Kategorie-Archiv: Südschwarzwald

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Feldberg Saisonauftakt

Es ist nicht immer gewährleistet, daß man bereits im November die Schneeschuhe auspacken kann – letzte Saison war mal ganz kurz sogar am Kniebis genügend Schnee gefallen – aber dann ging es schneetechnisch erst im Januar weiter. So nutzte ich heute die Sonnenstrahlen sowie auch die bereits vorhandene Schneedecke auf dem Feldberg. Da hier noch keine Saison der Skifahrer angefangen hat war es entspannt ruhig auf den Straßen sowie auch auf den Wanderstrecken. Man muss hier aber wissen – in dieser Zeit haben so gut wie alle Hütten noch geschlossen und machen Urlaub. Also unbedingt Proviant mitnehmen. Wer den Schnee ohne Schneeschuhe genießen möchte, kann dies ebenfalls tun – einige Wege sind plattgewalzt oder sogar noch geräumt, so daß selbst die Wanderer noch gut zum Feldbergturm gelangen können.

Den Hinweg gestaltete ich heute etwas anders – ich wollte in Lenzkirch – Raitenbuch auf der Höhe schauen, ob der dortige Schneeschuhpfad schon begehbar ist. Leider hatte es nur wirklich ganz oben auf der Höhe Schnee. Hier begrüßten uns die ersten wärmenden Sonnenstrahlen an diesem eiskalten Morgen bei – 5 C.

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So gingen wir erst hier einmal ein kleines Stück und erprobten den ersten Schnee der Saison.

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In der Sonne wurde es gleich etwas wärmer – meinte man – war aber nicht wirklich so :-)

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Gute Tarnung ist alles ;-)   -  wir genossen bei der Himmelsliege die dortige Stille der Gegend – kein Auto – kein Lärm sonstiger Art … so kann der Tag beginnen.

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Wenn Winter so aussieht … dann hab ich damit kein Problem egal wie kalt.

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Frostige Impressionen

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Auf dem Weg hinab zum Schluchsee hat man schon mal Aussicht auf den Feldberggipfel.

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Der Weg bergab führt an dem kleinen Windgfällweiher – den man mit ca. 3 km Fußmarsch wohl umrunden kann.

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Wir liefen nur etwas am Ufer entlang – da es hier dann ordentlich schattig wurde wollte ich keine 3 km in dieser Kälte laufen.

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Ein kurzer Stopp noch am Schluchsee – der hier zumindest herrlich in der Sonne liegt.

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Weiter ging es zum Feldberggipfel, denn der eigentliche Grund des Ausfluges war ja eine kleine Schneeschuhrunde zum Einlaufen und auch ein ausgiebiges Schneebad.

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Der Weg ist hier das Ziel nach oben und den konnte man heute bedenkenlos querfeldein nehmen – nur ganz wenige Tourenskifahrer waren unterwegs – alles für uns alleine – das sieht im Winter so mal ganz anders aus.

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Strahlendblauer Himmel … aber ein heftiger boeiger Wind pfiff hier um die Ecken.

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Dafür gab es als Entschädigung tolle Aussichten auf die Bergketten und hier auf das zum Greifen nahe Herzogenhorn.

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Sehr gemächlich ging es bergauf – mit vielen Ruhepausen um diese Aussichten in allen Himmelsrichtungen zu genießen. Bei dem Wind stellen sich schon mal die Ohren auf ;-)

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Als ich oben ankam fiel mir auf, daß ich vergessen hatte die Steighilfen an den Schneeschuhen zu benutzen … naja man wird halt vergesslicher – der Muskelkater wird mich morgen dran erinnern und das nächste Mal passiert das garantiert nicht mehr.

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Trotzdem sind wir oben angekommen – allerdings war es hier nicht sehr einladend zum Rasten.

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Blick auf den Feldbergsee, der noch nicht zugefroren ist.

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Über die Wanderautobahn hatte ich heute bei dem Wind nicht lange Lust – so kürzten wir ab und liefen den Schneeschuhpfad hinunter in das windgeschütztere Tal.

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Auf dieser Seite des Berges war es sehr angenehm – so gab es dann eine kleine Mittagsrast.

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Nein Nein – ich will überhaupt nicht einen Blick in die Vesperdose werfen ;-)

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Nach der Pause gelangten wir dann recht schnell wieder zum Ausgangspunkt zurück -genau richtig für die erste gemütliche Runde des Winters bei Traumwetterverhältnissen.

 

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Schönwald-Blindensee

Durch die Komoot-App wurde ich auf ein kleines Juwel – dem Blindensee- in Schönwald aufmerksam und neugierig gemacht. Schnell war kurzfristig ein Gasthof gefunden, der mich ansprach – Landhotel Schweizerhaus – welcher wirklich schön und ruhig außerhalb von Schönwald liegt.  Da das Hotel erst gerade nach einer Renovierungszeit wieder geöffnet hatte, war ausser mir nur 1 weitere Person an diesem Morgen anwesend. Gut ausgeschlafen ging es erst mal am frühen Morgen durch den leichten Nebel, der hier noch durch das Tal zog.

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Auch die Rindviecher schliefen noch geruhsam in ihren Waldkuhlen.

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Wir genossen schon mal die aufgehende Sonne, die am gegenüberliegenden Hang bereits Schönwald erwärmte.

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Am Hotel zurück schien auch dort bereits auf unsere kleine Terasse die Sonne.

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Hunde sind hier herzlich willkommen und wir bekamen ein EG Zimmer wo man gleichzeitig auch den schönen Garten mit Liegen benutzen kann.

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Der Hinweis des Hotels – ankommen und sich wohl fühlen – wird hier wirklich gelebt. So überraschten mich und ein weiterer Übernachtungsgast ein ausreichendes Frühstücksbüffet mit dem Augenzwinkern der Wirtin … wir dürfen erst gehen, wenn alles aufgegessen ist … tja wir bemühten uns – mussten aber doch irgendwann aufgeben ;-) Aber im Gegensatz zu manchen Hotels – wo gleich im Eingangsbereich steht – mitnehmen von Sachen verboten – wurden wir gebeten doch für die Wanderung noch was mitzunehmen – prima !!

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Ein schönes Ambiente und nette Gespräche – so kann der Tag nur gut beginnen – und dann noch das perfekte Wetter – es blieben einfach keine Wünsche offen.

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Nach den Unterhaltungen entschloss sich der weitere Gast mit mir gemeinsam die Wanderrunde zum Blindensee anzutreten und so wurde der Tag für uns Beide zu einem wirklich entspannten und schönen Erlebnis. Da wir auch diesen Weg vom Haus aus weg starten konnten ging es gleich nach dem Frühstück los – die Autos durften wir am Haus stehen lassen.

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Über Wald-Wiesenpfade und auch einer kurzen Strecke Asphalt kamen wir dem See immer näher.

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Es handelt sich um einen reinen Moorsee, der nur über schmale Stege zu erreichen ist.

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Herrlich liegt der See in der Morgensonne – einzigst das umstrittene Windrad stört etwas das Naturbild aber die Spiegelung im See hat auch was … na ja und Strom wollen wir ja alle  haben.

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Bänke laden zum Verweilen und Runterkommen ein – allerdings hatte der Tipp der Wanderapp wohl mehr Menschen erreicht und aufgefordert – so war doch nach einiger Zeit ein reger Betrieb und nicht alle genossen still diesen sagenumworbenen Ort.

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Aber einige Minuten konnten wir in der Stille verweilen – dann zog es uns weiter – also für Ruhe und Erholung dann doch lieber den frühen Morgen oder späten Abend oder einen Tag unter der Woche wählen.

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Dennoch war es ein bemerkenswerter und schöner Ort, den wir dann froh gelaunt verliesen.

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Nach dem Moor zeigte uns das Schild zwar den Weg nach rechts Richtung Schönwald – wir entschlossen uns allerdings für die andere Richtung, die uns über schöne Wiesenhügel zu einer tollen Landschaft um Schönwald herumführte. Es war dann ca die Strecke, die ich mir eigentlich über Outdooractive vorab ausgeschaut hatte – der Start dieser Runde wäre aber direkt im Ort in Schönwald gewesen.

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Hier auf der Anhöhe war dann die von uns erhoffte Ruhe zu finden und es gab eine herrliche Sonnenpause bei sommerlichen Temperaturen.

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Herrlich so ein Leben ;-)

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Auch die Mitfahrer des Pferdewagens wurden von der Sonne geschützt ;-)

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Glückliche Kühe ….

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,,,, glücklicher Hund  ….

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…. glückliche Menschen, die auch noch das Bachplätschern in der Seele aufnehmen konnten.

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Nach ca. 5 Stunden erreichten wir die kleine Friedhofskapelle in Schönwald.

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Traumhafte Runde – traumhaftes Wetter – traumhafte Eindrücke – ein Tag zum Schwärmen :-)

Der Abschied fiel mir in diesem Fall wirklich schwer -  hier noch eine Aussicht von der Heimfahrt.

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Die Tour hatte ich über Komoot aufgezeichnet – allerdings beim Erreichen des Hotels vergessen zu stoppen – so ist noch eine Strecke mit dem Auto bis zum Cafe in der Innenstadt Schönwalds noch mit dabei – die Strecke zum Wandern dürfte ca. 11 km betragen haben.

https://www.komoot.de/tour/24055186

 

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Triberg-Wasserfall

Wenn es im Oktober nach sonnigen 20 C riecht, dann sollte man doch die Wanderschuhe spontan bereit halten. So entschloss ich mich am Freitag kurzfristig einen Ausflug in den Südschwarzwald zu machen. Hier bekam ich über die Aufzeichnungs-App Komoot einen “Geheimtipp” für den Blindensee in Schönwald. Diese Runde war für Samstag dann vorgesehen.

Erstmal schon auf dem Hinweg Aussichten auf diese schöne bergige Gegend mit Weitblick.

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In Unterkirnach traf ich dieses Riesen-Wasser-Rad

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Gegen 16.30 Uhr traf ich an meinem ausgesuchten Hotel – dem Gasthof Schweizer Haus in Schönwald ein. Erfreut war ich gleich mal über die ruhige und schöne Lage des Hauses am Ortsausgang. Da der Gasthof nach einer längeren Renovierungszeit von seinen neuen Besitzer erst wieder aufgemacht hatte, war es noch sehr ruhig an diesem Abend. Ich bezog geschwind mein Zimmer und bereute jetzt schon hier nur 1 Nacht bleiben zu können.

