerhalb der Burg, die hier einen Biergarten hat, möglich. Oberhalb von Bisingen ging es über das Naturschutzgebiet immer stetig rund um den Berg und zum Schluß dann mit einem heftigen Anstieg dem Radler entgegen ;-)

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Wer mit “Einheimischen” läuft findet auch noch kleine Wege, die nicht überlaufen sind.

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Kolonnenweise schoben sich jetzt die Autos mit Kennzeichen aus ganz Baden-Württemberg hier den Berg hoch :-(   welch ein Glück wieder mal, daß diese alle erst mal wandern mussten und wir dagegen unsere Verpflegung bereits verdient hatten :-)

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So war der Biergarten noch erträglich und die Schlange zum Anstehen sehr übersichtlich.

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Von hier oben hat man natürlich einen gigantischen Blick über das ganze Umland.

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Als wir uns auf den Heimweg machten rollten die Lawinen an :-)

Auch hier von Bisingen kann man u.a. auch über die Ruine Rauber sehr schöne Rundwanderungen machen. Wir waren für die Runde ca. 2 Std unterwegs. Um auf die Burg zu kommen gibt es auch verschiedene Alternativen – die etwas besser ausgebauten Schotterwege, die aber sehr hoch im Kurs stehen bei allen Spaziergängern und Familien oder aber kleine Waldpfade, die hier im Zickzack auch zur Verfügung stehen.

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