Archiv für den Monat: August 2014

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Baiersbronner Himmelswege – Bannwaldtour

Im Baiersbronner Wanderhimmel-Büchlein hatte ich mir einen der 8 Himmelswege ausgesucht – die “Bannwaldtour”. Eine exakte Rundenbeschreibung ist unten beigefügt.  Ich hatte mir allerdings als Start den Parkplatz Seibelseckle ausgesucht, da ich gleich früh morgens die Strecke entlang der B500 hinter mich bringen wollte – um den sonntaglichen Motorrad-und Autolärm zu entfliehen :-)

Nachdem es in der Nacht auf der Autoanzeige grad mal 8 C war (man beachte – wir haben August !! ) nahm ich mir morgens Zeit und war erst gegen 10 Uhr am Start. Hier empfingen mich Wintertemperaturen und vor allem erst mal Nebelschwaden, die die Sicht auf die Rheinebene komplett verdeckten … doch ab und an zogen diese voll auf und gaben die Sicht frei.

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Auch hier im Schwarzwald kann man im Moment das blühende Heidekraut geniesen.

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Einfach nur herrlich diese Farben – trotz des Nebelwetters

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Und so langsam zogen die Nebelfelder schneller dahin und gaben immer mehr Sicht frei.

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Pünktlich zur ersten Rast an der Darmstädterhütte hatten wir sogar Sonnenschein und konnten so herrlich schon mal das erste Vesper draussen geniesen.

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Beschwingt ;-) gings dann weiter über den Holzsteg hin zum Wildseeblick.

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Erik musste hier unbedingt das weiche Gras geniesen :-) nach all den Stoppelfeldern daheim.

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Nach einem etwas holprigen Waldpfad erreichten wir dann den Aussichtspunkt.

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Eine kleine Strecke ging es dann wieder zurück zur Abzweigung, die zum Wildsee hinab führt. Man könnte hier auch einen anderen Weg nehmen – aber wer mich kennt – der Weg musste es sein :-)

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Tja und auch Erik war manchmal etwas ratlos wie er wohl hier den Abstieg nehmen sollte ;-)

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Aber alles in Ruhe und mit gutem Schuhwerk (heute Wanderstiefel ) haben wir auch das gut geschafft.

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Am See hatten wir dann Glück – eine grössere Wandergruppe begab sich hier gerade an den Aufstieg und so hatten wir den See fast für uns allein.

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Nach der weiteren Pause ging es dann durch das Bannwaldgebiet Richtung Langenbach hier entdeckten wir auch eine Reihe Pilze, die wir allerdings aufgrund Unkenntnis dann doch lieber dort gelassen haben :-)

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Über herrliche Waldwiesenpfade ging die Tour weiter …

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… so schön, daß ich mich auch prommt irgendwann mal verlaufen hatte oder weil vielleicht doch mal das notwendige Schild fehlte  ???

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auf jeden Fall gab es eine mächte Umleitung bis wir wieder zurück zur richtigen Runde fanden.

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Am Wildgehege vorbei ging es dann in Richtung Hornisgrinde, die ich eigentlich auch noch mitnehmen wollte – aber auch hier landete ich nicht auf dem richtigen Wege sondern in einer Sackgasse und musste dann doch umdrehen um dann direkt zum Ausgangspunkt zu gelangen. Egal so kommt die Hornisgrinde bestimmt noch mal im Herbst dran, wenn dann das Moor dort oben goldene Farben annimmt. Ein kurzer Anstieg noch auf einem kleinen Waldpfad mit hohem Gras und dann waren wir auch schon mit unserer Runde am Ende.

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Fazit: zwar kein Sommerfeeling – aber zum Wandern ideale Temperaturen  um die 10-12 C und mal wieder eine super schöne Runde dort oben.

https://www.komoot.de/tour/3588289/zoom

Baiersbronner Link:  http://www.baiersbronn.de/themen/216/de/taid,4087/themen.html

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Kloster Maulbronn

UNESCO Weltkulturerbe seit 1993 – die besterhaltenste Klosteranlage nördlich der Alpen so wird das Kloster Maulbronn beschrieben. Da die Temperaturen heute für einen Tag im August recht erträglich waren, wagte ich diesen Ausflug. Gestern ergatterte ich das neue Wanderbüchlein der Stuttgarter Nachrichten ” die schönsten Wanderungen”, welches vor kurzem erschienen ist und hier fand ich u.a. die heutige Runde. Da wir ja zu den Frühaufstehern zählen hatte ich das Glück morgens um 9 Uhr noch einen fast leeren Klosterhof anzutreffen. Als ich gegen Nachmittag nochmals durchging verriet schon der völlig überfüllte Parkplatz, daß dies ein sehr begehrtes Ziel von Ausflüglern und Urlaubern ist. Morgens noch bei blauem Himmel …

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… mittags dann bei bewölktem stürmischen Wetter.

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Nach der ersten Besichtigungsrunde ging es dann los über die Anwohnerstrassen Maulbronns hinauf in den Wald immer dem roten Punkt folgend. Auch hier waren wir völlig allein unterwegs. Als wir dann den breiten Wald-Schotterweg irgendwann verlassen mussten stellten wir fest, daß die vielen Regenfälle hier der letzten Tage auch ihre Wirkung hinterlassen hatte – der Weg war eigentlich eher ein Wasserstrasse – Erik fands natürlich toll :-(

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Egal … mitten durch … das Ende des Weges entschädigte uns dafür mit einer tollen Aussicht von der “Schanze” ins Salzachtal … allerdings waren hier alle Ruhe-Bänke abgeschraubt :-( und es blies auch ein ganz schön stürmischer Wind.

