Archiv für den Monat: Mai 2014

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Besenfeld-Enzquelle

Eine Tour, die vor ein paar Tagen ein Wanderkollege vorstellte, stand heute auf meinem Wanderplan. Leider mit nicht sehr guten Wetteraussichten, denn selbst bei uns in Herrenberg war es ungemütlich nebelig. Ich hatte noch die Hoffnung, daß es weiter oben im Schwarzwald besser sein würde – aber dies traf leider nicht zu. So standen wir am Start – völlig im Hochnebel – nass und feucht – Klima a la November und bereits in der ersten Stunde hatte ich so kurz mal einen Gedankensprung an Handschuhe :-(   – abartig so was Ende Mai. Dadurch bedingt gibt es somit auch keine Bilder über tolle Aussichten, die hier von Wolfgang so schön beschrieben waren – aber dafür hatten wir auf jeden Fall den Wald für uns alleine und solch nebelige Stimmung zwischen den hohen Tannen des Norschwarzwaldes hatte auch so seinen ganz eigenen Charme. Immerhin war ich heute nicht allein unterwegs – somit wars auch nicht so gruselig :-)

Los ging es am Parkplatz Lerch kurz vor Besenfeld. Doch erst mal der verzweifelte Versuch die App zum Laufen zu bringen :-( -  hier im Schwarzwald manchmal sehr schwierig ! Zum Glück hatten wir Wolfgangs Beschreibung ausgedruckt.

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Wir begaben uns auf den Natur-und Erlebnispfad und fanden auch gleich einen netten Baum.

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Hier waren nette Holztierchen angebracht :-)

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Wenn schon keine Aussichtsbilder möglich waren – so doch ein paar andere Motive :-)

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Nach kurzer Zeit konnten wir den Schotterwaldweg verlassen und einen schönen Waldtrampelpfad entlang laufen – was ich ja sehr liebe.

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Nicht alle unserer Wege sahen zum Glück so aus wie dieser :-(

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Nachdem wir aus den Nebelwolken doch zeitweise ganz ordentlich nass wurden – die versprochenen Aussichten über den Schwarzwald wirklich abgehakt hatten – erreichten wir über einen wunderschönen Waldpfad dann den idyllisch gelegenen Kaltenbachsee.

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Hier entschlossen wir uns zu der ersten Rast und einem kurzen Vesper.

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Weiter ging es von dort in Richtung Gompelscheuer – vorbei an einer Kuhweide wo man eindeutig sehen konnte was glückliche Kühe sind. Eine Herde mit Jungvieh und auch ganz kleinen Kälbern hatte hier das Glück leben zu dürfen und man sah es ihnen wirklich an – die hatten Spaß miteinander … die Kleinen bekam man kaum aufs Bild da sie wie wild durch die Koppel galoppierten.

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…die besten Früchte hängen doch ganz oben :-)   …

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Weiter hinab ging es durch ein schönes Tal hin zur Enzquelle.

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Diese wurde natürlich gleich mal von Erik belagert.

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Von dort aus war es nur eine kurze Strecke entlang der Strasse hinauf zur Poppelmühle, die aber leider nur an Sonn-und Feiertagen offen hat.

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Wir umrundeten diese kurz und in einem kleinen Teich sah ich sogar im klaren Wasser ein paar brächtige Fischexemplare, die garantiert nicht mehr auf einen Teller passen :-)

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Der Weg führte uns jetzt aber weiter an der Poppelmühle unten vorbei Richtung Cafe Rosi – welches tatsächlich offen hatte und wir fanden hier sogar einen urgemütlichen Sitzplatz im Freien ohne frieren zu müssen :-)

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Herrliche Blümchentassen :-)   und auch der Flammkuchen war lecker !

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Nachdem wir uns gestärkt hatten konnte dem zügigen Aufstieg nix mehr im Wege stehen und wir liefen wieder hoch in Richtung Urnagold. Erst noch an Blumen-und Mooswiesen vorbei.

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Fast am Schluß der Runde kamen wir dann noch am Nagoldursprung vorbei.

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Am Morgen im tiefsten Nebel sagte ich noch …. wetten daß die Sonne uns anlacht, wenn wir am Auto ankommen – sie muss es sich gemerkt haben – wir erreichten den Parkplatz und ….

