Archiv für den Monat: Oktober 2017

Wacholder (27)

Traufgang “Wacholderhöhe”

Heute sollte es mal wieder auf die Schwäbische Alb gehen. Der letzte Herbststurm hat ja schon einiges an Laub von den Bäumen geholt – aber ich hoffte, daß die Herbstfärbung noch etwas übrig war dort oben. Von den 7 Traufgängen ist die Wacholderhöhe einer der etwas kürzeren Wege und mit wenig Höhenmeter – so durfte auch der betagte Hund mit … und ihm gefiel die Wahl mit ca. 296 m Aufstieg / Abstieg. Auch das Wetter machte heute gut mit – wenn es auch am frühen Morgen noch nicht so wirklich prickelnd aussah.  Dicke Nebelschwaden waren bei ca. -2 C noch unterwegs – ja der herbstliche Sommer hatte uns schlagartig verlassen.

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Aber die Sonne war stärker und setzte sich dann doch recht schnell durch und brachte auch etwas wärmere Temperturen zustande – wobei es auf der Alb trotzdem unter 10 C blieb.

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Wacholder (6)

Wacholder (11)

Gestartet sind wir am Schützenhaus in Albstadt – Tailfingen. Nur kurz ging es durch den Wald und wir erreichten die ersten schönen alten Bäume dieser Gegend und die Wacholderhöhen.

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Wacholder (15)

Viele Rastmöglichkeiten zum Teil auch mit Himmelsliegen werden auf der Runde angeboten.

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Wenn auch kalt – aber kurze Pausen mussten einfach sein – und wenn nur um die offene Landschaft zu genießen.

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Alles hatte der Wind doch noch nicht weggepustet und ab und an gab es noch schöne herbstliche Farben.

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Ich liebe diese alten knochigen Riesen, die jetzt ohne Laub richtig schön in ihrer Pracht anzusehen sind.

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Hier ein Abstecher zu den “Sandlöchern ”

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Abwechslungsreiche Wege – jetzt mal durch die Buchenlandschaften…

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… und die ersten Aussichtspunkte wurden erreicht.

Wacholder (31)

Das Gute an dem abgefallenen Laub ist – man sieht wieder gut durch – durch die Bäume ;-)

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Hier hat einer auch schon ganz schön viel Winterfell angezogen.

Wacholder (34)

Wie alle Traufgänge sind die Wegausschilderungen sehr gut angebracht und sichtbar. Wenn man mal länger keins dieser kleinen Schilder sieht – weiß man – man ist auf der falschen Fährte.

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Wo bleibt hier das nächste Saitenwürschtle ????  ;-)

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Entlang des Albtraufs klappert man die einzelnen Aussichtsfelsen ab.

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Beidseite Freude, daß wir diese Zeit noch gemeinsam miteinander verbringen können ;-)

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Deswegen gibts auch ganz viele von unseren Fotos heute, denn mit über 13 Jahren werden die Runden leider immer kürzer werden müssen.

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Aber die Aussichten kommen natürlich auch nicht zu kurz ;-)   erstaunlich wie diese schlanken Riesen den Stürmen standhalten.

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Ein weiteres Stück durch herbstliches Blättergestöber und kurz darauf waren wir am Startpunkt.

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Schöne gemütliche Runde – bei so einem herbstlichen sonnigen Wetter ein Genuß.

 

rippold (27h)

Klösterle-Schleife Bad Rippoldsau mit Anschluss Bärenpark

Zum heutigen Saison-Wander-Abschluß (zumindest für kurze Hosen – Sonnenschein – Sommerfeeling bei 18C ) war eine angenehme Runde in Bad Rippoldsau mit ca. 8 km geplant.

Am Morgen herrschte jedoch erst mal noch überall dicke feuchte Nebelsuppe :-(

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Doch bereits hinter Nagold erreichten uns die ersten Sonnenstrahlen – hier ein Verkauf von Kürbissen etc. auf wirklich nette Art dekoriert.

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Gestartet wird die Tour im Ort Bad Rippoldsau direkt am Kurhaus. Und gleich geht es dann mal bergauf mit schöner Sicht auf den unten liegenden Ort mit seinen im Moment noch herbstlichen Farben – wenn diese auch langsam alle so ziemlich am Boden liegen.

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Wassertanks mal kurz aufgefüllt ;-)    …

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… und weiter geht es hinauf in die Höhen.

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Altweibersommer pur wo immer man hinschaut.

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Fotoshooting an besonders schönen ausgewählten Plätzen muss eben auch sein :-)

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Wunderbar auf weichen Wald-Wurzel-Pfaden geht es durch den Wald und immer mal wieder erhascht man auch eine schöne Aussicht.

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Da hat schon einer dran geknabbert – wohl bekomms :-(

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Letzte Sommerboten standen auch noch rum.

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Am Burgbachfelsen erreicht man die Schutzhütte und auch einen schönen Rastplatz – vor allem gut auch im Sommer – etwas im Schatten.