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Hunde sind hier willkommen und kosten 6 EUR am Tag – wir bekamen ein Zi im EG mit kleiner Terasse und einem großem Garten, den wir auch benutzen konnten.

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Nachdem hier aber schon der Schatten lag entschloss ich mich den direkt am Haus vorbei laufenden Wanderweg zu erkunden. Auf dem Schild entdeckte ich den Hinweis zu den Triberger Wasserfälle ca. 4 km – also genau richtig für eine kleine Abendwanderung.

Direkt am Waldrand entlang führte uns der Pfad – immer mit schönen Abend-Sonnenlicht.

Im Winter führt direkt der Schneeschuhpfad oder auch Langlaufloipen am Haus vorbei – wurde gleich mal abgespeichert und vorgemerkt :-)

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Herrlich die Herbstfarben in dem Sonnenlicht – und es stellte sich sofort das in der Hotelwerbung erwähnte Gefühl ein – ankommen und sich wohl fühlen.

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Auch ein Stück Wald war hier dabei – im Moment noch mit Sonnenlicht durchflutet – aber schon jetzt nahm ich mir vor den Rückweg im Dunkeln dann nicht zu Fuß zu machen und in Triberg zu versuchen mit öffentlichen Mitteln oder notfalls mit Taxi zurück zu legen.

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Ca. 18.30 Uhr errreichte ich das obere Tor des Wasserfalles.

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Aussicht auf Triberg

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Donnernd kracht hier die Wassermenge hinab ins Tal.

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Leider liegt der Wasserfall abends im Schatten und so war es schon sehr frisch und feucht in diesem Bereich – auf der anderen Seite ging gerade die Sonne unter.

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Der Vorteil war – es waren kaum noch Besucher unterwegs und wir hatten das Naturschauspiel fast ganz allein für uns.

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Triberg begeistert die Touristen durch seine viele Souvenierläden mit Uhren und Schwarzwaldeindrücken ;-)

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Ich erfreute mich allerdings mehr an der Entdeckung von Bushaltestellen und dem Fahrplan, der verriet, daß doch tatsächlich stündlich ein Bus Richtung Schönwald fuhr an diesem Tag und Dank der Gästekarte durfte ich hier sogar umsonst mitfahren – perfekt !

 

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Genießerpfad – Hochschwarzwälder Hirtenpfad

Nach einem Blick heute morgen auf meine Wetter App verriet die mir nur Dunst und Wolken daheim – Sonne nur in Richtung Südschwarzwald. Also heutige Pläne umgeworfen und nach einem kürzeren Weg im Südschwarzwald gesucht. Fündig wurde ich hier bei den Genießerpfaden, die in der Regel sehr gut ausgeschildert sind und auch wirklich Wandergenuß bieten. Der Hirtenpfad mit seinen 8 km hörte sich genau richtig an und ich war noch nie dort in der Gegend gelaufen. Die Fahrt dorthin war auch schon mal vielversprechend.

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Herrliche Blicke auf das Gletscherhochtal – über das Urseetal bis nach Lenzkirch wurden hier versprochen. Der war es – nach anfänglichen Schwierigkeiten den Start der Runde zu finden ging es dann auf den ca. 8 km Weg los. In Lenzkirch muss man einfach nur dem Schild Raitenbuch folgen und eine wirklich kleine enge Straße hoch hinaus auf die Raitenbucher Höhe fahren. Hier oben schon mal herrlicher Sonnenschein – weite Aussichten – also perfekt.

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Während der Runde wurde nicht mit Wanderschilder gespart – man braucht also keinerlei Kartenmaterial.

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Im frühen kalten Tau läßt sich ein kurzes Fellpflegebad einlegen ;-)

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Bei solchen Aussichten und Wegen vergißt der Hund, daß er inzwischen schon über 13 Jahre alt ist – der hatte wirklich Freude und Spaß an der Strecke….

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… und nicht nur der – auch wir erfreuten uns an den weichen Wegen …

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,,, wenn man auch bei den Waldpfaden etwas vorsichtiger sein muss.

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Ein Schneeschuhpfad ist hier auch ausgeschildert – gleich mal registriert und vermerkt ;-)

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Oh man diese Menschen … schauen – fotografieren – lesen … der Hund hatte es eilig  ;-)

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Informative Schilder mit den Geschichten der Vergangenheit und Einwohner am Rande.

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Abwechslungsreiche Wegführung.

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Und die erste Himmelsliege mit Ausicht lies nicht lange auf sich warten … herrlich

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Wie denn … kaum gelaufen schon wieder hinlegen …

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Aber Frühstück musste erst mal sein – dazu hatte es heute Morgen nicht mehr gereicht.

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Aber nicht lange hielten wir es dort aus … schließlich war man ja zum Laufen da.

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An Rastplätzen wurde aber auch wirklich auf diesem Pfad nicht gespart.

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Nach einem längeren Bergaufstieg auf der anderen Bergseite – ging es auch hier weiter mit den Rastmöglichkeiten.

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Damit war wohl der kleine Bergaufstieg gemeint.

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Auf dieser Bergseite verläuft der Pfad dann eine Weile über breitere Schotterwege durch den Wald – aber nicht lange – da erreicht man wieder die Waldgrenze und wie sollte es anders sein…

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…kurze Verschnaufpause und ein weiterer Versuch für Kalender-Hunde-Bilder ;-)

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“Frauchen das NERVT – da oben gibts bestimmt was leckeres zum Essen :-(

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So und dann endlich mal wieder Himmelsliegen – sogar welche zum Drehen :-)   je nach Sonnenstand

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Und sogar ein Kästchen für Stempel in Pässe, die so manch Wanderer bei sich trägt.

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Nachdem es die Sonne hier soooo gut mit uns meinte gab es eine längere Pause zum Dösen.

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Genau bis zu dem Zeitpunkt wo die ersten Schleierwolken kamen und es auch gleich empfindlich kalt um die Ecken zog.

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Och nööööö wer soll da denn ans Ziel kommen ;-)

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Sauberkeitstest bestanden – also nix wie ab an den Parkplatz.

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Eine kurze Kaffee – Rast noch auf dem Heimweg an einem Weiher kurz vor dem Schluchsee.

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Ok die Hundepfoten wurden auch noch gereinigt – wenigstens bei der Kälte ohne Unterbodenwäsche ;-) wie sonst üblich… auch ein alter Hund wird mal vernünftig.

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Im Restaurant noch ein leckeres Hausbrot erstanden … so kann man sich entspannt auf den Heimweg machen – schön war´s.

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Donautal-Radweg Etappe 1 Donaueschingen-Sigmaringen

Gestern war eine Radtour auf dem Plan. Start in Donaueschingen – Donauquelle – und Ende dieser 1. Etappe des langen gut ausgebauten und ausgeschilderten Radweges war für mich Sitgmaringen (87 km). In dem unter 1. Etappe hinterlegten Link kann man hier sehr viele Informationen über den Wegverlauf – der einzelnen km – oder aber auch Querwege oder Sehenswürdigkeiten entnehmen. Da ich das Donautal bereits durch einige Wanderungen mit dem Hund kennengelernt hatte – wollte ich heute nur die Strecke mal auf die Schnelle radeln – also ohne Besichtigungen etc. Nachdem 87 km mit meinem Rad kein Zuckerschlecken bedeuten war ich auch sehr zeitig um 8 Uhr bei frostig herbstilichen Temperaturen von grad mal 8 C in Donaueschingen.  Gemütlich besichtigte ich erst mal die Donauquelle, die in der Ortsmitte zu finden ist.

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Entlang des Schloßparks fand ich auch gleich das Schild “Donautalradweg” und der Hinweis Richtung Sigmaringen.

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So ging es los – die Felder waren noch im morgendlichen Herbstdunst.

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An den Spinnweben hingen noch die Morgentropfen :-)

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Ganz langsam kam ab und an mal ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke.

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Auch eine Schwanen-Großfamilie war hier schon unterwegs.

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Der Streckenverlauf des Weges geht hier überwiegend über Felder und Wiesen – allerdings auch teilweise in unmittelbarer Nähe von Bundesstrassen was gerade unter der Woche mit Lärm durch LKW s etwas störend für mich war. Aber es kommt ja immer auf den jeden Einzelnen und seinen Ansprüchen an – manch Andere stört das soweit gar nicht. Was man aber auf jeden Fall erwähnen muss, ist daß der erste Teil dieser Strecke durch den Verlauf über Felder immer ohne Schatten ist. So war ich froh, daß ich mir die Runde nicht im Hochsommer ausgesucht hatte.

Hier eine neue wunderschöne Holzbrücke vor dem kleinen Bahnhof Zimmern.

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Kurz nach diesen Aufnahmen hatte ich leider eine unliebsame Begegnung mit einem seltsamen Menschen, der mich ungefragt und unvermittelt vom Rad holte. Aufgrund der Attacke sah ich mich gezwungen die Polizei zu holen und musste aus diesem Grund meine Runde ca. 45 Min unterbrechen und ehrlich gesagt mir ist auch so etwas die sonst übliche Freude über Natur und Bewegung abhanden gekommen gewesen. Trotzdem setzte ich die Runde dann fort.

Bei Immendingen versinkt die Donau dann mal plötzlich total.

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Doch Wasser bahnt sich ja seinen Weg und kurz darauf plätscherte es dann auch schon wieder.

Durch Tuttlingen sowie auch dessen Industriegebiet führt die weitere Wegstrecke….

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… und dann kommt endlich das felsige Donautal – hier wurde dann auch langsam meine Laune wieder etwas besser :-)

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Plötzlich kamen mir auch verschiedene Orte wieder so bekannt vor – wie hier bei Mühlheim wo ich einst die Märzenbecherblüte im Hintelestal im Frühjahr bewunderte.

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Damals dachte ich noch – auf dem Radweg muss ich auch mal unterwegs sein ;-)

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Schön ist hier entlang der Täler die Wegführung – meist eben … doch in Richtung Beuron kamen ein paar leichte Steigungen hinzu und hierbei stellte ich dann fest, daß mein Rad die Attacke leider wohl doch nicht unbeschadet überstanden hatte :-(

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Ganz langsam sieht man hier schon die Verfärbung des Laubes.

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An diesem Tisch nahm ich heute keinen Platz – aber bestimmt gut für heiße Sommertage ;-)

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Auf den umliegenden Felsen kann man immer wieder Häuser ausmachen, die direkt am Abhang hingestellt wurden …. ich glaub hier muss man schwindelfrei sein um das genießen zu können.

