Archiv für den Monat: März 2014

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Rodalber Felsenwanderweg

Dieses Wochenende war so gut von den Wetteraussichten vorausgesagt, daß ich unbedingt mal wieder in die Pfalz wollte. In dem Buch Wanderparadies Südwestpfalz fand ich auch ein geeignetes Gebiet mit einem Felsenwanderweg, den man in verschiedenen Etappen laufen kann. Insgesamt beträgt der Weg rund um Rodalben 42-44 km. Schnell fand ich eine geeignete Übernachtung  – Pension Bruderfelsen -  wo ich auch mit Hund willkommen war (Hund kostet 10,–EUR). Wie sich beim Frühstück herausstellte war ich sogar der einzigste Gast in dem Haus, dennoch bekam ich das gesamte Frühstücksbüfett zur Verfügung gestellt – sehr lecker – da war alles dabei. Die Wanderer  waren hier auch auf den Wegen noch nicht wirklich zahlreich vertreten – was uns ja nicht störte – im Gegenteil – vor allem am Samstag lief ich oft stundenlang allein auf den Waldpfaden – mehr Ruhe und Natur geht nicht :-)   Der Felsenwanderweg ist übrigens in fast gleichmäßiger Höhe angelegt – man läuft somit fast ohne nennenswerte Steigungen und fast zu 95 % auf den schmalen Wald-u. Wurzelwegen – einfach herrlich. Empfehlenswert ist die Proschüre, die man im Hotel oder bei der Touristikinfo erhält. Diese teilt den Weg in verschiedenen Etappen ein und man kann sich die km pro Tag selber zusammenstellen. Am Samstag liefen wir dann genau überhalb von unserer Pension am Bruderfelsen los – Teilstück Nr. 1 in dem o.g. Südwestpfalzbüchleins. Die Runde führte uns über 6 Std. bis zum Wanderheim Hilschberghaus wo ich dann nach ca. 20 km abbrach und durch den Ort in Richtung unserer Unterbringung lief. Alles ist hier sehr übersichtlich und leicht zu finden. An Schildern auf dem Weg wurde nicht gespart und man braucht wirklich keine Karte um sich hier zurecht zu finden – der Flyer reicht völlig aus. 

Hier der Beginn der Samstags-Runde – der Bruderfelsen

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Fast die gesamten Strecken verlaufen im Wald – aufgrund der Trockenheit war hier alles noch sehr herbstig und mit Laub bedeckt. Doch da auch der Blätterwald noch nicht vorhanden war bekamen wir oft die Sonne ab, damit man nicht nur im Dunkeln der Kieferwälder unterwegs war – genau die richtige Dosierung auch für den Hund, daß ihm nicht zu warm wurde – denn immerhin hatten wir an dem Wochenende doch teilweise 19 -21 C.

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Auch gab es unterwegs mal einen Blick auf Rodalben

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Und immer wieder die beeindruckenden Felsen unter denen fast immer eine Möglichkeit zum Rasten gegeben war.

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Hier ein Wassertretbecken – allerdings noch sehr voll mit Schlamm – Erik fand wohl das Rohr etwas sehr beängstigend und stieg recht schnell wieder aus dem kühlen Nass  :-)

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Auch mal ein Blick nach oben ….

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Um diesen Ort Rodalben herum führten uns die Wege ….

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In der Abendsonne hier noch ein gutes Beispiel warum die Felsen “Buntsandsteinfelsen” heißen

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Am Sonntag früh erwischten wir zum kurzen Gassi vor dem Frühstück noch den Sonnenaufgang.

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Hier der Bruderfelsen im Morgenlicht

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Erik fand es erst mal ganz doof, daß er erst wieder in die Pension zurück musste :-) aber er musste ja nicht lange warten … um ca. 09.30 Uhr waren wir dann schon wieder an unserem gestrigen Ausstiegspunkt und begaben uns direkt zum Saufelsen.

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Ich hatte mich entschieden heute einen Teil der Runde – über den Kuhfelsen – auszulassen und dafür dann lieber die Bärenhöhle und Bärenfelsen anzuschauen – auch aus dem Grund, da wir dann hier genau an unserem Auto /Pension wieder rauskamen. Und letztendlich hatten die dann zusammenkommenden 21.4 km wahrlich ausgereicht – mehr Wald -  Felsen – und Pfade wollte selbst ich dann nicht mehr gehen ;-)

Unten im Tal gab es dann erst mal Frischwasserverpflegung für den Hund.

