Kategorie-Archiv: Radausflüge

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Quellenweg Bad Dürrheim

Heutige Radtour war von heftigem Gegenwind begleitet, der das schlechte Wetter zum Abend bringen sollte. Bei unserem Start am Kurpark in Bad Dürrheim erwartete uns allerdings erst einmal blauer Himmel und Sonne – allerdings auch nur 10 C – die sich aber im Laufe der ersten Stunde und der Anstrengungen dann schnell erwärmten ;-)

Vorbei in der Innenstadt am Rathaus ging es weiter ….

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… zum Salinensee

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Die Tour führt hier anfangs dann durch viel Wald und Flur …sogar kleine Wildkatzen unterwegs.

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In Schwenningen im Stadtpark Möglingshöhe liegt die Neckarquelle

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Dieser nette – etwas unbewegliche Herr lies sich durch nichts aus der Ruhe bringen ;-)

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Um dem Gegenwind trotzen zu können – erst mal eine kurze Pause mit Stärkung … meine Begleitung hatte mich heute wieder mit traumhaften selbstgemachten Leckereien überrascht …

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… wem da nicht das Wasser im Munde zusammenläuft …. zum Glück saßen wir ja an der “Quelle”

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Und schlechtes Gewissen – keinesfalls – bei dem Kalorienverbrauch heute.

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Das Naturschutzgebiet Schwenninger Moos – wunderschön – hier entscheidet es sich, ob die Regentropfen über den Neckar und Rhein in die Nordsee oder über den Talbach, die Brigach und Donau im Schwarzen Meer landen. Der Rundweg hier beträgt ca. 4 km – wird bestimmt von uns mal erwandert werden – zu einer anderen Zeit allerdings.

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Ein traumhafter Ort um Ruhe und Natur zu genießen und man kann sich auch noch auf den Tafeln schlau machen.

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Mit der Ruhe war es dann spätestens in Villingen vorbei – hier fand heute nämlich ein großer Markt statt – Kontrastprogramm pur.

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Aber auch hier gibt es ein Juwel in der Innstadt, daß uns kurz mal pausieren lies…

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… ein total nettes und sehr liebevolles Cafe und gleichzeitig Blumenlädchen … muss man unbedingt besucht haben – sogar die Toiletten … unbeschreiblich – aber davon gibts kein Foto daß bleibt die Überraschung ;-)

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Wir konnten widerstehen … aber nur mit äußester Beherrschung ;-)

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Weiter ging der Weg immer an der Brigach entlang…

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… bis hin zur Donauquelle in Donaueschingen.

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Heute war eindeutig Sturmtag ;-)

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Nette Skulpturen vor dem Rathaus.

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Der restliche Weg zurück nach Bad Dürrheim führt hier dann über die Felder – ein Grund diese Tour keinesfalls in der Hochsommerzeit zu fahren, da man zu wenig Schatten vorfindet. Heute drohte eher die kommende Wetterfront nun mit dunklen Wolken – aber es waren noch 11 km, die ich mich wirklich etwas quälen musste ;-( aber zum Glück kam der Wind auch mal von hinten und schuppste mich etwas an.

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In Bad Dürrheim angekommen erhielten wir zur Belohnung die letzten Sonnenstrahlen dieses Tages – prima – hatten wir doch wirklich verdient.

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Ein kurzer Spickler in das Fasnachtsmuseum Narrenschopf mit lebensgroßen Figuren aus dem südlichen Baden-Württemberg.

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Alles perfekt gelaufen – kaum saßen wir im Auto – fielen die ersten Regentropfen.

Insgesamt kamen wir auf 52 km – der Quellenweg selbst wird mit etwas weniger angegeben.

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Tour de Murg Freudenstadt-Rastatt

Vor 2 Jahren bin ich diese Tour schon mal gefahren – allerdings in der Hochsommerzeit. Da man im letzten Teil viel auch über offenes Gelände fährt, war es mir damals am Schluß zu heiß und die letzten km wirklich eine Qual. Deswegen entschied ich mich diese Runde einfach zu einer anderen Jahreszeit nochmals zu testen. Diesmal war es aber eher so, daß ich am Anfang schon fast bedauert hatte keine Handschuhe mitgenommen zu haben – in den Tälern und im Wald war es doch sehr herbstig frisch bei 12 C. Gestartet sind wir heute am Stadtbahnhof in Freudenstadt (samstags parken ohne Gebühr ! ) Steil bergab führt der Weg erst mal in Richtung Baiersbronn an kleineren Anglerseen vorbei.

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Baiersbronn hat sich hier schon sehr künstlerisch auf den Herbst eingestellt – die Kürbisse in allen Variationen einfach göttlich ;-)

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Genutzt wurde die Zeit dort auch um kalte Hände aufzutauen und den 1.Kaffee zu genießen.

Von Baiersbronn führt der Weg durch ein offenes und flaches Tal.

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Genußradeln pur – die ganze Strecke von ca 67 km enthält 3 Steigungen wo ich tatsächlich dann auch mal absteigen musste – mit M-Bikes oder E-Bikes ist das eher nicht erforderlich. Angelika´s Elektro- Radl war fast nicht zu bremsen ;-)

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Ein kleiner Felstunnel, den wir heute ganz bewußt begrüßt hatten, denn damals hatten wir uns hier beim Fototgrafieren kennen gelernt und seither schon viele gemeinsame Rad-oder Wandertouren nachgelegt. Ja so eine Rast oder Pause kann auch wirklich mal eine Bereicherung sein nicht nur um schöne Fotos zu knipsen ;-)

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Richtung Forbach werden die Täler steiler und enger …

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… und man hat so manche Einblicke auch nur von weit oben.

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Ganz leicht ist zu erkennen die kommende Herbstfärbung.

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Um Forbach herum zogen zum Teil dann doch dunklere Wolkenbänke durch …

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… aber zum Glück – in unsere Richtung war immer strahlend blauer Himmel.

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Nach einer weiteren Pause in Gernsbach erreicht man dann doch recht schnell die Ebene und läßt den bergigen Nordschwarzwald zurück.

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Den letzten Teil Richtung Rastatt muss man leider ab und an auch neben Hauptverkehrsstraßen zurücklegen, was mir persönlich nicht so sehr gefällt – aber es ist nur ein kleiner Teil und vor Rastatt kommt man auch wieder in parkähnliche Landschaften, die mehr Ruhe und vor allem auch Schatten spenden.

Hier gibt es auch vor Rastatt ein Unimog-Museum in dem heute auch die Möglichkeit bestand Testfahrten über eine Außengelände zu machen und die Geländetauglichkeit dieser Fahrzeuge zu testen … nix für mich – aber es gibt bestimmt Einige, die sowas toll finden ;-)

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Angekommen in Rastatt verblieb uns noch etwas Zeit bevor wir mit dem Eilzug (1 Std. Fahrtzeit) dann Richtung Freudenstadt wieder zurück fuhren. Wir nutzten dies zu einer kleinen Umrundung des Residenz-Schloßes des Markrafen von Baden-Baden mitten in der Stadt.

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Sehr impossant und gut erhalten – beinhaltet wohl jetzt ein Museum. Mir persönlich gefiel das kleine ehemalige Teehäuschen wesentlich besser :-)

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Zurück zum Bahnhof wo unser Zug pünktlichst um 16.29 abfuhr … leider auch hier ein kleines negatives Erlebnis … der Bahnsteig ist mit Räder weder mit Aufzug noch mit Möglichkeit zum hochrollen erreichbar. D.h. die Räder müssen die Treppen hochgetragen werden. Somit sollte man immer genügend Zeitvorrat mitbringen um sich hier gegenseitig zu helfen.

