Archiv für den Monat: März 2017

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Körschtal bei Stuttgart-Möhringen

Im Bezirk Stuttgart-Möhringen liegt das Naturschutzgebiet Weidach-u.Zettachwald. Nach einem Tipp zum Bericht der Zeitschrift “Landlust” bekam ich Lust auf das Körschtal bei Möhringen. Der Start war hier mit der Haltestelle Landhaus der Linie U3 angegeben. Man kann in der näheren Umgebung Parkplätze finden. Los geht es entlang der Bahnlinie in Richtung Plieningen. Am Waldrand biegt man dann rechts ab und geht hinunter ins Körschtal, welches um diese Jahreszeit noch recht durchsichtig ist.

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Dort verläuft die Körsch an deren Verlauf wir den ersten Teil des Weges entlang gingen.

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Am Waldrand kann man schon große Flächen von Bärlauch entdecken und auch wer ein gutes Näschen hat schnuppert hier schon bei Sonneneinwirkung deren Geruch :-)

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Doch auch die anderen Pflanzen wie Blausterne oder Buschwindröschen kommen hier schon durch den laubigen Waldboden.

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Durch die Streuobstwiesen und Kleingartenkolonien ging es direkt in Richtung Plieningen, wo ich dann den dortigen botanischen Garten der Uni Hohenheim für mein Pausenziel eingeplant hatte. Glück gehabt – an einer besonders schönen Stelle in der Sonne ein Bank ergattert :-)

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Dort benötigen die Pflanzen noch ein paar sonnige und warme Tage um sich voll zu entfalten.

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Eine Pause kann man auch im Wirtshaus “Garbe” einlegen – dies war jedoch heute noch geschlossen um die Uhrzeit.

Wer hier dann schon genug vom Wandern hat steigt einfach in die U-Haltestelle ein und fährt die 2 Haltestellen zum Ausgangspunkt zurück. Ich entschloß mich direkt an den Gleisen durch die Wiesen und Wald zurückzulaufen.

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Heute war es hier relativ leer, da es sich zum Teil jedoch auch um einen Radweg handelt muss damit gerechnet werden, daß im Sommer doch einiges mehr los ist.

Wir genossen die noch nicht überfüllten Waldwege und fanden noch ein paar schöne Motive … allerdings das Bild mit den schönen Blausternen, die hier auch wachsen, ging mir leider verloren.

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Wenn der Bärlauch mal richtig in Blüte steht gibt es bestimmt einen recht intensiven Geruch hier.

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Hier die Haltestelle Landhaus kurz vor dem SI Centrum – für die, die ggfs. dannach noch ein Musical anschauen möchten.

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Die Runde war für uns ca. 9 km – kann man durch Ablaufen des Botanischen Garten in Plieningen sicherlich noch um 1-2 km verlängern.

Eine schöne Wanderrunde so vor den Toren Stuttgarts.

Hier die Aufzeichnung über Komoot  :   https://www.komoot.de/tour/14923572

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Siebeldingen-Burg Trifels

Das Frühjahr ruft und wie jedes Jahr freut man sich auf die ersten Blüten und Blumen, die den kalten Nächten trotzen und vor allem in den wärmeren Gebieten wie z.B. in der Pfalz – an der Weinstrasse – als erstes zu bewundern sind. Nachdem auch heute die ersten Mandelblütenfeste entlang des über 70 km langen Mandelblütenpfades statt fanden, versuchte ich eine ruhigere Gegend ohne Feste zu finden, da ich den großen Menschenansammlungen entfliehen wollte. Ich entschied mich für den unteren Teil des Mandelblütenpfades und fand dort über Outdooractive einen Rundweg in Siebeldingen. Ein Parkplatz war gleich gefunden und los ging es direkt rein in die Weinberge.

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Nachdem heute zwar Sonne angesagt war – aber es durch den strengen Ostwind doch sehr stürmisch und auch kühl war – durfte auch der Senior Hund nochmal mit. Gleich am Ortsausgang gab es schon die ersten schönen Eindrücke.

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Es gab hier zwar immer wieder nur vereinzelte Mandelbäume – aber es machte wirklich Freude durch die Weinberge zu schlendern und nur ab und zu ein paar Wanderer zu begegnen. Auch die kleinen Orte die wir durchquerten oder an Straßen wo man entlang lief störten uns hier nicht, da dies alles doch trotzdem sehr ruhig gelegen war und wir auch ein paar nette Unterhaltungen hier mit den Einheimischen hatten. Kein Vergleich zu dem Trubel, der hier bei den großen Festen entlang des Pfades herrscht.

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Der Wind blies hier ganz kräftig über die Landschaft, so daß außer kurze Fotopausen keine Rast eingelegt wurde.

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In den geschützten Orten gab es in den Vorgärten bereits die ersten Sternmagnolien …

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… Narzissen ….

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…. aber auch außerhalb der Orte war immer wieder ein Augenschmaus auzumachen :-)

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Hier wurde kurzerhand eine kleine Abkürzung genommen um nicht an der Hauptstrasse entlang laufen zu müssen ;-)

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Man kann sich einfach nicht satt sehen und freut sich fast schon über jedes Blümlein ….