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Dann gings wieder hoch und viel und lange durch Kiefern- und Buchenwäder.

Der eine Aussichtspunkt versprach eine Raststelle – allerdings war diese nicht mehr zu empfehlen – und – nein sie brach nicht wegen meinem umfangreichen Frühstück zusammen ;-)

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Nach einigen Stunden erreichten wir dann - über eine Umleitung (vermutlich wegen Waldarbeiten )  – den etwas grüneren Bereich des Felsenwanderweges in Richtung Bärenhöhle

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Hier der Eingang der wirklich beeindruckenen Bärenhöhle

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Dort verbrachten wir eine längere Sonnenbadpause und liefen dann gemütlich bergab – die letzten 2.5 km zum Ort zurück.

Alles in allem ein wirklich schönes Wandererlebnis – allerdings um diese Jahreszeit dann doch noch etwas trocken rundrum – aber dafür hatten wir jede Menge Sonne auf den normalerweise zugewachsenen Wegen und tolle Aussichten. Für den Sommer könnte ich mir den gesamten Felsenwanderweg auch sehr schön vorstellen – auf jeden Fall – für jemand der sich für die Bundsandsteinfelsen und Felsenmeere begeistert – ein wahrer Genuss …

Auch muss hier an dieser Stelle die M-Biker sehr loben, die Gruppen oder Einzelfahrer waren allersamt sehr rücksichtsvoll und bremsten immer sofort ab – diese Harmonie zwischen Wanderer und Fahrradfahrer auf so wirklich engen Wegen habe ich noch nie erlebt und hat mich sehr gefreut – geht also doch – wenn man Rücksicht nimmt.

Aufzeichnung gibt es nur vom Sonntag, da am Samstag der Akku streikte :-(

http://www.komoot.de/tour/2464025

 

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Mandelblütenpfad Neustadt

Schon immer wollte ich die Mandelblüte an der Weinstrasse erleben – wenn nicht diese Woche bei dem unwahrscheinlich guten und warmen Wetter – wann dann ? Also habe ich mir einen Tag frei genommen um dem Trubel am Wochenende zu umgehen. Im Internet fand ich den gesamten Mandelblütenpfad mit 77 km – aber auch eine Ausschnitts-Streckenwanderung von Neustadt an der Weinstrasse nach Bad Dürkheim.  Dies hörte sich für mich gut an und wir fuhren hier direkt nach Neustadt – wie beschrieben direkt zum Bahnhof.  Ob man hier immer so Glück hat mit einem Parkplatz wage ich zu bezweifeln – wir jedoch ergatterten den letzten und dann noch ein Tagesticket für 3 Eur und schon waren wir startklar. Durch die Altstadt ging es hinauf und unterhalb des Haardter Schlosses dann in Richtung Gimmeldingen. Überall blühte es schon heftig und auch die eine oder andere Weinlokalität hatte offen. Nach einer kurzen Rast in einem der kleinen Ausschankhinterhöfen – hier ein Einblick in den Gewölbekeller -

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ging es dann weiter zu einer schönen Allee mit vielen Mandelbäumen. Hier wurden schon die Verkaufsstände des Mandelblütenfestes von Gimmeldingen für das Wochenende vorbereitet. Aufgrund des herrlichen Wetters waren wirklich Menschenmassen dort unterwegs, die zum Glück während des gesamten restlichen Pfades in solcher Menge dann nicht mehr auftraten :-) .

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Die Blüten hier waren einfach herrlich und die Bilder sprechen hier für sich.

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Unterwegs entdeckte ich dann sogar schon die ersten Schlüsselblümchen.

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Wir liesen Gimmeldingen hinter uns und von da an ging es immer am unteren Waldrand entlang zwischen den Weinbergen in Richtung Königsbach – Deidesheim. Hier gab es dann mal eine längere Pause inmitten der Weinberge und ein Sonnenbad. Die Mandelbäume sind in dieser Region allerdings nicht mehr in solchen Mengen wie in Gimmeldingen vorhanden.

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Immer wieder gab es tolle Aussichten über die ganze Gegend – auch ab und an mal ein Bänkchen …. so war es nicht verwunderlich, daß wir den Zeitplan nicht einhalten konnten und das eigentliche Ziel Bad Dürkheim doch nicht mehr ansteuerten.

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Ein Aufstieg während der untergehenden Sonne auf die Wachtenburg war noch angesagt – auf dem 2. Bild die Burgmauer, die weit hinunter in den Ort ragt.