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In Freudenstadt angekommen empfing uns hier der heute schönste farbenbrächtigste Herbstbaum in der Fußgängerzone.

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Nachdem so ein Tag ja auch gebürend abgeschlossen werden muss, landeten wir dann noch im Turm-Bräu in Freudenstadt – was man wirklich empfehlen kann – allein schon die Ausstattung ist sehenswert rustikal und das Essen war auch sehr lecker.

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Nach 67 km durfte es dann auch etwas deftig und ungesund sein ;-)

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Donautal-Radweg Etappe 1 Donaueschingen-Sigmaringen

Gestern war eine Radtour auf dem Plan. Start in Donaueschingen – Donauquelle – und Ende dieser 1. Etappe des langen gut ausgebauten und ausgeschilderten Radweges war für mich Sitgmaringen (87 km). In dem unter 1. Etappe hinterlegten Link kann man hier sehr viele Informationen über den Wegverlauf – der einzelnen km – oder aber auch Querwege oder Sehenswürdigkeiten entnehmen. Da ich das Donautal bereits durch einige Wanderungen mit dem Hund kennengelernt hatte – wollte ich heute nur die Strecke mal auf die Schnelle radeln – also ohne Besichtigungen etc. Nachdem 87 km mit meinem Rad kein Zuckerschlecken bedeuten war ich auch sehr zeitig um 8 Uhr bei frostig herbstilichen Temperaturen von grad mal 8 C in Donaueschingen.  Gemütlich besichtigte ich erst mal die Donauquelle, die in der Ortsmitte zu finden ist.

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Entlang des Schloßparks fand ich auch gleich das Schild “Donautalradweg” und der Hinweis Richtung Sigmaringen.

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So ging es los – die Felder waren noch im morgendlichen Herbstdunst.

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An den Spinnweben hingen noch die Morgentropfen :-)

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Ganz langsam kam ab und an mal ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke.

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Auch eine Schwanen-Großfamilie war hier schon unterwegs.

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Der Streckenverlauf des Weges geht hier überwiegend über Felder und Wiesen – allerdings auch teilweise in unmittelbarer Nähe von Bundesstrassen was gerade unter der Woche mit Lärm durch LKW s etwas störend für mich war. Aber es kommt ja immer auf den jeden Einzelnen und seinen Ansprüchen an – manch Andere stört das soweit gar nicht. Was man aber auf jeden Fall erwähnen muss, ist daß der erste Teil dieser Strecke durch den Verlauf über Felder immer ohne Schatten ist. So war ich froh, daß ich mir die Runde nicht im Hochsommer ausgesucht hatte.

Hier eine neue wunderschöne Holzbrücke vor dem kleinen Bahnhof Zimmern.

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Kurz nach diesen Aufnahmen hatte ich leider eine unliebsame Begegnung mit einem seltsamen Menschen, der mich ungefragt und unvermittelt vom Rad holte. Aufgrund der Attacke sah ich mich gezwungen die Polizei zu holen und musste aus diesem Grund meine Runde ca. 45 Min unterbrechen und ehrlich gesagt mir ist auch so etwas die sonst übliche Freude über Natur und Bewegung abhanden gekommen gewesen. Trotzdem setzte ich die Runde dann fort.

Bei Immendingen versinkt die Donau dann mal plötzlich total.

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Doch Wasser bahnt sich ja seinen Weg und kurz darauf plätscherte es dann auch schon wieder.

Durch Tuttlingen sowie auch dessen Industriegebiet führt die weitere Wegstrecke….

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… und dann kommt endlich das felsige Donautal – hier wurde dann auch langsam meine Laune wieder etwas besser :-)

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Plötzlich kamen mir auch verschiedene Orte wieder so bekannt vor – wie hier bei Mühlheim wo ich einst die Märzenbecherblüte im Hintelestal im Frühjahr bewunderte.

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Damals dachte ich noch – auf dem Radweg muss ich auch mal unterwegs sein ;-)

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Schön ist hier entlang der Täler die Wegführung – meist eben … doch in Richtung Beuron kamen ein paar leichte Steigungen hinzu und hierbei stellte ich dann fest, daß mein Rad die Attacke leider wohl doch nicht unbeschadet überstanden hatte :-(

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Ganz langsam sieht man hier schon die Verfärbung des Laubes.

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An diesem Tisch nahm ich heute keinen Platz – aber bestimmt gut für heiße Sommertage ;-)

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Auf den umliegenden Felsen kann man immer wieder Häuser ausmachen, die direkt am Abhang hingestellt wurden …. ich glaub hier muss man schwindelfrei sein um das genießen zu können.

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Dank freundlicher Wanderer, die mir beim ersten Mal die Kette wieder mit einfädelten, schaffte ich dann – nach einem nochmaligen 2. Verlust – die Ankunft im Klosterort Beuron. Das Schild kam wahrlich genau zum richtigen Zeitpunkt.

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Und nicht nur das Schild war gold wert – mir wurde auch sofort und spontan geholfen. Ruckzuck hing das Rad am Hacken und die Schäden wurden behoben und mir die Weiterfahrt doch etwas entspannter gemacht – ein grosses Dankeschön hier noch mal an die Werkstatt.

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Nein – dies war nicht der Besitzer der Werkstatt  ;-)

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Durch das obere Donautal bis Sigmaringen ging es dann doch noch ab und an Steigungen hoch, so daß ich wirklich froh war, daß das Rad wieder in Ordnung war und ich so nette Unterhaltung hier hatte, die meine doch trüben Gedanken etwas ins rechte Licht wieder zurückbrachten.

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Hier noch ein paar Eindrücke, die mich dann bis Sigmaringen begleiteten.

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Hier findet man dann auch ein paar Wegstrecken, die dann durch schattigen Wald führen.

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Viele der Bergrücken und Felsen kannte ich von meinen Wanderungen, die über diesen Blog auch unter Donauläufe eingesehen werden können. Meist hatte ich diese auch im Herbst gemacht und war doch sehr faziniert von den Strecken, die als Premiumwanderwege angeboten werden. Allerdings muss man gerade im Herbst auch teilweise mit Morgennebel rechnen – es empfiehlt sich hier immer die aktuellen Wettervorhersagen zu beachten.

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Nach regulären 87 km erreichte ich nach ca. 8.5 Stunden mein Ziel in Sigmaringen.