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Dank freundlicher Wanderer, die mir beim ersten Mal die Kette wieder mit einfädelten, schaffte ich dann – nach einem nochmaligen 2. Verlust – die Ankunft im Klosterort Beuron. Das Schild kam wahrlich genau zum richtigen Zeitpunkt.

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Und nicht nur das Schild war gold wert – mir wurde auch sofort und spontan geholfen. Ruckzuck hing das Rad am Hacken und die Schäden wurden behoben und mir die Weiterfahrt doch etwas entspannter gemacht – ein grosses Dankeschön hier noch mal an die Werkstatt.

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Nein – dies war nicht der Besitzer der Werkstatt  ;-)

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Durch das obere Donautal bis Sigmaringen ging es dann doch noch ab und an Steigungen hoch, so daß ich wirklich froh war, daß das Rad wieder in Ordnung war und ich so nette Unterhaltung hier hatte, die meine doch trüben Gedanken etwas ins rechte Licht wieder zurückbrachten.

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Hier noch ein paar Eindrücke, die mich dann bis Sigmaringen begleiteten.

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Hier findet man dann auch ein paar Wegstrecken, die dann durch schattigen Wald führen.

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Viele der Bergrücken und Felsen kannte ich von meinen Wanderungen, die über diesen Blog auch unter Donauläufe eingesehen werden können. Meist hatte ich diese auch im Herbst gemacht und war doch sehr faziniert von den Strecken, die als Premiumwanderwege angeboten werden. Allerdings muss man gerade im Herbst auch teilweise mit Morgennebel rechnen – es empfiehlt sich hier immer die aktuellen Wettervorhersagen zu beachten.

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Nach regulären 87 km erreichte ich nach ca. 8.5 Stunden mein Ziel in Sigmaringen.

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Leider gab es dann noch eine weitere negative Erfahrung – die ich nicht zum ersten Mal erlebte … einerseits will man den Tourismus – auch mit solch Wegen den Radtourismus fördern, aber anderseits gibt es gerade immer wieder bei der Benutzung der DB oder der diversen Kulturbahnen Schwierigkeiten, wenn man mit Rädern diese benutzen will. 1. Punkt war, daß das Internet in Sigmaringen so schlecht ist, daß ich über die DB-App meine Fahrkarte nicht buchen konnte. Die Benutzung und Bedienung der Automaten kann nur mit entsprechendem Zeitvorrat genutzt werden, weil man gefühlt sich durch das ganze Angebot der DB durchtippen muss. Für Nutzer, vor allem ältere Personen, die nicht oft und ständig mit der DB unterwegs sind eine wahre Zumutung (ich zähle mich inzwischen zu diesem Personenkreis). Wenn dann mal alles geschafft ist und man hat das Glück auf einen Bahnsteig zu kommen wo man keine Treppen mit dem Fahrrad überwinden muss, dann bleibt nur noch die Aufregung um den Zug, der da kommen mag. Ich hatte gestern mal wieder das Pech – Einsatz eines Uralt-Modells … 3 hohe Stufen in einem extrem engen Aufstieg mit Rad unterm Arm zu erklimmen – ein wahrer Kraftakt … also ältere Personen womöglich noch mit E-Bikes sollten sich rechtzeitig nach Hilfe umsehen oder absprechen. Leider war auch nur 1 Abteil dafür geeignet ein gewisses Kontigent an Räder aufzunehmen, um daß auch noch andere Bahnreisende noch irgendwie den Zug betreten können. Nicht immer stößt man hier als Fahrradinhaber auf Verständnis der anderen Reiseteilnehmer. Also nach meinen bisherigen Erfahrungen ist das Erlebnis und die Vorraussetzungen der DB immer als negativer grönnender Abschluß eines solchen Tages zu verzeichnen – eigentlich schade … im Lautertal z.B. werden hier während der Sommerzeiten an Wochenenden oder in Ferienzeiten Radbusse eingesetzt, die auch funktionieren. Die DB sollte hier doch mal etwas mehr an Kundenfreundlichkeit und Möglichkeiten investieren um auch den Aggressionen von Reisenden, die ggfs. mal nicht mehr in den Zug kommen, weil einfach kein Platz mehr zum Laufen, hier vorzubeugen. Mein Kommentar hierzu werde ich aufgrund meiner Erfahrungswerte der Bahn mal zukommen lassen. Ich glaube aber nicht, daß ich hier noch erleben darf, daß sich diesbezüglich was ändert.

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Rötenbachschlucht

Ein warmer Tag im Mai von fast bis zu 30 C kommt nicht so oft vor – deswegen sind wir heute nochmal in die etwas kühlere Gegend des Südschwarzwaldes gestartet – genau nach Rötenbach. Hier kann man entlang der Rötenbach-Schlucht hinunter ins Tal der Wutach wandern. Auch dieser Pfad ist nur für Geländetaugliche – auf wirklich engen Wegen kann man hier entlang des Bachlaufes wandern – über 7 Brücken und anspruchsvollen Wegen, die auch ab und an etwas Klettermöglichkeiten bieten. Also sportlich auch eine kleine Herausforderung.

Aufgrund der angekündigten warmen Temperaturen entschied ich mich entgegen der ausgesuchten Tour über Outdooractive diese verkehrt herum zu laufen – und auch mit eigener Weggestaltung. So liefen wir vom Waldparkplatz am Morgen so gegen 9 Uhr los – durch den Ort Rötenbach und hinauf auf die Höhe – direkt zum Naturschutzgebiet.

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Diese Strecke ist nicht wirklich spektakulär – teilweise auf Asphalt und ich war froh nicht hier nachmittags in der Sonne laufen zu müssen.

Zum Glück erreichten wir bald den Wald und hier ging es auf breiten Forstwegen teilweise auf Radwegen weiter. Zum Glück war heute unter der Woche nicht wirklich viel los …

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…. sonst hätten wir vielleicht dieses Prachtstück, welches sich in der Sonne aalte, nicht lebend entdeckt.  Ein Fahrradweg für ein Sonnenbad tzeeee….

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…. nach dem Fototermin gings dann flink hinüber ins schützende Gras.

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Unten im Tal angekommen ging es dann wieder leicht bergauf – direkt an und über der Bahnlinie … allerdings mit wunderschöner Aussicht und der ersten Rastmöglichkeit.

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Hier ließen wir es uns erst mal schmecken :-)

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Weiter zog es uns durch den Wald – hier mit Aussicht auf eine Bahnbrücke  …

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… hin zu einem wirklich wunderschönen sonnendurchluteten Weg mit Ginster, der zum Teil an den offenen Stellen schon wunderschön zu blühen anfing.

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Eine herrliche Abwechslung zu dem doch schon sehr dunklen Wald :-) wenn einem hier auch die Mücken auf der Nase sitzen ;-)

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Auf einem wirklich sehr schmalen und kleinen Pfad ging es dann abwärts hinunter ins Wutachtal – das Plätschern allerdings begleitet einen hierbei schon viel früher.

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Aber dann … endlich die Belohnung … Wasser in Sicht und nix wie rein …

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Hier an der Wutachmündung war natürlich die nächste Pause fällig. Und immer wieder trifft man doch wirklich nette Wanderer wo es einfach passt auf einen gemütlichen Plausch.

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“o k Frauchen mit Schwatzen beschäftigt und was mach ich …  ”

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… doch nochmal ins Wasser und die Zecken schwimmen lassen :-( – die gab es leider heute hier in Massen ab und an.

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Nach Ruhepause ging es dann in Richtung Rötenbachschlucht – die letzten 3 km durch die einzigartige Natur in der heute wirklich auch wieder Wenige unterwegs waren. Einfach ein Genuß um diese Jahreszeit.

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Eigentlich gar nicht so schlecht hoch zu laufen – man sieht hier dem Wasserlauf entgegen.

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Kleine Wasserfälle an die man direkt hinlaufen kann.

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Einfach herrlich wie sich hier die Farben zeigen.

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An unserem letzten Rastplatz entledigte ich mich meiner Wanderschuhe und es gab ein kühles Bad für die Füße – was für eine Wohltat :-)

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Das nennt man wohl ein  `Hundewasserbett ` ;-)

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Das letzte Stück hinauf durch den Wald war dann auch schnell geschafft.

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Hier meine heutige Aufzeichnung:

https://www.komoot.de/tour/16643711

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Genießerpfad-Gauchachschlucht

Der Südschwarzwald hat ja einige schöne Gegenden zu bieten aber am Schönsten finde ich immer wieder die einzigartigen Schluchten wie die Wutachschlucht oder auch die kleinere Gauchachschlucht. Diese zählt zu den ältesten Naturschutzgebieten Baden-Württembergs. Man taucht in eine fazinierende Naturlandschaft ein mit vielen kleinen Wasserfällen und urwüchsigen Wäldern – kein Wunder also, daß es von meiner heutigen Tour überwiegend Wasserlaufbilder und Wald gibt :-) …. und ich habe wirklich nur einen kleinen Teil der Bilder ausgesucht – aber alles ist dort so wunderschön – vor allem jetzt im Frühjahr wo das Laub noch nicht so dicht ist und die Sonnenstrahlen hier bis ganz rein in die Schlucht fallen. Im Sommer hat man angenehme Temperaturen und kann auch bei über 30 C hier wunderbar durch die Schluchten laufen.

Gestartet sind wir dieses Mal am Wanderparkplatz ausserhalb von Mundelfingen. Hier hat man  einen schönen Blick über die Landschaft.

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Da muss erst mal ein Grasgeschmäckle ins Fell :-)

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Dann gings am Waldrand und über Schotterwege hinunter ins Tal.

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Das Wasser lässt nicht lange auf sich warten und los geht die Strecke – km-weit durch die Schlucht.

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Herrlich waren hier die Lichteinfälle. Die Rundtour ist zwar km – mässig nicht lang, aber allein schon aufgrund der Wegbeschaffenheiten muss man langsam laufen und ab und an auch mal klettern. Das Schuhwerk muss entsprechend ausgewählt werden – es ist immer rutschig und teilweise muss man auch mal etwas durchs Wasser waten. Auf jeden Fall sollte man geländetauglich sein – die Tour ist aus diesem Grund mit “schwer” ausgeschildert.

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Diese Pfade sind hier wirklich noch  schön zu laufen.

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Fussbad kann mal nicht schaden … aber es war wirklich ziemlich KALT  !!!