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…. oder sonstiges Farbenbrächtiges :-)

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Wer da keine gute Laune bekommt …. und dann gab es sogar noch einen windgeschützten Rastplatz wo wir endlich mal die inzwischen müden Füße etwas ausruhen konnten.

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Fazit:  heute alles richtig gemacht – schöne Runde – wenig Menschen unterwegs und viele schöne Eindrücke gewonnen.

hier die Aufzeichnung über Komoot:  https://www.komoot.de/tour/14885253

Und nachdem so ein Tag ja nicht so einfach enden kann beschlossen wir die nahe gelegene Burg Trifels noch zu besuchen. Einlass war bis 17.15 Uhr da diese ab 18 Uhr um diese Jahreszeit schließt. Vom Parkplatz aus geht es ca. 20 Min. steil bergauf … vorbei an den beeindruckenden Felsen dieser Gegend. Die Pfalz hat hier einfach ein großes Angebot an Burgen – bizzaren Felsformationen und eine große Auswahl von tollen Wanderwegen.

An diesem Felsen waren noch die Kletterer zugange.

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Eine wundervolle Aussicht über die ganze Umgebung in der Abendsonne.

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Für 4,50 EUR Eintritt kann man das Innenleben der Burg bewundern (Achtung Hunde müssen draußen bleiben )

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Aussicht vom Turm

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Das Strahlen wollte heute aus unseren Gesichtern gar nicht mehr weichen :-)

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Nachdem um 18 Uhr Schließung war – leider kein Sonnenuntergang von hier oben :-(

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Auf dem Rückweg musste ich noch kurz an einem Felsen anhalten – war einfach zu schön im Abendlicht.

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Ein letzter Blick zurück zur Burg Trifels.

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Die Pfalz – einfach ein Traum für Wanderer – auch im Sommer herrlich auf den Sandwegen zu laufen – viel Schatten durch die Buchenwälder – einfach Genuß pur.

Für das leibliche Wohl wurde auch noch gesorgt – in Annweiler – was für ein TAG !! Daumen nach oben :-)

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MärzenbecherBlüte Fridingen-Mühlheim a.d.Donau

Im Frühjahr ist die Märzenbecher-Blüte ein MUSS für die Einstimmung zur blühenden Saison. Nachdem wir das Wolfstal und auch die Wutachschlucht bereits kannten freute ich mich, als ich in FB hier einen neuen Hinweis auf das Hintelestal erhielt. Bei Mühlheim am Friedhof direkt am Donauradweg geht die Tour los. Hier gibt es auch ausreichend Parkmöglichkeiten. Gleich zu Beginn ging es stetig einen kleinen Waldpfad steil hinauf.

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Wege die mein alter Hund einfach liebt und er auch voll zu motivieren ist  :-)

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Schon hier am Wegesrand finden wir die ersten Farbtupfer, die sich durch den gefrorenen Winterboden kämpfen.

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Die ersten Felsenwände tauchen auf.

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Gemütlich im Zick-Zack geht es voran bis zur kleinen Felsenhöhle, die wohl an bestimmten Terminen auch mit einem Führer besichtigt werden kann.

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Unsere erste Pause war fällig incl. Aussichtsgenuß in die Umgebung.

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Von dort aus erreicht man ca. 10 Min später den gelben Felsen – ebenfalls mit toller Sicht ins Donautal.  Inzwischen hatten wir uns einem einsamen Wanderer – oder er uns – wie auch immer – angeschlossen und nachdem wir das gleiche Ziel hatten führten wir unsere Wanderung mit angenehmer und unterhaltsamer Begleitung weiter.  Das ist übrigens eine wirkliche schöne Begleiterscheinung – ich habe in all den Jahren meines oft “einsamen” Wanderns immer nur nette und aufgeschlossene Wanderer/innen  getroffen – vor allem oft auch an den Sonnenauf- oder untergängen immer ganz besondere Menschen, die die Natur genießen und das Schauspiel immer wieder gern verfolgen.

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So gab es dann heute auch mal ein Foto wieder von mir und dem Hund :-)

Hier sowie auch im Hintelestal waren wir fast ganz alleine – ein Vorteil wenn man nicht am Wochenende unterwegs ist.

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Endlich ging es bergab ins Tal und gespannt hielten wir Ausschau nach den ersten Märzenbecher  – auch der Hund schien dannach zu suchen  ;-)    …

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…. und plötzlich war alles um uns herum voll mit rießigen Feldern – einfach nur beeindruckend.

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Ab und an verirrte sich auch ein Sonnenstrahl hier ins Tal herein.

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Plötzlich hüpfte hier auch eine Kröti mal kurz über den Weg …

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…. welch ein Glück, daß hier nur extrem langsame Wanderer unterwegs sind ;-)

Leider ist auch dieser Teil der Wanderung mal zu Ende und wir verließen dieses schöne Fleckchen Erde und auch von unserem Mitwanderer trennten wir uns, da wir nicht so viele km laufen wollten und traten so den Rückweg an.  Natürlich mußte vorher noch die Wassertemperatur getestet werden :-)

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Über den Donautalradweg ging es gemütlich zurück zum Ausgangspunkt Friedhof.

