Archiv für den Monat: November 2013

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Erste Schneerunde am Schliffkopf

Nach den vielen trüben Tagen ohne Sonnenschein hatte ich heute genug von dem Wetter und dem Einheitsgrau.  Ein Blick in die Webcam vom Mummelsee reichte mir und ich entschloss mich zur ersten Winterrunde Richtung Schwarzwaldhochstrasse. Es lag laut Bilder nicht viel Schnee aber wenigstens eine kleine Abwechslung zu den Matschwiesen hier bei uns. Nach Freudenstadt wurde ich mir allerdings etwas unsicher – von Schnee weit und breit nix zu sehen – dafür aber dicke Nebelwolken, die immer dichter wurden – KLASSE – so hatten wir nicht gewettet. Auch am Kniebis sah es noch nicht so aus, daß ich hätte laufen wollen – die Schneeschuhe hatte ich vorab ja schon mal daheim gelassen – aber ein bischen Schnee unter den Sohlen wäre doch wünschenswert. Der Nebel zog dann so zu, daß ich kaum noch die Hand vor Augen sah – ich entschloss mich dann noch ein Stückchen höher zu fahren Ri. Schliffkopf (üb.1000 m)  – aber huch – da war ich auch schon  prommt daran vorbeigerauscht – in dem Nebel konnte man nicht mal das Hotel von der Strasse aus erkennen. Also schnell gewendet und eingeparkt – Erik hatte den Schnee schon gesehen und war nicht mehr zu bremsen – na ja wenigstens einem dem es Freude machte. Prommt war er auch gleich mal in dem ersten große Schneehaufen verschwunden.

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“Frauchen ich finds toll hier ”

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Na bitte – wir sind ja nicht zimperlich – also gut gerüstet (es waren immerhin – 2 C ) mit Mütze, Handschuhe und Stulpen ging es dann los am Hotel Schliffkopf vorbei Richtung Schneeschuhwanderweg, der nach Ruhestein führt. Eigentlich wollte ich hier nur einen kurzen Spaziergang machen aber dann lichtete sich die Nebelsuppe doch irgendwann und man konnte schon etwas mehr die Landschaft entdecken … Erik fand auch gleich den Einstieg in den verschneiten Trampelpfad – allerdings hingen hier die Bäume zum Teil ganz schön tief unter ihrer Schneelast und ich mußte teilweise doch fast auf den Knien durchkrabbeln. Auch entdeckten wir am Ruhestein schon die ersten kleinen Eiszapfen an den Felsen.

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Als wir am Ruhestein dann Richtung Vogelskopf marschierten glaubte ich kaum was ich sah – da kam doch tatsächlich blauer Himmel zum Vorschein – ich konnte mein Glück kaum fassen. Die gegenüberliegende Bergseite am Mummelsee lag total im Sonnenschein.

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Und plötzlich über mir ein strahlend blauer Himmel. Ich beglückwünschte mich erst mal zu meiner Entscheidung hier trozt der widrigen Umstände heute hochzufahren. Mut zum Risiko wird dann doch manchmal belohnt.

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Auf der weiteren Strecke rund um den Vogelskopf und der Aussicht in Richtung Rheinebene und Schwarzwald zogen sich zwar die Wolkenwände wieder zusammen aber plötzlich brachen dann die Sonnenstrahlen durch – unbeschreiblich schön – ich musste ganz gebannt stehen bleiben und die Aussicht geniesen sooo wunderschön.

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Auf dem Heimweg habe ich noch ein paar schöne Eindrücke der nächtlichen Eistemperaturen und der Windverhältnisse gefunden – steinhart hängt hier der Schnee quer und umhüllt die Beeren mit einem Eismantel.

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Fazit : ein herrlicher “kleiner” Spaziergang von dann doch über 3.5 Std. und ca. 14 km – eine Aufzeichnung hatte ich heute nicht gemacht, weil ich wollte ja gar nicht so weit ….

Dafür gibts die Runde, die wir heute liefen unten als Link vom Januar diesen Jahres nur sind wir damals entgegengesetzt gelaufen.

http://www.komoot.de/tour/612616?ref=atd

 

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Von Esslingen über Uhlbach / Rotenberg nach Untertürkheim

Trotz des nebeligen und unfreundlichen Wetters begaben wir uns heute mal mit der S-Bahn Richtung Esslingen. Dort ging es erst einmal quer durch die Stadt Richtung Marktplatz

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und weiter hoch hinauf zur Burg Esslingen und dem Beginn der Weinberge.

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Erst wurde die Burg bzw. die Innenanlage erkundet – dann begaben wir uns (nach einigen Irrwegen) auf den Höhenweg des Neckars und liefen hier immer an den Weinhängen entlang Richtung Uhlbach.

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Ich war begeistert, daß wir hier noch so viele bunte Farben geniesen konnten – trotz der Kälte der letzten Tage und dem vielen Regen. Über Uhlbach ging es dann auf der anderen Hangseite direkt hinauf zur beliebten Kapelle Rotenberg – hier herrschte trotz des kalten und unfreundlichen Wetters Hochbetrieb mit Besuchern, die meist allerdings genau davor parkten.

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Nach einer kurzen Umrundung marschierten wir bergab Richtung Untertürkheim – direkt dort zur S-Bahn-Haltestelle und traten nach etwas über 3 Std den Heimweg Richtung Herrenberg an.

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Fazit: heute war zwar ein ziemlich bedrückendes Wetter dafür aber menschenleere Wege. Bei schönem Wetter sind hier bestimmt sehr viele Spaziergänger und Radler unterwegs – somit für uns genau die richtige Entscheidung :-)

hier noch die Tourbeschreibung:  http://www.komoot.de/tour/t2056924?ref=atd