Kategorie-Archiv: Schneerunden

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Feldberg-Abschied vom Winter

Motiviert durch die Tatsache, daß fast Vollmond war und für den Morgen auch klare Sichtverhältnisse vorausgesagt waren, setzte ich mich um 4 Uhr ins Auto um für diese Saison ein letztes Mal in den Schnee und Abschied von der Wintersaison zu nehmen. Als Möglichkeit hatte ich hier, aufgrund der Regenfälle an den letzten Tagen,  nur den Feldberg im Südschwarzwald. So startete ich dort um ca. 5.30 Uhr am Parkhaus (beim Haus der Natur) für den Aufstieg direkt Richtung Feldbergturm.

Noch schien weit entfernt der fast perfekte Vollmond und die Umgebung war nicht ganz zu duster.

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Dennoch war Stirnlampe und Hundebeleuchtung angesagt – zur eigenen Sicherheit falls doch schon Pistengeräte unterwegs sein sollten.

Fragender Blick nach oben …. ” da soll ich rauf “  ;-)

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Der Himmel färbte sich auf der Sonnenseite schon wunderschön.

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Wir benötigten auch gar nicht so lange, da kein Neuschnee lag stiegen wir auf der frisch planierten Skipiste nach oben. Der Vorteil der Schneeschuhe ist hierbei, daß man damit dann auch nicht ins Rutschen kommt da die Piste doch sehr hart und vereist war.

Ein kurzer Blick noch auf den untergehenden Mond – noch war es recht dunkel auf dieser Seite.

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Auf der anderen Seite wurde es aber immer heller und farbenfroher …. oben angekommen stellte ich mal wieder fest, daß der ganze Berg für mich alleine war … noch hatte sich niemand heraufgewagt – immer wieder ein Erlebnis hier diese Ruhe genießen zu dürfen.

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Auch die schweizer Bergkette wurde langsam angeleuchtet.

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Geduldig warteten wir mit dem ersten Frühstück in der Kälte bis der ersehnte Ball am Horizont auftauchte …. und dann ging wie immer alles ziemlich schnell.

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Alles in der Umgebung wurde angestrahlt und auch über mein Gesicht flog sicherlich ein Strahlen. Inzwischen hatten wir sogar noch Gesellschaft von weiteren 3 Frühaufsteher erhalten.

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So gab es dann auch mal ein Bild von uns Beiden :-)

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Der Beginn des Tages … ein voller Erfolg … und ich beschloß hier noch einen schönen einsamen Spaziergang über die Hochfläche des Feldbergkammes zu unternehmen … um einfach die Ruhe noch etwas aufzunehmen … zumindest in den Momenten wo ich nicht am Gehen war,  denn die Schneeschuhe machen auf so einem gefrorenen Eis-Schnee dann doch ziemlichen Krach.

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Aber um dem zu entgehen, kann man ja zum Glück ganz oft stehen bleiben und fotografieren oder einfach den Blick über die Umgebung schweifen lassen.

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Auch der Senior-Wuff freut sich über diese Pausen … zumal es herrlich ist, wenn man in der Kälte noch ein Naturbettchen findet ;-)

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Einfach ein Genuß diese Lichtverhältnisse aus jeden Blickwinkel sieht es anders aus.

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Kein Gedanke, daß das frühe Aufstehen sich hier nicht gelohnt hätte. Blick auf den Belchen.

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Blick auf die im Winter so gefährliche Schneewächte, die sehr lawinengefährlich sein kann.

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In Richtung Rheinebene war wohl das Wetter noch etwas wolkenverhangener wie bei uns.

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Gemütlich über den normalen Schneeschuhpfad ging es dann einmal um den Berg herum….

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…. und jede Sonnenbank wurde noch für eine kurze Rast mitgenommen ;-)

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An manchen kalten Stellen ist auch noch Winterschlaf oder eher Eisschlaf angesagt.

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Ich konnte mich hier bei solchen Bedingungen einfach nicht losreißen.

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Nach ca. 4,5 Std erreichten wir unseren Ausgangspunkt – inzwischen liefen die Lifte und es waren viele Skifahrer unterwegs, die vermutlich das letzte Schneevergnügen dort oben noch ausnutzen.

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Ein toller Abschluß für unsere Wintersaison und jetzt darf es Frühling werden !!!

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Bernauertal-Schneeskulpturen-Hofeck

An meinem Abreisetag war nur eine gemütliche Runde eingeplant. So entschied ich mich über den gewalzten Winterwanderweg von Bernau-Hof nach Bernau-Innerlehen zum Schneeskulpturen-Festival, welches dieses Jahr das erste Mal stattfand, zu laufen. Aufgrund des dort herrschenden Andrangs und der Parkplatzsituation war dies eine gute Entscheidung.

