Archiv für den Monat: Januar 2014

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Bühlertal im Nebel

Diese Wandertour bin ich schon mal im Sommer 2012 gelaufen und hatte diese zur absoluten Tour des Jahres 2012 ernannt, weil sie mir so gefallen hatte. Die Sommerbilder hierzu kann man auch auf dem u.a. Link anschauen. Heute wollte ich die Runde mal im Winter laufen – na ja Winter kann man ja nicht gerade sagen, denn der Schnee lässt ja immer noch auf sich warten, aber es war auf jeden Fall recht kalt und ehrlich gesagt ist die Tour vermutlich mit Eis und Schnee auch überhaupt nicht begehbar – zumindest am Wasserfall entlang. So traf sich das heute ganz gut und wir marschierten diesmal nicht im Bühlertal los sondern gleich oben in Sand. So kamen wir recht schnell nach ca. 2.5 km zum Mariafelsen mit seiner impossanten Kirche oben drauf. Hier  begeistert mich immer wieder das riesige Felsenmeer, das man hier durchquert um dann zur Hertahütte mit dem Aussichtsfelsen zu gelangen.

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An diese Felsen gelangt man wenn man vor der Kirche links abwärts den Briefträgerpfad einbiegt. Ein herrlicher Wurzelpfad, der bis hinunter ins Bühlertal führt.

Beim Aussichtsfelsen sahen wir heute wieder mal, daß wir nichts sahen – ausser Nebel ….

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… so hielten wir uns dort oben nicht lange auf und weiter gings bergab hinunter in Richtung Bühlertal

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Ich war echt verblüfft,  Erik fand hier auf Anhieb den kleinen Waldpfad der vom Schotterweg abzweigt – ob er doch Schilder lesen kann :-)   oder doch wohl eher den noch in Erinnerung hatte. Auf jeden Fall war es hier unten um einige Grad kälter und ungemütlich in der Nebelsuppe.

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Kurz dannach errerichten wir Bühlertal und hier ging es direkt hoch zum Wasserfall.  Erik lies es sich nicht nehmen und probierte mal kurz die Wassertempartur aus.

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Es donnerte hier heute ganz schön mächtig viel Wasser hinunter und die nächste Stunde wäre an eine Unterhaltung nicht zu denken gewesen so laut rauschte das Wasser hier vorbei. Aber wie schon 2012 ist der Aufstieg hier einfach toll und ich genoss die menschenleere Wege.

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Oben angekommen überquert man hier genau am Wasserfall entlang – mal mit Sicht nach oben  ….

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und dann nach unten dem Wasser hinterherschauend.

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Das sah auch sehr nett am Baum aus :-)

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Beim nächsten Aussichtsfelsen gab es leider gar nicht viel zu sehen … ausser Nebel …. und ein klein wenig spickelte hier die Sonne durch.

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So liefen wir dann nach einer ganz kurzen Pause gleich direkt hoch in Richtung Schwarzwaldhochstrasse und dann zum Auto zurück.

Übrigens habe ich hier eine Wald-Freilufteisbahn entdeckt :  http://www.kunsteisbahn-wiedenfelsen.de/eisbahn/index.html

Auf dem Heimweg musste ich dann allerdings nochmal anhalten – es gab zwar keinen super schönen Sonnenuntergang heute aber dennoch war die Stimmung hier über dem Nebel doch fazinierend und begeistert mich immer wieder.