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Immer wieder muss man den Wasserlauf überqueren auf kleinen Holzbrückchen.

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Natur pur – kann man nur immer wiederholen ;-)

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Gauchach (71)

Ähmmm ja – also dieser Weg kann auch mal unter Wasser stehen.

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Auch die Insekten waren heute fleissig unterwegs …

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… leider auch die Zecken, die ich hier zwischen den Augen erwischte :-(

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Gigantisch wie sich die riesigen Bäume hier in die Felsen krallen.

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Und wieder ein Brückchen was uns in einen kleinen Mooswaldbereich führte.

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Mit lautem Getöse donnern hier die Wassermassen hinunter … in dieser eigentlich unheimlichen Stille wo man nur Vogelgezwitscher hört, tut das fast schon in den Ohren weh.

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Ein erneuter Wassertest ;-)   oder aber auch ganz praktisch für die Unterbodenwäsche…

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…. was für ein Glück, daß Hund ein Fellkleid an hat … mir wäre das zu brrrr kalt

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Wilde Natur – hier holt keiner Baumstämme raus.

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Kleinere Reparaturarbeiten wären da noch nötig … es geht jetzt an den Felsen entlang …

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…. praktisch ist auch hier in dem Stück, wenn man Hunde dabei hat, die Gitterlaufen gewohnt sind, da es diese u.a auch gibt.

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Der letzte Wasserfall – man erreicht kurz dannach die bewirtschaftete Burgmühle wo es Kleinigkeiten zum Essen – auf jeden Fall was zum Trinken – aber auch selbstgemachten Kuchen gibt. Der war super lecker ;-) – im Biergarten direkt am Wasser gabs dann eine längere Rast.

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Von dort aus überquert man noch einmal die Gauchach und dann kann man nur froh sein, wenn man nicht zuviel gegessen hat – es geht nämlich steil nach oben zurück zum Start.

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Die Sicht auf die Felsen ist im Moment noch schön frei.

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Hier kann man schön die Wurzeln der Bäume sehen, die sich den Weg durch die Felsen bohren.

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Da war sogar schon der erste Schnitt gemacht und es roch herrlich nach Gras.

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Fast ganz oben bekommt man Gelegenheit zum verweilen …

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… eine tolle Rundumsicht Richtung Mundelfingen.

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Uff geschafft … aber heimfahren wollte ich noch nicht – also noch einen Sonnenbad – solange es noch nicht zu heiß ist – ein Genuß.

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Eine traumhafte Runde, die aufgrund der doch wenigen km sehr gut auch im Sommer zu laufen ist. Dennoch haben wir aufgrund der Wege und auch der vielen Fotos über 3.5 Stunden gebraucht.

Hier der Link zur Wegbeschreibung:

 https://www.outdooractive.com/de/wanderung/mittlerer-schwarzwald/geniesserpfad-gauchachschlucht/12002993/

 

Feldberg (14a

Feldberg-Abschied vom Winter

Motiviert durch die Tatsache, daß fast Vollmond war und für den Morgen auch klare Sichtverhältnisse vorausgesagt waren, setzte ich mich um 4 Uhr ins Auto um für diese Saison ein letztes Mal in den Schnee und Abschied von der Wintersaison zu nehmen. Als Möglichkeit hatte ich hier, aufgrund der Regenfälle an den letzten Tagen,  nur den Feldberg im Südschwarzwald. So startete ich dort um ca. 5.30 Uhr am Parkhaus (beim Haus der Natur) für den Aufstieg direkt Richtung Feldbergturm.

Noch schien weit entfernt der fast perfekte Vollmond und die Umgebung war nicht ganz zu duster.

Feldberg (1a)

Dennoch war Stirnlampe und Hundebeleuchtung angesagt – zur eigenen Sicherheit falls doch schon Pistengeräte unterwegs sein sollten.

Fragender Blick nach oben …. ” da soll ich rauf “  ;-)

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Der Himmel färbte sich auf der Sonnenseite schon wunderschön.

Feldberg (1b)

Wir benötigten auch gar nicht so lange, da kein Neuschnee lag stiegen wir auf der frisch planierten Skipiste nach oben. Der Vorteil der Schneeschuhe ist hierbei, daß man damit dann auch nicht ins Rutschen kommt da die Piste doch sehr hart und vereist war.

Ein kurzer Blick noch auf den untergehenden Mond – noch war es recht dunkel auf dieser Seite.

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Auf der anderen Seite wurde es aber immer heller und farbenfroher …. oben angekommen stellte ich mal wieder fest, daß der ganze Berg für mich alleine war … noch hatte sich niemand heraufgewagt – immer wieder ein Erlebnis hier diese Ruhe genießen zu dürfen.

Feldberg (2)

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Auch die schweizer Bergkette wurde langsam angeleuchtet.

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Geduldig warteten wir mit dem ersten Frühstück in der Kälte bis der ersehnte Ball am Horizont auftauchte …. und dann ging wie immer alles ziemlich schnell.

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Alles in der Umgebung wurde angestrahlt und auch über mein Gesicht flog sicherlich ein Strahlen. Inzwischen hatten wir sogar noch Gesellschaft von weiteren 3 Frühaufsteher erhalten.

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So gab es dann auch mal ein Bild von uns Beiden :-)

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Der Beginn des Tages … ein voller Erfolg … und ich beschloß hier noch einen schönen einsamen Spaziergang über die Hochfläche des Feldbergkammes zu unternehmen … um einfach die Ruhe noch etwas aufzunehmen … zumindest in den Momenten wo ich nicht am Gehen war,  denn die Schneeschuhe machen auf so einem gefrorenen Eis-Schnee dann doch ziemlichen Krach.

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Aber um dem zu entgehen, kann man ja zum Glück ganz oft stehen bleiben und fotografieren oder einfach den Blick über die Umgebung schweifen lassen.

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Auch der Senior-Wuff freut sich über diese Pausen … zumal es herrlich ist, wenn man in der Kälte noch ein Naturbettchen findet ;-)

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Einfach ein Genuß diese Lichtverhältnisse aus jeden Blickwinkel sieht es anders aus.

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Feldberg (19)

Kein Gedanke, daß das frühe Aufstehen sich hier nicht gelohnt hätte. Blick auf den Belchen.

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Blick auf die im Winter so gefährliche Schneewächte, die sehr lawinengefährlich sein kann.

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In Richtung Rheinebene war wohl das Wetter noch etwas wolkenverhangener wie bei uns.

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Gemütlich über den normalen Schneeschuhpfad ging es dann einmal um den Berg herum….

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…. und jede Sonnenbank wurde noch für eine kurze Rast mitgenommen ;-)

Feldberg (37)

An manchen kalten Stellen ist auch noch Winterschlaf oder eher Eisschlaf angesagt.

Feldberg (38)

Ich konnte mich hier bei solchen Bedingungen einfach nicht losreißen.

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Nach ca. 4,5 Std erreichten wir unseren Ausgangspunkt – inzwischen liefen die Lifte und es waren viele Skifahrer unterwegs, die vermutlich das letzte Schneevergnügen dort oben noch ausnutzen.

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Ein toller Abschluß für unsere Wintersaison und jetzt darf es Frühling werden !!!

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Bernauertal-Schneeskulpturen-Hofeck

An meinem Abreisetag war nur eine gemütliche Runde eingeplant. So entschied ich mich über den gewalzten Winterwanderweg von Bernau-Hof nach Bernau-Innerlehen zum Schneeskulpturen-Festival, welches dieses Jahr das erste Mal stattfand, zu laufen. Aufgrund des dort herrschenden Andrangs und der Parkplatzsituation war dies eine gute Entscheidung.

Bernau (7)

Der Rückblick nach Bernau-Hof

Bernau (8)

Hier kann man gemütlich auch ohne Schneeschuhe winterwandern. Bernau bietet sowieso ein Vielzahl von Wintersport an – Langlauf – Loipenzentrum – Abfahrtshänge für die Alpinskifahrer – Rodelmöglichkeiten sowie Schneeschuhtouren buchbar über die Krunkelbachhütte – Langeweile kommt hier eigentlich nicht auf und die Gegend ist auch sehr beliebt am Wochenende – dennoch nicht überlaufen – außer natürlich bei solch einem Event. Kennzeichen aus allen Himmelsrichtungen waren hier zu finden.

Bernau (11)

Zu den Schneeskulpturen, die hier in 3 Tagen von Bildhauerteams entstanden gab es auch ein Rundum-Programm für die Besucher – der Eintritt war hier frei. Ebenso erhält man durch eine Gästekarte (ab 2 Übernachtungen) einige Vergünstigungen oder sogar freie Nutzungsmöglichkeiten z.B. des kleinen Skiliftes in Bernau-Hof und der Hang ist hier gar nicht ohne Schwierigkeiten – also eine gute Möglichkeit hier einen abwechslungsreichen Urlaub mit Familie zu verbringen.

Bernau (12)

Die Schneeskulpturen hatte ich auch schon am Abend davor kurz besichtigt ….

Cascade von Schweden

Bernau (16)

Wode von Deutschland / Frankreich

Bernau (18)

Pinguine von Italien

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Talöffner von Deutschland

Bernau (17)

Dorffuchs – von Bernau-Deutschland (Bild vom Abend vorher)

Bernau (3)

Eisbären von Italien

Bernau (13)

Und hier ein Model ausser Konkurrenz :-)

Bernau (19)

Die Temperaturen waren mittags leider mit 7 C schon recht warm in der Sonne und so fingen auch die Werke schon langsam an zu tröpfeln.

Schnell verließen wir die Menschenmassen, die hier den ganzen Tag noch auf den Ausstellungsberg strömten und machten uns auf den Rückweg – diesmal aber verließ ich den gewalzten Weg und folgte dem Schild zum Wasserfall.

Bernau (21)

Bernau (22)

Von dort aus folgte ich dem Schild – Hofeck – und kam so über die Streckenführung hinauf auf unseren Hausberg – war eigentlich gar nicht so geplant – aber der Ausblick von dort oben entschädigte dann doch die Mühe des Aufstieges mit ca. 300 Höhenmeter.

Bernau (23)

Unberrührte Schneefelder – Sonne – Ausblicke … ein schöner Abschluß.