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Der Rückblick nach Bernau-Hof

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Hier kann man gemütlich auch ohne Schneeschuhe winterwandern. Bernau bietet sowieso ein Vielzahl von Wintersport an – Langlauf – Loipenzentrum – Abfahrtshänge für die Alpinskifahrer – Rodelmöglichkeiten sowie Schneeschuhtouren buchbar über die Krunkelbachhütte – Langeweile kommt hier eigentlich nicht auf und die Gegend ist auch sehr beliebt am Wochenende – dennoch nicht überlaufen – außer natürlich bei solch einem Event. Kennzeichen aus allen Himmelsrichtungen waren hier zu finden.

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Zu den Schneeskulpturen, die hier in 3 Tagen von Bildhauerteams entstanden gab es auch ein Rundum-Programm für die Besucher – der Eintritt war hier frei. Ebenso erhält man durch eine Gästekarte (ab 2 Übernachtungen) einige Vergünstigungen oder sogar freie Nutzungsmöglichkeiten z.B. des kleinen Skiliftes in Bernau-Hof und der Hang ist hier gar nicht ohne Schwierigkeiten – also eine gute Möglichkeit hier einen abwechslungsreichen Urlaub mit Familie zu verbringen.

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Die Schneeskulpturen hatte ich auch schon am Abend davor kurz besichtigt ….

Cascade von Schweden

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Wode von Deutschland / Frankreich

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Pinguine von Italien

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Talöffner von Deutschland

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Dorffuchs – von Bernau-Deutschland (Bild vom Abend vorher)

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Eisbären von Italien

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Und hier ein Model ausser Konkurrenz :-)

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Die Temperaturen waren mittags leider mit 7 C schon recht warm in der Sonne und so fingen auch die Werke schon langsam an zu tröpfeln.

Schnell verließen wir die Menschenmassen, die hier den ganzen Tag noch auf den Ausstellungsberg strömten und machten uns auf den Rückweg – diesmal aber verließ ich den gewalzten Weg und folgte dem Schild zum Wasserfall.

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Von dort aus folgte ich dem Schild – Hofeck – und kam so über die Streckenführung hinauf auf unseren Hausberg – war eigentlich gar nicht so geplant – aber der Ausblick von dort oben entschädigte dann doch die Mühe des Aufstieges mit ca. 300 Höhenmeter.

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Unberrührte Schneefelder – Sonne – Ausblicke … ein schöner Abschluß.

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Der Ausblick hinunter zum Skihang, der am Lift Hofeck endet.  Gemütlich über den Wanderweg ging es bergab. Die Runde hat ca. 8 km.

https://www.komoot.de/tour/14234460

 

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Bernau-Herzogenhorn-Krunkelbachhütte

Der Tag fing heute morgen schon mal traumhaft an – in den Nebelschwaden, die rund um Bernau zogen, spickelte doch mal ganz kurz die Sonne frühmorgens durch.

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Zwar zog es recht schnell wieder zu aber ich entschloss mich dennoch meine Runde aufs Herzogenhorn zu machen. Gebucht werden kann diese Tour auch mit Führer über die Krunkelbachhütte – heute fand diese statt mit  ca 25 Personen – so war ich mir sicher – ich bin hier nicht allein unterwegs. Nachdem so viele Teilnehmer jedoch eine Menge Zeit brauchen bis es dann mal losging, überholte ich mal ganz schnell die Gruppe und machte mich schon mal an den Anstieg, der hier gleich hinter dem Gasthof Hofeck losging.

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Hier folgte ich ganz einfach dem Hinweis-Wanderschild Herzogenhorn.

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Da es sich  u.a. auch um den Rodelweg handelt, war der erste Teil des Aufstieges recht leicht auf dem planierten Fahrweg. Schnell waren wir gleich ein Stückchen weiter oben und hatten schon gute Aussicht auf den Teilort Hof und das Bernauer-Tal.

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Hier die Aussicht auf den kleinen Skihang – mit der Gästekarte, die man ab 2 Übernachtungen  erhält kann man mit der Liftanlage sogar umsonst fahren. Ärgerlich – weil meine Alpinski lagen im Keller.

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Je höher wir kamen um so heller und sonniger wurde es plötzlich.

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Upfff hier waren dann doch die Steighilfen ganz nützlich. Im Rhytmus 10 Schritte laufen und gefühlte 2 Min schnaufen – kamen wir zwar recht langsam aber kontinuierlich dem Ziel immer näher und auch für den Hund war das langsame Tempo sehr angenehm.

Die erste Aussicht auf den Belchen war einfach ein Genuß und Belohnung.

