Archiv für den Monat: März 2016

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Sonnenaufgang Feldberggipfel

Ganz spontan entschied ich mich gestern Abend aufgrund der guten Wetterlage und der noch bestehenden guten Schneeverhältnissen am Feldberg meinen Traum zu erfüllen und morgens ganz früh den Sonnenaufgang am Feldberggipfel zu erleben. Bei Vollmond hatte ich dieses Erlebnis der totalen Einsamkeit und Ruhe ja bereits früher schon mal genossen und seither schwebte dieser Gedanke in meinen Vorstellungen. Ein Gespräch mit Rainer und Claudia (die leider verhindert waren) brachte mich hier auf deren Empfehlung zu ihrer Tour Nr. 5 im  Schneeschuhwanderführer ,  Da man bei völliger Dunkelheit am Haus der Natur losläuft, wird hier auf den Naturschutz verwiesen, d.h. man sollte um diese Uhrzeit nur auf den planierten Winterwanderwegen mit Stirnlampe (wegen evt. Pistenraupen) unterwegs sein – keinesfalls die normalen Schneeschuhtouren nehmen, die teilweise durch Waldgebiete führen – diese kann man dann individuell beim Abstieg wählen. Und genauso habe ich es dann geplant – die Tour kann man sich, wenn man das Büchlein hat bequem aufs Handy laden – so hat man auch in der Dunkelheit gutes Kartenmaterial zur Hand. Durch den Anfahrtsweg musste ich um kurz vor 4 Uhr im Auto sitzen – nicht wirklich ein Problem, denn die Vorfreude auf das was mich hoffentlich erwarten würde war so groß, daß das für mich kein Opfer darstellte und ich wurde nicht enttäuscht – im Gegenteil es war unbeschreiblich und die Bilder geben nur einen Teil von den Eindrücken her, die ich dabei empfunden habe – völlige Ruhe – Einsamkeit – ich war nach Sonnenaufgang mind. noch 1 Std. völlig allein auf dem Berg – nur ab und an ein Vogelgezwitscher – ich traute mich fast schon keinen Schritt im verharschten Schnee zu machen um diese Ruhe nicht mit knirschenden Geräuschen zu stören – man muss es erlebt haben :-)

Pünktlich um 5.25 Uhr stand ich vor dem neuen Parkhaus (24 Std. geöffnet) und machte mich auf den Startpunkt seitlich vom Naturfreundehaus. Erik war auch gespannt was ihn da so früh morgens schon erwartete :-)   Mit Stirnlampe ging es dann los über den frisch planierten Winterwanderweg entlang der Loipe.

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Es dauerte keine 15 Min und schon begann der Himmel über mir völlig hell zu werden – die Farben am Horizont wurden schon mal leicht orange und ich bekam so die leichte Panik, daß ich nicht rechtzeitig oben wäre. Sonnenaufgang war exakt um 6.32 Uhr angesagt.

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Aussicht auf die umliegenden Täler in denen noch alles schlief und schnell war ich hinter dem Feldbergturm auf der Hochebene angekommen … zum Glück noch kein Sonnenball zu sehen.

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Ich hatte wirklich Glück – durch die aufkommende Nebelfelder verzögerte sich das Ganze um ein paar Minunten und pünktlich stand ich da wo ich wollte um diesen Anblick zu genießen.

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Die ganze Umgebung wurde plötzlich mit hellem Licht übergossen – einfach nur schön.

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Nach den Fotos genoß ich erst mal das Frühstück und den warmen Tee und ließ das Ganze und die Ruhe auf mich wirken. Wenn man sonst den Gipfel mit seinen vielen Wanderern und Skifahrern erlebt ist das ein Gefühl von unendlicher Dankbarkeit, daß man das so erleben darf und den Schweinhund des frühen Aufstehens überwunden hat ;-)

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Es war zwar nicht wirklich richtig kalt – aber zu lange rumstehen wollten ich dann doch nicht und so machte ich mich dann auf – wieder zurück diesmal direkt zum Feldbergturm. Man kann hier aber auch zu einer von den Hütten wandern, die allerdings um die Uhrzeit noch nicht offen haben. Verschiedene Möglichkeiten werden auch in dem o.g. Wanderführer beschrieben.