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Leider gab es dann noch eine weitere negative Erfahrung – die ich nicht zum ersten Mal erlebte … einerseits will man den Tourismus – auch mit solch Wegen den Radtourismus fördern, aber anderseits gibt es gerade immer wieder bei der Benutzung der DB oder der diversen Kulturbahnen Schwierigkeiten, wenn man mit Rädern diese benutzen will. 1. Punkt war, daß das Internet in Sigmaringen so schlecht ist, daß ich über die DB-App meine Fahrkarte nicht buchen konnte. Die Benutzung und Bedienung der Automaten kann nur mit entsprechendem Zeitvorrat genutzt werden, weil man gefühlt sich durch das ganze Angebot der DB durchtippen muss. Für Nutzer, vor allem ältere Personen, die nicht oft und ständig mit der DB unterwegs sind eine wahre Zumutung (ich zähle mich inzwischen zu diesem Personenkreis). Wenn dann mal alles geschafft ist und man hat das Glück auf einen Bahnsteig zu kommen wo man keine Treppen mit dem Fahrrad überwinden muss, dann bleibt nur noch die Aufregung um den Zug, der da kommen mag. Ich hatte gestern mal wieder das Pech – Einsatz eines Uralt-Modells … 3 hohe Stufen in einem extrem engen Aufstieg mit Rad unterm Arm zu erklimmen – ein wahrer Kraftakt … also ältere Personen womöglich noch mit E-Bikes sollten sich rechtzeitig nach Hilfe umsehen oder absprechen. Leider war auch nur 1 Abteil dafür geeignet ein gewisses Kontigent an Räder aufzunehmen, um daß auch noch andere Bahnreisende noch irgendwie den Zug betreten können. Nicht immer stößt man hier als Fahrradinhaber auf Verständnis der anderen Reiseteilnehmer. Also nach meinen bisherigen Erfahrungen ist das Erlebnis und die Vorraussetzungen der DB immer als negativer grönnender Abschluß eines solchen Tages zu verzeichnen – eigentlich schade … im Lautertal z.B. werden hier während der Sommerzeiten an Wochenenden oder in Ferienzeiten Radbusse eingesetzt, die auch funktionieren. Die DB sollte hier doch mal etwas mehr an Kundenfreundlichkeit und Möglichkeiten investieren um auch den Aggressionen von Reisenden, die ggfs. mal nicht mehr in den Zug kommen, weil einfach kein Platz mehr zum Laufen, hier vorzubeugen. Mein Kommentar hierzu werde ich aufgrund meiner Erfahrungswerte der Bahn mal zukommen lassen. Ich glaube aber nicht, daß ich hier noch erleben darf, daß sich diesbezüglich was ändert.

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Osterseen-Radtour

Eine Tour abseits des Rummels vom Starnberger-Sees suchte ich mir heute aus und da kam mir die Runde um die Osterseen, die fast genau an meinem Ort los ging, gerade recht. Über Outdooractive kann man sich vor Ort diverse Vorschläge runterladen – einfach praktisch, wenn man dann auch auf der Karte verfolgen kann, ob man noch richtig ist. Aus diesem Grund habe ich an der Runde keine eigene Aufzeichnung über Komoot machen können.  Offiziell geht die Runde im Ort Seeshaupt los. Von dort aus geht es erst mal gemütlich über Wiesen – Felder und kleinen Höfen, die u.a. auch was zur Attraktion beitragen – wie hier mit einer kleinen Eisenbahn, die man für 50 Cent zum Laufen bringt.

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Nach einigen km erreicht man dann den ersten Natursee – den Fohnsee – hier ist alles Naturschutzgebiet – Moore – Seen – Wälder – ein rießiges Gebiet und immer mit schöner Sicht auf die Bergkette.

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Allerdings auch mit kleinen Nachteilen … an diesem Ort stand ich keine 2 Min am Ufer und hatte ruckzuck gleich mal mehrere Schnakensticke :-(

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Immer tiefer ging es dann in das Naturschutzgebiet – zum Teil musste man hier auch Laufen, da mit Radeln das nicht immer so einfach war.

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Aber das stand auch schon in der Tourenbeschreibung, daß man aufgrund der Wegbeschaffenheiten doch ab und an absteigen muss … der eine freiwillig – der andere unfreiwillig :-(   über Wurzelpfade ist halt nur ein M-Bike geeignet.

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Aber die Entschädigung lies nicht lange auf sich warten – eine tolle Badestelle wo so gut wie noch niemand unterwegs war … und schon gings los mit dem Morgenbad …

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…. Genuß pur – Wasser angenehm warm und im sonnigen Bereich schimmerte alles total grün – aber ohne Algen – Wasser war glasklar.

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Hier eine Quelle, in der frisches Wasser in die Seen transportiert wird.

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Die weiteren km ging es eigentlich nur ausschließlich durch Wälder mit und ohne Aussichten aber Naturgenuß pur und vor allem auch sehr angenehm bei den heißen Temperaturen.

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Inzwischen waren auch schon ein paar mehr Radler oder Wanderer unterwegs – aber wirklich nur sehr wenige – kein Vergleich zu den Massen vom See.

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Auf einer letzten Anhöhe bevor es bergab zum See ging genoß ich die totale Ruhe – so was hat man wirklich selten – und dann noch mit solch einer Aussicht – ich wollte gar nicht mehr weg.

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Wunderschöne Radrunde mit nicht so vielen km – lädt ein zum Rasten und Genießen. Wer jedoch kein Vesper oder Getränk mit hat der muss dann doch irgendwann mal wieder in die Zivilisation. Aber es gibt Schlimmeres :-) und ein Mittagsbad in der Hitze entschädigte doch so manches.

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Hier die Tourenbeschreibung:       https://www.outdooractive.com/de/radtour/pfaffenwinkel/osterseen/101402557/

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Radrundtour um den Starnberger-See

Mein Standort am Starnberger See war ein kleiner Ort – St. Heinrich auf der unteren Uferseite des Sees. Direkt gegenüber meines Hotels gibt es eine Surf-u. Segelschule in der man jede Möglichkeit zum Wassersport erlernen hat – aber auch die Möglichkeit hat hier im See baden zu gehen. Dies ist leider am Starnberger See nur an einigen Stellen möglich, da sehr viel vom Ufer privatisiert und abgesperrt ist. Aber es finden sich Möglichkeiten – auch abseits dem ganz großen Rummel der Strandbäder.

Am Morgen dampfte die Umgebung noch etwas vom Gewitter in der Nacht.

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Aber schon der Himmel und die Umgebung versprachen einen wundervollen sonnigen Tag.

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Hahhhh ertappt … Krallen schärfen ;-)

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Über Outdooractive hatte ich mir eine Seerunde ausgesucht, die mit 50,3 km angegeben war. Allerdings zeichnete ich selbst auf und suchte mir meine eigenen Wege – die etwas von der vorgegebenen Route abweichen können. Insgesamt kam ich auf 52 km, die aber wirklich sehr gemütlich und entspannt zu fahren waren.

Erster Halt war gleich im Nachbarort Seeshaupt alles war noch ruhig und friedlich um die Zeit.

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So traute ich mich auch auf einem eigentlich Wanderweg dann entlang zu fahren – der war eindeutig schöner, als an der Straße entlang :-)

Entlang auf schönen Wald- und Wiesenwegen (auch Radwege) fand ich dann eine besonders schöne Stelle um das Morgenbad mit schöner Aussicht auf die Bergkette einzubauen.

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Einfach herrlich – im klaren Wasser hier zu schwimmen – immer noch waren nur ganz wenige Radler oder Jogger unterwegs – und so genoß ich erst mal die Sonnenstrahlen und die Ruhe, die mich hier umgab.

Der Weg führte mich u.a. zum Buchheim Museum wo ich durch den Park fuhr und auch am anderen Ende zum Glück wieder einen Ausgang fand ;-)

Dieses Ungetüm stand vor dem Museum … Krake frisst Autowrack ;-)

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Überall am See findet man herrliche Gebäude – alte Villen – aber auch viele private Anwesen, die wirklich wundervoll gelegen sind an diesen Orten. Mir genügten heute schon die schönen Radwege und die immer wiederkehrenden Aussichten über den See.

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Auch eine Kaffeepause durfte mal zwischen drin sein.

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Manche Strandbäder sind hier wirklich sehr großzügig und parkähnlich – es fallen hier aber auch gerade am Wochenende sehr viele Münchner ein, die der Großstadt entfliehen und hier zum Sonnen und Grillen anreisen.  Hier schöne Hibiskusblüte an der ich nicht vorbei kam.

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Wer Lust hat kann hier mit einem kleinen Fährboot auf die Roseninsel tuckern….