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Erfolgreich kämpften wir uns – wie auch die andere Gruppe, die ich dann beim Anstieg wieder traf, hier den Rest des Berghanges hinauf. Ein erleichter Seufzer bei dem Anblick ….

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…. geschafft und der Ausblick war einfach überwältigend … hin zum Feldberg ….

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…. und in die weitere Umgebung.

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Allerdings meinen Plan mich hier gemütlich auszuruhen und die Sonne zu genießen machte ein heftiger Wind leider zunichte. Also nur kurze Fotopause und mal kurz was gegessen ….

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…. und schnell machten wir uns auf den Rückweg, der uns allerdings dann direkt zur Krunkelbachhütte führte, wo ich dann tatsächlich mal eine längere Pause machen wollte.

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Wunderschön und geschützt ging es durch einen richtigen Märchenwald.

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Oben am Hang kann man die Hütte erkennen – hier kann man u.a. auch übernachten – Rodel ausleihen oder wenn man Hausgast ist auch mal in den dampfenden Hotpot sitzen.

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Die Hütte war erwartungsgemäß proppevoll und ziemlich überhitzt – so daß ich mir nur was zum Trinken und Essen holte und mich draußen geschützt in die Sonne setzte.

Ein Blick hier zurück zum Herzogenhorn – war ich tatsächlich dort oben ?

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Gemütlich über die gewalzte Rodelstrecke ging es dann auf dem direkten Weg hinunter über den Schneeschuhpfad nach Bernau Hof zurück.

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Bei herrlichem Sonnenschein – allerdings schon recht schweren Schnee – immer abwärts …. welch ein Glück, daß wir nun keinen Aufstieg mehr hatten. Kurz vor Ende fand ich noch einen sehr schönen Platz für ein Sonnenbad.

Ein herrlicher Tag heute von Beginn bis zum Ende der Runde auf viele gut gelaunte Menschen getroffen, die alle so begeistert über diese schöne Schneelandschaft waren.

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Die Runde ist mit 8 km aber ca 490 Höhenmeter doch als schwer einzustufen.

https://www.komoot.de/tour/14234460

 

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Schneeschuhpfad Jägersteig

Eine etwas nebelige Angelegenheit war das heute am Schluchsee. Der Jägersteig – ein schöner Schneeschuhtrail ca. 5.5 km  war geplant.

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Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit – aber da u.a. auch Regen angesagt war, war ich aber schon froh, daß es dort oben nur nebelig war und am Anfang nur ganz leichter Schneefall war.  Die Tour geht am Ortsausgang Schluchsee los und schlängelt sich mit einem schönen Waldpfad hinauf zur ersten Aussicht hinunter zum teils zugefrorenen Schluchsee.

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Weiter nach oben geht es über den Jägersteig zur Raststätte wo ich erst im Frühjahr eine Frühstückspause eingelegt hatte – hier hat man eine schöne Aussicht hinunter ins Tal und auf den Ort Schluchsee. Heute legten wir hier unsere Rast im Stehen ein – ich hatte vergessen meinen Schneebesen mitzunehmen :-)

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Heute waren die Bilder eher nur Schwarz-Weiß ….wobei kurz nach der Raststätte spickelte dann doch noch die Sonne ganz plötzlich durch.

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Von dort aus ging es dann diesmal in die andere Richtung und wieder hinab ins Tal.

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In Teil der Tour gab es auch noch genügend Schneegrundlage für die Schneeschuhe – durch den Wald zu Beginn der Runde hätte man auch ohne auskommen können. Wobei ich immer ganz froh bin, da man mit den Schneeschuhen nicht auf unerwarterten Eisplatten, die sich evt auch mal unter dem Schnee  verstecken können, ausrutscht.

Upps und plötzlich gab es sogar blauen Himmel.

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Gemütlich ging es bergab hinunter zum Startpunkt.

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Eine schöne gemütliche Runde, die man gut in 2 Std mit Rast schaffen kann zumindest wenn die Schneemenge nicht so tief ist.

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Uracher Wasserfall – Gütersteiner Wasserfall

Abschied von den kalten Temperaturen sowie auch von der Schneelandschaft verkünden die Vorhersagen für die nächsten Tage. Also nix wie raus und schnell noch einen festgefrorenen Wasserfall begutachten, wenn es die Kälte schon mal möglich macht. Der große Wanderparkplatz war um 9 Uhr schon mit einigen Autos bestückt – doch nichts zum Vergleich wie es dann bei meiner Rückkehr um 12.30 Uhr hier zuging. Aus allen Regionen des Umlandes standen die Autos und jeder versuchte doch noch ein paar Sonnenstrahlen und Winterimpressionen zu erhaschen. Ich bin zwar nicht menschenscheu aber in solchen Völkerwanderungen bin ich dann doch recht ungern unterwegs. So hatte ich Glück zu meiner Wanderzeit hielten sich letztendlich hier nur verrückte Eiskletterer oder Fotografen auf :-)

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Der Weg führt erst mal entlang des Bachlaufes – am frühen Morgen somit eben im Schatten bei ca. – 5 C was ja nach den letzten Nächten schon fast warm war. Aber oben am Albtrauf schien schon schön die Sonne – Vorfreude für den 2. Teil der Strecke.