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Der Turm musste hier natürlich auch bestiegen werden und man hatte dort eine herrliche Aussicht mit Sonnenuntergangsstimmung.

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Das Gute an dieser Tour ist man kann jederzeit abkürzen und so beendeten wir die Tour hier in Wachenheim und fuhren mit der Bahn (alle 30 min) zurück nach Neustadt.

Fazit : ein herrlicher Frühlingstag mit angenehmen Temperaturen und einer tollen Blütenpracht.  Unterwegs waren wir ca. 6 Std. In Neustadt kann man im Touristikbüro Kartenmaterial und Infos erhalten.

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Premiumwanderweg Ebersteinburg

Schluß mit Winter – gestern sollte die erste Frühlingsrunde eingeleutet werden. Wenn dann schon richtig – so fuhren wir in Richtung Rheintal wo es immer gleich am Wärmsten ist und tatsächlich wir sahen schon auf der Fahrt viel mehr Blumen und auch die Sträucher sind hier bereits voll in ihrer Blüte.

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Unser Ziel war ein Premiumwanderweg, der mir letztes Jahr auf der Wanderseite von Wolfgang besonders gefiel. Der Wanderweg liegt überhalb von Baden-Baden auf einer Passhöhe. Tolle Aussichten wurden versprochen und die hätten wir auch gehabt – allerdings war die Sicht heute sehr sehr diesig und man konnte in der Ferne fast nichts erkennen – aber egal – das Wetter war klasse und im Wald war noch alles offen, weil noch kein Blätterdach vorhanden war.  So will ich mich nicht beschweren. Für Anfang März waren die Mittagstemperaturen von 18 C dann wirklich ein krasser Gegensatz zu den am Morgen gemessenen 2 C in Herrenberg. Den Weg kann man direkt an der Passhöhe Hotel Wolfsschlucht beginnen – ich jedoch fuhr erst mal in den Ort und parkte dann direkt unterhalb der Ruine Alt Eberstein und begann dort die Runde. Da bekanntlich ein Premiumwanderweg gut beschildert ist – war das überhaupt kein Problem – eine Karte braucht man hier so gut wie nie. Das Restaurant mit Innenhofgastronomie  hat allerdings erst ab 14 Uhr geöffnet.

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Nach einem kurzen Aufstieg auf den Turm und einer Rundumsicht über den Ort und die Gegend begannen wir die Runde in Richtung Lukashütte von der man eine tolle Aussicht ins Murgtal hat.

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Hier legten wir eine kurze erste Vesperrast ein bevor es weiter in Richtung Wolfsschlucht ging.

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Am eigentlichen Startpunkt der Tour vorbei geht es dann auf der Passhöhe in Richtung Engelskanzel. Herrliche schmale Waldwege führen hier hoch hinauf zu den vielen Felsgruppierungen, die mich an die Feldenwände in der Pfalz erinnerten.

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An vielen dieser steilen Felsen hingen die Kletterer in der Wand. Inzwischen war es schon ziemlich warm geworden und Erik legte einen Gang langsamer ein – so daß ich mir den Weg hinunter zum Alten Schloss ersparte und gleich hoch hinauf zur Ritterplatte zog.

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Hier begeisterten mich die tollen Aussichten hinunter nach Baden-Baden und auch auf das Neue Schloß – aber auch die Rastmöglichkeiten in den Terassenformationen wo man wirklich sehr viel Platz hat um sich lange aufzuhalten und auch mal abseits vom Trubel der inzwischen mehr gewordenen Wanderer die Ruhe geniesen kann.

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Da noch keine Blätter an den Bäumen sind hatte man überall freie Sicht auf die Felsen und Umgebung. Auf Wolfgangs Seite kann man hier die Runde / Bilder im Herbst erleben.

Nach einer längeren Rast in der Sonne zogen wir dann an den Felsformationen und Aussichtspunkten vorbei.

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Das riesige Felsenmeer ist hier wirklich beeindruckend und lädt natürlich auch ein bei dem einen oder anderen Punkt mal ordentlich dort herumzukraxeln – leider war die bekannte Felsenbrücke aus Naturschutzgründen gesperrt.

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Es folgte ein Abstieg durch den Eichenwald und schon ging es in Richtung Ebersteinburg dem Beginn unserer Runde.

Fazit:  eine Tour, die man unbedingt gelaufen sein muss und an dieser Stelle wieder ein mal ein grosses Dankeschön an Wolfgang, dem ich diesen Tipp verdanke.

