Archiv für den Monat: März 2015

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Schluchtensteig-Etappe1

Der Schluchtenteig mit den Wutachflühen und ihrer Märzenbecherblüte im Frühjahr wollte ich schon immer mal laufen. Erst am Freitag wurde veröffentlicht, daß die Etappe 1 hier ab Stühlingen für die Wanderer freigegeben wurde und auch die Märzenbecher hier gerade in voller Pracht zu sehen seien. So gabs kein Halten mehr – nachdem es sich hier allerdings um eine Streckenwanderung handete – musste ich mir Gedanken machen wie die Tour zu bestreiten ist. Der Busfahrplan gab hier Auskunft, daß auch am Wochenende Busse verkehren zwischen Stühlingen (Startpunkt) und dem Ende der 1.Etappe in Blumberg. Allerdings hatte man die Wahl früh morgens zu wandern und nachmittags (Sa 18.11 Uhr / So 17.11 Uhr Blumberg-Hauptstr) mit dem Bus zurückzufahren – oder aber man wartete bis nach 11 Uhr und fuhr erst mit dem Bus – was mir allerdings zu spät war. So gings am Sonntag um ca. 10 Uhr an der Kirche in Stühlingen los – ausser mir konnte ich noch keine Wanderer ausmachen – lag wohl auch daran, daß es noch recht frostig von den Temperturen und auch die Sonne oder blauer Himmel noch nicht zu erblicken war.  Uns war es recht und so verließen wir recht schnell die Ortschaft und kamen zum Wasserlauf – wo er Weg herrlich auf kleinen Pfaden entlang des Ufers entlang ging.

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Nach einer Weile mussten wir den Wasserlauf verlassen und die Strecke ging hoch in den noch kahlen Wald, der aber inzwischen schon mal den einen oder anderen Sonnenstrahl durchblicken ließ.

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Erik betätigte sich auch schon mal als Waldarbeiter – lagen doch noch ab und an Äste oder auch ganze Bäume über den Wegen :-)

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Das Schöne im Frühjahr ohne Blätter ist einfach, daß man gute Aussichten hat und vor allem heute auch in der Schlucht noch ganz viel von den hohen Felsen sah, die im Sommer oder Herbst hier immer völlig verdeckt sind.

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Die Wegführung war sehr schön – mal auf schmalen Pfaden – dann auf einem breiteren Forstweg ging es wieder bergab zum Bahnhof Weizen – wo normalerweise die Sauschwänzlebahn Halt macht.

Hier kamen wir dann wieder zur Wutach zurück und es ging in die tiefe Schlucht hinein.

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Nach dem Überqueren der Wutach trafen wir erstmals auf die Märzenbecherblüte, die uns die nächste Stunde entlang der Wutachflühen mit riesigen Feldern begleitete – nur herrlich !!

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Auch der seltene Kelchbercherling überraschte uns hier direkt am Wegesrand.

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Zum Weg muss ganz klar gesagt werden – durch die Wutachflühen sollte man nur mit gutem Wanderschuhwerk gehen und auch geländetauglich sein – der schmale Weg hier entlang der Felsen erfordert Trittsicherheit und ist um diese Jahreszeit mit Wanderstöcken zu empfehlen.

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Ach ja und bischen schwindelfrei sollte man auch bei diesem Weg sein – vor allem im Frühjahr, wenn die Sicht nach unten frei ist.

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Nach einem kurzen heftigen Aufstieg erreichten wir die Hochfläche über der Schlucht und der Weg führte uns über die noch kahlen Felder der Heimat der Sauschwänzlebahn. Immer wieder sahen wir in der Ferne die historischen alten Brücken, die von der Bahn im Sommer befahren werden.

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Leider war die Sicht auf die Umgebung sehr schlecht trotz des schönen Wetters.

Nach weiteren Anstiegen erreichten wir den letzten Hang, der uns auf der Nordseite dann doch noch überraschenderweise Schnee bescherte :-(   ….

