Kategorie-Archiv: Radausflüge

nagoldtal (20a)

Nagoldtal nach Pforzheim

Radtour von Nagold nach Pforzheim startet direkt am Bahnhof Nagold. Hier hat man die Möglichkeit am Wochenende kostenfrei zu parken – der Vorteil ist auch, man kommt mit dem Zug zurück und ist genau am Ausgangspunkt. über die ca. 57 km schlängelt sich der Radweg durch Wiesen – Wälder – herrlich im Sommer, da auch viel Schatten unterwegs zu finden ist. Die Radwege sind immer gut ausgeschildert und leicht zu finden – die Strecke meist flach mit ein paar Erhebungen, die aber gut dieses mal zu bewältigen waren. Längere Wanderstrecken gab es heute nicht. Direkt an der Nagold im Ortskern beginnt unsere Runde.

nagoldtal (3)

Viel Gebiete mit urwüchsiger Natur kann man auf der Strecke bewundern.

nagoldtal (4)

Erster Halt war in der Klosteranlage Wildberg – Fahrradtausch ??  ;-)   …..

nagoldtal (14)

… oder doch lieber nicht – meines ist doch wesentlich besser gepolstert ;-)

nagoldtal (17)

… na das Tier war etwas bequemer

nagoldtal (19)

Wasserstaubecken zum großen Holzwasserrad

nagoldtal (20b)

nagoldtal (20c)

Schöne rustikale Holzbrücke …

nagoldtal (21)

…. und schwamm dort etwa eine Forelle :-)

nagoldtal (22)

Den 2. Halt gab es in der Hesse-Stadt Calw

nagoldtal (22a)

nagoldtal (24)

nagoldtal (24a)

Und weiter führte uns der Weg Richtung Hirsau mit seiner Klosteranlage (liegt leider nicht direkt am Radweg).

nagoldtal (24b)

Ja ja …. hier im Tal macht das Motorradfahren mal so richtig Spaß

nagoldtal (25)

Bad Liebenzell streiften wir auf der anderen Seite der Nagold und hier kurz vor dem Monbachtal gab es eine Kneipp-Pause für müde Radlerbeine ;-)

nagoldtal (26a)

nagoldtal (27)

gar nicht so einfach durch die rutschigen Algen hier das Ziel zu erreichen …

nagoldtal (28)

… dann noch dabei das Gleichgewicht zu behalten ….

nagoldtal (30)

…  und die gewünschten Turnübungen zu machen … ja ja einer muss ja der Kasper sein  :-)

nagoldtal (32)

Ein ausgesprochenes hübsches Exemplar von Libelle

nagoldtal (36)

Durch die Nagoldauen ging es immer weiter in Richtung Pforzheim zu – auch ein beliebtes Ziel der Anwohner hier zum Grillen und relaxen in der Sommerzeit.

nagoldtal (37)

Durch die Stadt Pforzheim ging es dann direkt zum Bahnhof und mit der Kulturbahn Ri Tübingen das Tal wieder hinauf. Allerdings muss man dazu sagen, die kleine Bahn fährt hier meist mit einem Zugwagon  – auch an den Wochenenden wo eigentlich verstärkt mit Radlern zu rechnen ist. So war es auch heute wieder Glücksache mit 3 Rädern einen Platz zwischen Koffern Kinderwägen etc. zu finden. Eigentlich schade, denn so fördert man nicht wirklich den Tourismus in der Region. Die Bahn ist somit meist überfüllt und man kann nur hoffen, wenn man auf der Strecke zwischen drin zusteigen möchte, daß man noch irgendwie einen Platz findet – Sitzplätze ist erst mal gar nicht daran zu denken. Somit kann ich leider kein Lob für die Region diesbezüglich aussprechen.

Hier die Aufzeichnung über Komoot : https://www.komoot.de/tour/18274789

Tü (25)

Radrunde Herrenberg-Bebenhausen-Tübingen-Ammertal

Auch die heutige Rundtour begann für mich erst mal mit einer kleinen Wanderung – hinauf auf den Schlossberg bei Herrenberg. Doch die herrliche Aussicht entschädigte ganz schnell für die Mühen des Aufstiegs.

Tü (12)

Tü (11)

Auch der nächste Aufstieg lies nicht lange auf sich warten … zum Glück war es noch recht frisch an diesem Morgen um nicht zu sagen es war ganz schön kühl vor allem in den Waldgebieten.

