Archiv für den Monat: April 2017

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Radausflug Straßburg (F)

Nachdem ich vermehrt vom Wandern aufs Radfahren umsteige,  werde ich künftig gemütliche Rad-Wanderungen mit viel Pausen/Eindrücken und interessanten Strecken auch über diesen Blog veröffentlichen.

Die heutige Rundtour wurde in Rheinau-Freistett begonnen und führte entlang des Rheindammes nach Kehl – Straßburg – und zurück auf der anderen Rheinseite durch das Naturschutzgebiet Foret de Robertsau – Staustufe Gambsheim – Freistett – insgesamt ca. 60 km ohne viel Höhenunterschied – somit für gemütliches Radfahren bestens geeignet.

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Hier an der Staumauer von Gambsheim geht es in Richtung Kehl.

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Die erste Pause musste in der Morgensonne einfach sein – der Radweg leer und eine herrliche Ruhe.

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Der Kahn hatte auch schon mal bessere Zeiten gesehen.

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Nach einer Kaffeepause in der Innenstadt von Kehl ging es weiter direkt über die Europabrücke

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nach Straßburg  -   ein grosser Vorteil mit dem Rad – kein Parkplatzproblem – die Radwege sind hier prima angelegt und ausgeschildert – und man sieht eine Menge ohne daß man müde und schwere Füße bekommt ;-)

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Die meiste Zeit konnten wir bequem auf dem Rad bleiben – nur an manchen wirklich engen Stellen der Innenstadt musste dann doch geschoben werden.

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Am Münster mit seinem 142 m hohen Spitzturm befindet sich gegenüber die Touristen-Info, in der man für 1,50 EUR eine gute Stadtkarte mit einem Rundweg zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten erhält.

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Man merkt auch hier noch, daß der Frühling noch nicht so ganz richtig in der Blüte steht – manche Bäume waren noch ganz kahl – aber an den geschützten Stellen kommt jetzt doch das Grün  langsam zur Geltung.

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Auch das alte Fischer-Viertel musste natürlich sein, wenn auch hier der Hauptandrang war und wir meist schieben mussten.

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Das Vauban-Wehr

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Im Sommer ist es gerade hier im Fischer-Viertel wunderschön mit Blumen dekoriert – auch die großen Ausflugsboote auf denen man eine Stadtführung machen kann kommen dort über eine kleine Schleuse vorbei.

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Von dort aus hielten wir uns in Richtung Robertsau … über den Palace de Republique wo noch wunderschöne langstiehlige Tulpen blühten.

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Der Weg führte uns weiter direkt in den Parc de L´Orangerie einem sehr schönen und weitläufigem Gelände auf dem in den Baumkronen und auf den Dächern überall die Störche die Nester belegt hatten.

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Kurz darauf erreichten wir das Naturschutzgebiet Foret de Robertsau – hier empfing uns als erstes mal ein sehr intensiver Bärlauchgeruch.

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Kilometerlang geht es hier durch den Wald mit vielen kleinen Wildseen und Tümpel  – leider verließen uns irgendwann die Radwegschilder – dennoch fanden wir über schöne Waldalleen, aber auch leider über grobe Schotterpisten dann zum Rheindamm wieder zurück :-)

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Das Waldgebiet ist hier wirklich riesig und man sollte entweder Kartenmaterial oder aber Karten im Handy dabei haben, da man sonst leicht Gefahr läuft sich zu verirren.

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Eine wirklich sehr schöne Ausfahrt – gemütlich zum Fahren und überall laden die Städte zu Pausen und Besichtigungen ein. Man sollte sich hierfür wirklich einen Tag Zeit nehmen. Wir waren insgesamt fast 10 Stunden unterwegs und an den Wochenendtagen ist mit sehr viel Andrang an den Sehenswürdigkeiten zu rechnen.