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Ein herrliches Plätzchen … und dann noch nette Begleitung … da bleiben keine Wünsche offen.

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Die Treppen sind bei Nässe mit Vorsicht zu betreten – ebenso wie der dann folgende Abstieg zum Wasserfall.

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Schnell erreicht man den Burgbachwasserfall, der zwar meist im Schatten liegt – aber heute war an dem oberen Felsen die Sonne zu erkennen, welche den oberen Teil und die Bäume erwärmte.

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Weiter ging es abwärts mit Aussichten in Richtung zum Ausgangspunkt.

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Und mit Rückblick zur Schutzhütte.

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Wieder gab es Wiesen-Schotter-Wege – herrlich zum Laufen.

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Im Tal angekommen überquert man die Hauptstrasse und muss dann auf der anderen Seite wieder in die Höhe – alternativ kann man aber auch direkt am Bach entlang – allerdings mit entsprechendem Strassenlärm (hatte ich vor 5 Jahren probiert). Der Weg heute gefiel mir eindeutig besser.

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Bei solch Aussichten gibt es erst mal eine Vesperpause.

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Wunderschön schlängelt sich der schmale Bergpfad um den Ort und leider muss man ihn schon viel zu früh verlassen um wieder in den Ort hinunter zu gelangen.

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Hach herrlich – sehr schöne gemütliche Runde – auch der Senior-Vierbeiner hatte wieder mal richtig Freude und genoß mit uns den Ausflug in vollen Zügen.

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Da man nur ein paar km weg vom Bären- und Wolfpark Schappach ist, entschied ich, daß wir  dort noch einen Besuch einlegten. Schon allein mit dem Eintritt hilft man dieses Projekt für misshandelte Bären zu unterstützen. Und auch diese genossen heute die Sonnenstrahlen.

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Leider hatte ich heute nicht so gute Gelegenheiten wie beim ersten Mal – meist waren die aktiven Bären immer grade im entgegengesetzten Bereich unterwegs. Aber ein paar entfernte Bilder konnte ich dann doch erhaschen.

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Der Bär wohnt hier mit dem Wolf gemeinsam in dem weitläufigen Gelände …

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… allerdings auch nicht immer so friedlich.  An einer Stelle gab es auch mal kurze und heftige Reibereien um ein frisch geliefertes Futter … sieht nicht appetitlich auch – aber so ist die Natur.

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Der Wolf hat hier erst mal die Pfote drauf … die Bären verzogen sich.

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Und wir uns dann auch und fuhren hinauf auf die Höhe Richtung Kniebis um einmal mehr hier auf der Sonnenterasse der Kniebishütte noch ein paar schöne Momente zu verbringen.

Das sieht dann schon mal besser aus als das Mahl des Wolfes – so mag es halt der Mensch.

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In der untergehenden Sonne fand der Tag dann so langsam sein Ende ….. leider.

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Und weil so prima muss auch gebührend mit was ganz Leckerem das Ende erfolgen  ;-)

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Ja dafür friert man auch mal kurz ;-) bei guter Stimmung.

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Wie immer taucht hier alles in wunderschönes Licht.

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Turm (21)

Premiumwanderweg Maisacher Turmsteig

Traumhaftes Herbstwetter wurde heute versprochen und ich hatte auf meiner to do Liste noch unbedingt diesen Weg den Maisacher Turmsteig - 14,1 km über den Maisacher Grat hinauf zum Buchkopfturm. Wie versprochen wurden herrliche Ausblicke, schmale Pfade und wirklich auch alpine anspruchsvolle Wegstücke geboten.

Schon die Anfahrt über Zuflucht war wie immer ein Genuß am frühen Morgen.

Turm (1)

Los ging es für mich direkt in dem kleinen Örtchen Maisach – bei der Ortsverwaltung. Genau 2 Auto standen bereits dort und es wurden auch nicht mehr an diesem Montag. Einsam konnte ich die herrlichen Wege und die Ruhe genießen. Nur an den touristischen Höhepunkte wie die Renchtalhütte oder am Turm selbst und dem direkten Weg dorthin waren dann doch etwas mehr Wanderer unterwegs.

Turm (15)

Ich entschied mich für die Runde entgegen der vorgezeigten Richtung – den Grat wollte ich mir für den Abstieg übriglassen.

Turm (30)

Zu raten sind hier auf jeden Fall gute Wanderschuhe und ich war ehrlich froh, daß ich meine Bergschuhe hervor geholt hatte, denn der Weg verlangt wirklich einiges ab an Trittsicherheit und Kondition. Auf – und Abstiege wurden mit jeweils 656 m angegeben – der Weg als schwer eingestuft. Dem kann ich nicht widersprechen – allerdings hatte ich heute in jeder Weise optimale Bedingungen – wenn es regnet oder sehr feucht ist, wird dies noch um einiges schwieriger.

Turm (45)

Herrlich leuchteten hier die Herbstfarben an den Hängen … ich war froh über die Richtung, die ich ausgewählt hatte, denn so hatte ich einige Aufstiege, die im Schatten waren.