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Auf dem oberen Felsen hatten wir zuvor die erste Aussicht genossen.

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Eindeutiger Beweis … hier ist Biberland …

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Eine tolle Runde – die beliebig auch erweitert werden kann. Für uns war es heute ein Genuß – Sonne – tolle Natur – schöne Aussichten – eine herrliche Gegend – ein abschließendes Sonnenbad und nicht zu vergessen eine angenehme Begleitung … so macht wandern Spaß !!

Die heutige Aufzeichnung über Komoot :

https://www.komoot.de/tour/14747738

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Feldberg-Abschied vom Winter

Motiviert durch die Tatsache, daß fast Vollmond war und für den Morgen auch klare Sichtverhältnisse vorausgesagt waren, setzte ich mich um 4 Uhr ins Auto um für diese Saison ein letztes Mal in den Schnee und Abschied von der Wintersaison zu nehmen. Als Möglichkeit hatte ich hier, aufgrund der Regenfälle an den letzten Tagen,  nur den Feldberg im Südschwarzwald. So startete ich dort um ca. 5.30 Uhr am Parkhaus (beim Haus der Natur) für den Aufstieg direkt Richtung Feldbergturm.

Noch schien weit entfernt der fast perfekte Vollmond und die Umgebung war nicht ganz zu duster.

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Dennoch war Stirnlampe und Hundebeleuchtung angesagt – zur eigenen Sicherheit falls doch schon Pistengeräte unterwegs sein sollten.

Fragender Blick nach oben …. ” da soll ich rauf “  ;-)

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Der Himmel färbte sich auf der Sonnenseite schon wunderschön.

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Wir benötigten auch gar nicht so lange, da kein Neuschnee lag stiegen wir auf der frisch planierten Skipiste nach oben. Der Vorteil der Schneeschuhe ist hierbei, daß man damit dann auch nicht ins Rutschen kommt da die Piste doch sehr hart und vereist war.

Ein kurzer Blick noch auf den untergehenden Mond – noch war es recht dunkel auf dieser Seite.

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Auf der anderen Seite wurde es aber immer heller und farbenfroher …. oben angekommen stellte ich mal wieder fest, daß der ganze Berg für mich alleine war … noch hatte sich niemand heraufgewagt – immer wieder ein Erlebnis hier diese Ruhe genießen zu dürfen.

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Auch die schweizer Bergkette wurde langsam angeleuchtet.

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Geduldig warteten wir mit dem ersten Frühstück in der Kälte bis der ersehnte Ball am Horizont auftauchte …. und dann ging wie immer alles ziemlich schnell.

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Alles in der Umgebung wurde angestrahlt und auch über mein Gesicht flog sicherlich ein Strahlen. Inzwischen hatten wir sogar noch Gesellschaft von weiteren 3 Frühaufsteher erhalten.

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So gab es dann auch mal ein Bild von uns Beiden :-)

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Der Beginn des Tages … ein voller Erfolg … und ich beschloß hier noch einen schönen einsamen Spaziergang über die Hochfläche des Feldbergkammes zu unternehmen … um einfach die Ruhe noch etwas aufzunehmen … zumindest in den Momenten wo ich nicht am Gehen war,  denn die Schneeschuhe machen auf so einem gefrorenen Eis-Schnee dann doch ziemlichen Krach.

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Aber um dem zu entgehen, kann man ja zum Glück ganz oft stehen bleiben und fotografieren oder einfach den Blick über die Umgebung schweifen lassen.

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Auch der Senior-Wuff freut sich über diese Pausen … zumal es herrlich ist, wenn man in der Kälte noch ein Naturbettchen findet ;-)

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Einfach ein Genuß diese Lichtverhältnisse aus jeden Blickwinkel sieht es anders aus.

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Kein Gedanke, daß das frühe Aufstehen sich hier nicht gelohnt hätte. Blick auf den Belchen.

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Blick auf die im Winter so gefährliche Schneewächte, die sehr lawinengefährlich sein kann.

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In Richtung Rheinebene war wohl das Wetter noch etwas wolkenverhangener wie bei uns.

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Gemütlich über den normalen Schneeschuhpfad ging es dann einmal um den Berg herum….

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…. und jede Sonnenbank wurde noch für eine kurze Rast mitgenommen ;-)

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An manchen kalten Stellen ist auch noch Winterschlaf oder eher Eisschlaf angesagt.

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Ich konnte mich hier bei solchen Bedingungen einfach nicht losreißen.

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Nach ca. 4,5 Std erreichten wir unseren Ausgangspunkt – inzwischen liefen die Lifte und es waren viele Skifahrer unterwegs, die vermutlich das letzte Schneevergnügen dort oben noch ausnutzen.

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Ein toller Abschluß für unsere Wintersaison und jetzt darf es Frühling werden !!!