Archiv für den Monat: Dezember 2017

Liebel (43)

Neubulach Liebelsberg-Burgweihnacht Zavelstein

Heute war Bekämpfung meines Hustens angesagt … was ist da am Besten zu empfehlen – natürlich Luftkurorte – und von denen haben wir ja einige in unserer Gegend. Der Liebste ist mir natürlich Neubulach mit seinen Teilorten – hab ich doch hier jahrelang die wunderbare Landschaft und die Weitblicke genießen können und diesen Ort als meinen Altersruhesitz ausgesucht  ;-)

So zog ich mittags hier quer über die Felder bei Liebelsberg – ein altes Reitgebiet von mir, wo ich noch jeden Feld-und Waldweg kenne und immer gern in Erinnerungen schwelge. Von hier aus könnte man auch eine sehr schöne Wanderung hinunter nach Bad Teinach unternehmen – um r dann auf der anderen Bergseite hoch zum Ort Zavelstein zu kommen. Dies war auch mein Ziel für heute Abend, denn es war dort der Burg-Weihnachtsmarkt angesagt. Allerdings war die Runde für meinen alten Hund zuviel – so wurde erst mittags auf dem einen Berg gelaufen und der Senior durfte sich dann aufs Ohr legen während ich mit dem Auto nach Bad Teinach fuhr und von dort aus in Richtung Zavelstein ca. 2 km den anderen Berg bestieg.

Nicht überall gab es heute Sonnenschein – hier jedoch riß der Himmel mal wieder auf – es fegte jedoch ein recht ungemütlicher und stürmischer Wind über die Hochfläche  ….

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…. aber erst mal in Ruhe warm anziehen unt tief durchatmen …. herrlich.

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Der Hund testete die Schneebeschaffenheit – wurde für gut erklärt – man startete doch heute sogar ein paar Galoppsprünge – vermutlich um sich warm zu halten ;-)

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Sagte ich schon, daß ich diese Weitblicke liebe…. ob hoch zu Roß oder zu Fuß … einfach genial.

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Hier die Sicht auf den Berg zum Örtchen Zavelstein.

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Diese Bilder berühren mich immer sehr … weil jedes Jahr jetzt mit ihm so kostbar ist !!

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Gute Tarnung ;-)

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Hier kommt die Hochebene über die man auch direkt nach Neubulach kommt.

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Die Wolken immer irgendwie zum Greifen nah – meint man.

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Eindeutig … heute wieder alles richtig gemacht – Daumen hoch !!

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“Frauchen nu ist aber gut – mir zieht es das Fell aus ;-) ))))) ” waren immerhin ja auch fast 2 Std.

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Bevor mich mein Weg hoch zur Burg-Weihnacht führte – musste ich in Bad Teinach in der bekannten Nudelmanufaktur meine Vorräte auffüllen – einfach lecker und alles selbstgemacht !!

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Der Aufstieg erfolgte am Anfang von Bad Teinach und führt steil bergauf.

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Nach ca. 30 Minuten kam ich unterhalb der Burgruine an – man hörte schon die Weihnachtsmusik … die Burg war heute eindeutig bewohnt !

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Innerhalb der Ruine gab es Stände mit Essen / Trinken und auch das Kunsthandwerk kann man hier bewundern und Geschenke ordern oder sich was Gutes tun. Sehr angenehm und stimmungsvoll dieser doch kleine aber sehr liebevoll geschmückte Weihnachtsmarkt – man konnte ohne Schlange stehen etwas Bestellen – niemand rempelte einen ständig ins Kreuz – viele Familien mit Kinderwagen waren hier völlig entspannt unterwegs.

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Auch ein Harfe-Spieler trug hier zur Stimmung in der Burg bei.

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Und auch in der kleinen Fachwerkstrasse waren einige interssante Stände mit Handarbeiten.

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Selbst die Woll-Lieferanten für die Socken und Mützen durften hier dabei sein.

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Was hier durch die Gegend fliegt waren tatsächlich noch Schneeflocken, die aus einer Wolke geschüttelt wurden – langsam wurde es auch abendlich – stimmungsvoll

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Eine Feuerstelle zum Stockbrot fertigen.

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Alles perfekt in so einer Kulisse

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Leider war es jetzt Zeit für den Heimweg, der natürlich auch wieder durch den Wald genommen wurde – nur diesmal auf der anderen Seite von Zavelstein ….

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… kurz und zackig geht es steil teilweise über Treppen (die keiner gestreut hatte ;-)    ) abwärts.

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Einmal kurz auf dem Hosenboden gelandet erreichte ich kurz vor der tiefen Dunkelheit den Ortskern – direkt am neu nenovierten Badhotel - auch sehr einladend.

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Ein Blick ins Thermalbad … wäre jetzt auch nicht schlecht so zum Aufwärmen … nächstes Mal !