Turm (46)

Einfach traumhaft diese Landschaft mit dem Gemisch von Tannen und Laubbäumen.

Turm (59)

Schnell erreichte ich den ersten Schnapsbrunnen und versuchte einen leckeren Kirschlikör.

Turm (80)

Also immer Kleingeld mitnehmen, damit man hier ordentlich zulangen kann ;-)

Turm (84)

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Stetig weiter hinauf führte der Weg abwechselnd durch Wald – dann wieder an Wiesen vorbei.

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Turm (87)

Turm (91)

Im Wald erhält man immer wieder Möglichkeiten auch dort mal kurz in die Gegend zu schauen.

Turm (93)

Auch gibt es genügend Ruhemöglichkeiten mit und ohne Dach.

Turm (96)

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Ganz schön stachelig die Gesellen hier ;-)

Turm (100)

Pünktlich nach ca. 1.5 Std. und zur Mittagszeit erreichte ich die bekannte Renchtalhütte.

Turm (101)

Glück gehabt : einen Platz an der Sonne ergattert mit Aussicht auf das dazugehörende Sternehotel Dollenberg am anderen Hang gegenüber.

Turm (103)

Erst mal richtig gestärkt – denn ich hatte ja erst ca. 1/3 der Runde hinter mir und weitere Anstiege zum Turm vor mir.

Turm (104)

Nach ca. 1 Std konnte ich mich losreißen – weiter ging es bergauf …

Turm (105)

… immerhin war das Ziel schon mal recht nah.

Turm (107)

Wieder ein netter Rastplatz – diesmal sogar mit einem Aussichtsfenster…

Turm (108)

Turm (109)

… kann auch mal jemand reinschauen ;-)

Turm (110)

So nun aber war der Turm zum Greifen nah ….

Turm (111)

…. die 136 Stufen mal ganz geschwind erklommen (wers glaubt :-)   ) – nach dem Luft holen konnte ich dann genüßlich und allein die Ruhe und die Umgebung mit Weitsichten geniessen.

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Wer will kann sich dann nach dem Abstieg erst mal wieder auf den Himmelsliegen erholen.

Turm (112)

Hinter dem Turm geht dann ein wirklich alpiner Weg nach unten – für die wo richtig herum  laufen ein heftiger Anstieg.

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Nochmal ein Blick nach oben …

Turm (119)

Genüßliche weiche Wege und wechselnde Landschaften erwarteten mich für die nächste Zeit. Mal Schatten ….

Turm (122)

… mal mit Sonneneinstrahlung – hier war es dann weniger matschig…

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…. abwechselnd durch die bunten Laubwälder

Turm (125)

… dann mal wieder Tannenwald mit kleinen Findlingen die einer hierher gekegelt hatte.

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Und wieder eine nette Gelegenheit zum geschützten Vespern.

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Sorry aber ich muss einfach diese Farben und Bäume festhalten …

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… hier musste ich übrigens steil abwärts …

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… um kurz darauf wieder etwas nach oben zu gelangen – und wieder Wiesenblick.

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2. te Verpfegungsstelle mit Schnaps – Liköre – Bier – Schorle und auch Honig.

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Wurde natürlich prommt getestet und für gut befunden ;- )

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Nun ging es auf die letzte Attraktion hin – dem Maisacher Grat … einem schmalen Pfad an höchster Stelle – man sollte bei der Runde andersrum somit nicht zuviel vom Schnaps probieren sonst wird der Weg ziemlich riskant werden ;-)

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Keine Frage bei diesem Weg bleibt kein Wunsch offen … einfach traumhaft.

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Steil bergab geht es nun … für mich ein Gefühl, daß ich heute morgen die richtige Richtung gewählt hatte – meinen Anstieg fand ich nicht so anspruchsvoll.

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Der Ort kam immer näher …

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… und am Parkplatz gab es dann eine kleine Kneipp-Runde für die heißen Füße. Übrigens wer mit Hund läuft sollte auf jeden Fall genügend Wasser mitnehmen.

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Ich war mit Pausen ca. 5.5 Stunden unterwegs gewesen.

Auf dem Rückweg über Zuflucht gab es dann noch einen längeren Sonnenuntergangs-Stopp.

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Einfach mein Lieblingsplatz hier oben am Kniebis.

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Schönwald-Blindensee

Durch die Komoot-App wurde ich auf ein kleines Juwel – dem Blindensee- in Schönwald aufmerksam und neugierig gemacht. Schnell war kurzfristig ein Gasthof gefunden, der mich ansprach – Landhotel Schweizerhaus – welcher wirklich schön und ruhig außerhalb von Schönwald liegt.  Da das Hotel erst gerade nach einer Renovierungszeit wieder geöffnet hatte, war ausser mir nur 1 weitere Person an diesem Morgen anwesend. Gut ausgeschlafen ging es erst mal am frühen Morgen durch den leichten Nebel, der hier noch durch das Tal zog.

