Archiv für den Monat: Juli 2017

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3 Kaiserbäder-Tour – Polen

An meinem letzten Urlaubstag auf der Insel Usedom entschloss ich mich zu einer Radtour mit Badestopps in den 3-Kaiserbäder Bansin – Heringsdorf – Ahlbeck.

Eine Kurzbeschreibung der 3 Orte sieht folgerndermaßen aus:

Die Namen der drei Seeheilbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin stehen für Schönheit, Luxus und Exklusivität. Wie Perlen einer Kette säumen die extravaganten Sommerdomizile der Berliner High Society des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts die längste Promenade Europas und verbinden sie so zu einem weltweit einzigartigen Ensemble der Bäderarchitektur.

Und es ist tatsächlich so – viele alte Villen wurden hier neu renoviert oder neue Bauten dem Stil der Architektur weitgehenst angepasst. Erwähnenswert sind hier die 3 Seebrücken, die längste mit Überdachung ist in Heringsdorf, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die exklusiven Bauten direkt an der Promenade hat. Meine persönliche Meinung ist jedoch – auf Rügen besonders in Sellin steht die schönste Seebrücke ;-)

Entlang der 3 Orte führt kerzengerade der Radweg – entlang der Promenade aber auch viel durch den am Strand angrenzenden Kieferwald – also auch im Sommer – wenn mal die Sonne scheint – gut zu befahren, weil immer mal wieder Schatten vorhanden ist.

Start war direkt in Heringsdorf – Ortsmitte – durch den Park gelangten wir dann direkt zur Seepromenade – hier mit dem größten Standkorb der Welt – den ich natürlich gleich mal belegen musste ;-)

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Leider fing es auch gerade in dem Augenblick an zuzuziehen und es kam ein unangenehmer Wind mit Nieselregen auf. Welch ein Glück, daß hier die längste der Seebrücken Überdachung hat und auch in der Mitte Windstopper angebracht sind – so retteten wir uns erst mal auf die Brücke zu einem ersten Morgenkaffee.

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Nach einer Weile ließ auch der Regen nach und es zeigten sich vorsichtig Wolkenlücken.

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Nächster Halt war die Seebrücke in Ahldorf – etwas kleiner und mit einem schönen Restaurant gleich zu Beginn der Brücke, in dem wir abends dann windgeschützt auf der Terasse in einem Strandkorb gegessen haben.

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Hier fiel die Rast dann etwas länger aus, da ein wirklich guter Musiker hier für Unterhaltung sorgte … aber wir hatten es ja auch nicht wirklich eilig … km runter fahren – aus dem Alter bin ich glaub inzwischen draußen …

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…. man kann sich auch anderweitig die Zeit vertreiben ;-)

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Doch wir wollten ja heute unbedingt noch über die Grenze nach Polen – in den Ort Swinoujscie – aussprechen kann ich dies allerdings nicht – die Grenze haben wir jedoch gefunden :-)

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Da inzwischen das Wetter wirklich sommerlich war ging es hier zum Strand und auch endlich mal ins Wasser

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Direkt an diesen Strand ist angrenzend die Hafeneinfahrt in den großen Industriehafen des Ortes.

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Auch hier kann man durch Wälder dann direkt bis zum Ortskern – Hafen auf ausgeschilderten Radwegen gut fahren.

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Selbst ein – sorry – wirklich kitschiges Piratenschiff gibt es hier für eine kleine Rundfahrt raus auf die Ostsee – falls man mal was für die Kinderbeschäftigung sucht, die haben bestimmt Spaß.

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Über den Ortskern fuhren wir auf einem gut ausgebauten Radweg entlang der Hauptstrasse direkt zu dem wohl bekannten Straßenmarkt, der allerdings schon zu hatte.  In der beigefügten Aufzeichnung von Komoot kann man dies nachverfolgen. Viele Deutsche kommen hier per Bus oder auch mit dem Rad zum billig einkaufen.

Der Rückweg erfolgte ab Ahlbeck dann wieder über den schönen Strand-Radweg – hier wurde nochmal Halt zum Abendesssen und einen Gang über die Seebrücke.

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Ein Blick nochmal hinüber Richtung Polen.

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Über Heringsdorf gelangten wir am Abend dann noch zum 3. Ort Bansin wo ein Strandfest übers Wochenende viele Besucher anlockte.

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Insgesamt waren es dann sehr überschaubare 31.4 km – die wirklich schön zum Fahren sind und viele Eindrücke entlang der Promenaden bieten.