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Herrenwies-Badener Höhe

Der Tag begann grau in grau und die Aussichten, daß der Nebel in unmittelbarer Nähe verschwindet war nicht angesagt. So verordnete ich mir heute Höhenluft mit der Hoffnung dem dristen Grau etwas zu entfliehen – zumindest aber dem Nebel. Ausgesucht hatte ich mir dafür eine kurze leichte Schneeschuhtour am Mehliskopf bei Herrenwies. Aufgrund der Schneefälle rechnete ich hier mit guten Verhältnissen aber auch mit noch wenig sonstigen Wintersportlern, da hier vor allem während der Skisaison doch normalerweise einiges los ist. Erst gegen Mittag traf ich dort ein und freute mich über die Entscheidung, denn es waren verhältnismäßig wenig Ausflügler unterwegs und ich ergatterte sogar noch direkt am Einstieg zum Schneeschuhpfad – hinter der Kirche – den letzten Parkplatz an der Straße. Die Runde eignet sich sehr gut für Anfänger und Einsteiger – lt. Outdooractive kann man wohl auch am Langlaufcenter /weitere Parkplätze (Hauptstrasse) Schneeschuhe ausleihen und muss dann über die kleine Ortsstraße hoch zum Waldeingang laufen.

Kurz vor Herrenwies musste ich allerdings eine Pause einlegen, denn direkt am Stausee Schwarzenbach riss schlagartig der Himmel auf – Sonne – blauer Himmel zwischen den Nebelwolken – was für ein toller Anblick.

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Kurz darauf erreichte ich den Startplatz  – der Hund musste auch erst mal die Schneeverhältnisse testen – und für gut befinden :-)

So schön endlich mal eine weiße Vorweihnachtszeit … und vielleicht bleibt uns das ja auch im Dezember mal erhalten … wir hoffen drauf  :-)

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Was für ein Anblick  – frohgelaunt ging es los – leichter pulvriger Neuschnee – besser geht nicht !

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Stetig leicht ansteigend geht es durch die Riesentannen, die heute ordentlich an Last zu tragen hatten – zum Glück ging kein Wind – so blieb alles schön dort wo es hingefallen war ;-)

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Die meiste Zeit waren wir auf dem Schneeschuhpfad allein unterwegs. In unmittelbarer Nähe gibt es jedoch auch einen normalen preparierten Winterwanderweg, den man auch ohne Schneeschuhe gut laufen kann – somit für jeden was dabei.

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Aussicht durch die Tannenlücken hinunter ins Rheintal.

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Immer weiter geht es ca. 250 hm bergauf – die Sonnenstrahlen immer im Blick :-)

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Immer tiefer wird hier der Schnee – jetzt zum Teil schon kniehoch … zum Glück war schon eine Spur vor uns – sonst wäre es echt anstrengend geworden.

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Oben auf der Badener Höhe dann wirkliche Zeugen der Kälte der Nacht mit Schneeverwehungen und gefrorenen Eiskristallen.

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So schnell wie die Sonne aufgetaucht war – genauso schnell war sie dann leider auch wieder weg – innerhalb weniger Minuten schloß sich die Wolkendecke.

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Eine ganz nette Rancherin war heute hier unterwegs um nach dem Zustand der Wege zu schauen. Diese bat mich dann den Hund an die Leine zu nehmen. Gerade im Winter ist es wichtig, daß hier kein Wild gejagt wird, da diese gerade in der Winterzeit wenig Reserven haben zu flüchten. Da sie jedoch sah, daß mein Oldie doch ganz froh war immer in meinen Fußstapfen und direkt hinter mir zu laufen und keinesfalls einen Drang hatte aus der Spur zu springen, wurde das ein sehr angenehmes und freundliches Gespräch. Es sollten eben nicht andere Hundehalter auf den gleichen Gedanken kommen und so nahm ich ihn dann auch beim abwärtslaufen ordnungsgemäß an die Leine.

Aber erst mal wurde der Friedrichsturm bestiegen …

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…. unzählige Treppen, die zum Teil auch innen verschneit waren ….

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… oben angekommen empfingen mich nur Nebelschwaden :-( – keine Aussicht ins Rheintal …

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… nur die Hütte vor der der Hund saß konnte ich gerade noch erkennen … schade :-(

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Eisig war es hier oben – also nix wie wieder runter …

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… ein Schwatz mit netten Schneewanderer gab es dann auch noch …

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… Hund frisch vom Haare kürzen … diesmal proffessionell incl. zwischen den Pfoten – so blieben ihm heute die Schneebollen im Fell / am Bauch zumindest weitgehenst erspart.

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Der Abstieg ging ruckzuck durch den fluffigen Pulverschnee – so macht das Spaß ;-)

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Einen kurzen Einkehrschwung zum Aufwärmen kann man im Forsthaus – direkt nach der Kirche – noch einlegen.

Eine wirklich schöne leichte Runde mit ca. 5 km die wir in 2,5 Std. liefen.

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