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  … es kam kurz ein blauer Himmel zum Vorschein.

Egal es war trotzdem eine schöne Runde – aufgezeichnet hatte ich heute nichts, da ich Wolfgangs Tour in der App offen hatte und hier immer nachschaute, ob ich auch richtig bin. Deshalb gibt es die Runde unter dem Link von ihm. Vielen Dank für den Tipp ! Wer die Tour mit Aussichtsbilder geniesen will muss hier auf Wobis Wanderseite gehen.

http://www.komoot.de/tour/2867737

 

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Genkingen-Bärenhöhle

Unter dem Motto ” bei gutem Wetter kann ja jeder wandern – also machen wir es anders “  zog es uns heute auf die Schwäbische Alb. Daheim hatte nach dem Regen schon etwas die Sonne hervorgespickelt und auch ein paar hellere Wolkenwände waren vorhanden. So sah ich das nicht ganz so kritisch und riskierte den Weg hoch auf die Albhochfläche Richtung “Bärenhöhle“. Hier hatte ich mir eine Tour Nr. 18 von Dieter Bucks Wanderziele – Westliche Alb ausgesucht. Die Runde versprach u.a. als Höhepunkte die Bärenhöhle sowie auch den kältesten Punkt Deutschlands.

Schon beim Eintreffen an dem beschriebenen Parkplatz war ich mir nicht ganz sicher, ob es tatsächlich auch der richtige Parkplatz ist. Irgendwie habe ich immer etwas Probleme mit der Beschreibung des Autors – was den Start angeht und auch auf den Touren selbst hadere ich doch ab und zu mal mit der Wegführung. Doch erst mal sollte ich gar nicht in Versuchung kommen überhaupt auszusteigen, denn ein übler Gewitterregenguß kam in dem Moment runter. Zum Glück traf mich dieser noch im Auto und so saß ich erst mal für 20 min dort fest und getraute mich erst auszutsteigen, als es nur noch tröpfelte – aber auch das reichte um nass zu werden und das bei zugigen 12 C – Frühjahr fühlt sich irgendwie doch anders an :-(

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So ging es über die freien Felder erst mal los – ich folgte hier dem Wegzeichen “rote Gabel” Richtung Bärenhöhle,  weil ich den beschriebenen Alternativweg von H. Buck ehrlich gesagt nicht gefunden hatte. So machte ich mir meine eigene Runde s. auch u.a. Aufzeichnung von Komoot.

Geprägt wurde die heutige Wanderung auf jeden Fall von ganz vielen und farbenbrächtigen Blumenwiesen.  Der Weg ging auch die erste Hälfte fast nur über offenes Feld und so war ich ganz froh über das Wetter heute (inzwischen ohne Regentropfen), da in der Sonne vermutlich mein Hund irgendwann keine Lust mehr gehabt hätte.

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(die kleinen Bilder können auch vergrössert werden)

Dieses Exemplar hatte schon sein regenabweisendes Fell dabei :-) und schaute ganz munter darunter hervor.

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Immer noch zogen teilweise dunkle Wolkenwände über uns – aber es blieb zum Glück trocken und der Wind trocknete auch gleich mal die feucht gewordenen Hosenbeine. Hier auf der Hochfläche hatte man eine tolle Aussicht über die ganze Gegend rund um Sonnenbühl.

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Über die Wiesen-und Feldwege ging es dann zu dem markanten Klotz des Kalksteins, den wir natürlich kurz mal besteigen mussten.

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Hinab ging es dann direkt durch die Blumenwiesen – einfach herrlich diese Farbenbracht.

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Wir gelangten zum Golfplatz – den man auf dem Wanderweg auch am Rand streift und hier den Golfspielern zuschauen kann.

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Dann läuft man direkt an den Golflöchern das Gamstal hinunter zur bekannten Wetterstation …

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…dem kältesten Punkt Deutschlands sagt man wohl.

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Und dann ging es ab in die Waldpassagen …

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…. hin zur Bärenhöhle -mit Funpark für die Kids.