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Auch die Rindviecher schliefen noch geruhsam in ihren Waldkuhlen.

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Wir genossen schon mal die aufgehende Sonne, die am gegenüberliegenden Hang bereits Schönwald erwärmte.

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Am Hotel zurück schien auch dort bereits auf unsere kleine Terasse die Sonne.

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Hunde sind hier herzlich willkommen und wir bekamen ein EG Zimmer wo man gleichzeitig auch den schönen Garten mit Liegen benutzen kann.

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Der Hinweis des Hotels – ankommen und sich wohl fühlen – wird hier wirklich gelebt. So überraschten mich und ein weiterer Übernachtungsgast ein ausreichendes Frühstücksbüffet mit dem Augenzwinkern der Wirtin … wir dürfen erst gehen, wenn alles aufgegessen ist … tja wir bemühten uns – mussten aber doch irgendwann aufgeben ;-) Aber im Gegensatz zu manchen Hotels – wo gleich im Eingangsbereich steht – mitnehmen von Sachen verboten – wurden wir gebeten doch für die Wanderung noch was mitzunehmen – prima !!

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Ein schönes Ambiente und nette Gespräche – so kann der Tag nur gut beginnen – und dann noch das perfekte Wetter – es blieben einfach keine Wünsche offen.

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Nach den Unterhaltungen entschloss sich der weitere Gast mit mir gemeinsam die Wanderrunde zum Blindensee anzutreten und so wurde der Tag für uns Beide zu einem wirklich entspannten und schönen Erlebnis. Da wir auch diesen Weg vom Haus aus weg starten konnten ging es gleich nach dem Frühstück los – die Autos durften wir am Haus stehen lassen.

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Über Wald-Wiesenpfade und auch einer kurzen Strecke Asphalt kamen wir dem See immer näher.

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Es handelt sich um einen reinen Moorsee, der nur über schmale Stege zu erreichen ist.

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Herrlich liegt der See in der Morgensonne – einzigst das umstrittene Windrad stört etwas das Naturbild aber die Spiegelung im See hat auch was … na ja und Strom wollen wir ja alle  haben.

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Bänke laden zum Verweilen und Runterkommen ein – allerdings hatte der Tipp der Wanderapp wohl mehr Menschen erreicht und aufgefordert – so war doch nach einiger Zeit ein reger Betrieb und nicht alle genossen still diesen sagenumworbenen Ort.

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Aber einige Minuten konnten wir in der Stille verweilen – dann zog es uns weiter – also für Ruhe und Erholung dann doch lieber den frühen Morgen oder späten Abend oder einen Tag unter der Woche wählen.

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Dennoch war es ein bemerkenswerter und schöner Ort, den wir dann froh gelaunt verliesen.

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Nach dem Moor zeigte uns das Schild zwar den Weg nach rechts Richtung Schönwald – wir entschlossen uns allerdings für die andere Richtung, die uns über schöne Wiesenhügel zu einer tollen Landschaft um Schönwald herumführte. Es war dann ca die Strecke, die ich mir eigentlich über Outdooractive vorab ausgeschaut hatte – der Start dieser Runde wäre aber direkt im Ort in Schönwald gewesen.

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Hier auf der Anhöhe war dann die von uns erhoffte Ruhe zu finden und es gab eine herrliche Sonnenpause bei sommerlichen Temperaturen.

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Herrlich so ein Leben ;-)

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Auch die Mitfahrer des Pferdewagens wurden von der Sonne geschützt ;-)

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Glückliche Kühe ….

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,,,, glücklicher Hund  ….

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…. glückliche Menschen, die auch noch das Bachplätschern in der Seele aufnehmen konnten.

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Nach ca. 5 Stunden erreichten wir die kleine Friedhofskapelle in Schönwald.

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Traumhafte Runde – traumhaftes Wetter – traumhafte Eindrücke – ein Tag zum Schwärmen :-)

Der Abschied fiel mir in diesem Fall wirklich schwer -  hier noch eine Aussicht von der Heimfahrt.

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Die Tour hatte ich über Komoot aufgezeichnet – allerdings beim Erreichen des Hotels vergessen zu stoppen – so ist noch eine Strecke mit dem Auto bis zum Cafe in der Innenstadt Schönwalds noch mit dabei – die Strecke zum Wandern dürfte ca. 11 km betragen haben.

https://www.komoot.de/tour/24055186

 

Tri (61a)

Triberg-Wasserfall

Wenn es im Oktober nach sonnigen 20 C riecht, dann sollte man doch die Wanderschuhe spontan bereit halten. So entschloss ich mich am Freitag kurzfristig einen Ausflug in den Südschwarzwald zu machen. Hier bekam ich über die Aufzeichnungs-App Komoot einen “Geheimtipp” für den Blindensee in Schönwald. Diese Runde war für Samstag dann vorgesehen.

Erstmal schon auf dem Hinweg Aussichten auf diese schöne bergige Gegend mit Weitblick.