Hier eine Wegbeschreibung über die Gesamtlänge der Runde. Ich hatte sie ja heute 1-2 mal etwas abgekürzt. Wer Outdooractive nützt kann sich die Tour dort auch runterladen.

http://www.ebersteinburg.de/index.php/premiumwanderweg

 

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Krokusblüte Zavelstein

Dieses Jahr hatten wir Glück – nachdem letztes Jahr fast alle erfroren waren und die Attraktion in Zavelstein ausfiel gibt es sie dieses Jahr wieder zu bewundern – die Wildkrokusblüte.

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Gestern Abend haben wir uns schnell auf den Weg gemacht, weil am Wochenende sind doch immer sehr viele Menschen dort.  Zur aktuellen Info gibt es auch ein Krokustelefon für die, die sich die kommenden Tage noch auf machen wollen.

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Die Gegend dort oben lädt ein hier auch eine grössere Runde zu laufen z. B. in die Rötenbachschlucht etc. Herrliche Aussichten und auf dem Heimweg einen Abstecher in Bad Teinach zur Nudemanufaktur.

 

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Schneeschuhtour Unterstmatt

Auf dem Titelbild ganz klar zu erkennen – der Schnee schmilzt dahin und damit auch unsere Hoffnung hier im Nordschwarzwald nochmal die Schneeschuhe benutzen zu  können. Also haben wir uns heute auf die vermutlich letzte Schneerunde der Saison begeben. Ich hatte ja Anfang des Winters mitbekommen, daß hier neue Schilder hinunter nach Unterstmatt führen, konnte aber nirgendwo Infomaterial über diese Runde bekommen. So hatte ich mir vorgenommen, diese dann eben selber aufzuzeichnen. Ob sie nächsten Winter dort wieder gesteckt wird ??

Los ging es in Untersmatt am Skilift. Hier folgten wir dem Schild Richtung Wanderheim Ochsenstall, daß wir ja schon von unseren Touren kannten, die wir vom Mummelsee aus gestartet haben. Gleich am Skilift entdeckte ich dann das erste Schneeschuhschild – allerdings fehlte eindeutig der Schnee auf diesem Weg. Was ein “staubfreier” Wanderweg ist sollte ich heute auf jeden Fall noch erleben – entweder matschig – rutschig – eisig …. von allem etwas – auf jeden Fall aber STAUBFREI das kann ich bestätigen :-)

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Erik war im Glück als wir schon nach wenigen Minuten dann an die Schneegrenze kamen.

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Ab hier war dann auch fast immer der Weg schneebedeckt, so daß zumindest die Hosen und Schuhe doch nicht ganz so schmuddelig wurden. Hoch hinauf ging es am Ochsenstall vorbei über die kleinen Waldpfade in Richtung Hornisgrinde.

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Gerade als wir oben ankamen spickelte ab und an die Sonne raus und wir nutzten die Gelegenheit für das erste Vesper auf einer noch etwas eingeschneiten Sitzbank.

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Dannach ging es dann dem Schneeschuhpfad folgend über das Hochmoor – hier war klar zu erkennen im Moment stehen die Zeichen auf Frühling. Der Holzsteg über dem Hochmoor kommt schon zum Vorschein.

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Nach einem steilen Abstieg gelangten wir an die Skiliftstation Seibelseckle wo auch die offizielle Tour endet. Hier muss man schauen wie man weiter kommt – in den Ferien und am Wochenende fahren hier bestimmt Busse hinunter nach Unterstmatt. Wir aber wollten ja noch eine Weile laufen und schlugen so die Richtung zum Mummelsee ein.

Hier die Schneeschuhtour, die ich als recht anstrengend bei Neuschnee einstufen würde, weil die Auf-und Abstiege haben es hier doch ganz schön in sich.

http://www.komoot.de/tour/2342115

Am Mummelsee vorbei ging es dann die altbekannte Runde hinauf zur Hornisgrinde. Hier hatten wir leider mal wieder keine so gute Sicht – dafür aber wunderschönen Sonnenplatz.

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Keine Frage, daß wir hier erst mal die zweite Vesperpause einleuteten.

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Weiter ging es hoch zur Hornisgrinde wo wir dann am Bismarckturm auf den Schneeschuhpfad Richtung Ochsenstall trafen und hier den Weg von heute morgen wieder zurück gingen. Diese Strecke war dann nochmal 6,78 km lang – leider kann ich die Aufzeichnung hier nicht ablegen.

