Kategorie-Archiv: Rems-Murr-Kreis/Welzheimer Wald

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Freudental

Ein weiterer Wandervorschlag aus dem Wanderbuch der Stuttgarter Nachrichten. Start ist hier am Stromberg-Heuchelberg in Freudental am Ortsausgang / Sportplatz Gaststätte Birkenwald.

Am Parkplatz ging es im Wald links hoch – den Weg mit dem roten Kreuz bzw. rote Traube. Erst bergauf am Waldrand und teils im Wald – bis man zum Rand der Weinberge gelangt – hier mit schöner Aussicht ins Tal und die Umgebung.

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Die Trauben waren schon abgeerntet – nur vereinzelt fand man noch ein Zweigchen – allerdings nicht unbedingt genießbar :-(   ziemlich sauer fand ich zumindest diese Sorte :-)

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Leider war die Färbung der Blätter noch nicht so im Gange wie ich es mir gewünscht hätte und so fand ich nur ganz vereinzelt ein paar wenige bunte Weinblätter.  Aber dafür war der Weg und die Aussicht wirklich klasse.

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Immer am oberen Rand der Weinberge und unterhalb der Waldgrenze führte der Weg entlang zu einem gewaltigen Geländeabbruch an dem die Gesteinsschichten des Stromberges gut sichtbar waren.

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Hier der Blick zurück.

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Nachdem das Wetter unvorhergesehen doch recht sonnig und auch warm wurde, nahm ich hier den erstbesten Weg hinein in den Wald und wich etwas der normalen Wegbeschreibung ab.

Der Hund freute sich auf jeden Fall über den Schatten und so ging auch unser Weg hin zum Grill-und Rastplatz Pfeiferhütte.

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Kurz darauf kam der Abstieg hinunter zum Parkplatz des Michaelsberges. Hier war schon einiges mehr los – parken doch viele am Rande des Weinberges und laufen die gemütlichen Wengertwege hinauf zur Michaelskirche von wo aus man einen herrlichen Rundumblick auf Cleebronn mit seinem Schloss hat oder aber auch auf den Erlebnispark Trippdrill von wo man bis weit in die Umgebung die Juchuuschreie der Achterbahntouristen hören kann :-)

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Wir nahmen den direkten Weg hoch hinauf auf den Gipfel …

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Auf dem Rückweg kehrten wir in die in den Weinberg verlegte Besenwirtschaft ein – genossen Kaffee und Kuchen und lernten 2 wirklich sehr nette Wanderdamen aus Bönnigheim kennen, die uns dann auf dem weiteren Weg noch eine Weile begleiteten.

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Da ich heute sowieso meinen eigenen Weg meist ging, suchte ich mir auch über komoot wieder den bestmöglichsten Rückweg aus und hielt mich überwiegend an dem HW10 Schild bzw. der roten Traube.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA   Hier fand ich dann super schöne Wege zurück nach Freudental – meist durch Wald – aber auch hier mal über eine tolle Wiesenlichtung.

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Zum Schluss kurz vor Freudental kam am Waldrand noch der im 19 Jahrhundert angelegte jüdische Friedhof …

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… sowie auch das aussergewöhnliche Denkmal für eine Stute – einem Erinnerungsdenkmal für die Lieblingsstute Helene von König Friedrich.

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Die heutige Aufzeichnung – nicht ganz getreu dem Wandervorschlag !

https://www.komoot.de/tour/3905771

 

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Welzheimer Wald

Aus dem Wanderbüchlein “Wasserziele” von Dieter Buck :

Kaum eine andere Gegend im Ländle ist so reich an Wasserfällen, wilden beeindruckenden Klingen und munter sprudelnden Bächleins wie der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer-Wald.

So wurde die Tour hier beschrieben und ich erforschte sie heute, nachdem es die letzten Tage zum Teil ordentlich geregnet hatte – musste es ja Wasser ohne Ende geben :-)

Was soll ich sagen – ich war ehrlich überrascht über so viel Wasserfälle – wilde Natur – herrliche Waldpfade – unendlich viele Holzbrückchen – Felsen – ein herrliches Bannwaldgebiet …  ich war einfach begeistert ;-)

Los ging es an der Laufenmühle bei Welzheim – hier erschrak ich erst mal, da ich nicht mit so viele Andrang heute am Samstag und noch dazu bei vorhergesagtem unbeständigen Wetter gerechnet hätte.  Gerade noch so ergatterte ich um 12 Uhr mittags einen der letzten Parkplätze. Was ich nicht wusste – an der Laufenmühle gibt es für Kids einen Funpark und in Anbetracht der wenigen Personen, die ich dann auf der Wanderung getroffen hatte sind hier wohl 98 % dorthin abgebogen – sehr zur Freude meinerseits – wir hatten den Wald und die gesamte Strecke somit fast für uns alleine.