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Schon unten am Parkplatz wurde von der Gemeinde darauf verwiesen, daß die Treppen zum Wasserfall aufgrund der Eisglätte gesperrt seien. Hier dann die erste Aussicht auf den gefrorenen Abgang.

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Das Wasser hatte sich wirklich jeden Weg zum abfließen gesucht – eben auch den, der eigentlich für die Wanderer vorgesehen war.

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Einige Kinder und Erwachsene erfreuten sich hier schon an den rutschigen Stellen – ich beglückwünschte mich zu der Entscheidung die Spikes für die Schuhe in den Rucksack getan zu haben und so erfolgte erst mal eine Zwangspause für den Hund und ich stieg mit anderen Fotografen hier vorsichtig hoch. Manche waren behangen mit Stativ und großen Kameras. Da bin ich schon froh über meine kleine Kompakte, die wohlbehalten in meiner Jackentasche transportiert werden kann.  ACHTUNG – auf keinen Fall hier ohne entsprechende Ausrüstung den Aufstieg wagen und man sollte hier auch klettertechnisch nicht ganz ungeschickt sein, da man sich auch mal über einen Baumstamm hangeln muss. Und auf keinen Fall hier allein hochgehen.

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Wunderschön war alles hier noch gefroren – die Bilder können das gar nicht wiedergeben .

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Nach den heutigen Mittagstemperaturen dürften einige von diesen Zapfen nicht mehr hängen. Es war also eine einmal letzte Gelegenheit.

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Ausblick durch die Eiszapfen hinüber zur Ruine.

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Wir hatten hier oben wirklich jede Menge Spaß. Einige waren die Tage davor schon mal oben und berichteten, daß der Eisvorhang fast komplett geschlossen war.

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Nachdem ich beim Aufstieg feststellte, daß nur ein kleiner Teil der Treppen wirklich nicht begehbar war – der Rest aber oben sehr gut mit Laub und Dreck einigermaßen rutschsicher war, holte ich den Hund, der unten gewartet hat nach und wir liefen oben über den normalen Wanderweg Richtung Gültsteiner Wasserfälle weiter.

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Hier hatten wir den Wanderweg ca. 1 Stunde für uns ganz allein.

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Hier noch einmal die Aussicht auf die Ruine ganz weit in der Ferne.

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Auch auf diesem schmalen Pfad, der immer wieder auch mit Schnee und Eis bedeckt war behielt ich die Spikes an den Schuhen sicherheitshalber an.

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Nach ca 1 Stunde erreichten wir die Gütersteiner Wasserfälle wo dann schon mehr Wanderer unterwegs waren.

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Erik war heute extrem gut drauf – liebt er doch diese schmalen Pfade nur beim Abstieg hier hatte ich ihn fest im Griff und so konnte ich ihn geschickt um die Eisplatten herumlotsen.

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Der schmale Zulauf zum Abgang.

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Auch hier hatte wohl einer vergessen zu “streuen” ;-) man konnte aber an der Seite gut ausweichen.

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Im Tal hatte es an manchen Hängen gar keinen Schnee mehr – genau richtig für unsere Rast und dann noch in der Sonne mit einer gigantischen Aussicht fand ich unerhofft das Beste was ein Wanderweg zu bieten hat ….

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… nicht nur eine Himmelsliege – nein eine Himmelsschaukel und die sogar unbesetzt.  Keine Frage wo ich die nächsten 30 Min verbracht habe :-)

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Was für eine schöne Runde heute – lauter nette Menschen getroffen und dann noch so den letzten Sonnenschein für die nächsten Tage genossen – prima alles richtig gemacht.

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Nach ca. 3 Std und ca. 8 km erreichten wir wieder den Wanderparplatz, der inzwischen aus den Nähten platzte. Hier noch ein Rückblick auf die Bergkette wo wir waren.