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…. oder aber mit der etwas größeren Fähre auch die Orte am See so erkunden.

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Im Ort Starnberg selbst war ziemlich viel Menschengedränge, so daß ich dort ganz schnell durch fuhr und mir für die Mittagsrast lieber ein gemütliches Restaurant / Cafe im Ort Berg suchte. Gemütlich kann man hier genau über dem Wasser sitzen und entspannt dem Treiben auf dem See zuschauen.

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Entlang der anderen Uferseite kommt man so gut wie gar nicht ans Ufer. Herrschaftliche Villen säumen hier den Uferbereich oder den Berghang und ich musste schon wirklich fast ganz bis zum Ausgangspunkt zurückfahren um hier in der Nähe eines Zeltplatzes dann etwas Wiese und Ruhe zu finden um nochmal baden zu gehen. Aber die Ausdauer hatte sich gelohnt – im hinteren Bereich waren dann doch nicht ganz so viele Badegäste und ich hielt es tatsächlich noch 2 Stunden bis kurz vor der Dämmerung aus.

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Der Himmel verfärbte sich am Abend wieder herrlich – Genuß pur.

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Prost mit einer Erdbeerbowle auf einen perfekten Sommertag.

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Hier meine Aufzeichnung über Komoot: https://www.komoot.de/tour/21990851

Radtourvorschlag Outdooractive:  https://www.outdooractive.com/de/radtour/starnberger-fuenf-seen-land/rund-um-den-starnberger-see/1367713/

 

 

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Radltour in und um München

München bietet so einiges an Attraktionen u.a. aber auch ein vorzügliches Radwegenetz. Den Tag wollte ich in der Stadt verbringen und suchte mir in der Nähe der Theresienstrasse einen Parkplatz. Ohne Plan fuhr ich frohgelaunt einfach mal dem Schild “Schloß Nymphenburg” nach – hier war ich noch nie – also war es heute an der Zeit :-)

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Bei herrlichstem Sonnenschein waren doch die Besucher noch recht übersichtlich an dem heutigen Freitag und nachdem ich mein Rad erst mal am Eingang abgestellt hatte bewunderte ich den Schloßgarten.

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Hier kann mal wirklich kleine Wanderungen hinter sich bringen. km weit geht es zu den verschiedenen kleinen Attraktionen  wie der kleinen Amalienburg ….

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… der Pagodenburg mit Seeanlage …

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… sowie im hinteren Teil den Botanischen Garten.

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Einfach herrlich diese Farbenbracht … und sogar die Hitze lies sich hier gut aushalten vor allem unter dem Efeu-Bogen.

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Auch die Fische standen in der Mittagssonne und hielten Siesta :-)

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Nach einigen Wander-km ging es für mich dann weiter mit dem Ziel ” Englischer Garten” ca.  9 km bis zum Nordeingang. Die Streckenführung ging vorbei durch das Olympiagelände.

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Langsam wurde die Stadt voller und am Chinesischen Turm spielte schon die Kapelle um die Leute zur 1. Maß Bier zu locken.

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Nach einer kurzen Pause suchte ich den Eisbach auf um auch mal die Füße ins kühle Naß zu hängen.

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Vom Eisbach ging es weiter Richtung Isar …. in dem Gebiet des Englischen Gartens kann man sich wirklich verlaufen … unbeschreiblich wieviel Wald – Wiesen und Natur es hier mitten in der Stadt gibt. Mit seinen 3.7 km Quadratkilometer ist er auch einer der größten Stadtparks der Welt. Ich entschied mich spontan eine kleine Weile an der Isar entlang Richtung Unterföhring zu radeln …. es waren erstaunlich wenig Menschen hier unterwegs und so konnte man die Ruhe und das Plätschern genießen.

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Einen Schlenker über den Feringasee … hier jedoch war der typische Badetourismus … Liegewiesen mit Menschenmassen, so daß ich nach einer kurzen Getränkepause schnell wieder die Richtung über die Felder und Wiesen auf der anderen Seite wieder zurück in den Englischen Garten einschlug.

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An den bekannten Anlaufstellen der Münchner war es jedoch auch hier jetzt rappel-voll :-) – einige Mutige stürzten sich in den Eisbach um sich abzukühlen.

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Über Schwabing suchte ich mir mit Hilfe der App dann wieder meinen Heimweg … welch ein Glück für diese Erfindung – allein hätte ich mein Auto sicherlich nie wieder gefunden ;-)

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Ein herrlicher Tag in einer Großstadt mit traumhaften Radl-Wegen und guter Beschilderung. Insgesamt waren es dann doch fast 52 km die ich mal kurz so hin und her fuhr.

Hier die Aufzeichnung über Komoot :  https://www.komoot.de/tour/21895126

Gegen Abend ging es für mich dann weiter südlich zum Starnberger See wo ich noch genüßlich den Sonnenuntergang beobachten konnte.

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Einfach wunderschön wie die Farben sich hier verändern können innerhalb von Minuten.

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Radl-Runde Bodensee Überlingen

Perfekter Bodensee-Tag mit frühem Beginn und spätem Ende ;-)

Wenn man vom Tag etwas Schönes erwartet kann man nicht früh genug mit diesem beginnen – so starte ich um 6.45 Uhr mit der Fahrt in Richtung Überlingen. Nachdem um diese Uhrzeit das mit dem Frühstück zu hektisch wird, wurde einfach ein Büffetfrühstück im Parkhotel St.Leonhard auf der Höhe über Überlingen eingeplant. Auch als Nicht-Hotelgäste kann man sich hier lecker für 15 Eur (incl. Kaffee) am Frühstücksbüffet bedienen und bei herrlicher Aussicht schon mal den See genießen.

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Nach ca. 1.5 Std passte nix mehr rein und somit rollten wir im warsten Sinne des Wortes erst mal den Berg hinunter – am See entlang Richtung Mersburg (ca. 15 km). Vorbei an Unteruhldingen mit seinen Pfahlbauten.

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Auf gut ausgeschilderten Fahrradwegen geht es direkt nach Mersburg – wo wir die Autofähre nach Konstanz nahmen und nach dem Ausstieg diesmal gleich links abbogen um einen neuen Weg direkt zur Innenstadt auszuprobieren. Angenehm geht es 4 km durch Wohngebiet – Waldgebiet und man kommt dann direkt am Hafen /Innenstadt Konstanz raus.

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Dieses Mal ging es weiter über die Schweizer Grenze Richtung Schaffhausen bzw. unser Ziel war Gottlieben und sein See-Cafe – direkt mit Liegestühlen und Aussicht aufs Wasser.  Der Kuchen war zwar verlockend – aber nach dem Frühstück passte leider noch nichts rein – also nur Cafegenuß und die Ruhe der Schweiz im Liegestuhl. Hier entstand auch die Idee nicht zurück nach Konstanz zu fahren sondern von Mannenbach mit der Solarfähre auf die Reichenau über- zusetzen.

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Auf dem Weg dorthin schöne kleine schweizer Ortschaften bewundern, die sehr liebevoll mit Blumenschmuck hier den Weg säumen.

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Im kleinen Hafen von Ermatingen doch glatt zufällig noch Freunde aus Herrenberg getroffen, die ebenfalls auf einer Radtour um den See unterwegs waren.

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Von Mannenbach ging es mit der Fähre hinüber auf die Reichenau.

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Ja so kann man den Tag genießen – als nächstes Highlight war dann eine Badepause angedacht – allerdings brauchten wir eine ganze Weile bis wir unser bevorzugtes Plätzle dafür wieder gefunden hatten.