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In Unterkirnach traf ich dieses Riesen-Wasser-Rad

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Gegen 16.30 Uhr traf ich an meinem ausgesuchten Hotel – dem Gasthof Schweizer Haus in Schönwald ein. Erfreut war ich gleich mal über die ruhige und schöne Lage des Hauses am Ortsausgang. Da der Gasthof nach einer längeren Renovierungszeit von seinen neuen Besitzer erst wieder aufgemacht hatte, war es noch sehr ruhig an diesem Abend. Ich bezog geschwind mein Zimmer und bereute jetzt schon hier nur 1 Nacht bleiben zu können.

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Hunde sind hier willkommen und kosten 6 EUR am Tag – wir bekamen ein Zi im EG mit kleiner Terasse und einem großem Garten, den wir auch benutzen konnten.

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Nachdem hier aber schon der Schatten lag entschloss ich mich den direkt am Haus vorbei laufenden Wanderweg zu erkunden. Auf dem Schild entdeckte ich den Hinweis zu den Triberger Wasserfälle ca. 4 km – also genau richtig für eine kleine Abendwanderung.

Direkt am Waldrand entlang führte uns der Pfad – immer mit schönen Abend-Sonnenlicht.

Im Winter führt direkt der Schneeschuhpfad oder auch Langlaufloipen am Haus vorbei – wurde gleich mal abgespeichert und vorgemerkt :-)

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Herrlich die Herbstfarben in dem Sonnenlicht – und es stellte sich sofort das in der Hotelwerbung erwähnte Gefühl ein – ankommen und sich wohl fühlen.

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Auch ein Stück Wald war hier dabei – im Moment noch mit Sonnenlicht durchflutet – aber schon jetzt nahm ich mir vor den Rückweg im Dunkeln dann nicht zu Fuß zu machen und in Triberg zu versuchen mit öffentlichen Mitteln oder notfalls mit Taxi zurück zu legen.

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Ca. 18.30 Uhr errreichte ich das obere Tor des Wasserfalles.

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Aussicht auf Triberg

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Donnernd kracht hier die Wassermenge hinab ins Tal.

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Leider liegt der Wasserfall abends im Schatten und so war es schon sehr frisch und feucht in diesem Bereich – auf der anderen Seite ging gerade die Sonne unter.

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Der Vorteil war – es waren kaum noch Besucher unterwegs und wir hatten das Naturschauspiel fast ganz allein für uns.

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Triberg begeistert die Touristen durch seine viele Souvenierläden mit Uhren und Schwarzwaldeindrücken ;-)

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Ich erfreute mich allerdings mehr an der Entdeckung von Bushaltestellen und dem Fahrplan, der verriet, daß doch tatsächlich stündlich ein Bus Richtung Schönwald fuhr an diesem Tag und Dank der Gästekarte durfte ich hier sogar umsonst mitfahren – perfekt !

 

Dachtel (12)

Wacholderheide Dachtel

Letzter Urlaubstag und schlechtes Wetter … Grund genug in der näheren Umgebung zu bleiben und auch mal nahe an der Heimat zu laufen – wir haben es ja auch schön :-) z.B. im bekannten Heckengäu mit seinen Wacholderheiden mit den Keltengräbern. So fand ich über Outdooractive die passende Runde bei Dachtel mit ca. 8 km.

Über das Naturschutzgebiet Storenberg gelangt man zu den stacheligen Wacholderbüschen.

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Wenigstens etwas Farbe an diesem trüben Tag heute.

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Aber auch der Wald leuchtete noch etwas im trüben Licht.

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Rastmöglichkeiten bzw. Bänke gibt es auch hier jede Menge.

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Schnell wechselt die Landschaft in die flacheren Wacholderheiden.

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Auch die Kiefern wachsen hier zum Teil etwas seltsam, diese wußte wohl nicht so recht wohin.

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Die Streckenführung geht dann hier am Waldrand entlang durch das einsame Tal.

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Die letzte ihrer Art – vor allem noch so gut erhalten mit Blick auf Gechingen.

Dachtel (25)

Dann wurde es wirklich unangenehm feucht von oben :-( selbst die Schafe suchten Schutz.

Dachtel (27)

Zum Glück war der Rückweg fast ausschließlich durch schönen Blätterwald, so war es nicht ganz so naß.

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Und die Feuchtigkeit läßt hier die Pilze wachsen – überall regelrechte Pilzstrassen ;-)

Dachtel (29)

Eine wirklich schöne Runde hier vor unserer Haustüre – man weiß das immer gar nicht zu schätzen.

Hirte (20)

Genießerpfad – Hochschwarzwälder Hirtenpfad

Nach einem Blick heute morgen auf meine Wetter App verriet die mir nur Dunst und Wolken daheim – Sonne nur in Richtung Südschwarzwald. Also heutige Pläne umgeworfen und nach einem kürzeren Weg im Südschwarzwald gesucht. Fündig wurde ich hier bei den Genießerpfaden, die in der Regel sehr gut ausgeschildert sind und auch wirklich Wandergenuß bieten. Der Hirtenpfad mit seinen 8 km hörte sich genau richtig an und ich war noch nie dort in der Gegend gelaufen. Die Fahrt dorthin war auch schon mal vielversprechend.