Ein schöner letzter Tag und wehmütig dachte ich an meinen Heimweg am nächsten Tag.

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Hier die Aufzeichnung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/19229688

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Radtour Zinnowitz-Karlshagen-Pennemünde

Auf der Insel Usedom ist es wie auf Rügen fast ein MUSS mit dem Rad die Umgebung zu erkunden. In der Regel sind die Wege ohne größere Steigungen und aufgrund der riesigen Flächen, die hier das Land / Insel zu bieten hat wäre mir Wandern fast schon zu langweilig, weil man doch oft sehr lange entweder durch Kiefernwälder oder Felder die Wege km weit zurücklegen muss. Deswegen hatte ich mich diesmal entschieden mein Ur-Alt Fahrrad (40 Jahre) mal wieder auszufahren :-) auch im Hinblick darauf, daß man doch sehr viel auch durch sandige Böden fährt und hierbei leiden dann hochwärtige Räder doch schon sehr arg darunter. Wer die Räder lieber daheim lässt kann sich auf den Inseln oder über die Hotels überall Leihräder besorgen.

Meine heutige Tour ging direkt an meinem Hotel los und führte mich erst mal zum Ortsstrand von Zinnowitz, der heute ziemlich verlassen wirkte aufgrund der Wetterbedingungen

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Vorbei am Rehastützpunkt Trassenheide auf dem parallel zum Strand verlaufenden Wander-Radweg – wobei man doch ab und zu im tiefen Sand stecken bleibt und zum Laufen gezwungen wird.

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Auch am kleinen Ortsstrand von Karlshagen war der Strand wie leegefegt – hier trafen mich aber auch ein paar Regentropfen.

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Immer weiter an die Spitze der Insel führte mich der endlos wirkende Pfad …

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…. bis ich dann letztendlich vor dem Zaun des Naturschutzgebietes landete, welches ausschließlich für die Wasservögel und Waldtiere vorgesehen war. Hier genoß ich eine ganze Weile die Ruhe und die Einsamkeit des Strandes … alles für mich alleine – zumindest ein kurze Zeit.

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Der Wind war heute – wie auch eigentlich die ganze Urlaubswoche mein ständiger Begleiter.

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Der Weg führte mich weiter zurück zur Straße – durch Wald und dann eine lange Zeit über die Felder und Wiesen – ich bin immer wieder beeindruckt über die endlose Weite, die wir hier im Osten vorfinden.

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Im Hafen von Pennemünde war es dann vorbei mit der Ruhe :-( … aufgrund des schlechten Wetters hatten sich hier doch sehr viele Touristen mit Kind und Kegel eingefunden um die vielen Möglichkeiten am Hafen zu Besichtungstouren zu nutzen u.a. auch ein altes U-Boot.

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Schnell machte ich mich hier wieder aus dem Staub zumal es auch wirklich unangenehm windig war. Über den Deichdamm vorbei an Seen und mit Ausblick auf das gegenüberliegende Festland – der Stadt Kröslin

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Am See gab es windgeschützte Rastmöglichkeiten – zurück in die Stille der Natur  :-)

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Über den Deich – auf dem u.a. auch Schafherden unterwegs waren sah man den letzten Zipfel der Segelmasten von den kleinen Segelschiffen, die hier durch die Pennemündung fuhren.

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Auf jeden Fall ganz viel Natur gibt es hier ….

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Im Hafen von Karlshagen entschloss ich mich dann zu einer Mittagspause mit frischem Fisch, der hier auch wirklich fangfrisch zubereitet und sehr zu empfehlen ist.

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Eine gute Entscheidung, denn nach meiner Pause gab es Wolkenlücken und endlich ließ sich auch mal die Sonne blicken.

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Voll motiviert ging die Radrunde weiter – vorbei an kleinen Wasserläufen ….

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…. zum kleinen Hafenort Zecherin mit seiner Bootswerft – die versucht hier alte Boote wieder in Schuß zu bekommen … mit und ohne Erfolg :-)

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Auf jeden Fall ein schönes Plätzchen für die nächste Rast und einem Sonnenbad.

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Hier entschloss ich mich dann die Richtung Heimat wieder anzustreben und fuhr in Richtung Trassenheide wo ich das doch nun herrliche Sonnenwetter noch etwas direkt am Strand ausnützte.

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Ein wohlverdienter Genuß nach den fast 43 km die durch den Wind sich wie 70 km anfühlten ;-)

Das Radwegenetz ist hier auf der Insel wirklich sehr gut ausgeschildert.