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… aber so wurden wenigstens die dreckigen Schuhe wieder sauber ;-)

Da wir noch über eine Stunde Zeit hatten bis der Bus in Blumberg abfuhr, machte ich noch einen Abstecher zu den Schleifenbachwasserfällen. Allerdings musste ich hierzu den ganzen Berg hinunter um dann dannach wieder hoch zu schnaufen :-(   – aber es hat sich gelohnt.

Über mehrere Terassen stürzt hier der Bach hinunter – allerdings sieht hier der Beginn der 2. Etappe des Schluchtensteigs noch nicht so aus, als wenn er freigegeben wäre – mitten über der Brücke hing hier noch ein Baum quer.

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Um zur Brücke zu kommen gibt es hier eine extrem steile Treppe, die ich meinem Hund nicht zugemutet habe – auch Ausweichmöglichkeiten hier am Hang entlang konnte ich für Hunde nicht entdecken – also sehr schwierig für den Beginn der 2 Etappe, wenn man hier mit Vierbeinern den Schluchtensteig laufen möchte aber es gibt Ausweichmöglichkeiten s.Link.

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Erik durfte somit oben sitzen bleiben und mir bei der Kraxelei zuschauen ;-)

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Treppe von unten …

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…. gemütlich wanderte ich dann zum Ortskern zurück und fuhr hier dann pünklichst mit der Buslinie 7338 wieder zurück nach Stühlingen.

Hier unsere Aufzeichnung, die allerdings von der angegebenen Zeit nicht stimmt – wir waren 6.5 Std. unterwegs mit einigen Pausen.

https://www.komoot.de/tour/4369315

 

 

 

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Freudenstadt-Berghütte Lauterbad

Um den Dreck und Matsch unserer Felder zu entgehen entschloss ich mich für ein Runde im nahen Freudenstadt, wo ich von einer neuen Berghütte erfahren hatte. Über Outdooractive bekam ich auch gleich eine angenehme Runde hierzu empfohlen.  Samstags kann man übringens in der Innenstadt von Freudenstadt auf den Straßen-Parkplätzen rund um den Markt umsonst parken – zumindest etwas unterhalb der Fußgängerzonen. Das fand ich schon mal sehr erfreulich. Los zogen wir über den unteren Maktplatz – an den Fontänen (allerdings nur im Sommer zu bewundern) vorbei zu der großen Stadtkirche.

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Schon hier war noch auf dem Vorplatz so viel Schnee – herrlich – fand auch der Hund, der mal gleich seinen ganzen Dreck der letzten Tage losrubbelte ;-)

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Stadtauswärts folgten wir der oben hinterlegten Runde, die uns in den Teuchelwald führte.

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Hier gibt es auch einen Wald-Geschichtspfad, den wir uns mal für das Frühjahr vorgemerkt haben.

Vorbei an einer ehemaligen Holzwasserleitung führte uns der Weg links ab einen schmalen Fußpfad durch den Wald.

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Schöne Lichteinfälle begleiteten uns hier auf dem Weg, der mit dem teils gefrorenen Schnee und ohne Schneeschuhe dann doch ab und an recht beschwerlich wurde – aber egal – Hauptsache kein Matsch und Dreck und auch der Hund genoss es sehr :-)

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Nach Überqueren der Straße kamen wir nach einer Weile zu einer Liegewiese, die mit Himmelsliegen angepriesen wurde -  na ja nur leider im Winter schon dauerbelegt :-)

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So zogen wir ohne Pause weiter – unser Ziel zur Rast war ja auch die Berghütte, die wir dann nach ca. 30 min auch erreichten – wunderschön gelegen an einem kleinen Skihang und schöner Aussicht auf die Umgebung.

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Mit Sonnenterasse und leckerem Essen und freundlicher Bedienung kann hier die neue Berghütte sich sehen lassen – sicher auch im Sommer ein schönes Ziel was ich mir merken werde.

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Zurück führte der Weg dann ebenfalls einen schmalen Wanderpfad, der uns vorbei an der Köhlerhütte hinauf zum Friedrichsturm (im Winter geschlossen) führte. Von dort aus hat man aber auch ohne Turmaussicht einen schönen Blick über Freudenstadt.

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Eine schöne gemütliche Runde war das … und nach ca 3 Std waren wir wieder in der Innenstadt.

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