Hirte (1)

Herrliche Blicke auf das Gletscherhochtal – über das Urseetal bis nach Lenzkirch wurden hier versprochen. Der war es – nach anfänglichen Schwierigkeiten den Start der Runde zu finden ging es dann auf den ca. 8 km Weg los. In Lenzkirch muss man einfach nur dem Schild Raitenbuch folgen und eine wirklich kleine enge Straße hoch hinaus auf die Raitenbucher Höhe fahren. Hier oben schon mal herrlicher Sonnenschein – weite Aussichten – also perfekt.

Hirte (19)

Hirte (21)

Während der Runde wurde nicht mit Wanderschilder gespart – man braucht also keinerlei Kartenmaterial.

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Im frühen kalten Tau läßt sich ein kurzes Fellpflegebad einlegen ;-)

Hirte (24)

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Bei solchen Aussichten und Wegen vergißt der Hund, daß er inzwischen schon über 13 Jahre alt ist – der hatte wirklich Freude und Spaß an der Strecke….

Hirte (27)

… und nicht nur der – auch wir erfreuten uns an den weichen Wegen …

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,,, wenn man auch bei den Waldpfaden etwas vorsichtiger sein muss.

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Ein Schneeschuhpfad ist hier auch ausgeschildert – gleich mal registriert und vermerkt ;-)

Hirte (28)

Oh man diese Menschen … schauen – fotografieren – lesen … der Hund hatte es eilig  ;-)

Hirte (29)

Informative Schilder mit den Geschichten der Vergangenheit und Einwohner am Rande.

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Abwechslungsreiche Wegführung.

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Und die erste Himmelsliege mit Ausicht lies nicht lange auf sich warten … herrlich

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Wie denn … kaum gelaufen schon wieder hinlegen …

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Aber Frühstück musste erst mal sein – dazu hatte es heute Morgen nicht mehr gereicht.

Hirte (42)

Aber nicht lange hielten wir es dort aus … schließlich war man ja zum Laufen da.

Hirte (44)

An Rastplätzen wurde aber auch wirklich auf diesem Pfad nicht gespart.

Hirte (45)

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Nach einem längeren Bergaufstieg auf der anderen Bergseite – ging es auch hier weiter mit den Rastmöglichkeiten.

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Damit war wohl der kleine Bergaufstieg gemeint.

Hirte (49)

Auf dieser Bergseite verläuft der Pfad dann eine Weile über breitere Schotterwege durch den Wald – aber nicht lange – da erreicht man wieder die Waldgrenze und wie sollte es anders sein…

Hirte (51)

…kurze Verschnaufpause und ein weiterer Versuch für Kalender-Hunde-Bilder ;-)

Hirte (57)

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“Frauchen das NERVT – da oben gibts bestimmt was leckeres zum Essen :-(

Hirte (54)

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So und dann endlich mal wieder Himmelsliegen – sogar welche zum Drehen :-)   je nach Sonnenstand

Hirte (59)

Hirte (60)

Und sogar ein Kästchen für Stempel in Pässe, die so manch Wanderer bei sich trägt.

Hirte (61)

Nachdem es die Sonne hier soooo gut mit uns meinte gab es eine längere Pause zum Dösen.

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Genau bis zu dem Zeitpunkt wo die ersten Schleierwolken kamen und es auch gleich empfindlich kalt um die Ecken zog.

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Hirte (71)

Och nööööö wer soll da denn ans Ziel kommen ;-)

Hirte (73)

Sauberkeitstest bestanden – also nix wie ab an den Parkplatz.

Hirte (74)

Hirte (76)

Eine kurze Kaffee – Rast noch auf dem Heimweg an einem Weiher kurz vor dem Schluchsee.

Hirte (77)

Ok die Hundepfoten wurden auch noch gereinigt – wenigstens bei der Kälte ohne Unterbodenwäsche ;-) wie sonst üblich… auch ein alter Hund wird mal vernünftig.

Hirte (79)

Im Restaurant noch ein leckeres Hausbrot erstanden … so kann man sich entspannt auf den Heimweg machen – schön war´s.

Hirte (80)

Dürr (42b)

Quellenweg Bad Dürrheim

Heutige Radtour war von heftigem Gegenwind begleitet, der das schlechte Wetter zum Abend bringen sollte. Bei unserem Start am Kurpark in Bad Dürrheim erwartete uns allerdings erst einmal blauer Himmel und Sonne – allerdings auch nur 10 C – die sich aber im Laufe der ersten Stunde und der Anstrengungen dann schnell erwärmten ;-)

Vorbei in der Innenstadt am Rathaus ging es weiter ….