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Wir hatten Glück – mit einer grösseren Rentnergruppe konnte ich mich einer Führung durch die Höhle anschliessen. Im letzten Höhlenraum wurde hier dann noch ein Ständchen gesungen – sehr schön in dieser Atmosphäre.

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Ein Bärengerippe

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Hier die riesingen Tropfsteine – sehr beeindruckend.

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Nach dem Höhlengang begaben wir uns wieder in den Wald und durchstreiften diesen nun auf kleinen Wiesen-Waldwegchen und auch mal kurzzeitig auf Schotterwegen.

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Beim Waldaustritt wieder Blumenwiesen und der Beginn der Wacholderheiden.

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Laut Beschreibung sollte man hier ein kleines Stück auf der Landstrasse entlang laufen. Dies fand ich jedoch nicht so prickelnd da die Autos hier schon ziemlich schnell unterwegs waren und so suchte ich mir eine Alternative (die von H. Buck beschrieben fand ich leider nicht). Der Weg ist aber nur für Abenteurer geeignet – was anfangs noch wie ein Waldweg aussah endete in wildem Gebüsch und umgestürzten Bäumen …. aber das konnte mich nicht abhalten und mal wieder hatte ich Glück und kam oben auf dem Ausweichparkplatz des Schlosses Lichtenstein raus. Dieses stand zwar nicht auf der Tagesordnung – aber wenn ich schon in der Nähe war entschloss ich mich den Weg hierüber fortzuführen.

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Aufgrund meiner späten Ankunft war dies allerdings schon geschlossen (bis 18 Uhr) – war aber nicht schlimm, da ich ja schon mal im Herbst dort war und das Innenleben erkundet hatte.

Hier ein Bild von Innen

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Heute ging es somit gleich weiter in Richtung Genkingen … hier habe ich jedoch einen Fehler bei meiner Streckenführung gemacht und bin zusätzlich noch einen kleinen Umweg gelaufen. Die u.a. Tourenführung kann ich somit nicht so empfehlen, da es sicher bessere Wege für den Rückweg gibt.

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Auch drohten hier schon die scharzen Wolken mit dem Entleeren ihres Inhaltes :-(   – schnell vorbei am Steinbruch … es gibt hier direkt am Zaun den offiziellen Wanderweg mit der roten Gabel, der mich dann auch richtig zum Auto zurück führte.

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Und was soll ich sagen … es reichte genau bis die ersten Regentropfen fielen. Ziemlich müde nach der etwas zu lang geratenen Tour fiel ich in mein Auto und machte auf der Heimfahrt noch ein Bild vom Schloss Lichtenstein auf dem impossanten Felsen.

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Tourbeschreibung:

http://www.komoot.de/tour/2884495

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Hutzenbach-Eiszeit-Tour

Aus dem Baiersbronner – Büchlein ” Wanderhimmel” hatte ich mir diese Tour schon lange mal vorgenommen. Auf Wobis-Wanderseite sah ich dann auch, daß dieser ebenfalls schon dort war und die Bilder motivierten mich noch mehr.  Vor 2 Jahren hatte ich den Hutzbachsee mit einer anderen Tourbeschreibung schon mal besucht – allerdings hier kurz nach einem heftigen Gewittersturm, der dort direkt am See große Schäden anrichtete und viele Bäume umriss. So war ich gespannt wie das  jetzt nach 2 Jahren Aufräumarbeiten aussah.

Los ging es direkt an der S-Bahn Haltestelle oder im Ort bei der Infotafel. Man wandert hier ein herrliches sonniges Tal – direkt am Bach entlang – hoch ca. 4 km stetig bergauf bis zum Hutzenbachsee.

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Unser heutiges Zeichen : überall angebracht und man braucht letztendlich keine Karte.

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Immer wieder läuft man abwechselnd in der Sonne – mal im Schatten – herrlich !!!

2012 sah es dann oben so aus: man konnte sich hier nirgendwo einen Weg bahnen und wir mussten die Tour damals abbrechen. Huzenbach 03

Heute nach fast 2 Jahren sieht man zwar immer noch die Schäden des Sturms aber die Wege sind alle freigeräumt und auch der See wieder zugänglich.