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Am Feldbergturm hielt ich mich dann in Richtung Bergrettungshaus und von dort dann bergab auf dem Schneeschuhpfad.

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Unterwegs legte ich noch eine Sonnenpause ein und genoß die Aussicht auf die umliegenden Skipisten, die noch nicht bevölkert waren. Über mir waren die ersten Schneeschuhläufer beim Aufstieg und auch gleich mal beim Ausziehen der warmen Jacken, denn es wurde in der Sonne gleich ziemlich angenehm warm und auch der Schnee wurde sofort etwas weicher.

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Hier der neue Sessellift – früher musste man hier die Spuren der Schlepplifte auf der Schneeschuhspur überqueren – heute muss man allerdings auf die zum Teil schnell heranbrausenden Skifahrer achten.

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Nach 4 Stunden war ich dann wieder zurück und absolut abfahrbereit bei dem Trubel, der jetzt nach der Öffnung der Lifte herrschte.

 

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Rinken – Hinterzarten

Wetter gut – Schnee gut – Laune gut … Terminplanung perfekt für eine neue Tour mit Rainer & Claudia am Feldberg. Da wir unter der Woche geplant hatten war es wirklich angenehm leer auf den Parkplätzen – auf dem Weg nach oben und auch auf der Feldberghöhe waren nicht die üblichen Menschenmassen unterwegs – einfach nur zum Genuß für die Seele und den Kopf.

Am Wanderparkplatz Rinken sollte es diesmal losgehen – von dieser Seite aus hatte ich den Feldberg noch nie bestiegen und so freute ich mich auf eine neue Runde hinauf zum Feldberggipfel.  Schnell waren die Schuhe angeschnallt …

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…. und ein Blick verriet das Ziel und den direkten Weg dorthin … einfach herrlich bei solchen Bedingungen.

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Durch die Waldzone ging es auf einem für den Winter freigegebenen Waldpfad an die ersten Höhenmeter …

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…..  allerdings auch mit kleinen Verschnaufpausen ;-)

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Vor uns lag nun der steilste Teil des Aufstiegs – vor allem hier im Tiefschnee und der Blick nach oben zeigte uns, daß hier ordentliche Schneewächten hingen, die nicht zu ignorieren sind vor allem bei solch einem Wetter wie es heute war …. doch man soll es nicht glauben vor uns liefen zwei Tourengänger genau auf diese zu.

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Zum Glück drehten diese kurz vor Ende der Waldgrenze dann doch noch ab – wir hielten uns gleich unten links um hier zwischen dem kleinen Waldgebiet direkt durchzugehen und nicht direkt unterhalb dieser beeindruckenden Überhänge laufen zu müssen.

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Einfach nur herrlich, wenn auch ein wenig schweißtreibend ;-) – wie im Märchenwald und die Aussichten über die umliegenden Täler wurden auch immer beeindruckender.

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Der Weg und die Schneebeschaffenheit wurden zum Ende immer beschwerlicher – die Steighilfen an den Schneeschuhen sind hier optimal und dennoch bin ich nicht nur einmal schwups im Schnee gelandet :-)   aber das gehört auch dazu und letztendlich erreicht man irgendwann das Ziel.

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Und wird belohnt !!!

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Die Bäume fazinieren mich hier immer wieder – gefroren – krumm stehen sie hier im Winter und trotzen den Naturgewalten … wenn sie auch nicht immer ganz gerade dabei bleiben ;-)

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Die Aussicht auf den Feldberggipfel haben wir schon mal …

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….. hier ist nur Schnee und Horizont ….

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… und die Aussicht auf die Schneewächten von oben – wirklich gefährlich da zu nahe an den Rand zu gehen und doch findet man immer wieder Spuren, die fast bis ganz nach vorne reichen

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So geschafft – es gibt am Feldberggipfel gibt es dann eine kurze Teepause ….