Dürr (1)

… zum Salinensee

Dürr (37)

Die Tour führt hier anfangs dann durch viel Wald und Flur …sogar kleine Wildkatzen unterwegs.

Dürr (38)

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Dürr (40)

In Schwenningen im Stadtpark Möglingshöhe liegt die Neckarquelle

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Dürr (43)

Dieser nette – etwas unbewegliche Herr lies sich durch nichts aus der Ruhe bringen ;-)

Dürr (45)

Um dem Gegenwind trotzen zu können – erst mal eine kurze Pause mit Stärkung … meine Begleitung hatte mich heute wieder mit traumhaften selbstgemachten Leckereien überrascht …

Dürr (42c)

… wem da nicht das Wasser im Munde zusammenläuft …. zum Glück saßen wir ja an der “Quelle”

Dürr (42d)

Und schlechtes Gewissen – keinesfalls – bei dem Kalorienverbrauch heute.

Dürr (48)

Das Naturschutzgebiet Schwenninger Moos – wunderschön – hier entscheidet es sich, ob die Regentropfen über den Neckar und Rhein in die Nordsee oder über den Talbach, die Brigach und Donau im Schwarzen Meer landen. Der Rundweg hier beträgt ca. 4 km – wird bestimmt von uns mal erwandert werden – zu einer anderen Zeit allerdings.

Dürr (51)

Dürr (53)

Dürr (55a)

Dürr (56a)

Ein traumhafter Ort um Ruhe und Natur zu genießen und man kann sich auch noch auf den Tafeln schlau machen.

Dürr (59)

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Mit der Ruhe war es dann spätestens in Villingen vorbei – hier fand heute nämlich ein großer Markt statt – Kontrastprogramm pur.

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Aber auch hier gibt es ein Juwel in der Innstadt, daß uns kurz mal pausieren lies…

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… ein total nettes und sehr liebevolles Cafe und gleichzeitig Blumenlädchen … muss man unbedingt besucht haben – sogar die Toiletten … unbeschreiblich – aber davon gibts kein Foto daß bleibt die Überraschung ;-)

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Wir konnten widerstehen … aber nur mit äußester Beherrschung ;-)

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Weiter ging der Weg immer an der Brigach entlang…

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… bis hin zur Donauquelle in Donaueschingen.

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Heute war eindeutig Sturmtag ;-)

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Nette Skulpturen vor dem Rathaus.

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Der restliche Weg zurück nach Bad Dürrheim führt hier dann über die Felder – ein Grund diese Tour keinesfalls in der Hochsommerzeit zu fahren, da man zu wenig Schatten vorfindet. Heute drohte eher die kommende Wetterfront nun mit dunklen Wolken – aber es waren noch 11 km, die ich mich wirklich etwas quälen musste ;-( aber zum Glück kam der Wind auch mal von hinten und schuppste mich etwas an.

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In Bad Dürrheim angekommen erhielten wir zur Belohnung die letzten Sonnenstrahlen dieses Tages – prima – hatten wir doch wirklich verdient.

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Ein kurzer Spickler in das Fasnachtsmuseum Narrenschopf mit lebensgroßen Figuren aus dem südlichen Baden-Württemberg.

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Alles perfekt gelaufen – kaum saßen wir im Auto – fielen die ersten Regentropfen.

Insgesamt kamen wir auf 52 km – der Quellenweg selbst wird mit etwas weniger angegeben.

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Sulz am Neckar – Burgruine Albeck

Am heutigen Feiertag gab es am Morgen erst mal richtig heftige Regenschauer. Für Mittags jedoch war ein Sonnen- und Wolkenmix mit angenehmen Wander-Temperaturen angesagt. So ging es los in Sulz am Neckar – hier der Qualitätsweg Burgruine Albeck. Wir parkten genau unterhalb der Ruine und gingen entgegen der ursprünglichen Beschreibung gleich hoch hinauf zur Ruine. Über Zick-Zack Waldpfade erreichten wir die alten Gemäuer.

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Schöne Aussichten auf die unter uns liegende Stadt Sulz und das herbstliche Tal.

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Burgfräuleins schauten hier auch aus den Fenstern ;-)

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Grillstellen gibt es auch – für die, die diese Runde andersrum laufen dann zum Abschluß.

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Weiter führte uns der Weg in Richtung Mammutbäume über schöne weiche Wiesenpfade.

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Auch der Hund hatte heute viel von seinen Lieblingspfaden dabei und war hochmotiviert :-)

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Nicht nur die Farben – auch das unten liegende Herbstlaub gab der ganzen Runde heute eine ganz besonders schöne Note.

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Herrliche Farben – vor allem wenn die Sonne sich auch mal kurz sehen lies.

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Nach ca. 2 km erreichten wir die 4 großen Mammutbäume – einfach gigantische Riesen.

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Na dann guckt ihr mal schön die Bäume an – ich machs mir solange bequem ;-)

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Weiter ging es dann eine ganze Weile durch den Tannenwald – bis zu diesem Punkt wo wir einen herrlichen Blick auf die schwäbische Alb erhielten.