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Am Seeufer wurde dann erst mal das Frühstück eingenommen. Erik testete die Badetemperaturen und dann wurde die Ruhe und die Stille dort oben in vollen Zügen genossen – keine Menschenseele weit und breit :-)

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Man sollte aber nicht zu viel vespern, denn gleich nach der gemütlichen Rast folgt ein steiler Aufstieg ca. 1 km lang auf die Höhen des Schwarzwaldes.

Das Schild sollte man ernst nehmen … und auch ich wurde am heutigen Tage noch schmerzlich daran erinnert.

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Über Stock und Stein – Baumwurzeln geht es stetig bergauf … super schön man merkt so gar nicht den Anstieg und ich hatte eigentlich das Gefühl sehr schnell oben zu sein.

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Der kleine Wasserfall, den wir hier streiften hatte leider kein Wasser zu bieten – aber das stand schon in der Beschreibung, daß man hier wirklich Glück haben muss. Oben angekommen erreicht man kurz darauf den herrlichen Aussichtspunkt mit Pavillion – Himmelsliege und Grillplatz. Für diesen Platz muss man sich unbedingt noch ein Vesper aufheben und dort verweilen. Ich hatte das Glück, daß ich bis zu dem Zeitpunkt immer noch niemanden begegnet war und machte mich gleich mal auf der Himmelsliege breit und genoss die Sonne.

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Hier die Aussicht auf den See unter uns und die Umgebung.

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Erik fand auch ein Plätzchen zum Dösen :-) OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Über einen schönen Wald-u. Wiesepfad ging es von dort aus weiter in Richtung Dobelbachtal und an der Wetterhütte führte uns wieder ein Zickzack-Wegchen abwärts zum nächsten Wasserfall.

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Um an diesen zu gelangen muss man kurz mal abbiegen und dem Schild zum Wasserfall folgen.

Aufgrund der letzten Regenfälle war es dort aber ziemlich glitschig und rutschig – ruck zuck stand ich mit dem Schuhen fast bis zum Anschlag im Morast :-(   man musste hier wirklich vorsichtig sich den Weg suchen um nicht völlig zu versinken. Um dorthin zu gelangen ging es über grössere leicht bemooste Steine – und schwups ehe ich mich versah und reagieren konnte fand ich mich schon auf meinem Hosenboden wieder. Tapfer hatte ich noch den Foto gerettet – nur leider auf Kosten meines nun schmerzenden Ellbogens :-(   – ja so schnell kann es gehen und dabei fiel mir ein, daß ich versprochen hatte immer Bescheid zu geben, wenn ich allein eine schwere Tour gehe … schnell passiert es mal, daß man doch nicht mehr aufstehen kann und Handyempfang kann man in dieser Wildnis leider nicht erwarten. Also hatte ich nochmal Glück gehabt – ausser ein paar Schrammen und blauen Flecken wird es hoffentlich keine Folgen haben. Und dem Foto ist wohl zum Glück auch nix passiert. Vermutlich wäre mit meinen richtigen Wanderschuhen das nicht passiert !

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Aber immerhin den Wasserfall haben wir gesehen – wenn auch der Wasserlauf hier nicht berauschend war :-)   Auch Erik fand es schwierig hier das Wasser aufzufangen :-)   :-)

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Ab jetzt lief ich doch vorsichtiger weiter bergab und kam an eine schöne Sonnenstelle mit einem richtigen Moosbett mit Farn umgeben … am liebsten hätte ich mich da hineingelegt.

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Weiter unten hatte man fast schon das Gefühl eines Urwaldes – alles so schön am wachsen und blühen – der Regen hat einfach gut getan. Erik fand auch noch Gefallen an einem Fussbad und dann war die Runde zu Ende.