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Für uns heute ein traumhafter Abschied vom Schnee – es waren absolut wenig Menschen unterwegs – auf dem Schneeschuhpfad traf ich überhaupt niemanden.

Aber nun ist genug – am Wochenende sind 15 C und mehr angesagt – wir freuen uns jetzt auf neue Touren in den Frühling hinein.

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Erbstetten-Wolfstal zur Märzenbecherblüte

Bereits letztes Jahr hatte ich die Chance genutzt und bin Anfang März ins Lautertal gefahren um die Märzenbecherblüte zu erwischen. Inzwischen ist diese so beliebt, daß hier am Wochenende die Menschen busweise anfahren um die Wildblüte zu bewundern. D.h. an schönen Tagen ist hier vermutlich mit sehr vielen Menschen zu rechnen. Da war es um so besser, daß heute erst mal eher Wolken und evt. auch Regen angesagt waren – also genau richtig für uns um das am Wochenende zu riskieren. Das letzte Mal hatte ich mir hier einen Wochentag ausgeschaut und bin in Erbstetten gestartet – aber hier erst Richtung Ruine Wartstein – dann durchs Lautertal und zum Schluß erst das Wolfstal. Heute wollte ich es andersrum beginnen – und selbst hier bei 0 C. und leichtem Nieselregen waren um kurz nach 10 Uhr die Fotografen und Wanderer schon fleissig unterwegs. Nachdem ich das letzte Mal meine Runde unfreiwillig verlängert hatte – sparte ich mir heute den unnötigen Schlenker Richtung Mundingen und ging direkt hinunter ins Wolfstal.

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Eingerahmt von hohen Felsen läuft man hier das enge bemooste Tal hinab und die Felder mit den wilden Märzenbecher liesen auch nicht lange auf sich warten.

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Es hingen hier zwar noch die Frühmorgentautropfen dran – aber das hatte auch etwas ….

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Auch hatte ich diesmal Glück und fand einige Exemplare des roten Kelchbecherlings, der hier vom Aussterben bedroht ist und mal ausnahmsweide direkt am Wegesrand zu finden war. An den Hängen konnte man noch weitere Exemplare ausmachen, die aber mit dem Foto nicht einzufangen waren, weil sie zu weit entfernt wuchsen.

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Hier beide Attraktionen zusammen auf einem Bild :-)

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Ach was war ich froh so bald aufgestanden zu sein.  Erstaunlich war aber schon wieviele Wanderer es dann doch gegen 11 Uhr gab, die sich trotz des schlechten Wetters hierher gewagt hatten.  Dennoch hatten wir viele Momente wo wir ganz allein auf der Strecke waren, was um diese Jahreszeit bestimmt nicht oft passiert. Hier noch eine hohle Baumwurzel.

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Und kurz darauf erreichten wir auch schon das Ende des Wolfstales.

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Nun ging es gemütlich durch das Lautertal – leider war Erik heute nicht bereit freiwillig ins Wasser zu gehen und sich hier mal kurz einer Unterbodenwäsche zu unterziehen :-(   – nötig hätte er es gehabt.

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Über den Burgenpfad ging es hoch hinauf zur Ruine Wartstein …..

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… von deren Turm man einen herrlichen Blick hinunter ins Lautertal hat. Leider war heute nur das Licht sehr schlecht – deswegen hatte ich auch unterwegs nicht so viele Bilder gemacht wie das erste Mal.

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Diesmal waren wir dann nach nicht ganz 4 Stunden wieder am Auto zurück. Geparkt hatte ich heute vor der Ortschaft Erbstetten – hier geht es linker Hand in einen Wanderparkplatz und man kommt hier schnell ins Wolfstal hinab.

Da ich heute keinen GPS Empfang dort oben hatte – hänge ich die Runde vom letzten Jahr hier an und auch die entsprechenden Bilder. Heute waren es jedoch einige km weniger (etwa 13 km geschätzt).

http://www.komoot.de/tour/668899

Einen schönen Wanderbericht zu der Gegend aus dem Jahr 2012 gibt es auch von Rainer und Claudia, die hier wunderschöne Bilder und Infomaterial beigefügt haben und der mich letztes Jahr auf die Idee mit dieser Runde brachte. Vielen Dank dafür.

http://www.rainerundclaudia.de/artikel/zur-marzenbecher-blute-ins-wolfstal/