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Bad Griesbach-Schneeschuhtour Weiherplatz

Durch meine Übernachtung in Bad Griesbach im Gasthof Herbstwasen hatte ich heute den absoluten Heimvorteil – loslaufen auf den Schneeschuhen direkt vom Haus aus. Über einen kleinen Waldpfad, der hinauf zum Weiherplatz führt erreichte ich nach 1 km den Beginn der Schneeschuhrunde Weiherplatz. Auch hier war wie gestern durch den frühen Aufstieg der Hang noch im Schatten – aber die ganze Runde gefiel mir doch besser, da sie offener und mit mehr Aussichten geführt wird. Um 9 Uhr in der Früh war natürlich auch noch keine Menschenseele unterwegs und ich hatte den Weg wieder für mich ganz allein.

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Auf den gegenüberliegenden Hängen konnte man schon die ersten Sonnenstrahlen feststellen.

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Ich war froh über den Anstieg im Schatten, der auch hier wieder durch den lockeren Schnee etwas mühseelig war – aber dennoch gerade mit den Schneeschuhen wirklich Spaß macht. Oben konnte man das Windrad der Alexanderschanze entdecken.

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Schon sehr schnell fanden die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg auch zu mir ;-)

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Nachdem wir den Hang entlang und dann in Richtung Tal eine Weile abwärts gelaufen waren, erreichten wir eine Fahrtstrasse, die zwar geräumt / planiert war, aber mit soviel Schnee der noch vorhanden war, daß man mit den Schneeschuhen gut darauf laufen konnten. Für einige wird dies vermutlich enttäuschend sein, da der Streckenverlauf/Beschaffenheit  auf diesem kleinen Weg bis zurück zum Start geht.

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Der Hund fand es klasse – endlich wieder geraden Boden unter den Füßen und auch die Eisklumpen in den Pfoten wurden hier erst mal entfernt.

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Auch hier waren wir immer noch völlig allein unterwegs obwohl es inzwischen schon nach 11 Uhr war und in den Regionen Kniebis über uns schon bestimmt Parkplatznot herrschte.

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Der Weg gibt immer wieder schöne Blicke ins Tal frei.

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Unterhalb liegt der Gasthof Herbstwasen – man könnte direkt über die Wiesen und einem Weg abbiegen – ich wollte aber den gesamten Weg der offiziellen Runde zu Ende gehen.

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Was auch ganz schön war, denn hier erhält man noch einen Blick auf die “Wilde Rench” die im Moment noch ganz harmlos vor sich hin plätschert.

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Ein kurzer Abstecher direkt zum Bachlauf – einem Premiumwanderweg Wiesensteig, der ebefalls dort losgeht und den wir im Sommer schon mehrmals gelaufen sind.

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Hier unsere Übernachtung

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Auf der Rückfahrt am Parkplatz Renchtalblick gab es noch einen schönen Rückblick auf das Tal.

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Bad Peterstal – Schneeschuhrunde Freiersberg

Wochenende mit guten Wettervorhersagen dazu noch Schnee im Schwarzwald eine gute Zeit endlich mal 2 noch ausstehende offizielle Schneeschuhtouren auszuprobieren. Am Samstag in aller Früh ging es kurz vor dem Sonnenaufgang los.  Allerdings erschreckten mich die Temperaturen, die hier in manchen Tälern unterwegs herrschten.

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Doch oben über 1000 m waren es dann nur noch “angenehme” – 7 C und die Sonne tat hier auch ihr übriges, daß es sich schon fast gemütlich warm anfühlte. Die Gegend wurde in ein herrliches warmes Licht gehüllt – sehr zur Freude aller Fotografen, die schon unterwegs waren.

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Immer wieder ein tolles Erlebnis hier am Schliffkopf.

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Nach einer Aufwärmrunde und dem Blick nach unten in die noch kühlen Täler machte ich mich auf um nach Bad Peterstal zu fahren um hier die Schneeschuhrunde Freiersberg zu laufen.

Wie beschrieben geht die Tour hier an der Rodelstrecke los – allerdings fehlt hier am Parkplatz jegliche Info, daß hier eine Schneeschuhrunde losgeht. Erst nach dem ersten Aufstieg kommt dann das erste Schild, das einem den Weg nach links deutet.

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Der Schnee war einfach traumhaft – zumindest für den der Schneeschuhe an hatte. Trotz der Kälte der letzten Tage war dieser nicht gefroren und recht pulvrig was dazu führte, daß man selbst in der Spur plötzlich auch mal paar cm tiefer stand. Die ganze Runde verläuft fast nur im Wald – durch die frühe Zeit (ca. 9.30 Uhr ) war der Hang noch meist im Schatten – nur ab und an kamen die Sonnenstrahlen durch.

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Auf dem Rückweg war ein Teil auch mit Laubbäumen bewachsen, die dann doch mehr Licht und Sonne durchließen.

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Eine kurze Frühstückspause musste doch auch schon noch sein.