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Fazit: eine wirklich sehr schöne abwechslungsreiche Runde – vor allem mit viel Wasser und Schatten – auch gut für den Sommer geeignet.

ca. 12 km – Aufzeichnung heute keine, da ich das Wanderbüchlein hatte.

http://www.baiersbronn.de/themen/216/de/taid,4085/themen.html

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Bodensee-Marienschlucht

Auf dem heutigen Plan stand als erstes schönes Sommerwetter und als zweitens Familienbesuch am Bodensee. Beides zusammen ergibt unweigerlich eine weitere Planung – nämlich die, den Tag und das Wetter zu nutzen und eine Wanderung anzuhängen. Mir fiel ein, daß ich schon lange mal die Marienschlucht laufen wollte. Da ich auf den Bildern und der Beschreibung entnommen hatte, daß es hier viele Stufen steil hinaufgeht und die Schlucht auch recht beliebt ist, entschied ich mich diesmal ohne Hund diese Runde zu unternehmen. Es gibt hier bei dem oben hinterlegtem Link verschiedene Möglichkeiten die Schlucht zu besichtigen. Aufgrund einer spontanen Mitfahrgelegenheit, erhielt ich den Luxus hier die Runde in Wallhausen beginnen zu können und das Auto wurde dann für uns an den Ausgangspunkt am Ende der Schlucht abgestellt. Somit diesmal kein Rundweg.

Direkt am Hafen ist hier linker Hand der Einstieg in die Marienschlucht. Ein kleiner Waldpfad geht direkt am Ufer km lang hin zum Einstieg in die Schlucht – herrlich und auch im Sommer sicher ein Genuss, da man im Schatten läuft aber immer wieder viel Aussicht auf den See hat.

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Auch kann man oft hinunter direkt ans Wasser – da hätte der Wuff bestimmt viel Spaß gehabt ;-(  -  also muss ich dort auf jeden Fall nochmal hin :-) . Herrlich glitzerte das Wasser im Sonnenschein und ich konnte es mir nicht verkneifen doch gleich mal die erste Pause einzulegen und alles zu geniesen und auch gleich wieder Blödsinn zu machen ;-)

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Die großen Weißen dürften natürlich auch nicht fehlen.

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Auf dem schmalen Waldpfad, der auch immer wieder über kleine Bäche und Felseinschnitte führte kamen wir dann an die Einstiegsstelle der Schlucht. Hier unterhalb können an einem kleinen Landesteg auch die kleine Fähren nach Überlingen anlegen und die Touristen direkt zum Einstieg bringen.

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Erfreulicherweise waren heute keine Menschenmassen unterwegs. So begann der kurze – steile Stufenaufstieg direkt in der Felsspalte recht gemütlich und in Ruhe.

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Leider verhindern die Treppen meist den direkten Blick auf das Wasser, daß unter einem den Hang hinabfällt. Ich als Wasserfallgenieser war hier etwas enttäuscht – aber dennoch es gab ein kleines Guckloch :-) ….

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… und die Schlucht ist wirklich sehenswert und beeindruckend.  Nach kurzer Zeit waren wir schon oben am Ende angelangt und genossen noch einen schönen Ausblick auf den See.

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Ein kleiner Spaziergang und schon waren wir am Auto, daß hier am Parkplatz Nähe dem Golfplatz abgestellt war. Super Service :-) so ein Autoshuttle …. doch was nun ?

Hier die Touraufzeichnung der Marienschlucht:  http://www.komoot.de/tour/2803837

Nicht weit von unserem Parkplatz  – ein paar km mit dem Auto zu fahren – gibt es den schönen Natursee den Mindelsee.

So war dieser das nächste Ziel – eigentlich geplant :  nur mal so bischen an den See laufen und faulenzen … weit gefehlt …  bis zur ganz kleinen Liegewiese mit Badesteg musste man hier schon den halben See umrunden – vorher kam man nicht ans Ufer. Unterwegs konnte man aber immer wieder die schöne Aussicht auf den See geniesen.

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Aber dann war endlich Pause angesagt – neben den schon ersten schwimmenden Badegästen, die sich tatsächlich schon ins Wasser wagten konnte die Sonne und die herrliche Gegend genossen werden.

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Eine Libelle machte es sich auch gleich mal neben mir gemütlich :-)

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Ja so kann man den Sonntag geniesen – ich wollte gar nicht mehr weg von dort …

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… aber alles hat mal ein Ende und so wurde der Weg fortgesetzt über einen kleinen Trampelpfad, der hier von der Liegewiese wegführte.  Hier ging es ca 30 min durch wildes Unterholz und man musste sich hier schon den Weg manchmal erahnen – aber dennoch wir kamen wieder in die Zivilisation zurück :-)

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Auch hier immer wieder schöne Aussichten über das Schilf und den See.