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Herrlich – klares Wasser – wenige Menschen – hier hat es uns glatt einige Zeit festgehalten bis es dann weiter ging zum üblichen Fischessen bei Riebels. Nun passte auch wieder was rein – war es doch auch fast schon abends :-(

Zurück in Konstanz konnte man schon gut die Abendstimmung genießen.

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Zur Fähre nach Mersburg – und schwupps über den See gesetzt empfing uns auch hier das schöne Abendlicht auf dem 15 km langen Rückweg nach Überlingen.

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Vorbei wieder an Unteruhlingen und Birnau ….

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… bis vor Überlingen – da war unbedingt noch ein Stopp fällig – bei dem ich mich entschied nochmal dieses verlockende Nass zu probieren – wenn auch bestimmt 2 C kälter – aber einfach herrlich – Sommer kann so schön sein :-)

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Beweis-Foto :-)

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In Überlingen wurde dann auf den endgültigen Sonnenuntergang gewartet :-) – man konnte sich einfach nicht losreissen … oder besser gesagt – ich weigerte mich :-)   – ein großes Kompliment an meine Begleitung heute, die geduldig auf alle meine Wünsche einging …

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… und den Tag und auch den Abend somit perfekt machte.

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Allerdings ein Wehrmutstropfen gab es schon :-( – ich musste (ohne E-Bike) den Berg hinauf zum Hotel schnaufen … und der hat es wirklich in sich … aber dafür gab es dann noch einen Absacker und den Ausblick auf den See – diesmal bei Nacht.

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Boah wer will da schon heimfahren :-(    :-(

Insgesamt waren es mit der Rundfahrt über der Reichenau dann ca. 70 km, die wir zurück gelegt hatten.

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3 Kaiserbäder-Tour – Polen

An meinem letzten Urlaubstag auf der Insel Usedom entschloss ich mich zu einer Radtour mit Badestopps in den 3-Kaiserbäder Bansin – Heringsdorf – Ahlbeck.

Eine Kurzbeschreibung der 3 Orte sieht folgerndermaßen aus:

Die Namen der drei Seeheilbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin stehen für Schönheit, Luxus und Exklusivität. Wie Perlen einer Kette säumen die extravaganten Sommerdomizile der Berliner High Society des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts die längste Promenade Europas und verbinden sie so zu einem weltweit einzigartigen Ensemble der Bäderarchitektur.

Und es ist tatsächlich so – viele alte Villen wurden hier neu renoviert oder neue Bauten dem Stil der Architektur weitgehenst angepasst. Erwähnenswert sind hier die 3 Seebrücken, die längste mit Überdachung ist in Heringsdorf, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die exklusiven Bauten direkt an der Promenade hat. Meine persönliche Meinung ist jedoch – auf Rügen besonders in Sellin steht die schönste Seebrücke ;-)

Entlang der 3 Orte führt kerzengerade der Radweg – entlang der Promenade aber auch viel durch den am Strand angrenzenden Kieferwald – also auch im Sommer – wenn mal die Sonne scheint – gut zu befahren, weil immer mal wieder Schatten vorhanden ist.

Start war direkt in Heringsdorf – Ortsmitte – durch den Park gelangten wir dann direkt zur Seepromenade – hier mit dem größten Standkorb der Welt – den ich natürlich gleich mal belegen musste ;-)

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Leider fing es auch gerade in dem Augenblick an zuzuziehen und es kam ein unangenehmer Wind mit Nieselregen auf. Welch ein Glück, daß hier die längste der Seebrücken Überdachung hat und auch in der Mitte Windstopper angebracht sind – so retteten wir uns erst mal auf die Brücke zu einem ersten Morgenkaffee.

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Nach einer Weile ließ auch der Regen nach und es zeigten sich vorsichtig Wolkenlücken.

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Nächster Halt war die Seebrücke in Ahldorf – etwas kleiner und mit einem schönen Restaurant gleich zu Beginn der Brücke, in dem wir abends dann windgeschützt auf der Terasse in einem Strandkorb gegessen haben.

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Hier fiel die Rast dann etwas länger aus, da ein wirklich guter Musiker hier für Unterhaltung sorgte … aber wir hatten es ja auch nicht wirklich eilig … km runter fahren – aus dem Alter bin ich glaub inzwischen draußen …

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…. man kann sich auch anderweitig die Zeit vertreiben ;-)

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Doch wir wollten ja heute unbedingt noch über die Grenze nach Polen – in den Ort Swinoujscie – aussprechen kann ich dies allerdings nicht – die Grenze haben wir jedoch gefunden :-)

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Da inzwischen das Wetter wirklich sommerlich war ging es hier zum Strand und auch endlich mal ins Wasser

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Direkt an diesen Strand ist angrenzend die Hafeneinfahrt in den großen Industriehafen des Ortes.

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Auch hier kann man durch Wälder dann direkt bis zum Ortskern – Hafen auf ausgeschilderten Radwegen gut fahren.

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Selbst ein – sorry – wirklich kitschiges Piratenschiff gibt es hier für eine kleine Rundfahrt raus auf die Ostsee – falls man mal was für die Kinderbeschäftigung sucht, die haben bestimmt Spaß.

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Über den Ortskern fuhren wir auf einem gut ausgebauten Radweg entlang der Hauptstrasse direkt zu dem wohl bekannten Straßenmarkt, der allerdings schon zu hatte.  In der beigefügten Aufzeichnung von Komoot kann man dies nachverfolgen. Viele Deutsche kommen hier per Bus oder auch mit dem Rad zum billig einkaufen.

Der Rückweg erfolgte ab Ahlbeck dann wieder über den schönen Strand-Radweg – hier wurde nochmal Halt zum Abendesssen und einen Gang über die Seebrücke.

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Ein Blick nochmal hinüber Richtung Polen.

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Über Heringsdorf gelangten wir am Abend dann noch zum 3. Ort Bansin wo ein Strandfest übers Wochenende viele Besucher anlockte.

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Insgesamt waren es dann sehr überschaubare 31.4 km – die wirklich schön zum Fahren sind und viele Eindrücke entlang der Promenaden bieten.

Ein schöner letzter Tag und wehmütig dachte ich an meinen Heimweg am nächsten Tag.

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Hier die Aufzeichnung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/19229688

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Radtour Zinnowitz-Karlshagen-Pennemünde

Auf der Insel Usedom ist es wie auf Rügen fast ein MUSS mit dem Rad die Umgebung zu erkunden. In der Regel sind die Wege ohne größere Steigungen und aufgrund der riesigen Flächen, die hier das Land / Insel zu bieten hat wäre mir Wandern fast schon zu langweilig, weil man doch oft sehr lange entweder durch Kiefernwälder oder Felder die Wege km weit zurücklegen muss. Deswegen hatte ich mich diesmal entschieden mein Ur-Alt Fahrrad (40 Jahre) mal wieder auszufahren :-) auch im Hinblick darauf, daß man doch sehr viel auch durch sandige Böden fährt und hierbei leiden dann hochwärtige Räder doch schon sehr arg darunter. Wer die Räder lieber daheim lässt kann sich auf den Inseln oder über die Hotels überall Leihräder besorgen.

Meine heutige Tour ging direkt an meinem Hotel los und führte mich erst mal zum Ortsstrand von Zinnowitz, der heute ziemlich verlassen wirkte aufgrund der Wetterbedingungen

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Vorbei am Rehastützpunkt Trassenheide auf dem parallel zum Strand verlaufenden Wander-Radweg – wobei man doch ab und zu im tiefen Sand stecken bleibt und zum Laufen gezwungen wird.