Die Aufzeichnungen hier über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/16020995

https://www.komoot.de/tour/16047005

 

 

 

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Blütenrunde in Herrenberg-Kayh

Hundegassi am Abend ist nicht immer ein notwendiges Übel … es hilft abzuschalten vom Alltag und manchmal erlebt man Momente von denen man völlig überrascht wird. Heute war so ein Abend – bei wolkigem Himmel wollte ich mal nach den Kirschblüten in der Herrenberger Umgebung Ausschau halten. So fuhr ich zum Ortsausgang Kayh und verabredete mich hier zum Abendspaziergang. Die Blüten sind dieses Jahr so schnell aufgegangen und genauso schnell am verblühen – vermutlich aufgrund des fehlenden Regens. So freute ich mich, daß wir doch noch ein paar Bäume mit weißen Blütenbracht entdeckten.  In dieser Gegend kann man herrliche Runden durch die Baumwiesen – bis hoch zum Schönbuchtrauf laufen und hier gut 1,5 – 2 Stunden Rundkurse aussuchen. Anfangs war alles noch etwas verhangen – hier der Ausblick Richtung Entringen ins Ammertal.

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Uns zog es Richtung Wald und am Schönbuchtrauf entlang und plötzlich wurde es am Horizont heller und bunter …

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…. schon fast am Ende unserer Runde angekommen hier der Ausblick auf Kayh mit den Blüten im noch etwas dunkleren Abendlicht …

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… und plötzlich war sie da die Abendsonne und tauchte alles herrlich in orange ein. Auch unsere 2 Vierbeiner (seit doch nun 11 Jahren dicke Kumpels ;-)   hielten mal inne und genossen die Aussicht – der wir fazinierend beim Wechseln der Farben zuschauten.

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Doch die Taschen waren hier eindeutig um ein vielfaches interessanter war – Banausen :-)

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Einfach nur schön die Kirschblüten mit den Sonnenstrahlen.

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Hier der Blick in die andere Richtung – der Baum erstrahlt in der untergehenden Sonne.

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Brachtexemplar

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Ein toller Abendspaziergang dann doch mit fast 1.5 Stunden und schönen Überraschungen.

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Bad Wildbad-Baumwipfelpfad-Wildsee

Dank der Internetpräsens in FB erfuhr ich von der kommenden frühen Öffnungszeit des Baumwipfelpfades am Samstagmorgen, extra für Sonnenaufgangs-Hungrige schon ab 6 Uhr morgens :-)

Nachdem das Wetter für gut befunden wurde (lediglich die Temperaturen doch noch eher an Winter erinnerten) entschied ich mich diese Chance zu ergreiffen und den Tag in luftiger Höhe zu beginnen. Kurz nach 5 Uhr setzte ich mich ins Auto und war pünktlich zur Öffnungszeit vor Ort. Es fand sich sogar jemand, die wie ich zu den Frühaufstehern gehört und sich das Erlebnis nicht nehmen lassen wollte hier mal bei einem meiner morgenlichen Unternehmungen dabei zu sein. Ein großes Lob an dieser Stelle, denn es gibt nicht viele, die meine verrückten Ideen nicht nur gern lesen sondern auch mal live dabei sein wollen ;-)

Es herrschte unten am Parkplatz noch etwas Dunkelheit – doch der Weg zur Kasse war schnell gefunden und ganz leicht wurde auch der Himmel schon heller.  Über den langen Baumwipfelsteg gelangt man nach ein paar Minuten zu dem Aussichtsturm.

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Nun ging es ganz entspannt hinauf in die doch sehr frostige und luftige Höhe.

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Mit schneller Geschwindigkeit verschwand die Dunkelheit der Nacht und der Tag begann …

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… in den Tälern hielt sich noch der Nebel – doch der Horizont wurde immer heller und bunter.

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Es waren nicht sehr viele Menschen heute da – vermutlich hat viele noch die Kälte abgehalten und hier oben pfiff auch ein ordentlicher Wind, den wir unten nicht wahr genommen hatten. Wohl dem, der eine Mütze im Gepäck hatte.