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Hierzu gibt es leider keine Aufzeichnung, dann die Runde war so nicht geplant – es dürften aber ca. 10 km oder bischen mehr gewesen sein – Parkplatz war hier der Wildpark, der oberhalb des Sees liegt.

Ein herrlicher Tag, der dann zum Abschluss noch mit einem Sonnenuntergang direkt am Bodensee beendet wurde.  So kann der Sommer 2014 kommen bzw.  weitergehen – das gefällt mir ausgesprochen gut ;-)

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Welzheimer Wald

Aus dem Wanderbüchlein “Wasserziele” von Dieter Buck :

Kaum eine andere Gegend im Ländle ist so reich an Wasserfällen, wilden beeindruckenden Klingen und munter sprudelnden Bächleins wie der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer-Wald.

So wurde die Tour hier beschrieben und ich erforschte sie heute, nachdem es die letzten Tage zum Teil ordentlich geregnet hatte – musste es ja Wasser ohne Ende geben :-)

Was soll ich sagen – ich war ehrlich überrascht über so viel Wasserfälle – wilde Natur – herrliche Waldpfade – unendlich viele Holzbrückchen – Felsen – ein herrliches Bannwaldgebiet …  ich war einfach begeistert ;-)

Los ging es an der Laufenmühle bei Welzheim – hier erschrak ich erst mal, da ich nicht mit so viele Andrang heute am Samstag und noch dazu bei vorhergesagtem unbeständigen Wetter gerechnet hätte.  Gerade noch so ergatterte ich um 12 Uhr mittags einen der letzten Parkplätze. Was ich nicht wusste – an der Laufenmühle gibt es für Kids einen Funpark und in Anbetracht der wenigen Personen, die ich dann auf der Wanderung getroffen hatte sind hier wohl 98 % dorthin abgebogen – sehr zur Freude meinerseits – wir hatten den Wald und die gesamte Strecke somit fast für uns alleine.

Gleich am Anfang kann man hier die beiden ersten Wasserfälle vom Wieslauf und vom Edenbach anschauen.

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Von dort aus führte uns der Waldweg – dann Waldpfad hinunter zum Bachlauf – den Erik natürlich gleich ausprobierte.

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Diese kleinen Holzbrückchen sollten uns heute den ganzen Tag begleiten.

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Im Wieslauftal erreichten wir die 1786 als Mahl-u.Sägemühle erbaute “Klingenmühle”, die auch bewirtschaftet ist – nur das Wasserrad ist leider nicht mehr wirklich intakt :-(

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Auch hier gab es gleich wieder weitere kleinere Wasserfälle.

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Vorbei an einem alten verfallenen Haus dessen beste Zeiten wirklich vorbei waren :-)

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ging es weiter durch das wild romantische Tal …

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… wenn Erik unaufgefordert zurück kommt hat das immer was zu bedeuten ;-) ….

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… ” ja Frauchen also ich nehm dann mal den Baumstamm – Duuu kannst ja gern allein durch den Matsch :-( “  …. leider lohnte es sich heute nicht wirklich die Schuhe dannach zu putzen oder waschen – die Matschstellen sollten sich noch sehr oft wiederholen – waren deshalb so wenige Wanderer hier unterwegs ? :-)    ;-)

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Wir sind ja nicht aus Zucker … also tapfer Augen und am besten Ohren zu und durch – wenn mal alles dreckig ist,  ists eh völlig wurscht :-) – das herrliche Tal und der Bachlauf entschädigten dafür wieder.

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Aber alles hat mal ein Ende – und so kamen wir (leider eine kurze Zeit auf einer stark befahrenen Straße) nach Klaffenbach wo wir aber zum Glück schnell abbiegen durften und auch gleich wieder im Wald verschwinden konnten.

Kurz genossen wir den Ausblick über das kleine Örtchen und dem Bahnviadukt ….

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…. und kamen nach dem Waldgebiet dann in das Stümpfelbachtal – ein riesiges Naturschutzgebiet – erst über die Wiesen …

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… und dann gings schon wieder an einem wunderschönen Bachlauf 1.5 km entlang Richtung Nonnenmühle. Auch hier wieder lauter kleine Holzbrückchen, die einem den Weg einfach machten, wenn es an den Hängen ganz glitschig wurde.