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Auch am kleinen Ortsstrand von Karlshagen war der Strand wie leegefegt – hier trafen mich aber auch ein paar Regentropfen.

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Immer weiter an die Spitze der Insel führte mich der endlos wirkende Pfad …

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…. bis ich dann letztendlich vor dem Zaun des Naturschutzgebietes landete, welches ausschließlich für die Wasservögel und Waldtiere vorgesehen war. Hier genoß ich eine ganze Weile die Ruhe und die Einsamkeit des Strandes … alles für mich alleine – zumindest ein kurze Zeit.

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Der Wind war heute – wie auch eigentlich die ganze Urlaubswoche mein ständiger Begleiter.

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Der Weg führte mich weiter zurück zur Straße – durch Wald und dann eine lange Zeit über die Felder und Wiesen – ich bin immer wieder beeindruckt über die endlose Weite, die wir hier im Osten vorfinden.

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Im Hafen von Pennemünde war es dann vorbei mit der Ruhe :-( … aufgrund des schlechten Wetters hatten sich hier doch sehr viele Touristen mit Kind und Kegel eingefunden um die vielen Möglichkeiten am Hafen zu Besichtungstouren zu nutzen u.a. auch ein altes U-Boot.

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Schnell machte ich mich hier wieder aus dem Staub zumal es auch wirklich unangenehm windig war. Über den Deichdamm vorbei an Seen und mit Ausblick auf das gegenüberliegende Festland – der Stadt Kröslin

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Am See gab es windgeschützte Rastmöglichkeiten – zurück in die Stille der Natur  :-)

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Über den Deich – auf dem u.a. auch Schafherden unterwegs waren sah man den letzten Zipfel der Segelmasten von den kleinen Segelschiffen, die hier durch die Pennemündung fuhren.

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Auf jeden Fall ganz viel Natur gibt es hier ….

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Im Hafen von Karlshagen entschloss ich mich dann zu einer Mittagspause mit frischem Fisch, der hier auch wirklich fangfrisch zubereitet und sehr zu empfehlen ist.

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Eine gute Entscheidung, denn nach meiner Pause gab es Wolkenlücken und endlich ließ sich auch mal die Sonne blicken.

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Voll motiviert ging die Radrunde weiter – vorbei an kleinen Wasserläufen ….

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…. zum kleinen Hafenort Zecherin mit seiner Bootswerft – die versucht hier alte Boote wieder in Schuß zu bekommen … mit und ohne Erfolg :-)

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Auf jeden Fall ein schönes Plätzchen für die nächste Rast und einem Sonnenbad.

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Hier entschloss ich mich dann die Richtung Heimat wieder anzustreben und fuhr in Richtung Trassenheide wo ich das doch nun herrliche Sonnenwetter noch etwas direkt am Strand ausnützte.

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Ein wohlverdienter Genuß nach den fast 43 km die durch den Wind sich wie 70 km anfühlten ;-)

Das Radwegenetz ist hier auf der Insel wirklich sehr gut ausgeschildert.

Hier die Aufzeichnung über Komoot :  https://www.komoot.de/tour/19042733

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Insel-Hiddensee

Auf Rügen war ich bereits mehrmals – aber ich hatte es nie geschafft auch mal die vorgelagerte Insel Hiddensee zu besuchen. Diese ist nur mit dem Schiff zu erreichen und autofrei. D.h. hier kann man sein Rad mit dem Schiff transportieren – aber hat auch bei den Anlegestellen hier direkt vor Ort die Möglichkeit für einen oder mehrere Tage ein Rad auszuleihen. Die Insel kann natürlich auch bewandert – oder aber mit Pferdekutschen erkundet werden.

Bei meinem diesjährigen Usedom-Urlaub hatte ich mir die Insel zu meinem Geburtstag ausgesucht – und wie bestellt war dies auch so ziemlich der einzigste wirkliche Sonnentag von früh morgens bis in den Abend – also alles richtig gemacht :-)

Der Tag fing auf Usedom schon mal perfekt mit einem wunderbaren Sonnenaufgang an.

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Pünktlich um 7.30 Uhr ging es mit dem Auto und Räder los in Richtung Stralsund. Wer aber auf Usedom oder Rügen in Urlaub ist sollte für alle Strecken immer genügend Zeitpuffer einplanen, denn die Strecken sind gut ausgelastet und an diesem Morgen hatten wir einige Hindernisse wie Holztransporter oder Busse, die auf den schmalen Alleen nicht ratsam waren zu überholen.

Auch eine hochgezogene Brücke :-( stoppte unsere Fahrt ca 15 Min … grummel…

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Das Schiff sollte um 9.20 Uhr in Stralsund am Hafen ablegen …. ca. 9.05 Uhr trafen wir am außerhalb liegenden kostenfreien Parkplatz an der Rügebrücke  ein … dann wurde es erst mal hektisch … Räder abladen und mit Eilttempo durch das Hafengebiet …. über das Kopfsteinpflaster zum Teil kein Vergnügen … zumindest nicht für mein Vesperbrötchen, daß in meinem Fahrradkorb nur kurze Zeit die Fahrt genießen durfte … am Schiff kam es auf jeden Fall nicht mit an ;-)

Das Personal der Fähre war sehr hilfsbereit und verstaute schon mal unsere Räder bis wir die gültigen Tickets auch noch gelöst hatten  ….  dannach wurde der Tag dann sehr gemütlich und ohne Stress – Genuß pur  !!

Abfahrt in Stralsund mit Blick auf die imposante Rügenbrücke.

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Nicht ganz 2 Stunden dauerte dann die Überfahrt und man hat hier mehrere Möglichkeiten für den Ausstieg.

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Wir entschieden uns gleich für den ersten Ausstieg in Neuendorf und begaben uns auf die links gelegene Seite der Insel in Richtung zum kleinen Leuchturm. Entlang des Strandes gibt es parallel einen Radweg teilweise über Naturpfad und durch den sandigen Untergrund kann es auch mal vorkommen, daß man hier absteigen und schieben muss. Aber überall bestehen Möglichkeiten zum Strand zu kommen und so lies auch die erste Badepause nicht lange auf sich warten.

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Fast schon ein Feeling von Karibik :-)

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Das Wasser war herrlich klar – wenn auch mit ca. 17 C noch etwas kühl.

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Nach der Badepause ging es wieder auf dem sandigen Pfad zurück – über das große Naturschutzgebiet auf die andere Seite der Insel.  Dazwischen kann man immer mal Pausen einlegen – Gastronomie sowie auch ein Einkaufsmarkt in Vitte und Souvenierläden liegen auf dem Weg.

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Wenn die Pferde mal nicht eingespannt sind haben sie herrliche Flächen zum Toben und selbst die Kaltblüter kommen dabei in Wallung.

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Auf dem Weg zum großen Leuchtturm hat man Gelegenheiten zu einem schönen Überblick über die Landschaft.

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Der Ausblick vom Leuchtturm direkt ist natürlich der Beste.

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Um 16.30 Uhr nahmen wir dann die Rückfahrt von Vitte aus zurück nach Stralsund.

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Ein wunderschöner Tag ging dann leider viel zu schnell zu Ende.