Gleich am Anfang kann man hier die beiden ersten Wasserfälle vom Wieslauf und vom Edenbach anschauen.

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Von dort aus führte uns der Waldweg – dann Waldpfad hinunter zum Bachlauf – den Erik natürlich gleich ausprobierte.

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Diese kleinen Holzbrückchen sollten uns heute den ganzen Tag begleiten.

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Im Wieslauftal erreichten wir die 1786 als Mahl-u.Sägemühle erbaute “Klingenmühle”, die auch bewirtschaftet ist – nur das Wasserrad ist leider nicht mehr wirklich intakt :-(

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Auch hier gab es gleich wieder weitere kleinere Wasserfälle.

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Vorbei an einem alten verfallenen Haus dessen beste Zeiten wirklich vorbei waren :-)

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ging es weiter durch das wild romantische Tal …

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… wenn Erik unaufgefordert zurück kommt hat das immer was zu bedeuten ;-) ….

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… ” ja Frauchen also ich nehm dann mal den Baumstamm – Duuu kannst ja gern allein durch den Matsch :-( “  …. leider lohnte es sich heute nicht wirklich die Schuhe dannach zu putzen oder waschen – die Matschstellen sollten sich noch sehr oft wiederholen – waren deshalb so wenige Wanderer hier unterwegs ? :-)    ;-)

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Wir sind ja nicht aus Zucker … also tapfer Augen und am besten Ohren zu und durch – wenn mal alles dreckig ist,  ists eh völlig wurscht :-) – das herrliche Tal und der Bachlauf entschädigten dafür wieder.

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Aber alles hat mal ein Ende – und so kamen wir (leider eine kurze Zeit auf einer stark befahrenen Straße) nach Klaffenbach wo wir aber zum Glück schnell abbiegen durften und auch gleich wieder im Wald verschwinden konnten.

Kurz genossen wir den Ausblick über das kleine Örtchen und dem Bahnviadukt ….

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…. und kamen nach dem Waldgebiet dann in das Stümpfelbachtal – ein riesiges Naturschutzgebiet – erst über die Wiesen …

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… und dann gings schon wieder an einem wunderschönen Bachlauf 1.5 km entlang Richtung Nonnenmühle. Auch hier wieder lauter kleine Holzbrückchen, die einem den Weg einfach machten, wenn es an den Hängen ganz glitschig wurde.

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Erik in seiner liebsten Pose :-)

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Nach diesem Tal ging es dann hoch hinaus auf die Wiesen und man läuft da dann in Richtung Ebnisee. In Ebni sind wir jedoch rechts abgebogen und auf der Hauptstrasse durch 2 kleinere Orte – Kaltenbronnhof und Heppichgehren nach Schmalenberg  weitergezogen. Hier läuft man zwar auf der Strasse – aber in der ganzen Zeit kamen genau 2 Autos. Kurz mal einen Blick in die Täler und auf die drohenden Regenwolken :-(

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Über einen kleinen Waldpfad erreichten wir die Geldmachersklinge – ein mächtiges Felsgebilde allerdings mit einem nur kleinen Wasserfall – eher ein Rinnsal :-)

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Zurück führte uns der Weg dann durch das Wieslauftal zum Ausgangspunkt zurück.

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Fazit :  eine herrlich abwechslungsreiche Wanderung mit viel Naturgenuss.

http://www.komoot.de/tour/2760549

 

 

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Plüderhausener Badeseen

Ich hatte es ja bereits angedroht – der Rems-Murr-Kreis sollte mein weiteres Einzugsgebiet werden. Heute traf sich das ganz gut mit einem Besuch bei einer Freundin und als Ziel hatte ich mir eine kleine Runde aus dem Wanderbüchlein von Dieter Buck “Wasserziele” rausgesucht. Wie üblich hatte ich mal wieder an 1-2 Kreuzungen etwas Probleme der Beschreibung zu folgen :-)

Aber wir haben alles gefunden – allerdings waren es keine 9-10 km wie beschrieben sondern bei uns dann doch 13 km nach unserer Aufzeichnung  (hier kann man meist ca. 1 km bei komoot abziehen) – die kleinen Umwege können dies aber nicht gewesen sein ;-)

Gestartet sind wir in Plüderhausen und es ging hier über das Wohngebiet in die Obstwiesen.