Bernau (25)

Der Ausblick hinunter zum Skihang, der am Lift Hofeck endet.  Gemütlich über den Wanderweg ging es bergab. Die Runde hat ca. 8 km.

https://www.komoot.de/tour/14234460

 

Herzog (13)

Bernau-Herzogenhorn-Krunkelbachhütte

Der Tag fing heute morgen schon mal traumhaft an – in den Nebelschwaden, die rund um Bernau zogen, spickelte doch mal ganz kurz die Sonne frühmorgens durch.

Herzog (1)

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Zwar zog es recht schnell wieder zu aber ich entschloss mich dennoch meine Runde aufs Herzogenhorn zu machen. Gebucht werden kann diese Tour auch mit Führer über die Krunkelbachhütte – heute fand diese statt mit  ca 25 Personen – so war ich mir sicher – ich bin hier nicht allein unterwegs. Nachdem so viele Teilnehmer jedoch eine Menge Zeit brauchen bis es dann mal losging, überholte ich mal ganz schnell die Gruppe und machte mich schon mal an den Anstieg, der hier gleich hinter dem Gasthof Hofeck losging.

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Hier folgte ich ganz einfach dem Hinweis-Wanderschild Herzogenhorn.

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Da es sich  u.a. auch um den Rodelweg handelt, war der erste Teil des Aufstieges recht leicht auf dem planierten Fahrweg. Schnell waren wir gleich ein Stückchen weiter oben und hatten schon gute Aussicht auf den Teilort Hof und das Bernauer-Tal.

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Hier die Aussicht auf den kleinen Skihang – mit der Gästekarte, die man ab 2 Übernachtungen  erhält kann man mit der Liftanlage sogar umsonst fahren. Ärgerlich – weil meine Alpinski lagen im Keller.

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Je höher wir kamen um so heller und sonniger wurde es plötzlich.

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Upfff hier waren dann doch die Steighilfen ganz nützlich. Im Rhytmus 10 Schritte laufen und gefühlte 2 Min schnaufen – kamen wir zwar recht langsam aber kontinuierlich dem Ziel immer näher und auch für den Hund war das langsame Tempo sehr angenehm.

Die erste Aussicht auf den Belchen war einfach ein Genuß und Belohnung.

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Erfolgreich kämpften wir uns – wie auch die andere Gruppe, die ich dann beim Anstieg wieder traf, hier den Rest des Berghanges hinauf. Ein erleichter Seufzer bei dem Anblick ….

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…. geschafft und der Ausblick war einfach überwältigend … hin zum Feldberg ….

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…. und in die weitere Umgebung.

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Allerdings meinen Plan mich hier gemütlich auszuruhen und die Sonne zu genießen machte ein heftiger Wind leider zunichte. Also nur kurze Fotopause und mal kurz was gegessen ….

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…. und schnell machten wir uns auf den Rückweg, der uns allerdings dann direkt zur Krunkelbachhütte führte, wo ich dann tatsächlich mal eine längere Pause machen wollte.

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Wunderschön und geschützt ging es durch einen richtigen Märchenwald.

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Oben am Hang kann man die Hütte erkennen – hier kann man u.a. auch übernachten – Rodel ausleihen oder wenn man Hausgast ist auch mal in den dampfenden Hotpot sitzen.

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Die Hütte war erwartungsgemäß proppevoll und ziemlich überhitzt – so daß ich mir nur was zum Trinken und Essen holte und mich draußen geschützt in die Sonne setzte.

Ein Blick hier zurück zum Herzogenhorn – war ich tatsächlich dort oben ?

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Gemütlich über die gewalzte Rodelstrecke ging es dann auf dem direkten Weg hinunter über den Schneeschuhpfad nach Bernau Hof zurück.

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Bei herrlichem Sonnenschein – allerdings schon recht schweren Schnee – immer abwärts …. welch ein Glück, daß wir nun keinen Aufstieg mehr hatten. Kurz vor Ende fand ich noch einen sehr schönen Platz für ein Sonnenbad.

Ein herrlicher Tag heute von Beginn bis zum Ende der Runde auf viele gut gelaunte Menschen getroffen, die alle so begeistert über diese schöne Schneelandschaft waren.

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Die Runde ist mit 8 km aber ca 490 Höhenmeter doch als schwer einzustufen.

https://www.komoot.de/tour/14234460

 

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Schneeschuhpfad Jägersteig

Eine etwas nebelige Angelegenheit war das heute am Schluchsee. Der Jägersteig – ein schöner Schneeschuhtrail ca. 5.5 km  war geplant.

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Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit – aber da u.a. auch Regen angesagt war, war ich aber schon froh, daß es dort oben nur nebelig war und am Anfang nur ganz leichter Schneefall war.  Die Tour geht am Ortsausgang Schluchsee los und schlängelt sich mit einem schönen Waldpfad hinauf zur ersten Aussicht hinunter zum teils zugefrorenen Schluchsee.

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Weiter nach oben geht es über den Jägersteig zur Raststätte wo ich erst im Frühjahr eine Frühstückspause eingelegt hatte – hier hat man eine schöne Aussicht hinunter ins Tal und auf den Ort Schluchsee. Heute legten wir hier unsere Rast im Stehen ein – ich hatte vergessen meinen Schneebesen mitzunehmen :-)

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Heute waren die Bilder eher nur Schwarz-Weiß ….wobei kurz nach der Raststätte spickelte dann doch noch die Sonne ganz plötzlich durch.

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Von dort aus ging es dann diesmal in die andere Richtung und wieder hinab ins Tal.

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In Teil der Tour gab es auch noch genügend Schneegrundlage für die Schneeschuhe – durch den Wald zu Beginn der Runde hätte man auch ohne auskommen können. Wobei ich immer ganz froh bin, da man mit den Schneeschuhen nicht auf unerwarterten Eisplatten, die sich evt auch mal unter dem Schnee  verstecken können, ausrutscht.

Upps und plötzlich gab es sogar blauen Himmel.

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Gemütlich ging es bergab hinunter zum Startpunkt.

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Eine schöne gemütliche Runde, die man gut in 2 Std mit Rast schaffen kann zumindest wenn die Schneemenge nicht so tief ist.

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Hinterzarten-Ravennaschlucht mit Sonnenuntergang am Belchen

Wochenende mit gutem sonnigen Wetter – vor allem im Süden des Landes – ein Garant für eine tolle Herbstwanderung um diese Jahreszeit und vermutlich einer der letzten Tage wo man die farbenfrohe Laubbracht noch bewundern kann. So entschied ich mich für eine Tour, die schon lange auf meiner Liste stand – die Ravennaschlucht. Durch das Höllental Richtung Freiburg bin ich schon oft gefahren – aber ich hatte es noch nie geschafft diese bekannte Schlucht mal zu erkunden. Bekannt ist sie auch für einen wunderschönen Weihnachtsmarkt, der hier genau am großen Viadukt stattfindet und inzwischen so beliebt ist, daß man mit erheblichen Parkproblemen rechnen muss. Am Besten sollte man nach Alternativen mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln suchen.  Aber von Schnee war zum Glück noch nix zu sehen. Der Morgen begann schon herrlich mit einem Sonnenaufgang über der Hochebene in Richtung Hinterzarten – meinem heutigen Startpunkt für den ca. 8 km Rundweg.

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Auch Erik war heute wieder mit von der Partie und beobachtete den Sonnenaufgang.

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Mit Rainer Haas, der hier gleich um die Ecke zu Hause ist machte ich mich auf und wir folgten direkt von Hinterzarten dem Wanderschild Richtung Ravennaschlucht ins noch ziemlich feuchte aber nebelfreie Tal.

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Direkt vor dem Viadukt über dem die Bahnlinie führt gibt es das Hofgut Sternen, einem Anziehungspunkt aller Touristen, die hier im Schwarzwald unterwegs sind – zum Glück hatten hier die Wenigsten das Schuhwerk an um in die Schlucht zu steigen. Aber wir hielten kurz an und ich machte einen Abstecher in eins der Andenken-Häuschen wo man zum Teil ein wirkliches Vermögen losbekommen kann z.B. Kuckucksuhr für über 4.000 EUR oder sonstige künstlerische Andenken. Aber auch eine Glasbläserei kann hier besichtigt werden.

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Wir zogen ohne Einkauf weiter in Richtung Schlucht und ließen die Menschenmassen hinter uns.

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Die Sonne war inzwischen wieder hinten den Wolken verschwunden und trotzdem war die  Laubfärbung einfach herrlich – und die Bilder sind nicht bearbeitet sondern im Original.

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Über Brücken und Stege ging es dann zum Wasserfall.

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Wie in allen Schluchten ist auf jeden Fall gutes Schuhwerk zu empfehlen, da es doch überall sehr rutschig sein kann. Für Hundebesitzer empfehle ich hier die Runde nach oben zu laufen, da die Treppenaufgänge sehr steil sind und der Hund sich hochwärts leichter tut.

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Der Wasserfall, der im Herbst etwas entschärfter ist, als im Frühjahr nach der Schneeschmelze.

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Schnell waren wir wieder oben. Wer möchte kann noch einen Abstecher auf den Piketfelsen machen (s.Tourbeschreibung von Rainer&Claudia) und die Tour mit einer tollen Aussicht auf das Höllental etwas verlängern. Mit Rücksicht auf den Hund hatte ich hierauf aber heute verzichtet und so erreichten wir nach ca. 2 Stunden wieder Hinterzarten.

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Hier noch die Tourenbeschreibung über Komoot

https://www.komoot.de/tour/13266767

Nachdem so ein Tag ja noch ein paar Stunden übrig hat, entschied ich mich die Sonne zu suchen, da sich über Hinterzarten und Umgebung die Wolken ziemlich hartnäckig hielten.

Die Sonne fand ich auch – in Richtung Feldberg bzw. ich entschloss mich den Tag mit einem der schönsten Aussichtspunkte im Südschwarzwald – dem Belchen, dem 4 höchsten Berg (1414 m) in der Gegend zu beenden. Ab dem Feldberggipfel schien herrlich die Sonne und wir fuhren hinauf bis zur Talstation der Seilbahn – welche ich dann auch für den Aufstieg bis zum Belchenhaus benutzte. So konnte der Hund mit nach oben – nur die Strecke zurück abwärts wollte ich hier zu Fuss zurücklegen, da nach dem Sonnenuntergang die Gondeln hier nicht mehr in Betrieb waren. Mit Stirnlampe im Rucksack, die wirklich sehr hilfreich war, ging es schnell nach oben.

Hier wurde erst mal die schöne Rundumsicht genossen – mit den Nebelwolken zum Glück jetzt unter uns.