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Hier noch eine Möglichkeit für die Radtour von Outdooractive:

https://www.outdooractive.com/de/radtour/insel-ruegen/eine-runde-um-hiddensee/2907914/

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Nagoldtal nach Pforzheim

Radtour von Nagold nach Pforzheim startet direkt am Bahnhof Nagold. Hier hat man die Möglichkeit am Wochenende kostenfrei zu parken – der Vorteil ist auch, man kommt mit dem Zug zurück und ist genau am Ausgangspunkt. über die ca. 57 km schlängelt sich der Radweg durch Wiesen – Wälder – herrlich im Sommer, da auch viel Schatten unterwegs zu finden ist. Die Radwege sind immer gut ausgeschildert und leicht zu finden – die Strecke meist flach mit ein paar Erhebungen, die aber gut dieses mal zu bewältigen waren. Längere Wanderstrecken gab es heute nicht. Direkt an der Nagold im Ortskern beginnt unsere Runde.

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Viel Gebiete mit urwüchsiger Natur kann man auf der Strecke bewundern.

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Erster Halt war in der Klosteranlage Wildberg – Fahrradtausch ??  ;-)   …..

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… oder doch lieber nicht – meines ist doch wesentlich besser gepolstert ;-)

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… na das Tier war etwas bequemer

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Wasserstaubecken zum großen Holzwasserrad

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Schöne rustikale Holzbrücke …

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…. und schwamm dort etwa eine Forelle :-)

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Den 2. Halt gab es in der Hesse-Stadt Calw

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Und weiter führte uns der Weg Richtung Hirsau mit seiner Klosteranlage (liegt leider nicht direkt am Radweg).

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Ja ja …. hier im Tal macht das Motorradfahren mal so richtig Spaß

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Bad Liebenzell streiften wir auf der anderen Seite der Nagold und hier kurz vor dem Monbachtal gab es eine Kneipp-Pause für müde Radlerbeine ;-)

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gar nicht so einfach durch die rutschigen Algen hier das Ziel zu erreichen …

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… dann noch dabei das Gleichgewicht zu behalten ….

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…  und die gewünschten Turnübungen zu machen … ja ja einer muss ja der Kasper sein  :-)

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Ein ausgesprochenes hübsches Exemplar von Libelle

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Durch die Nagoldauen ging es immer weiter in Richtung Pforzheim zu – auch ein beliebtes Ziel der Anwohner hier zum Grillen und relaxen in der Sommerzeit.

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Durch die Stadt Pforzheim ging es dann direkt zum Bahnhof und mit der Kulturbahn Ri Tübingen das Tal wieder hinauf. Allerdings muss man dazu sagen, die kleine Bahn fährt hier meist mit einem Zugwagon  – auch an den Wochenenden wo eigentlich verstärkt mit Radlern zu rechnen ist. So war es auch heute wieder Glücksache mit 3 Rädern einen Platz zwischen Koffern Kinderwägen etc. zu finden. Eigentlich schade, denn so fördert man nicht wirklich den Tourismus in der Region. Die Bahn ist somit meist überfüllt und man kann nur hoffen, wenn man auf der Strecke zwischen drin zusteigen möchte, daß man noch irgendwie einen Platz findet – Sitzplätze ist erst mal gar nicht daran zu denken. Somit kann ich leider kein Lob für die Region diesbezüglich aussprechen.

Hier die Aufzeichnung über Komoot : https://www.komoot.de/tour/18274789

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Radrunde Herrenberg-Bebenhausen-Tübingen-Ammertal

Auch die heutige Rundtour begann für mich erst mal mit einer kleinen Wanderung – hinauf auf den Schlossberg bei Herrenberg. Doch die herrliche Aussicht entschädigte ganz schnell für die Mühen des Aufstiegs.

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Auch der nächste Aufstieg lies nicht lange auf sich warten … zum Glück war es noch recht frisch an diesem Morgen um nicht zu sagen es war ganz schön kühl vor allem in den Waldgebieten.

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Über den Waldfriedhof ging es hinein in den Schönbuch mit seinen vielen kleinen Naturseen in denen es zum Teil heute fröhlich quakte :-)

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ca 13 km führt der Weg nur durch den Naturpark mit vielen Wieseneinschnitten wo man herrlich in der Sonne fahren kann und nachdem es immer gemütlich bergab ging habe ich dabei ganz vergessen mal abzusteigen und Fotos zu machen – man ist ja so dankbar, wenn das Rad mal rollt ;-)

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Hier waren die Frösche wirklich lautstark am Krach machen.

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Schnell war Bebenhausen erreicht und hier wurden die Räder erst mal abgestellt und das Kloster erkundet.

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Eingebettet in einem schönen Waldtal liegt hier der kleine Ort mit der Klosteranlage und ist eindeutig an einem Samstag das begehrte Ziel für Hochzeitsfotografen.

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Weiter ging es Richtung Tübingen Innenstadt.

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Der Biergarten Neckarmüller war am späten Vormittag zum Glück noch nicht überlaufen – sonst tut man sich doch mittags oder abends schwer einen schönen Platz am Ufer zu ergattern.

Das typische Tübingen-Bild muss sein :-)

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Über das Ammertal – Poltringen – Reusten führte uns der Radweg wieder zurück nach Herrenberg.

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Ausblick hinauf zur Wurmlinger Kapelle

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Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen von mittags 24 C und einem kleinen Lüftchen war das für die knapp 50 km genau der richtige Tag für die Runde.

Hier die Aufzeichnung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/17849569

 

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Bodenseerundfahrt Start Ludwigshafen

Gestern war sie fällig – die erste Runde 2017 am Bodensee.  Ausgesucht wurde eine Runde wo man viel vom See sieht – aber auch mal eine Badepause einlegen kann.  Nachdem ich 2016 bereits 3 grössere Runden um den See gedreht hatte, wird es langsam schwierig noch Uferabschnitte zu finden, wo wir noch nicht waren. Gestartet sind wir diesmal in Ludwigshafen auf einem kostenfreien Parkplatz im Industriegebiet.

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Um ca. 10 Uhr war es noch recht frisch an diesem Morgen und wir mussten uns warm anziehen – aber die Sonne sollte kommen und die Temperaturen auf angenehme 24 C klettern – also genau richtig zum Radeln. Der Weg führte uns hinunter in den Ort Ludwigshafen, wo es am Morgen noch sehr friedlich und still zuging – einschließlich der Wasseroberfläche ;-)

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Als nächsten Ort erreichten wir Sipplingen und es wurde langsam wärmer  …

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…. und die Mädels tauten auf ;-)

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Nächstes Ziel – Überlingen – hier herrscht leider am Ortseingang derzeit ein reger Baulärm, da das gesamte Ufer für die Landesgartenschau neu erfunden wird – leider mussten dafür sehr alte Bäume gefällt werden und das Projekt erhitzte dabei die Gemüter der Stadt … man kann nur hoffen, daß es sich dafür gelohnt hat. Im Moment ist im Bereich der Therme die Ortsdurchfahrt für den PKW Verkehr gesperrt. Die Radler können jedoch durchfahren und so erreichten wir die immer wieder schön angelegte Uferpromenade im Ortskern am Hafen.

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Mein Drahtesel passt sich hier den Farben der Blumenbeete an :-) und ich musste mich dann doch von den langen Hosen befreien – es wurde inzwischen schön angenehm warm.

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Eins der schönsten Seeufer am Bodensee finde ich.

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Wenn da keine Urlaubsstimmung entsteht ….

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… auch Künstler waren hier jetzt schon fleißig am Geldeinsammeln durch “Stillstehen” :-)

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Klar hier musste die erste Rast mit einem Kaffeepäusle unbedingt sein.

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Der Weg führte uns weiter nach Unteruhlingen – hier ein kurzer Stop – die Aussicht auf die Schweizer Berge und das klare Wasser – einfach genial

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Letzter Halt auf dieser Wasserseite war Meersburg – hier empfiehlt es sich beim Übersetzen am Besten die Autofähre zu nutzen – kein Problem mit Fahrräder und fährt regelmäßig ohne grosse Wartezeiten Konstanz an.