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Hier blühten herrlich die Wiesen …

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…. einige nette Hüttenmotive unterwegs ….

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…. hinauf ging es zum Königstein, der zu Ehren des König Wilhelms I. errichtet wurde.

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Weiter ging es auf schmalen Waldpfaden durch den herrlich sonnendurchfluteten Wald.

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Erik fand eine kleine sprudelnde Wasserquelle …. und auch einen kleinen Teich – genau richtig.

Das Wasser war -  wie man sieht ein Genuss :-)

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Beim Austritt aus dem Waldgebiet ging es auf eine kleine Ansiedlung zu mit Aussicht auf Waldhausen.

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In Waldhausen überquerten wir dann die laute B29 :-(   und die Gleise um dann dannach etwas von dem vorgeschriebenen Weg durch die Wohngegend abzuweichen. Wir entschlossen uns direkt an der Murr den Wiesentrampelpfad zu nehmen – viel schöner !

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Dieser Weg führte uns dann direkt zu den beliebten Badeseen Plüderhausen, an denen sich an Sommertagen bis zu 5000 Menschen tummeln sollen – extra dafür gibt es dann Badestege – Kinderbecken – schwimmende Rettungsinsel und einen Kiosk mit WC.

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Heute war es zwar sonnig aber noch kein Badewetter – somit war es zumindest im See noch schön leer :-) – draussen allerdings war schon sehr viel Betrieb mit Autos und Fahrräder. Leider führt hier der Weg dann auf Asphalt zurück nach Plüderhausen. Aber vorher gabs noch herrliche Ausblicke auf die Wiesen / Seen und deren Bewohner ;-)

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“Frauchen von wegen Pusteblume … die haften wie Kleb an mir :-)

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Die Tour ist zwar so ganz schön – aber nach dem Verlassen des Waldes wird man hier vor allem vom Lärm der B27 konfrontiert und an den Seen könnte ich mir vorstellen macht das Wandern in den Sommermonaten sicherlich keinen Spaß.

Hier unsere aufgezeichnete Runde – den kleinen Abstecher zum Teich kann man sich sparen.

http://www.komoot.de/tour/2721969

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Welzheimer Wald

Der Rems-Murr-Kreis oder auch der Welzheimer Wald – eine Gegend, die ich bisher noch völlig außen vor gelassen hatte, weil ich dazu von uns daheim aus durch die Innenstadt Stuttgarts fahren muss. Einmal hat es mich jedoch jetzt dorthin verschlagen und ich glaube es war nicht das letzt Mal, denn auch dort gibt es herrliche Landschaften und Bäche und Seen – somit wird eine neue Kategorie aufgemacht und mal sehen, ob sich da was füllt in nächster Zeit. Diesmal hatte ich nur eine kleine Runde gemacht – völlig planlos aber mir hat die Landschaft dort sehr gut gefallen. Das Auto hatte ich in Breitenfürst abgestellt – hier geht übrigens auch eine Tour von dem Büchlein “Wasserziele” von Dieter Buck los – die werden wir auf jeden Fall mal ordentlich nachlaufen. Teile hieraus sind mir hier unverhoffterweise über den Weg gelaufen.

Für Anfang April standen hier die Wiesen und Blumen schon so schön hoch – einladend um sich einfach reinzusetzen.

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Auch Erik war hin und weg :-)

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Hier die Gegend vom Aussichtspunkt Eselshalden – leider etwas diesig.

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Auch das Blätterdach im Wald ist hier eifrig am Wachsen …

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Ein kurzer Abstecher zum Naturdenkmal “Forellensprung”

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Dann einen steilen Anstieg hinauf zu den kleinen Ortschaften, die umrandet von den vielen Wiesen und Obstbäumen hier wirklich sehr einladend waren incl. den Aussichten rundherum.

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Ein wunderschönes Scheunentor in seiner Blüte ;-)

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