Tü (12a)

Über den Waldfriedhof ging es hinein in den Schönbuch mit seinen vielen kleinen Naturseen in denen es zum Teil heute fröhlich quakte :-)

Tü (13)

ca 13 km führt der Weg nur durch den Naturpark mit vielen Wieseneinschnitten wo man herrlich in der Sonne fahren kann und nachdem es immer gemütlich bergab ging habe ich dabei ganz vergessen mal abzusteigen und Fotos zu machen – man ist ja so dankbar, wenn das Rad mal rollt ;-)

Tü (14)

Hier waren die Frösche wirklich lautstark am Krach machen.

Tü (15)

Tü (16)

Schnell war Bebenhausen erreicht und hier wurden die Räder erst mal abgestellt und das Kloster erkundet.

Tü (16a)

Tü (18)

Tü (19)

Eingebettet in einem schönen Waldtal liegt hier der kleine Ort mit der Klosteranlage und ist eindeutig an einem Samstag das begehrte Ziel für Hochzeitsfotografen.

Tü (20)

Tü (21)

Weiter ging es Richtung Tübingen Innenstadt.

Tü (22a)

Der Biergarten Neckarmüller war am späten Vormittag zum Glück noch nicht überlaufen – sonst tut man sich doch mittags oder abends schwer einen schönen Platz am Ufer zu ergattern.

Das typische Tübingen-Bild muss sein :-)

Tü (23a)

Tü (23b)

Über das Ammertal – Poltringen – Reusten führte uns der Radweg wieder zurück nach Herrenberg.

Tü (23c)

Ausblick hinauf zur Wurmlinger Kapelle

Tü (26a)

Tü (24)

Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen von mittags 24 C und einem kleinen Lüftchen war das für die knapp 50 km genau der richtige Tag für die Runde.

Hier die Aufzeichnung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/17849569

 

Ludwi (58)

Bodenseerundfahrt Start Ludwigshafen

Gestern war sie fällig – die erste Runde 2017 am Bodensee.  Ausgesucht wurde eine Runde wo man viel vom See sieht – aber auch mal eine Badepause einlegen kann.  Nachdem ich 2016 bereits 3 grössere Runden um den See gedreht hatte, wird es langsam schwierig noch Uferabschnitte zu finden, wo wir noch nicht waren. Gestartet sind wir diesmal in Ludwigshafen auf einem kostenfreien Parkplatz im Industriegebiet.

Luddwi (24a)

Um ca. 10 Uhr war es noch recht frisch an diesem Morgen und wir mussten uns warm anziehen – aber die Sonne sollte kommen und die Temperaturen auf angenehme 24 C klettern – also genau richtig zum Radeln. Der Weg führte uns hinunter in den Ort Ludwigshafen, wo es am Morgen noch sehr friedlich und still zuging – einschließlich der Wasseroberfläche ;-)

Ludwi (24a)

Ludwi (25)

Ludwi (28)

Als nächsten Ort erreichten wir Sipplingen und es wurde langsam wärmer  …

Ludwi (29)

…. und die Mädels tauten auf ;-)

Ludwi (30)

Ludwi (24b)

Nächstes Ziel – Überlingen – hier herrscht leider am Ortseingang derzeit ein reger Baulärm, da das gesamte Ufer für die Landesgartenschau neu erfunden wird – leider mussten dafür sehr alte Bäume gefällt werden und das Projekt erhitzte dabei die Gemüter der Stadt … man kann nur hoffen, daß es sich dafür gelohnt hat. Im Moment ist im Bereich der Therme die Ortsdurchfahrt für den PKW Verkehr gesperrt. Die Radler können jedoch durchfahren und so erreichten wir die immer wieder schön angelegte Uferpromenade im Ortskern am Hafen.

Ludwi (30a)

Mein Drahtesel passt sich hier den Farben der Blumenbeete an :-) und ich musste mich dann doch von den langen Hosen befreien – es wurde inzwischen schön angenehm warm.

Ludwi (33)

Ludwi (35)

Eins der schönsten Seeufer am Bodensee finde ich.

Ludwi (35a)

Ludwi (35c)

Ludwi (35d)

Ludwi (37)

Ludwi (39)

Wenn da keine Urlaubsstimmung entsteht ….

Ludwi (40)

… auch Künstler waren hier jetzt schon fleißig am Geldeinsammeln durch “Stillstehen” :-)

Ludwi (34)

Klar hier musste die erste Rast mit einem Kaffeepäusle unbedingt sein.