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… und noch eine kurze Umarmung eines Schneebaumes, der aber standhaft blieb – na wer solch Stürme übersteht wird hier wohl nicht klein beigeben ;-)

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Dann führte uns der Weg ein kurzes Stück zurück und direkt zum steilen Abstiegshang hinunter zum Naturfreundehaus. Wir hatten uns kurzfristig entschieden die Runde doch etwas kürzer wie geplant zu machen und ich denke das war eine gute Entscheidung, weil wir dennoch voll auf unsere Kosten kamen und glücklich und zufrieden noch eine Rast einlegten.

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Hier entdeckten wir, daß es durch die Sonneneinwirkung schon heftig anfing zu tauen – die riesigen Eiszapfen tropften hier schon um die Wette.

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Vom Naturfreundehaus  (hier kann man übrigens auch übernachten)  ging es dann noch ca. 30 min hinunter zum Parkplatz und wieder mal beendeten wir die Runde mit einem einstimmigen …. ach war das wieder scheee :-)

Tipps für Runden in dieser Gegend kann man auch über den Schneeschuhwanderführer von Rainer und Claudia erhalten. Ein herzliches Dankeschön nochmal an dieser Stelle an die Beiden – einfach klasse, daß ich hier mitlaufen durfte.

Hier noch die Aufzeichnung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/8045391

 

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Ruhestein

Tatsächlich kam er nochmal zurück – der Winter – und auch in den Höhenlagen der Schnee. So war schnell entschieden hier noch einmal in Richtung Schwarzwaldhochstrasse zu fahren und dort eine Runde mit den Schneeschuhen zu drehen. Diesmal durften die Hunde mit, die Runden hierzu muss man jetzt schon sehr genau aussuchen, denn mit 11.5 Jahren sind beide nicht mehr so geländetauglich vor allem nicht im Tiefschnee – aber in der Spur von Schneeschuhpfaden laufen sie auf jeden Fall immer ordnungsgemäß hinter uns in der Spur was auch sehr angenehm ist ;-) – kein Gedanke hier abseits in den tiefen Schnee zu versinken … alles hat somit seine Vorteile. Leider verzog sich bei unserer Ankunft am Ruhestein erst mal die Sonne auf die wir natürlich schon auch spekuliert hatten hier oben. Ich entschied mich die Schneeschuhspur in Richtung Schliffkopf zu nehmen. So ging es erst einmal hoch hinauf zur alten Skisprungschanze.

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Leider muss man hier dann die B500 überqueren was nicht immer so einfach ist, vor allem wenn am Rand die Schneemassen von den Räumfahrzeugen hochgeschoben sind und man hier nach einer Kurve (ohne Warnschilder) erst mal versuchen muss den Berg und den weiterführenden Weg zu erklimmen – ist hier an der Stelle wirklich nicht gut gelöst :-(

Aber zum Glück sind die meisten Autofahrer rücksichtsvoll und werden dann langsamer. Es beginnt hier ein schmaler Schneeschuhpfad wo wie man ihn sich vorstellt.

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Jule musste es sich hier erst mal gemütlich machen während wir die Ruhe und die Eindrücke in Fotos festhielten und es einfach nur genossen.

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Eigentlich wollten wir ja hier nicht übernachten ;-)   obwohl schön war es auf jeden Fall

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Da muss der Hund doch mal genau schauen was da gemacht wird, wenn Frauchen im Schnee versinkt …. ich hatte aber nur entdeckt, daß ein Stückchen blauer Himmel zum Vorschein kam.

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Beim Kreuzen der Langlaufloipe Vogelskopf verliesen wir den Schneeschuhpfad und gingen entlang der Loipe (unter der Woche sind hier fast keine Langläufer unterwegs) wieder zurück um den Berg Richtung Ruhestein.

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Hier kann man dann die herrliche Aussicht hinunter ins Rheintal bzw. bis zu den Vogesen voll geniessen sofern nicht der Hund von hinten in die Beine rennt ….

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… oder Frauchen in den Schnee schmeisst ;-) … hier ging die Kamera mal kfr. auf schwarz-weiß Modus… gemeinsam den Ausblick geniessen das hat schon was :-)

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Hier noch die Überreste der kalten Nächte …

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…. Test auf jeden Fall kalt ;-)

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Eine schöne gemütliche Runde für unsere Senioren-Vierbeiner – vielen Dank für die Begleitung, die wir mal wieder sehr genossen haben.