Hier die Aufzeichnung über Komoot :  https://www.komoot.de/tour/19042733

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Insel-Hiddensee

Auf Rügen war ich bereits mehrmals – aber ich hatte es nie geschafft auch mal die vorgelagerte Insel Hiddensee zu besuchen. Diese ist nur mit dem Schiff zu erreichen und autofrei. D.h. hier kann man sein Rad mit dem Schiff transportieren – aber hat auch bei den Anlegestellen hier direkt vor Ort die Möglichkeit für einen oder mehrere Tage ein Rad auszuleihen. Die Insel kann natürlich auch bewandert – oder aber mit Pferdekutschen erkundet werden.

Bei meinem diesjährigen Usedom-Urlaub hatte ich mir die Insel zu meinem Geburtstag ausgesucht – und wie bestellt war dies auch so ziemlich der einzigste wirkliche Sonnentag von früh morgens bis in den Abend – also alles richtig gemacht :-)

Der Tag fing auf Usedom schon mal perfekt mit einem wunderbaren Sonnenaufgang an.

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Pünktlich um 7.30 Uhr ging es mit dem Auto und Räder los in Richtung Stralsund. Wer aber auf Usedom oder Rügen in Urlaub ist sollte für alle Strecken immer genügend Zeitpuffer einplanen, denn die Strecken sind gut ausgelastet und an diesem Morgen hatten wir einige Hindernisse wie Holztransporter oder Busse, die auf den schmalen Alleen nicht ratsam waren zu überholen.

Auch eine hochgezogene Brücke :-( stoppte unsere Fahrt ca 15 Min … grummel…

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Das Schiff sollte um 9.20 Uhr in Stralsund am Hafen ablegen …. ca. 9.05 Uhr trafen wir am außerhalb liegenden kostenfreien Parkplatz an der Rügebrücke  ein … dann wurde es erst mal hektisch … Räder abladen und mit Eilttempo durch das Hafengebiet …. über das Kopfsteinpflaster zum Teil kein Vergnügen … zumindest nicht für mein Vesperbrötchen, daß in meinem Fahrradkorb nur kurze Zeit die Fahrt genießen durfte … am Schiff kam es auf jeden Fall nicht mit an ;-)

Das Personal der Fähre war sehr hilfsbereit und verstaute schon mal unsere Räder bis wir die gültigen Tickets auch noch gelöst hatten  ….  dannach wurde der Tag dann sehr gemütlich und ohne Stress – Genuß pur  !!

Abfahrt in Stralsund mit Blick auf die imposante Rügenbrücke.

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Nicht ganz 2 Stunden dauerte dann die Überfahrt und man hat hier mehrere Möglichkeiten für den Ausstieg.

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Wir entschieden uns gleich für den ersten Ausstieg in Neuendorf und begaben uns auf die links gelegene Seite der Insel in Richtung zum kleinen Leuchturm. Entlang des Strandes gibt es parallel einen Radweg teilweise über Naturpfad und durch den sandigen Untergrund kann es auch mal vorkommen, daß man hier absteigen und schieben muss. Aber überall bestehen Möglichkeiten zum Strand zu kommen und so lies auch die erste Badepause nicht lange auf sich warten.

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Fast schon ein Feeling von Karibik :-)

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Das Wasser war herrlich klar – wenn auch mit ca. 17 C noch etwas kühl.

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Nach der Badepause ging es wieder auf dem sandigen Pfad zurück – über das große Naturschutzgebiet auf die andere Seite der Insel.  Dazwischen kann man immer mal Pausen einlegen – Gastronomie sowie auch ein Einkaufsmarkt in Vitte und Souvenierläden liegen auf dem Weg.

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Wenn die Pferde mal nicht eingespannt sind haben sie herrliche Flächen zum Toben und selbst die Kaltblüter kommen dabei in Wallung.

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Auf dem Weg zum großen Leuchtturm hat man Gelegenheiten zu einem schönen Überblick über die Landschaft.

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Der Ausblick vom Leuchtturm direkt ist natürlich der Beste.

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Um 16.30 Uhr nahmen wir dann die Rückfahrt von Vitte aus zurück nach Stralsund.

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Ein wunderschöner Tag ging dann leider viel zu schnell zu Ende.

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Hier noch eine Möglichkeit für die Radtour von Outdooractive:

https://www.outdooractive.com/de/radtour/insel-ruegen/eine-runde-um-hiddensee/2907914/