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Viel zu schnell kam ich am Ende der Tour wieder an. Leider ist auch das Ende sehr spontan an der Verkehrsstrasse und man müsste auf dieser dann entlanglaufen. Etwas unglücklich fand ich und verfolgte hier dann Spuren, die mich durch das kleine Waldgebiet wieder zum Parkplatz zurückbrachten.

Nachdem es doch relativ schnell ging mit dieser Tour und ich hier mit ein paar Einheimischen ins Gespräch kam wurde mir empfohlen doch zum Klagefelsen oder den Blick zum Glaswaldsee zu erforschen …. im warsten Sinne des Wortes – zum Glück gab es Wanderschilder und auch teilweise schon eine Spur im Schnee – also wieder den Rodelhang hinauf und dann weiter in die Sonne – diesmal ohne Hund, der durfte in der Zwischenzeit schon mal ein Schläfchen im Auto machen.

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Hier gab es endlich auch mal schöne Aussichten, die mir bei der ersten Runde doch etwas gefehlt hatten.

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Stetig bergauf und das in der Sonne – war ganz schön heftig schweißtreibend. Doch den Blick zum Glaswaldsee den konnte ich mir nicht verkneifen, wenn er schon so empfohlen wurde.

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Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder zurück – diesmal der Sonne entgegen.

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Der Schnee glitzerte wunderschön und den Abstieg konnte ich doch wesentlich mehr genießen.

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Einen Abstecher zum Klagefelsen musste auch noch sein – wenn schon – denn schon :-)

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Wer kann hier den Hund erkennen der zwar hoch aber sehr ungern wieder runter kommen wollte ;-)

Nach den nun über 10 km durch tiefen Schnee gewanderten Runden hatte selbst ich jetzt genug und machte mich auf zu meiner Herberge in Bad Griesbach wo ich am nächsten Tag eine weitere offizielle Schneeschuhtour vor hatte.

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Baiersbronn-Buhlbach Schneeschuhtour Nr. 1

Ausgeschilderte Schneeschuhtour Nr.1 in Buhlbach.  Am Ortsausgang von Buhlach erreicht man einen größeren Parkplatz – hier gehen u.a. auch diverse Langlaufloipen los. Heute sollten die Schneeschuhe endlich mal richtig zum Einsatz kommen. Der Schnee sowie auch die Höhe von ca. 50 cm war hier genau ideal dafür. Auch das Wetter meinte es gut mit mir – genau am Start riß der Himmel auf und ich hatte fast die ganze Laufzeit herrlichen Sonnenschein.

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Der Hund war heute etwas erstaunt über sein Schuhwerk – aber nachdem er immer wieder die Schneebollen zwischen den Zehen “bemängelt” hatte, habe ich die Runde heute mal mit den Schuhen ausprobiert. Ging prima – allerdings muss man diese schon sehr stramm zumachen, da diese sonst im tiefen Schnee wenn sie dann richtig naß sind doch auch mal stecken bleiben und dann schnell verloren gehen, wenn man nicht darauf achtet.

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Die Runde sollte man direkt auf der Straße – nicht wie das rosa Schneeschuhschild zeigt direkt auf der Loipe :-(   beginnen. Nach ein paar Meter muss man hier sowieso die Straße überqueren und dann geht es rechts einen kleinen Waldpfad hinauf. Was war ich froh an den neuen Schnee-Schuhen, die ich letztes Jahr erstanden hatte – schnell angeschnallt – prima zu laufen – und auch am Feldberg hatte ich diese im steilem Gelände auch schon ausprobiert. Da muss ich mich wirklich bei Rainer & Claudia  (Schneeschuhprofis ) nochmal für den super Tipp bedanken.

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Die Runde beginnt erst mal mit einem Aufstieg – wir waren hier nicht die ersten Läufer – aber das war auch ganz gut so – weil so konnte der Hund vorne weg laufen und ich hatte die Hundeschuhe im Auge  ;-)   und auch wenn ich mir mal über den Wegverlauf unsicher war  – was mir hier zweimal passiert ist – die Spuren zeigen einem den richtigen Weg. Und anstrengend genug ist es allemal totz des schönen weichen Pulverschnees.

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Immer wieder mit Sonnenstrahlen verwöhnt ging es stetig bergauf.

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Tja mit Schuhen geht das dann ganz gut …. der Blick sagt:  – so Frauchen kommst Du auch mal ?

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Erster !!!  menno ist das eine Warterei heute ;-)   – der Senior hatte wirklich Spaß

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Oben angekommen geht es dann auf einem breiteren Forstweg weiter auf gerader Strecke am Berghang enlang mit schönen Aussichten auf das Tal.

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Nach ca. 3 km hat man die Möglichkeit noch eine Rast an dieser kleinen Hütte einzulegen – es stehen hier 2 kleine Bänke überdacht davor.