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Aufgrund des tollen Wetters war natürlich auch sehr viel los – am Belchenhaus waren fast alle Sitzplätze belegt. Ich entschloss mich für den Aufstieg zum Gipfel über die Nordroute (im Winter aus gutem Grund gesperrt). Hier wird empfohlen nur mit gutem Schuhwerk und Schwindelfreiheit den Weg zu gehen. Dies kann ich nur bestätigen.

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Toll war auch hier die Färbung der Wälder zu sehen.

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Oben angekommen wurde erst mal die Aussicht genossen – dann ein gemütlicher Platz zum Sonnen gesucht …. so konnte der Sonnenuntergang kommen – allerdings erst Stunden später :-)   aber ich kann mir schlimmere Orte der Warterei vorstellen ;-)

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Gemütlich und sogar im T-Shirt ging ich direkt in den Modus “Mittagsschlaf” über

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Nach und nach wurden auch die Gespräche um uns herum immer weniger und zum Schluß waren wirklich nur noch die Menschen oben, die geduldig auf den Sonnenuntergang warteten.

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Und dann ging wie immer alles ziemlich schnell … das Licht veränderte sich und um uns herum begann es zu glühen und leuchten unbeschreiblich schön und ich wusste warum ich hier in der Kälte stand und für mich mal wieder die einzig richtige Entscheidung getroffen hatte :-)

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Inzwischen herrschte hier jetzt eine unheimliche Stille – immer wieder ein Erlebnis.

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Die Berge in der Schweiz wurden noch herrlich am Horizont angestrahlt.

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Ich nahm nun den direkten Weg hinunter zur Belchenhütte – dieser war noch gut erkennbar. Allerdings wurde es nach der Hälfte der Strecke sehr schnell richtig dunkel und ich war froh, daß ich den Weg schon mal tagsüber hoch und runter gelaufen war und somit zumindest die Wegstrecke ungefähr kannte.

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Ein wirkliches Erlebnis und ein wunderschöner Tag ging hier eindrucksvoll zu Ende.

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Schluchsee (45)

Schluchseer Jägersteig

Sonniges und warmes Herbstwetter war für gestern – Mitte Oktober – angesagt und ich entschied mich spontan diesen Tag zu nützen und mal wieder einen Ausflug mit Wanderung zu machen. Die meisten Sonnenstunden waren für die Region Südschwarzwald vorhergesagt und so fiel meine Wahl auf den am Schluchsee bekannten Premiumwanderweg “Jägersteig”.  Bei meiner Ankunft am Bahnhof um kurz vor 8 Uhr war zumindest der Parkplatz noch leer – aber auch die ersten 1.5. Stunden verbrachte ich ganz allein auf dem Weg.  Leider war unten noch der Restnebel der Nacht um den See vorhanden, der auch beim Aufstieg noch etwas anhielt.

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Steil bergauf ging es gleich mal zur ersten Aus- bzw.  Weitsicht und der ersten Rastmöglichkeit, die natürlich gleich mal genutzt wurde. Unter uns hatten wir den Nebel hinter uns gelassen, der sich noch hartnäckig über dem See hielt. Doch uns erreichte hier genau zum richtigen Zeitpunkt die ersten Sonnenstrahlen und machten die Rast besonders angenehm.

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Auch die Umgebung wurde hier in einem besonders schönen Licht angestrahlt.

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Ein kleines Stück weiter oben ging es dann auf den Felsen Bildstein von wo aus man eine herrliche Rundumsicht hat – eigentlich auch auf den See, der aber immer noch eingepackt war.

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Auch dort oben musste ich eine Weile verbleiben – alles war hier so ruhig und still – nur Vogelgezwitscher – alle anderen Geräusche wurden noch von der Nebeldecke verschluckt.

Auch mein treuer Wander-Begleiter (inwischen schon über 12 Jahr alt ) war heute besonders gut drauf und erfreute sich an der Abwechslung und der schönen Runde und den noch kühlen Temperaturen.

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Die inwischen bunten Herbstfarben finde ich immer wieder wunderschön.

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Besonders gut haben uns die kleinen Wald-und Wurzelpfade gefallen, die den Weg wirklich sehr abwechslungsreich und interessant machen. Auch die Sonne, die hier immer wieder durch die Bäume brach, machte die Stimmung einfach wunderbar.

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Hier erreichten wir auch den angelegten Pirschpfad, der etwas abseits des Weges angelegt wurde.

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Unterwegs hat man immer wieder Aussichtspunkte …

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… und besonders schöne Stellen, die in der Sonne herrlich leuchteten  ….

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…. so ist der Herbst wirklich ein Genuss ….

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… und immer wieder gibt es Möglichkeiten um eine Rast einzulegen und schöne Pausen zu machen.

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Trotz der anhaltenden Trockenheit gibt es dort tolle Waldstellen mit viel grünem frischen Moos

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Hier erreichten wir den eigentlichen Start des Jägersteigs am Wanderparkplatz Wolfsgrund.

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Da wir die Runde am Bahnhof in Aha angefangen hatten, bekamen wir jetzt den See ohne Nebel zu sehen – zumindest den größten Teil davon.

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Die Bilder sprechen hier für sich – einfach nur schön !!!  Die Strecke am See entlang war dann ca. 4.5 km bis zum Ausgangspunkt.

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Da die Temperaturen für einen Oktobertag aussergewöhnlich warm waren, nutzten wir die Gelegenheit noch zu einem Sonnenbad und verbrachten hier noch schöne Momente am Ufer.

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Und es gab sogar noch jemand, die sich in Wasser getraut hatte und hier eine längere Runde geschwommen ist – bewundernswert  -  und nein ich war es diesmal nicht :-)   – zu kalt ….

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Hier die Runde über komoot aufgezeichnet oder über den oben hinterlegten Link – hier kann man auch weitere Einzelheiten erfahren. Der Parkplatz am Bahnhof ist zwar größer aber kostet auch :-(

https://www.komoot.de/tour/13068198

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Rundtour St. Märgen – St. Peter

Eine weitere Wanderung im Südschwarzwald war heute angedacht und ich hatte mich mit Claudia hier direkt vor ihrer Haustüre zu einer Tour entschieden. Startpunkt war in St.Märgen wo es gleich mal hoch hinaus über die endlosen Wiesen und am Waldrand entlang ging. Herrliche Aussichten in die Umgebung – zum Feldberg – in die Vogesen und ins Rheinland – wenn auch hier die Sicht etwas schlecht war. Aber man kann sich hier nicht satt sehen an den saftigen Wiesen – den Rindviechern, die das Leben hier draußen bei so einem Wetter bestimmt genießen.

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Hier schon gleich mal die erste Rast ;-)

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die nächste kleine Kapelle folgte auch schon gleich im Anschluß …

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und herrliche alte Baumriesen  ….

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So ein Haus mit dieser Aussicht …. ein Traum für jeden der die Ruhe und Natur liebt.

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Beim Vorbeilaufen mal kurz bei der Geburt eines Kälbchens fast dabei gewesen … ca 5 Min später stand es schon auch wackligen Beinen.

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Aussicht auf den Ort St. Peter mit seiner Klosterkirche

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Der letzte Teil des Weges war besonders attraktiv weil es viel durch den Wald ging auf kleinen Wurzelpfaden und im Schatten.

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WhatsApp Image 2016-08-22 at 20.05.59   so mag ich das :-)

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Die letzte Kapelle und schon waren wir fast am Ziel in St. Märgen.

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Eine tolle Tour, die Claudia hier heute für mich ausgesucht hatte – vielen herzlichen Dank dafür und für die liebevolle Betreuung und der guten Laune, die uns den ganzen Tag begleitete … kein Wunder bei solchen traumhaften Bedingungen.

Hier die Tourenbeschreibung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/11648645

Menzenschwand (3)

Genießerpfad – Geißensteig – Menzenschwand

Der heutige Ausflug in den Südschwarzwald führte mich nach Menzenschwand. Nachdem ich mal wieder den Hund mitnehmen wollte war dieser Weg ideal – nicht zu lange und zu viele Höhenmeter und dazu noch angenehme 13-15 C  – selbst in der Sonne. Einen Tipp hierzu fand ich u.a. in dem Wanderbüchlein – Vergessene Pfade im Schwarzwald – 35 Touren abseits des Trubels – naja heute mittag und bei Sonnenschein war der Parkplatz ziemlich voll und die leichten Wanderwege hin zum Wasserfall auch sehr gut besucht.

Außerhalb von Menzenschwand gibt es hier einen großen Parkplatz (kostenfrei), der heute Morgen aufgrund der noch sehr wolkenreichen Umgebung noch fast ganz leer war.

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Ganz gemütlich ging es dann bergauf in die wunderschönen blühenden Heidekrautfelder. Ein Genuß pur – trotz der fehlenden Sonnenstrahlen.

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Menzenschwand (19)

Diese waren hier noch friedlich am grasen und weit genug entfernt … allerdings führte der Wanderpfad weiter oben direkt über ein Stück Viehweide und wie immer hatte ich das Glück, daß eins der Rindviecher genau auf unserem Trampelpfad stand :-(

Auswege gab es leider keine und so musste ich ein Bank zur Hilfe nehmen um an dem Tier vorbei zu kommen, welches sich SEHR intensiv mit der Existens meines Hundes befasste und uns erst mal verfolgte – die Hörner am Kopf trugen hier nicht unbedingt zur Beruhigung meines Herzschlages bei. Warum auch immer – aber ich habe immer so ein Glück oder in diesem Falle eher Pech. Zum Glück ging aber alles gut – aber wenn ich könnte – ich würde mich da immer gern aus der Affäre ziehen.  Zum Glück kam bald der erhoffte Zaun und ich konnte den Weg wieder genießen.

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Und auch der Hund war wieder entspannter :-)

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Wandergenuß pur kam dann :-)   endlich mal wieder Wasser an den Füßen

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Hier eine Endmoräne des letzten Gletschervostoßes vor der Warmzeit mit einem kleinen Biotop

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Immer mehr zeigte sich auch der blaue Himmel und die Sonne – somit also perfekte Bedingungen

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Ein Abstecher zum kleinen Wasserfall musste natürlich sein ….

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Über ein weiteres Seitental geht es zurück nach Menzenschwand.