Ludwi (36)

Ludwi (41)

Der Weg führte uns weiter nach Unteruhlingen – hier ein kurzer Stop – die Aussicht auf die Schweizer Berge und das klare Wasser – einfach genial

Ludwi (42)

Ludwi (42a)

Ludwi (41a)

Letzter Halt auf dieser Wasserseite war Meersburg – hier empfiehlt es sich beim Übersetzen am Besten die Autofähre zu nutzen – kein Problem mit Fahrräder und fährt regelmäßig ohne grosse Wartezeiten Konstanz an.

Aber erst mal musste der weitere Plan besprochen werden ;-)

Ludwi (46)

Direkt am Hafen – ein Lokal wo man auch abends zu Livemusik das Tanzbein schwingen kann, zumindest der, der nach einer Radlrunde noch mehr Lust auf Bewegung hat … oder aber der, der tagsüber Langeweile hatte :-)   – sehr schönes Ambiente – vor allem an Sommerabenden, wenn man auf der Tanzfläche direkt an der Kaimauer seine Kreise dreht … und das geht sogar mit Radklamotten …. getestet letztes Jahr ;-) wir wurden nicht entfernt ;-)

Ludwi (42d)

Ludwi (43)

Ludwi (44)

Da unser Ziel heute ein anderes war – ließen wir auch die mit Touristen überfüllte Innenstadt diesmal aus und begaben uns direkt auf die Autofähre.

Ludwi (42e)

Ludwi (48)

Ludwi (52)

In Konstanz ging es diesmal gleich rechts ab Richtung Wallhausen – unser geplantes Badeziel, welches auch nicht lange auf sich warten lies. Der Ort liegt genau gegenüber von Überlingen und selbst hier konnte man aufgrund der Stille des Strandbades den Baulärm von der anderen Seite wahrnehmen :-(   vermutlich stand der Wind ungünstig.

Ludwi (54a)

Ein wunderschönes Strandbad – kostenfrei  (nur Parkgebühren für PKW) mit Umkleidekabinen auch direkt am Ufer. Nur die Wassertemperatur war heute noch von der kalten Nacht wirklich SEHR erfrischend mit 15 C. Aber wenn ich mir was vorgenommen hab – egal das Wasser war herrlich klar und bibber kalt – aber bis zur Holzsonneninsel das musste schon sein.

Ludwi (54)

Ludwi (54e)

Dann erst mal 1 Std. auftauen und leider kam kein Rettungsboot vorbei und ich musste nochmal in die kühlen Fluten aber ich habs überlebt und war schnell aufgetaut :-)

Ludwi (54f)

Nach einer längeren Pause gings dann mit den Rädern weiter in Richtung Dettingen – es gibt auch die Möglichkeit von Wallhausen direkt mit der Fähre nach Überlingen (Fahrräder ? ) … wenn ich gewußt hätte wie viel Steigung und wie oft ich dann doch auch absteigen musste – ich glaub ich hätte mich mit dieser Alternative anfreunden können  ;-)   – einen Teil habe ich mit einer hilfsbereiten Mitfahrerin und ihrer Elektro-Unterstützung geschafft – aber manchmal waren die Erhebungen einfach zu steil oder man konnte nicht gut nebeneinander fahren. Für wirkliche Bergfahrten ist mein Fahrrad leider nicht geschaffen und somit wurde aus dieser Radtour dann doch auch zum Teil eine kleine Wandertour.  Aber wo es nach oben geht – geht es auch irgendwann wieder bergab und so genoß ich dann die herrlichen Abfahrten durch das Hinterland bis wir wieder in Bodman zum Seeufer kamen. Nach ca. 65 km radeln hielt mich nun nichts mehr vom verdienten Essen ab und wir entschlossen uns auf eine Einkehr am Seeufer zum beginnenden Sonnenuntergang.

Ludwi (60)

Ludwi (56)

Und wie es sich gehört – am Bodensee muss Fisch auf den Teller …

Ludwi (61)

… ein schöner Ausklang an einem so schönen und auch sportlichen Tag.

Ludwi (56b)

Die letzten 5 km bis zum Parkplatz in Ludwigshafen waren dann nur noch ein Kinderspiel :-)

Räder verstaut und ein wunderschöner abwechslungsreicher Ausflug ging zu Ende.

Ludwi (61a)

Als ich auf die Zusammenfassung der Runde sah und die 620 hm entdeckte wußte ich … falsches Rad zum falschen Zeitpunkt – dafür tuts dann doch eher ein M-Bike – das nächste Mal dann vorher planen :-)

2017-06-08_Rad_Profil2

Hier die Zusammenfassung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/17763799

 

 

 

straßbourg (1b)

Radausflug Straßburg (F)

Nachdem ich vermehrt vom Wandern aufs Radfahren umsteige,  werde ich künftig gemütliche Rad-Wanderungen mit viel Pausen/Eindrücken und interessanten Strecken auch über diesen Blog veröffentlichen.