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Zumindest eine kurze Verschnaufpause muss sein.

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Dannach geht es dann direkt in einen kleinen Waldpfad hinein. Hier gibt es dann eine Stelle wo man ohne Hinweisschild den üblichen Wanderpfad (gelbe Raute ) nachgehen muss – gut, daß hier vor uns schon jemand gelaufen war sonst wäre ich vermutlich geradeaus weitermarschiert.

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Der Abstieg hier zum Ort zurück ist wirklich ein Genuß – kleine hügelige Wanderpfade – genau nach unserem Geschmack und viel zu schnell waren wir wieder am Ausgangspunkt.

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Eine wirklich schöne Runde – auch für Einsteiger, da nicht zu lange aber man braucht aufgrund des Aufstieges doch etwas Kondition. Dauer etwa 2 Stunden mit Pause.

Hier der Link Gemeinde :   http://www.baiersbronn.de/themen/216/de/taid,4140/themen.html

Und auch meine Aufzeichnung über Komoot, die ich allerdings nicht gleich von Beginn an gestartet hatte.

https://www.komoot.de/tour/13983091

Liebelsberg (26)

Schneerunde Neubulach-Liebelsberg nach Bad Teinach

Heutige Runde im Nordschwarzwald bei Neubulach war der Einstieg in die Schneeschuhsaison. Nachdem Unwetterwarnungen ausgesprochen waren ging es nicht so weit weg – ca 20 min von meinem Wohnort zum Luftkurort nach Neubulach. Start war der Campingplatz in Liebelsberg wo man auch gut parken kann. Als erstes bekamen wir mal einen stürmischen Schneegraupel ab, der sich im Laufe der Runde immer wieder einstellte.

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Das erste Ziel war hier der Beilfelsen – den wir dieses Mal von oben her erreichten und dann absteigen mussten – im Winter hier mit Vorsicht zu genießen da der kleine Treppenpfad sehr rutschig ist – zum Glück aber mit Geländer. Also nur was für wirklich Geländetaugliche.

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Erst wurde mal kurz die Aussicht in die Umgebung genossen bevor ich mich an den Abstieg wagte.

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Am Berg entlang hangelte ich mich dann nach unten.

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Unten orientierte ich mich in Richtung Bad Teinach.

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Hier fand ich einen kleinen Wanderpfad direkt an der Nagold entlang.

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Aussicht vom Waldpfad auf den Ort Bad Teinach und seinem Thermalbad.

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Der Weg führte uns eine ganze Weile rund um den Berg – vorbei an der Sprudelfabrik und dann direkt hoch über einen etwas verwurzelten und von Zweigen überhangenen Pfad.

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Auch der Hund hatte heute jede Menge Spaß da der Schnee herrlich weich war.

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Oben erwartete uns ein richtiges April Wetter – Sturm – Schnee – Sonne alles im Wechsel.

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Immer wieder herrlich dort oben – gigantische Aussichten – Ruhe – kein Mensch unterwegs (wen wunderts auch bei dem Wetter ;-)   )

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Uii da kam schon wieder die nächste Wolkenfront … schnell schnell an Auto :-)

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Schöne gemütliche Runde mit etwas über 10 km.

Zusammenfassung hier über komoot :

https://www.komoot.de/tour/13957906

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Kleine Wanderung rund ums Zeller Horn

Heute waren Tiefsttemperaturen angesagt – schon nachts hatte es bis zu – 15 C und daran sollte sich auch tagsüber in manchen Regionen nichts ändern. Wer mich kennt ;-) weiß, wenn dann noch Sonne angesagt ist bin ich nicht zu halten – und wenn schon dann bitte muss es auch wirklich kalt sein. Also gemäß dem Radioreporter die heute mit kälteste Zone ausgesucht. Überhalb von Hechingen mit seiner Burg Hohenzollern ging es im feinsten Sonnenschein am Zollsteighof bei – 12 C dann los. Wer sich warm eingepackt hatte der hatte hier wirklich das Beste was der Winter zu bieten hat – Pulverschnee – Sonne – herrliche Aussichten – in der Luft fiel der Schneeglitzer während der gesamten Runde – einfach nur traumhaft auf einem der schönsten Traumpfade dort oben. Leider kann man das Glitzern des Schnees nicht wirklich mit dem Foto einfangen – aber es bleibt in unseren Erinnerungen !

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Als erstes ging es zum Zeller Horn mit dem direkten Ausblick hin zur Burg und aufs Umland.

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Einfach mein liebstes Fotomodel ;-)

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Entlang des Albtraufs auf tollen winterlichen Pfaden.