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Hier noch einmal mit dem Blick auf die Heidekrautfelder

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Bis auf das Kuherlebnis eine wunderschöne Tour – vor allem jetzt um die Jahreszeit mit den blühenden Feldern – Volltreffer :-)

http://www.hochschwarzwald.de/Media/Touren/Geniesserpfad-Menzenschwander-Geissenpfad

 

 

 

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Sonnenaufgang Feldberggipfel

Ganz spontan entschied ich mich gestern Abend aufgrund der guten Wetterlage und der noch bestehenden guten Schneeverhältnissen am Feldberg meinen Traum zu erfüllen und morgens ganz früh den Sonnenaufgang am Feldberggipfel zu erleben. Bei Vollmond hatte ich dieses Erlebnis der totalen Einsamkeit und Ruhe ja bereits früher schon mal genossen und seither schwebte dieser Gedanke in meinen Vorstellungen. Ein Gespräch mit Rainer und Claudia (die leider verhindert waren) brachte mich hier auf deren Empfehlung zu ihrer Tour Nr. 5 im  Schneeschuhwanderführer ,  Da man bei völliger Dunkelheit am Haus der Natur losläuft, wird hier auf den Naturschutz verwiesen, d.h. man sollte um diese Uhrzeit nur auf den planierten Winterwanderwegen mit Stirnlampe (wegen evt. Pistenraupen) unterwegs sein – keinesfalls die normalen Schneeschuhtouren nehmen, die teilweise durch Waldgebiete führen – diese kann man dann individuell beim Abstieg wählen. Und genauso habe ich es dann geplant – die Tour kann man sich, wenn man das Büchlein hat bequem aufs Handy laden – so hat man auch in der Dunkelheit gutes Kartenmaterial zur Hand. Durch den Anfahrtsweg musste ich um kurz vor 4 Uhr im Auto sitzen – nicht wirklich ein Problem, denn die Vorfreude auf das was mich hoffentlich erwarten würde war so groß, daß das für mich kein Opfer darstellte und ich wurde nicht enttäuscht – im Gegenteil es war unbeschreiblich und die Bilder geben nur einen Teil von den Eindrücken her, die ich dabei empfunden habe – völlige Ruhe – Einsamkeit – ich war nach Sonnenaufgang mind. noch 1 Std. völlig allein auf dem Berg – nur ab und an ein Vogelgezwitscher – ich traute mich fast schon keinen Schritt im verharschten Schnee zu machen um diese Ruhe nicht mit knirschenden Geräuschen zu stören – man muss es erlebt haben :-)

Pünktlich um 5.25 Uhr stand ich vor dem neuen Parkhaus (24 Std. geöffnet) und machte mich auf den Startpunkt seitlich vom Naturfreundehaus. Erik war auch gespannt was ihn da so früh morgens schon erwartete :-)   Mit Stirnlampe ging es dann los über den frisch planierten Winterwanderweg entlang der Loipe.

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Es dauerte keine 15 Min und schon begann der Himmel über mir völlig hell zu werden – die Farben am Horizont wurden schon mal leicht orange und ich bekam so die leichte Panik, daß ich nicht rechtzeitig oben wäre. Sonnenaufgang war exakt um 6.32 Uhr angesagt.

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Aussicht auf die umliegenden Täler in denen noch alles schlief und schnell war ich hinter dem Feldbergturm auf der Hochebene angekommen … zum Glück noch kein Sonnenball zu sehen.

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Ich hatte wirklich Glück – durch die aufkommende Nebelfelder verzögerte sich das Ganze um ein paar Minunten und pünktlich stand ich da wo ich wollte um diesen Anblick zu genießen.

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Die ganze Umgebung wurde plötzlich mit hellem Licht übergossen – einfach nur schön.

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Nach den Fotos genoß ich erst mal das Frühstück und den warmen Tee und ließ das Ganze und die Ruhe auf mich wirken. Wenn man sonst den Gipfel mit seinen vielen Wanderern und Skifahrern erlebt ist das ein Gefühl von unendlicher Dankbarkeit, daß man das so erleben darf und den Schweinhund des frühen Aufstehens überwunden hat ;-)

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Es war zwar nicht wirklich richtig kalt – aber zu lange rumstehen wollten ich dann doch nicht und so machte ich mich dann auf – wieder zurück diesmal direkt zum Feldbergturm. Man kann hier aber auch zu einer von den Hütten wandern, die allerdings um die Uhrzeit noch nicht offen haben. Verschiedene Möglichkeiten werden auch in dem o.g. Wanderführer beschrieben.

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Am Feldbergturm hielt ich mich dann in Richtung Bergrettungshaus und von dort dann bergab auf dem Schneeschuhpfad.

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Unterwegs legte ich noch eine Sonnenpause ein und genoß die Aussicht auf die umliegenden Skipisten, die noch nicht bevölkert waren. Über mir waren die ersten Schneeschuhläufer beim Aufstieg und auch gleich mal beim Ausziehen der warmen Jacken, denn es wurde in der Sonne gleich ziemlich angenehm warm und auch der Schnee wurde sofort etwas weicher.

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Hier der neue Sessellift – früher musste man hier die Spuren der Schlepplifte auf der Schneeschuhspur überqueren – heute muss man allerdings auf die zum Teil schnell heranbrausenden Skifahrer achten.

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Nach 4 Stunden war ich dann wieder zurück und absolut abfahrbereit bei dem Trubel, der jetzt nach der Öffnung der Lifte herrschte.

 

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Rinken – Hinterzarten

Wetter gut – Schnee gut – Laune gut … Terminplanung perfekt für eine neue Tour mit Rainer & Claudia am Feldberg. Da wir unter der Woche geplant hatten war es wirklich angenehm leer auf den Parkplätzen – auf dem Weg nach oben und auch auf der Feldberghöhe waren nicht die üblichen Menschenmassen unterwegs – einfach nur zum Genuß für die Seele und den Kopf.

Am Wanderparkplatz Rinken sollte es diesmal losgehen – von dieser Seite aus hatte ich den Feldberg noch nie bestiegen und so freute ich mich auf eine neue Runde hinauf zum Feldberggipfel.  Schnell waren die Schuhe angeschnallt …

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…. und ein Blick verriet das Ziel und den direkten Weg dorthin … einfach herrlich bei solchen Bedingungen.

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Durch die Waldzone ging es auf einem für den Winter freigegebenen Waldpfad an die ersten Höhenmeter …

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…..  allerdings auch mit kleinen Verschnaufpausen ;-)

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Vor uns lag nun der steilste Teil des Aufstiegs – vor allem hier im Tiefschnee und der Blick nach oben zeigte uns, daß hier ordentliche Schneewächten hingen, die nicht zu ignorieren sind vor allem bei solch einem Wetter wie es heute war …. doch man soll es nicht glauben vor uns liefen zwei Tourengänger genau auf diese zu.

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Zum Glück drehten diese kurz vor Ende der Waldgrenze dann doch noch ab – wir hielten uns gleich unten links um hier zwischen dem kleinen Waldgebiet direkt durchzugehen und nicht direkt unterhalb dieser beeindruckenden Überhänge laufen zu müssen.

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Einfach nur herrlich, wenn auch ein wenig schweißtreibend ;-) – wie im Märchenwald und die Aussichten über die umliegenden Täler wurden auch immer beeindruckender.

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Der Weg und die Schneebeschaffenheit wurden zum Ende immer beschwerlicher – die Steighilfen an den Schneeschuhen sind hier optimal und dennoch bin ich nicht nur einmal schwups im Schnee gelandet :-)   aber das gehört auch dazu und letztendlich erreicht man irgendwann das Ziel.

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Und wird belohnt !!!

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Die Bäume fazinieren mich hier immer wieder – gefroren – krumm stehen sie hier im Winter und trotzen den Naturgewalten … wenn sie auch nicht immer ganz gerade dabei bleiben ;-)

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Die Aussicht auf den Feldberggipfel haben wir schon mal …

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….. hier ist nur Schnee und Horizont ….

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… und die Aussicht auf die Schneewächten von oben – wirklich gefährlich da zu nahe an den Rand zu gehen und doch findet man immer wieder Spuren, die fast bis ganz nach vorne reichen

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So geschafft – es gibt am Feldberggipfel gibt es dann eine kurze Teepause ….

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… und noch eine kurze Umarmung eines Schneebaumes, der aber standhaft blieb – na wer solch Stürme übersteht wird hier wohl nicht klein beigeben ;-)

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Dann führte uns der Weg ein kurzes Stück zurück und direkt zum steilen Abstiegshang hinunter zum Naturfreundehaus. Wir hatten uns kurzfristig entschieden die Runde doch etwas kürzer wie geplant zu machen und ich denke das war eine gute Entscheidung, weil wir dennoch voll auf unsere Kosten kamen und glücklich und zufrieden noch eine Rast einlegten.

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Hier entdeckten wir, daß es durch die Sonneneinwirkung schon heftig anfing zu tauen – die riesigen Eiszapfen tropften hier schon um die Wette.

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Vom Naturfreundehaus  (hier kann man übrigens auch übernachten)  ging es dann noch ca. 30 min hinunter zum Parkplatz und wieder mal beendeten wir die Runde mit einem einstimmigen …. ach war das wieder scheee :-)

Tipps für Runden in dieser Gegend kann man auch über den Schneeschuhwanderführer von Rainer und Claudia erhalten. Ein herzliches Dankeschön nochmal an dieser Stelle an die Beiden – einfach klasse, daß ich hier mitlaufen durfte.

Hier noch die Aufzeichnung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/8045391

 

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Todtnau

Sehr kurzfristig und sehr spontan kam ich zu der Schneeschuhtour am 11.02.2016 in Todtnau. Erst am Abend zuvor verabredete ich mich mit Rainer und Claudia – allerdings die endgültige Entscheidung – auch aufgrund Wetterverhältnisse – wurde erst früh morgens um 6 Uhr getroffen. Auch das Ziel hatte Rainer dann nochmal kurzerhand abgeändert um auch wirklich genügend Schnee unter den Schuhen zu haben. Tja und wenn Engelchen reisen – gestartet sind wir bei Sonnenschein …. Schnee war abwechslungsreich – mal tiefer unberührter Pulverschnee aber auch mal etwas weniger, da der Sturm an den Hängen doch auch alles etwas weggepustet hatte. Aber immer genügend um nicht die Schuhe abschnallen zu müssen.

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Herrlich während in der Umgebung zum Teil noch dunkle Wolken hingen – bei uns kam der blaue Himmel immer wieder zum Vorschein.