Die heutige Rundtour wurde in Rheinau-Freistett begonnen und führte entlang des Rheindammes nach Kehl – Straßburg – und zurück auf der anderen Rheinseite durch das Naturschutzgebiet Foret de Robertsau – Staustufe Gambsheim – Freistett – insgesamt ca. 60 km ohne viel Höhenunterschied – somit für gemütliches Radfahren bestens geeignet.

straßbourg (2)

Hier an der Staumauer von Gambsheim geht es in Richtung Kehl.

straßbourg (1c)

Die erste Pause musste in der Morgensonne einfach sein – der Radweg leer und eine herrliche Ruhe.

straßbourg (1d)

Der Kahn hatte auch schon mal bessere Zeiten gesehen.

straßbourg (5)

Nach einer Kaffeepause in der Innenstadt von Kehl ging es weiter direkt über die Europabrücke

straßbourg (7)

nach Straßburg  -   ein grosser Vorteil mit dem Rad – kein Parkplatzproblem – die Radwege sind hier prima angelegt und ausgeschildert – und man sieht eine Menge ohne daß man müde und schwere Füße bekommt ;-)

straßbourg (8)

straßbourg (9)

Die meiste Zeit konnten wir bequem auf dem Rad bleiben – nur an manchen wirklich engen Stellen der Innenstadt musste dann doch geschoben werden.

straßbourg (10)

straßbourg (11)

straßbourg (12)

Am Münster mit seinem 142 m hohen Spitzturm befindet sich gegenüber die Touristen-Info, in der man für 1,50 EUR eine gute Stadtkarte mit einem Rundweg zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten erhält.

straßbourg (13)

straßbourg (14)

Man merkt auch hier noch, daß der Frühling noch nicht so ganz richtig in der Blüte steht – manche Bäume waren noch ganz kahl – aber an den geschützten Stellen kommt jetzt doch das Grün  langsam zur Geltung.

straßbourg (14b)

Auch das alte Fischer-Viertel musste natürlich sein, wenn auch hier der Hauptandrang war und wir meist schieben mussten.

straßbourg (15)

straßbourg (16)

straßbourg (18)

Das Vauban-Wehr

straßbourg (19)

straßbourg (20)

Im Sommer ist es gerade hier im Fischer-Viertel wunderschön mit Blumen dekoriert – auch die großen Ausflugsboote auf denen man eine Stadtführung machen kann kommen dort über eine kleine Schleuse vorbei.

straßbourg (21a)

Von dort aus hielten wir uns in Richtung Robertsau … über den Palace de Republique wo noch wunderschöne langstiehlige Tulpen blühten.

straßbourg (24)

straßbourg (22)

straßbourg (23)

Der Weg führte uns weiter direkt in den Parc de L´Orangerie einem sehr schönen und weitläufigem Gelände auf dem in den Baumkronen und auf den Dächern überall die Störche die Nester belegt hatten.

straßbourg (26)

straßbourg (28)

Kurz darauf erreichten wir das Naturschutzgebiet Foret de Robertsau – hier empfing uns als erstes mal ein sehr intensiver Bärlauchgeruch.

straßbourg (29)

Kilometerlang geht es hier durch den Wald mit vielen kleinen Wildseen und Tümpel  – leider verließen uns irgendwann die Radwegschilder – dennoch fanden wir über schöne Waldalleen, aber auch leider über grobe Schotterpisten dann zum Rheindamm wieder zurück :-)

straßbourg (30)

straßbourg (31)

Das Waldgebiet ist hier wirklich riesig und man sollte entweder Kartenmaterial oder aber Karten im Handy dabei haben, da man sonst leicht Gefahr läuft sich zu verirren.

straßbourg (33)

Eine wirklich sehr schöne Ausfahrt – gemütlich zum Fahren und überall laden die Städte zu Pausen und Besichtigungen ein. Man sollte sich hierfür wirklich einen Tag Zeit nehmen. Wir waren insgesamt fast 10 Stunden unterwegs und an den Wochenendtagen ist mit sehr viel Andrang an den Sehenswürdigkeiten zu rechnen.

Die Aufzeichnungen hier über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/16020995

https://www.komoot.de/tour/16047005