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Etwas verspätet durch die Nebelwände tauchte dann ganz vorsichtig der rote Ball am Horizont auf – wie immer ein herrliches Gefühl den Tag so beginnen zu dürfen.

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Dankbar für solch Augenblicke und schön, wenn dann noch jemand das Gleiche empfindet ;-)

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Was sind da ein paar Minusgrade und je höher die Sonne stieg desto mehr hatten wir das Gefühl wieder aufgetaut zu werden.

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Inzwischen wurde die ganze Umgebung vom Sonnenlicht angestrahlt … und so begaben wir uns an den Abstieg – nicht ohne immer wieder anzuhalten und die Eindrücke zu genießen.

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Leider war um diese Uhrzeit noch die große Rutsche noch nicht in Betrieb – die hätte ich doch zugern mal ausprobiert.

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Na ja wenn nicht Rutschen dann wenigstens Balancieren oder so ähnlich ;-)   schön wenn um diese Uhrzeit alle Spielsachen noch für sich hat und so wanderten wir mit Turnübungen über den Steg wieder hinunter zum Ausgang und Parkplatz.

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Aber damit nicht genug – ich mein, wenn man schon so früh aufsteht kann das Programm ja nicht schon nach einer Stunde zu Ende sein … und so befreiten wir den Hund im Auto, der noch ein längeres Schläfchen gemacht hatte … und begaben uns auf einer der vielen Wanderwege rund um Bad Wildbad. Nachdem wir auf einige Wanderschilder stießen war klar – der Weg führte uns erst mal Richtung Wildsee ca. 7 km. Im Wald war noch ein morgendlicher Nebel und die Vögel waren ganz hefig am zwitschern – auf jeden Fall ein herrlicher Sonnentag.

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An einer sonnigen Ecke im Wald gab es dann erst mal ein kleines Frühstück zur Stärkung.

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Hmmm – ob da auch für mich was runter fällt ???

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Die Gegend zeigt hier schon bald kleine Moorseen am Wegesrand auf.

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Diesmal kam ich von der anderen Seite hin zum Wildmoorsee und siehe da – es gibt einen neuen Steg auf dieser Seite – man muss nicht mehr über große Steine steigen – wirklich sehr bequem zum Laufen und auch für den Schutz des Moorgebietes.

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Und wenn Pause an so einem Platz muss gleich mal ein Genuß-Schläfchen eingebaut werden.

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Doch wir wollten ja auch noch weiter bzw. direkt zum Kaffee und Eierpfannkuchen in die Grünhütte … also nix wie los und das nächste Ziel angestrebt.

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Dem Hund gefiel es heute auch erstaunlich gut – lief trotzt seines Alters völlig motiviert die Runde mit … auch ein Vorteil, wenn es sonnig und doch noch sehr frisch und frostig am Morgen noch ist. Ca. 40 Min später erreichten wir das ersehnte Ziel …

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… und hier folgte dann die Belohnung in Form eines rießigen Eierpfannkuchens mit Heidelbeeren, den wir uns aber aufgrund der Größe genüßlich teilten.

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Nach einer weiteren längeren Pause strebten wir den Heimweg an – ca. 5.5 km bis zum Parkplatz, der um die Mittagszeit dann wirklich rappel-voll war.

Ein prima Beginn eines tollen sonnigen Wochenendes mit angenehmer Begleitung und liebevoller Verpflegung für Mensch und Tier  ;-)

Wer Interesse an den Sonnenauf – und Sonnenuntergänge hat, sollte hier ab und zu auf die Webseite des Baumwipfelpfades schauen – es gibt auch immer wieder Besonderheiten – außerhalb der normalen Öffnungszeiten.