Aber erst mal musste der weitere Plan besprochen werden ;-)

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Direkt am Hafen – ein Lokal wo man auch abends zu Livemusik das Tanzbein schwingen kann, zumindest der, der nach einer Radlrunde noch mehr Lust auf Bewegung hat … oder aber der, der tagsüber Langeweile hatte :-)   – sehr schönes Ambiente – vor allem an Sommerabenden, wenn man auf der Tanzfläche direkt an der Kaimauer seine Kreise dreht … und das geht sogar mit Radklamotten …. getestet letztes Jahr ;-) wir wurden nicht entfernt ;-)

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Da unser Ziel heute ein anderes war – ließen wir auch die mit Touristen überfüllte Innenstadt diesmal aus und begaben uns direkt auf die Autofähre.

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In Konstanz ging es diesmal gleich rechts ab Richtung Wallhausen – unser geplantes Badeziel, welches auch nicht lange auf sich warten lies. Der Ort liegt genau gegenüber von Überlingen und selbst hier konnte man aufgrund der Stille des Strandbades den Baulärm von der anderen Seite wahrnehmen :-(   vermutlich stand der Wind ungünstig.

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Ein wunderschönes Strandbad – kostenfrei  (nur Parkgebühren für PKW) mit Umkleidekabinen auch direkt am Ufer. Nur die Wassertemperatur war heute noch von der kalten Nacht wirklich SEHR erfrischend mit 15 C. Aber wenn ich mir was vorgenommen hab – egal das Wasser war herrlich klar und bibber kalt – aber bis zur Holzsonneninsel das musste schon sein.

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Dann erst mal 1 Std. auftauen und leider kam kein Rettungsboot vorbei und ich musste nochmal in die kühlen Fluten aber ich habs überlebt und war schnell aufgetaut :-)

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Nach einer längeren Pause gings dann mit den Rädern weiter in Richtung Dettingen – es gibt auch die Möglichkeit von Wallhausen direkt mit der Fähre nach Überlingen (Fahrräder ? ) … wenn ich gewußt hätte wie viel Steigung und wie oft ich dann doch auch absteigen musste – ich glaub ich hätte mich mit dieser Alternative anfreunden können  ;-)   – einen Teil habe ich mit einer hilfsbereiten Mitfahrerin und ihrer Elektro-Unterstützung geschafft – aber manchmal waren die Erhebungen einfach zu steil oder man konnte nicht gut nebeneinander fahren. Für wirkliche Bergfahrten ist mein Fahrrad leider nicht geschaffen und somit wurde aus dieser Radtour dann doch auch zum Teil eine kleine Wandertour.  Aber wo es nach oben geht – geht es auch irgendwann wieder bergab und so genoß ich dann die herrlichen Abfahrten durch das Hinterland bis wir wieder in Bodman zum Seeufer kamen. Nach ca. 65 km radeln hielt mich nun nichts mehr vom verdienten Essen ab und wir entschlossen uns auf eine Einkehr am Seeufer zum beginnenden Sonnenuntergang.

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Und wie es sich gehört – am Bodensee muss Fisch auf den Teller …

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… ein schöner Ausklang an einem so schönen und auch sportlichen Tag.

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Die letzten 5 km bis zum Parkplatz in Ludwigshafen waren dann nur noch ein Kinderspiel :-)

Räder verstaut und ein wunderschöner abwechslungsreicher Ausflug ging zu Ende.

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Als ich auf die Zusammenfassung der Runde sah und die 620 hm entdeckte wußte ich … falsches Rad zum falschen Zeitpunkt – dafür tuts dann doch eher ein M-Bike – das nächste Mal dann vorher planen :-)

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Hier die Zusammenfassung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/17763799

 

 

 

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Radausflug Straßburg (F)

Nachdem ich vermehrt vom Wandern aufs Radfahren umsteige,  werde ich künftig gemütliche Rad-Wanderungen mit viel Pausen/Eindrücken und interessanten Strecken auch über diesen Blog veröffentlichen.

Die heutige Rundtour wurde in Rheinau-Freistett begonnen und führte entlang des Rheindammes nach Kehl – Straßburg – und zurück auf der anderen Rheinseite durch das Naturschutzgebiet Foret de Robertsau – Staustufe Gambsheim – Freistett – insgesamt ca. 60 km ohne viel Höhenunterschied – somit für gemütliches Radfahren bestens geeignet.

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Hier an der Staumauer von Gambsheim geht es in Richtung Kehl.

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Die erste Pause musste in der Morgensonne einfach sein – der Radweg leer und eine herrliche Ruhe.

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Der Kahn hatte auch schon mal bessere Zeiten gesehen.

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Nach einer Kaffeepause in der Innenstadt von Kehl ging es weiter direkt über die Europabrücke

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nach Straßburg  -   ein grosser Vorteil mit dem Rad – kein Parkplatzproblem – die Radwege sind hier prima angelegt und ausgeschildert – und man sieht eine Menge ohne daß man müde und schwere Füße bekommt ;-)

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Die meiste Zeit konnten wir bequem auf dem Rad bleiben – nur an manchen wirklich engen Stellen der Innenstadt musste dann doch geschoben werden.

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Am Münster mit seinem 142 m hohen Spitzturm befindet sich gegenüber die Touristen-Info, in der man für 1,50 EUR eine gute Stadtkarte mit einem Rundweg zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten erhält.

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Man merkt auch hier noch, daß der Frühling noch nicht so ganz richtig in der Blüte steht – manche Bäume waren noch ganz kahl – aber an den geschützten Stellen kommt jetzt doch das Grün  langsam zur Geltung.

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Auch das alte Fischer-Viertel musste natürlich sein, wenn auch hier der Hauptandrang war und wir meist schieben mussten.

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Das Vauban-Wehr

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Im Sommer ist es gerade hier im Fischer-Viertel wunderschön mit Blumen dekoriert – auch die großen Ausflugsboote auf denen man eine Stadtführung machen kann kommen dort über eine kleine Schleuse vorbei.

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Von dort aus hielten wir uns in Richtung Robertsau … über den Palace de Republique wo noch wunderschöne langstiehlige Tulpen blühten.

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Der Weg führte uns weiter direkt in den Parc de L´Orangerie einem sehr schönen und weitläufigem Gelände auf dem in den Baumkronen und auf den Dächern überall die Störche die Nester belegt hatten.

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Kurz darauf erreichten wir das Naturschutzgebiet Foret de Robertsau – hier empfing uns als erstes mal ein sehr intensiver Bärlauchgeruch.

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Kilometerlang geht es hier durch den Wald mit vielen kleinen Wildseen und Tümpel  – leider verließen uns irgendwann die Radwegschilder – dennoch fanden wir über schöne Waldalleen, aber auch leider über grobe Schotterpisten dann zum Rheindamm wieder zurück :-)

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Das Waldgebiet ist hier wirklich riesig und man sollte entweder Kartenmaterial oder aber Karten im Handy dabei haben, da man sonst leicht Gefahr läuft sich zu verirren.

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Eine wirklich sehr schöne Ausfahrt – gemütlich zum Fahren und überall laden die Städte zu Pausen und Besichtigungen ein. Man sollte sich hierfür wirklich einen Tag Zeit nehmen. Wir waren insgesamt fast 10 Stunden unterwegs und an den Wochenendtagen ist mit sehr viel Andrang an den Sehenswürdigkeiten zu rechnen.

Die Aufzeichnungen hier über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/16020995

https://www.komoot.de/tour/16047005