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Und immer wieder ein tolles Gefühl durch Pulverschnee und ohne Rutschen dank der Schuhe

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Auf der Absprungschanze ein Päusle einlegen … war gar nicht so einfach mit den Schuhen sich hier hinzusetzen – zum Glück gibts davon keine Fotos  ;-)

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Unsere Lieblingsbeschäftigung …stehen bleiben und Aussichten genießen  :-)   ….

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….  um dann wieder frohen Schrittes weiter zu marschieren

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Im Winter der Vorteil man hat auch im Wald immer den “Durchblick” vor allem wenn die Sonne durchspickelt.

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Und man freut sich, wenn man mal wieder ein Schild entdeckt, daß beweißt – wir sind richtig -

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Tja das kann dann auch mal passieren Baum vom Sturm gefällt – hier heißt es dann umrunden oder klettern

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Dank des schönen Hanges und des Tiefschnees konnte ich heute nicht widerstehen und schmiss mich in den Schnee … sehr zur Freude des Fotografen ;-)

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und das Engelchen ist auch voll gelungen !!

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Laufen auf unberührten Schneewehen – leider zog es jetzt etwas zu und auch der Schnee war hier an den Hängen schon sehr rar … aber zum Glück auf den Wegen völlig ausreichend.

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Entlang des Bachlaufes ging es dann hoch Richtung Loipe, deren Verlauf wir dann verfolgten und am Startpunkt wieder ankamen. Ein Rundkurs hierfür ist noch nicht ausgeschildert. Eine Aufzeichnung unserer Runde ist unten beigefügt.

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Hier ein Ausblick auf der Heimfahrt über den Südschwarzwald und ein kleiner wehmütiger Gedanke, daß ein herrlicher und schöner Tag schon wieder zu Ende ist :-(

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Hier ein paar Infos über Schneeschuh- u.Winterwandern Region Schwarzwald:

http://www.schwarzwald-tourismus.info/presse/Pressemeldungen-nach-Themen/Winter/Tipps-und-Tourenvorschlaege-Winterwandern

http://www.naturpark-suedschwarzwald.de/freizeit-sport/schneeschuhwandern

https://www.original-schwarzwald.de/Schneeschuhwandern-im-Schwarzwald

unsere Tour über Komoot: https://www.komoot.de/tour/7856155

 

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Höchenschwand

Am 21.01.2016 war es soweit !!  Seit Jahren verfolge ich einen tollen Wanderblog von Claudia und Rainer und habe mir dort schon viele Ideen für Wanderungen – aber auch gerade für Schneeschuhtouren – geholt.  Nachdem letztes Jahr dann ihr 1. Buch mit Schneeschuhtouren veröffentlicht wurde und wir über Facebook Kontakt hatten – entschloss ich mich die beiden mal persönlich kennen zu lernen und was soll ich sagen :-) es hat gepasst … nicht nur die gemeinsame Runde, die wir zusammen in Höchenschwand gedreht haben – nein auch das persönliche Miteinander war einfach umwerfend und sicherlich nicht die letzte gemeinsame Aktivität.  Für Schneeschuhwanderer, die rund um den Feldberg unterwegs sein wollen hier die Abblildung von dem Buch mit allen Informationen und Daten, die man braucht.

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An diesem Tag nahmen wir uns eine Runde hinter dem Schluchsee vor – direkt in Höchenschwand.  Meine Aufzeichnung über Komoot ist am Schluß sichtbar.

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Es handelt sich hierbei um eine leichte Runde, die zudem dann auch noch u.U. abgekürzt werden kann. Aber erst mal ran an die Schneeschuhe und nachdem die beiden hier von den MSR Schuhen so begeistert sind durfte ich diese auch mal ausprobieren und was soll ich sagen – für jemanden, der viel unterwegs sein möchte ist dies wirklich ein toller Schneeschuh.

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Dann gings los …. was für ein Wetter – was für eine Fernsicht – und was für eine gute Stimmung :-)   über die Felder – am Waldrand – neben Loipen entlang führte uns die gut ausgeschilderte Runde so wunderschön, daß wir immer wieder anhalten mussten – natürlich auch um zu fotografieren, denn wann gibts denn schon mal Bilder von den Beiden zusammen oder aber auch von mir ;-)

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Und wir hatten jede Menge Spaß dabei …. da liefen die Schneeschuhe von ganz alleine ;-)

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Für ein 3 er Gruppenfoto warf sich Rainer dann schon auch mal noch in den Schnee …

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…. gelungen … ja da fühlt sich Mann wohl so in der Mitte :-)

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Immer wieder herrliche Ausblicke auch über den unberführten Schnee der so fein glitzerte

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Ein einzigstes Ehepaar trafen wir und die wurden gleich verhaftet zum nächsten 3er Bild

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Tja in welche Richtung wollen wir heute ;-)   natürlich nicht die Abkürzung … bei dem Wetter

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Ein unbeschreiblich schöner Tag mit vielen Weit-und Fernsichten und der Erkenntnis, daß es immer wieder schön ist neue und liebe Menschen kennen zu lernen.

Hier meine Aufzeichnung mit weiteren Bildern:

https://www.komoot.de/tour/7736405

 

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Schluchtensteig-Etappe1

Der Schluchtenteig mit den Wutachflühen und ihrer Märzenbecherblüte im Frühjahr wollte ich schon immer mal laufen. Erst am Freitag wurde veröffentlicht, daß die Etappe 1 hier ab Stühlingen für die Wanderer freigegeben wurde und auch die Märzenbecher hier gerade in voller Pracht zu sehen seien. So gabs kein Halten mehr – nachdem es sich hier allerdings um eine Streckenwanderung handete – musste ich mir Gedanken machen wie die Tour zu bestreiten ist. Der Busfahrplan gab hier Auskunft, daß auch am Wochenende Busse verkehren zwischen Stühlingen (Startpunkt) und dem Ende der 1.Etappe in Blumberg. Allerdings hatte man die Wahl früh morgens zu wandern und nachmittags (Sa 18.11 Uhr / So 17.11 Uhr Blumberg-Hauptstr) mit dem Bus zurückzufahren – oder aber man wartete bis nach 11 Uhr und fuhr erst mit dem Bus – was mir allerdings zu spät war. So gings am Sonntag um ca. 10 Uhr an der Kirche in Stühlingen los – ausser mir konnte ich noch keine Wanderer ausmachen – lag wohl auch daran, daß es noch recht frostig von den Temperturen und auch die Sonne oder blauer Himmel noch nicht zu erblicken war.  Uns war es recht und so verließen wir recht schnell die Ortschaft und kamen zum Wasserlauf – wo er Weg herrlich auf kleinen Pfaden entlang des Ufers entlang ging.

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Nach einer Weile mussten wir den Wasserlauf verlassen und die Strecke ging hoch in den noch kahlen Wald, der aber inzwischen schon mal den einen oder anderen Sonnenstrahl durchblicken ließ.

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Erik betätigte sich auch schon mal als Waldarbeiter – lagen doch noch ab und an Äste oder auch ganze Bäume über den Wegen :-)

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Das Schöne im Frühjahr ohne Blätter ist einfach, daß man gute Aussichten hat und vor allem heute auch in der Schlucht noch ganz viel von den hohen Felsen sah, die im Sommer oder Herbst hier immer völlig verdeckt sind.

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Die Wegführung war sehr schön – mal auf schmalen Pfaden – dann auf einem breiteren Forstweg ging es wieder bergab zum Bahnhof Weizen – wo normalerweise die Sauschwänzlebahn Halt macht.

Hier kamen wir dann wieder zur Wutach zurück und es ging in die tiefe Schlucht hinein.

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Nach dem Überqueren der Wutach trafen wir erstmals auf die Märzenbecherblüte, die uns die nächste Stunde entlang der Wutachflühen mit riesigen Feldern begleitete – nur herrlich !!

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Auch der seltene Kelchbercherling überraschte uns hier direkt am Wegesrand.

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Zum Weg muss ganz klar gesagt werden – durch die Wutachflühen sollte man nur mit gutem Wanderschuhwerk gehen und auch geländetauglich sein – der schmale Weg hier entlang der Felsen erfordert Trittsicherheit und ist um diese Jahreszeit mit Wanderstöcken zu empfehlen.

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Ach ja und bischen schwindelfrei sollte man auch bei diesem Weg sein – vor allem im Frühjahr, wenn die Sicht nach unten frei ist.

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Nach einem kurzen heftigen Aufstieg erreichten wir die Hochfläche über der Schlucht und der Weg führte uns über die noch kahlen Felder der Heimat der Sauschwänzlebahn. Immer wieder sahen wir in der Ferne die historischen alten Brücken, die von der Bahn im Sommer befahren werden.

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Leider war die Sicht auf die Umgebung sehr schlecht trotz des schönen Wetters.

Nach weiteren Anstiegen erreichten wir den letzten Hang, der uns auf der Nordseite dann doch noch überraschenderweise Schnee bescherte :-(   ….

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… aber so wurden wenigstens die dreckigen Schuhe wieder sauber ;-)

Da wir noch über eine Stunde Zeit hatten bis der Bus in Blumberg abfuhr, machte ich noch einen Abstecher zu den Schleifenbachwasserfällen. Allerdings musste ich hierzu den ganzen Berg hinunter um dann dannach wieder hoch zu schnaufen :-(   – aber es hat sich gelohnt.

Über mehrere Terassen stürzt hier der Bach hinunter – allerdings sieht hier der Beginn der 2. Etappe des Schluchtensteigs noch nicht so aus, als wenn er freigegeben wäre – mitten über der Brücke hing hier noch ein Baum quer.

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Um zur Brücke zu kommen gibt es hier eine extrem steile Treppe, die ich meinem Hund nicht zugemutet habe – auch Ausweichmöglichkeiten hier am Hang entlang konnte ich für Hunde nicht entdecken – also sehr schwierig für den Beginn der 2 Etappe, wenn man hier mit Vierbeinern den Schluchtensteig laufen möchte aber es gibt Ausweichmöglichkeiten s.Link.

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Erik durfte somit oben sitzen bleiben und mir bei der Kraxelei zuschauen ;-)

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Treppe von unten …

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…. gemütlich wanderte ich dann zum Ortskern zurück und fuhr hier dann pünklichst mit der Buslinie 7338 wieder zurück nach Stühlingen.

Hier unsere Aufzeichnung, die allerdings von der angegebenen Zeit nicht stimmt – wir waren 6.5 Std. unterwegs mit einigen Pausen.

https://www.komoot.de/tour/4369315