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Abwärts ins Weiler Tal – ebenfalls wunderschön in dieser offenen Landschaft jetzt zu wandern – sehr abwechslungsreich diese Tour … dachte ich in dem Moment – aber es wurde noch besser :-)

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Bergauf – Bergab ging es weiter über einen herbstlichen Wald.

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Ja bischen anstrengend war es dann schon ab und an ;-)   …

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… aber immer wieder wurden wir für die Mühen belohnt.

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Dieser Pfad führte uns am gesamten Ort Sulz weit oben vorbei – leider ohne Aussichten auf die gegenüberliegende Burgruine – schade eigentlich :-(

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Da wir nicht bis zum Kastell wollten – kürzten wir die Runde und bogen direkt nach unten zum Ort ab – allerdings musste man hier auf dem rutschigen Untergrund recht vorsichtig sein.

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Im Ort entschieden wir uns für den Rückweg direkt am Neckar entlang.

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Für die Überquerung nahmen wir das kleine Stauwehr und mussten hier allerdings ein kleines Stück wieder zurücklaufen um an unser Auto zu gelangen.

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Zum Schluß waren es dann doch 12.5 km, die uns aber wirklich viel Spaß und Freude machten.

Hier die Aufzeichnung über Komoot:  https://www.komoot.de/tour/23675799

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Büllefest Moos

Jedes Jahr am ersten Sonntag im Oktober steht die Gemeinde Moos am Bodensee im Zeichen des “Bülle” wie auf der Halbinsel Höri die Zwiebel genannt wird. Jedes Jahr wird seit 1976 in einem anderen Ortsteil mit über 40 geschmückten und dekorierten Ständen dieses Fest mit kunstvoll geflochtenen Zöpfen und Kränzen mit der roten und gelben Bülle ausgestattet.

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Danneben gibt es aber auch viele andere landwirtschaftliche Erzeugnisse rund um die Zwiebel.

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Auch für das leibliche Wohl der Besucher wird hier mit Hilfe von den Vereinen gesorgt. Allerdings ist das Fest allein schon bei den Einwohnern rund um den Untersee sowie auch inzwischen im ganzen Ländle durch Werbung in TV sehr beliebt. Und wie erwartet strömten hier heute die Massen … nicht zu empfehlen ist mit dem Auto zum Veranstaltungsort direkt zu fahren (Parkplätze sind zwar auf den umliegenden Wiesen vorhanden – aber die Staus drum herum !!)  Auch sollte man nicht hungrig dort aufschlagen, denn die Schlangen an den lecker riechenden Ständen sind enorm und man braucht wirklich Standvermögen um hier durchzuhalten :-(    Mit Gedränge und Verstopfungen beim Durchlaufen der Stände muss man rechnen – somit nichts für Menschen mit Platzangst :-) .

Da wir recht früh schon in Moos ankamen fanden wir gleich am Ortseingang einen noch leeren Parkplatz beim Edeka Markt. Von dort aus starteten wir eine ca. 13 km lange Runde, die uns um Moos herum führte und letztendlich am heutigen Veranstaltungsort Iznang vorbei führte. Die Runde fand ich über Outdooractive und bin sie mit der App nachgelaufen.

Der Regen hatte pünktlich am Morgen aufgehört – es zogen nur noch zum Teil etwas dunklere Wolkenbänke über den Horizont.

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Für manche Aussichten muss man eben auch mal hoch hinaus :-)

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Alles am Bodensee ist immer mit Gemüse oder Obst geprägt – hier wächst der Blaukohl heran

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” guckst DU ” :-)

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Im Hinterland von Moos begann dann die Strecke, die uns über Felder – Wiesen und auch Wald führte – zuvor jedoch noch durch einen netten kleinen angelegten Park.

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Endlich ein Blick auf den See, der etwas mehr an Sonne abbekam wie wir in dem Moment.

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Wir durchquerten den kleinen Ortsteil Weiler, in dem ich im Juli Sommerurlaub gemacht hatte.

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Hier ein Rückblick auf den Hegau mit seinen Kegelbergen.

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Über eine längere Strecke am Waldrand entlang und dann abwärts durch den Wald gelangten wir nach Iznang … und ehrlich … in dem Gedränge wäre ich ab und an lieber dieser einsame Pilz gewesen ;-)

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Aber wir haben uns tapfer durchgekämpft – was zu Essen und Trinken ergattert und dann auf dem Rückweg nach Moos zum Parkplatz gab es noch einen längeren Aufenthalt im Seebad Moos mit angenehmer Ruhe … bis auf ein kurzes Brummen über uns ;-)

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Sonnenplätzle inklusive !

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Im gegenüberliegenden Radolfzell gab es eine Segelregatta.

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Gute Entscheidung mit dem Parkplatz ausserhalb sowie auch der eine schöne gemütliche Runde, die man hier zur Veranstaltung dazu nehmen kann. Der Wettergott war uns auch gnädig … was will man mehr :-)