Hier die Aufzeichngung der Wanderung über Komoot

https://www.komoot.de/tour/15299572

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Hettingen-Fehlatal

Nach einem gestrigen lustigen Abend mit den Fehla-Perlen waren wir neugierig auf die Heimat der Gruppe geworden und wurden auch gleich im Internet fündig – ein kleines Tal auf der schwäbischen Alb in Hettingen war somit unser heutiges Ziel. Das Wetter war zwar bewölkt aber laut Vorhersagen sollte eher Sonne wie Regen zum Vorschein kommen. Also geschwind den Rucksack gepackt und los ging es.

Über Outdooractive hatte ich hier eine Runde ausgesucht, die wir allerdings mit Rücksicht auf den älteren Hund abgekürzt haben – so kamen wir geschätzt auf ca 10 km – eine Aufzeichnung gab es über Komoot heute somit nicht, da ich mit der App – Karte von Outdooractive unterwegs war. Start war im Ortszentrum von Hettingen – hier gibt es Möglichkeiten zu Parken direkt am Bahnhof.

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Wir entschieden uns für die Richtung gleich direkt ins Fehlatal. Die Runde begann über den Bruckberg – hier ging es erst mal stetig bergauf und durch den noch völlig kahlen Wald konnten wir hinab auf Hettingen blicken.

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Über uns die typischen Felsen der Schwäbischen Alb  – herrlich mit Moos überzogen.

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Den ersten Aussichtspunkt am Bruckberg sollte man unbedingt mitnehmen, wenn man auch die 500 m wieder zurück laufen muss. Der Hund mal wieder vorne weg :-)

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Ausblick auf das unter uns liegende Tal der Lauchert.

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Erste Rast gefällig ;-)

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Über den Wald zurück ging es dann auf der anderen Seite hinab in das einsam gelegene Tal.

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Dort wurden gleich mal in der Fehla die Wassertemperaturen gemessen.

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Sehr idyllisch gelegen ist dieses Tal und wenn man es incl. dem Bachplätschern noch ganz für sich alleine hat, dann kann man auch darüber hinwegschauen, daß alles noch etwas winterlich-drist aussieht … die Wiesen brauchen hier auch dringend Regen dann sieht es bestimmt noch viel herrlicher und grüner aus.

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Der nächste Rastplatz lies auch nicht lange auf sich warten :-)

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Auch hier eindeutig Biber am Werk

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In dieser Ruhe und nur mit dem Plätschern der Lauchert – einfach Genusswandern.

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Genau an einer schönen Badestelle kam die Sonne doch noch raus … genau richtig für ein Mittagsschläfle  ;-)   wandern geht auch mal anders ;-)

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So ne Schlafwagengesellschaft – denkt sich bestimmt der Hund ;-)

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Schweren Herzens nützten wir die erste Wolke und rappelten uns doch wieder hoch … hoch im warsten Sinne des Wortes nämlich zum alten Schloß bzw. Ruine Baldenstein ….

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… na da wäre schon wieder ein Bank mit Aussicht … aber nein wir liefen tapfer weiter.

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Und hier mussten wir uns von dem schönen Fehlatal verabschieden.

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Über die Felder (Achtung – hier im Sommer bestimmt sehr heiß) ging es wieder ins andere Tal hinunter und durch den Wald diekt zu den Bahngleisen an denen wir dann zurück über den Radweg direkt nach Hettingen gelangten. Die ausgewählte Tour wäre hier nach links abgegangen und hätte uns noch über Landstrasse direkt zum Teufelstorfelsen geführt – aber auf den verzichteten wir heute mal.

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Man merkt schon alle Ü 50  ;-)   man muss dauernd sitzen ….

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… oder anderen bei der Arbeit zuschauen … die fleissigen Biber fällen demnächst den Baum.

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Eine wirklich schöne entspannte und gemütliche Runde – vor allem angenehm weil es noch nicht zu warm war – genau das richtige Wanderwetter für Mensch und Tier.