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Kurze Pause … dann gings steil bergab in Richtung Weinberge … hier hingen bereits die leckeren Tröpfchen bzw. die die es mal werden wollen :-)

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Weiter hinab ging es durch den Wald und dann Richtung Knittlingen. Hier war der Gang durch die Wiesen noch recht schön … allerdings die Ortsdurchquerung und auf der anderen Seite entlang der Umgehungsstrasse (alles auf Asphalt + Radweg) fand ich persönlich nun nicht so prickelnd. Wer nicht unbedingt in Knittlingen einkehren mag kann hier auf meiner Aufzeichnung erkennen, daß man das auch abkürzen kann, d.h. die Strecke entlang der Strasse ist somit nicht mehr so lange.  Erst als der Waldenser-Weg dann nach dem ersten kleinen Waldsee rechts durch den Wald abging wurde es wieder bischen stiller vom Autolärm. Schön wurde auch wieder als wir den Aalkistensee – den Fischweiher den hier die Mönche früher angelegt hatten – erreichten.

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Hier folgte unsere 2. Rast und ich entschloss mich entgegen dem Tourplan hier auf der rechten Seite des Sees über einen Naturpfad nach Maulbronn zurück zu laufen.

Unterwegs trafen wir noch eine Kuhherde … die eine guckte ganz schön frech und ich war froh, daß wir hier nicht mitten durch die Herde mussten :-)

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Weiter ging es übers offene Feld / Wiesen und zum Glück war es heute nicht zu heiß sonst hätte ich die Runde hier mit dem Hund nicht laufen können. Am Eingang von Maulbronn mussten wir noch durch das Industriegebiet sowie durch die gesamte Ortschaft … bis hin zum Klosterparkplatz. Für den Schluß war das leider dann nicht wirklich so das Wanderhighlight.

Aber wir haben noch Drachen fliegen sehen :-)   ….

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Fazit :  mit dem Besuch / Besichtigung des Klosters ein schöner Ausflug – mir persönlich war aber hier zuviel Asphalt – Radwege dabei. Schön waren auf jeden Fall die Waldwege incl. den Aussichten.

https://www.komoot.de/tour/3534182

 

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Lengenbachtal Bad Liebenzell

Aufgrund der Wettervorhersagen wollten wir heute nicht weit fahren um im Regen zu laufen :-(

Deshalb entschieden wir uns für eine schöne Runde in Bad Liebenzell, die ich  bereits im Frühling schon mal gelaufen waren – heute allerdings mit Hunde und Menschenbegleitung und auch wie angekündigt den Regen und Gewitter im Gepäck :-( . Was uns leider veranlasste die Runde vorzeitig nach der Burg Liebenzell zu verkürzen und das zweite Tal auszulassen. Die Wegbeschreibung für die gesamte Tour füge ich unten von einem Wanderfreund ein. Trotz des einsetzenden Regens waren wir mit Pause dennoch 4 Std. unterwegs gewesen. Und so ein Regenguss im tiefen schwarzen Wald hat doch auch schon was … und wenn es nur glitschige und vermooste Steine sind, die mich mal wieder heute zu Fall gebracht haben :-(   aua ;-)   ich glaub ich muss mal mein Schuhwerk überdenken :-)

Gestartet sind wir im Park von Bad Liebenzell  – hier konnten wir noch im Trockenen laufen …

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Nach dem Überqueren der Strasse ging es dann steil bergauf … hier auf den Wiesenwegen war es trotz der vielen Regenfälle noch ganz gut zu laufen. Selbst die Schnecken flüchten sich inzwischen in höhere Lagen :-)

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Ausblick vom Panoramaweg zur Burg Bad Liebenzell auf dem Weg ins Lengenbachtal.

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Den Hunden war es glaub grad recht – es war unheimlich schwül und trotz der leichten Kleidung war man im nu klitschnass geschwitzt – aber zumindest scheinte keine Sonne sonst hätte man es dort vermutlich nicht ausegehalten … und es gab sogar einen kleinen Teich für die Schwimmübungen.

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Leider nur einen Ast den man sich dann auch noch teilen musste :-(

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Eine alte Mühle, die zum Verkauf steht !

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Auf dem Weg zur Burg hat es uns dann ordentlich eingeregnet, so daß wir dort dann kurz in den Treppenaufgängen Vesperpause machten und uns entschlossen dann hier gleich abwärts zu marschieren und an der Nagold entlang dann den Heimweg zum Auto nahmen.

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Hier der Tourenvorschlag von Wolfgangs Seite.

https://www.komoot.de/tour/2583819

 

 

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Kirchheim Teck

An einem Sonntag morgen – als es mal ausnahmsweise nicht regnete – beschloss ich eine Runde um die Burg Kirchheim Teck zu laufen. Gestartet bin ich hier oberhalb von Bisingen und lief immer unterhalb der Waldgrenze über die Wiesen einmal rund um die Burg. Da ich noch früh morgens unterwegs war hatten wir die das Naturschutzgebiet mit dem tollen alten Baumbestand fast für uns allein – herrlich.  Auch wenn es keine lange Wanderung war – war es der Ausflug wert auch durch die schönen Aussichten, die man hier rund um die Burg ins Umland geniesen kann.

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Ein fleissiges Bienchen war auch schon unterwegs :-)

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Aussichtsbank mit Weitblick :-)

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und wieder zurück über den Sattel – mit Blick über Bisingen

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Schöne Morgenrunde mit ca. 2 Std. und ca. 8 km  – Aufzeichnung gibts leider keine.