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Erik in seiner liebsten Pose :-)

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Nach diesem Tal ging es dann hoch hinaus auf die Wiesen und man läuft da dann in Richtung Ebnisee. In Ebni sind wir jedoch rechts abgebogen und auf der Hauptstrasse durch 2 kleinere Orte – Kaltenbronnhof und Heppichgehren nach Schmalenberg  weitergezogen. Hier läuft man zwar auf der Strasse – aber in der ganzen Zeit kamen genau 2 Autos. Kurz mal einen Blick in die Täler und auf die drohenden Regenwolken :-(

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Über einen kleinen Waldpfad erreichten wir die Geldmachersklinge – ein mächtiges Felsgebilde allerdings mit einem nur kleinen Wasserfall – eher ein Rinnsal :-)

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Zurück führte uns der Weg dann durch das Wieslauftal zum Ausgangspunkt zurück.

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Fazit :  eine herrlich abwechslungsreiche Wanderung mit viel Naturgenuss.

http://www.komoot.de/tour/2760549

 

 

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Plüderhausener Badeseen

Ich hatte es ja bereits angedroht – der Rems-Murr-Kreis sollte mein weiteres Einzugsgebiet werden. Heute traf sich das ganz gut mit einem Besuch bei einer Freundin und als Ziel hatte ich mir eine kleine Runde aus dem Wanderbüchlein von Dieter Buck “Wasserziele” rausgesucht. Wie üblich hatte ich mal wieder an 1-2 Kreuzungen etwas Probleme der Beschreibung zu folgen :-)

Aber wir haben alles gefunden – allerdings waren es keine 9-10 km wie beschrieben sondern bei uns dann doch 13 km nach unserer Aufzeichnung  (hier kann man meist ca. 1 km bei komoot abziehen) – die kleinen Umwege können dies aber nicht gewesen sein ;-)

Gestartet sind wir in Plüderhausen und es ging hier über das Wohngebiet in die Obstwiesen.

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Hier blühten herrlich die Wiesen …

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…. einige nette Hüttenmotive unterwegs ….

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…. hinauf ging es zum Königstein, der zu Ehren des König Wilhelms I. errichtet wurde.

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Weiter ging es auf schmalen Waldpfaden durch den herrlich sonnendurchfluteten Wald.

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Erik fand eine kleine sprudelnde Wasserquelle …. und auch einen kleinen Teich – genau richtig.

Das Wasser war -  wie man sieht ein Genuss :-)

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Beim Austritt aus dem Waldgebiet ging es auf eine kleine Ansiedlung zu mit Aussicht auf Waldhausen.

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In Waldhausen überquerten wir dann die laute B29 :-(   und die Gleise um dann dannach etwas von dem vorgeschriebenen Weg durch die Wohngegend abzuweichen. Wir entschlossen uns direkt an der Murr den Wiesentrampelpfad zu nehmen – viel schöner !

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Dieser Weg führte uns dann direkt zu den beliebten Badeseen Plüderhausen, an denen sich an Sommertagen bis zu 5000 Menschen tummeln sollen – extra dafür gibt es dann Badestege – Kinderbecken – schwimmende Rettungsinsel und einen Kiosk mit WC.

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Heute war es zwar sonnig aber noch kein Badewetter – somit war es zumindest im See noch schön leer :-) – draussen allerdings war schon sehr viel Betrieb mit Autos und Fahrräder. Leider führt hier der Weg dann auf Asphalt zurück nach Plüderhausen. Aber vorher gabs noch herrliche Ausblicke auf die Wiesen / Seen und deren Bewohner ;-)

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“Frauchen von wegen Pusteblume … die haften wie Kleb an mir :-)

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Die Tour ist zwar so ganz schön – aber nach dem Verlassen des Waldes wird man hier vor allem vom Lärm der B27 konfrontiert und an den Seen könnte ich mir vorstellen macht das Wandern in den Sommermonaten sicherlich keinen Spaß.

Hier unsere aufgezeichnete Runde – den kleinen Abstecher zum Teich kann man sich sparen.

http://www.komoot.de/tour/2721969