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Fazit:  auch im Winter ohne Eis eine schöne Strecke – dennoch gefällt sie mir im Sommer oder Frühling doch besser.

die heutige Aufzeichnung:  http://www.komoot.de/tour/t2205493?ref=atd

 

Liebenzell 016

Bad Liebenzell-Lengenbachtal

Die erste Tour im neuen Jahr und los ging es völlig ungeplant – kurzfristig entschlossen, da mittags plötzlich die Sonne raus kam. Dementsprechend war dann meine Vorbereitung ;-( der Akku des Fotos war nach der Hälfte leer – Rucksack und Vesper hatte ich auch daheim gelassen, weil ich eigentlich nur eine kleinere Runde laufen wollte.  Allerdings machten so manche Forstarbeiten mir einen Strich durch die Rechnung und so wurden es dann doch mehr km als geplant. Vor der Abfahrt stöberte ich noch kurz in Wobis Wanderseite um hier nach einem Tipp in der Nähe von  Calw zu suchen und wurde hier mit der heutigen Runde fündig. Allerdings muss ich sagen, die Runde eignet sich auch hervorragend für den Sommer, weil man durch das Lengenbachtal genau am Bachlauf entlang hochlaufen kann. Manche der heutigen Wege waren doch arg matschig und glitschig. Gestartet bin ich etwas vor dem Kurpark und lief dann erst mal hier in Richtung Therme und von dort aus dann an der Nagold entlang.  Somit machte ich die Tour entgegengesetzt wie auf dem Plan beschrieben. Der Kurpark ist hier im Winter leider etwas trostlos.

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Nach der Überquerung der Strasse ging es Richtung Schild Rattenkönig immer stetig bergauf – zum Glück war dieser Weg nicht gesperrt – dafür alle die hier irgendwohin abgingen und diese sahen auch wirklich nicht sehr Fußgänger freundlich aus :-( .  Auf dem Weg nach oben gab es immer wieder eindrucksvolle Bäume oder Wurzeln, die ich so faziniernd finde.

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Erik durfte auf den vielen geschlagenen Bäume auch ein bischen Übungen machen, damit man nicht alles verlernt – aber er war eher damit beschäftigt die Aussicht zu geniesen um die Eichhörnchen von dort aus besser sehen zu können :-)

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Einen der Wege konnten wir dann wegen Sperrung nicht gehen – es gab aber einen Radweg mit ungefähr der gleichen Richtung – diesen schlugen wir dann ein und fanden zum Schluß einen herrlich kleinen Waldpfad, der uns über ein kleines Felsenmeer hinunter zur Burgruine führte.

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Doch etwas von einem kleinem Wolf im Hund  :-)

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Unten an der Ruine angekommen fanden wir leider den Turm verschlossen vor – erst im Frühjahr / Sommer kann man diesen wieder besteigen. So liefen wir kurz um die Ruine herum und genossen die Aussicht über Bad Liebenzell.

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Von dort aus ging es dann wieder stetig bergauf – den Sommerhaldeweg - bis dieser dann nach der Überquerung der dortigen Landstrasse im Lengenbachtal endet. Hier verläuft der Weg dann immer am Bachlauf entlang hinab nach Bad Liebenzell. Kurz vor dem Ortseingang sollte man unbedingt das Schildchen Panoramaweg beachten und diesen nachlaufen – ein kleiner Waldtrampelpfad, der rund um den Berg führt u.a. mit einer schönen Aussicht auf die Burg.

Liebenzell 016

Bilder vom Lengenbachtal gibt es leider nicht, da hier dann mein Foto streikte ;-)   dafür kann man aber auf der hinterlegten Wanderseite von Wolfgang schöne Bilder aus der Sommerzeit geniesen.

Über den Panoramaweg kommend lief ich dann nicht in Richtung Stadtmitte sondern nahm den Weg rechts, weil ich dachte der führt direkt hinter den Kurpark – leider falsch gedacht – ich kam dann erst am Bad Liebenzeller Sprudelwerk raus und musste dann noch ein Stück zurücklaufen. Also könnte man auch gut hier das Auto beim Start schon abstellen – gleich nach dem verfallenen Radhaus gibt es einen kleinen Parkplatz für PKW s.

Fazit:  eine schöne Strecke die bestimmt von uns im Frühjahr oder Sommer nochmal gelaufen wird.

Heutige Aufzeichnung  http://www.komoot.de/tour/2174797