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Endlich mal eine Bank ergattert ;-)

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Und bei so einem Pulverschnee muss ein Engelchen unbedingt sein.

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Ein herrlicher Winterausflug …. ganz gemütlich …. mit viel Genuß und Entspannung und wir haben doch trotz Kälte über 2 Std ausgehalten.

 

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Kniebis-Elbachseeblick

Endlich Zeit den ersten gefallenen Schnee zu begrüßen … was liegt näher als hier zum Kniebis zu fahren.  Diesmal noch ohne Schneeschuhe, weil ehrlich gesagt hätte ich gar nicht damit gerechnet, daß schon soooo viel Schnee dort oben liegt. So hatte ich mich auf eine gemütliche Schnee-Sonntagsmittagsrunde eingestellt. Leider empfing uns die Gegend erst mal noch mit dicker Nebelsuppe. Aber egal der erste Schnee wurde gleich mal getestet ….

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Rund um die Kniebishütte war es jetzt um 11 Uhr bei dem Wetter noch angenehm leer.

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In diese Richtung konnte man wenigstens noch etwas von der Umgebung erkennen.

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Hier hatte man sich schon in Sachen Osterhasen probiert – so jedenfalls hab ich das erkannt ;-)

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Ich machte mich auf in Richtung Elbachseeblick – über den Heimatpfad der hier etwas weniger Schnee hatte und noch gut zu laufen war. Man kann auch einen Teil auf einer gut geräumten Asphaltstrasse (z.B. mit Kinderwagen oder Menschen, die schlecht zu Fuß sind) laufen – nur der allerletzte Teil des Weges geht dann noch kurz über schneebedeckte Waldpfade.

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Am Ausblick selbst leider dicke fette Nebelsuppe und die gab auch keinen Blick nach unten frei

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So machte ich mich auf in Richtung Zuflucht bzw. Alexanderschanze … mit meinem Weg-Werf-Hund :-) das musste hier schon ausgekostet werden … Fellpflege und überhaupt endlich mal keinen Dreck im Fell.

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Langsam spickelte an verschiedenen Stellen nun doch die Sonne ab und an mal durch.

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Und siehe da – doch gut so brav gewesen zu sein und immer schön den Langläufern aus dem Weg gegangen …. so bekamen wir herrlich blauen Himmel mit Sonne bis zurück zum Ausgangspunkt.

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Und wieder ein kleines Kunstwerk ;-)

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Hier ging es parallel zur B500 an den Birkenbäumen vorbei,  die bei Eiseskälte noch schöner gefroren sein können. Heute aber war bei fast schon bei 3 C am Antauen.

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Einfach mein Lieblingsmotiv  :-)

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Auf dem Rückweg kamen schon manchmal ordentliche Mengen Schnee von oben runter gedonnert  ;-)

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Und nachdem das Wetter sich jetzt so gemacht hatte ging ich nochmal zum Elbachseeblick und siehe da es hatte sich gelohnt – herrlicher Blick nach unten in die noch farbige Umgebung.

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Jetzt waren auch schon wesentlich mehr Menschen dorthin unterwegs.

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Wer von uns ist denn nur der Schönere ;-)

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So waren wir dann doch gemütliche 3 Std unterwegs und voll zufrieden über den ersten Schneeausflug.

Hier ein Link über den Heimatpfad, den man auch im Winter mit gutem Schuhwerk laufen kann, sofern nicht zu viel Schnee liegt. Bei viel Schnee empfiehlt es sich Schneeschuhe bei der Kniebis-Info auszuleihen – zumindest bestand diese Möglichkeit in den vergangenen Jahren.

http://www.wandermagazin.de/fileadmin/user_upload/downloads/wander/Kniebiser_Heimatpfad.pdf

http://www.kniebis.de/

 

 

 

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Sonnenaufgang Feldberggipfel

Ganz spontan entschied ich mich gestern Abend aufgrund der guten Wetterlage und der noch bestehenden guten Schneeverhältnissen am Feldberg meinen Traum zu erfüllen und morgens ganz früh den Sonnenaufgang am Feldberggipfel zu erleben. Bei Vollmond hatte ich dieses Erlebnis der totalen Einsamkeit und Ruhe ja bereits früher schon mal genossen und seither schwebte dieser Gedanke in meinen Vorstellungen. Ein Gespräch mit Rainer und Claudia (die leider verhindert waren) brachte mich hier auf deren Empfehlung zu ihrer Tour Nr. 5 im  Schneeschuhwanderführer ,  Da man bei völliger Dunkelheit am Haus der Natur losläuft, wird hier auf den Naturschutz verwiesen, d.h. man sollte um diese Uhrzeit nur auf den planierten Winterwanderwegen mit Stirnlampe (wegen evt. Pistenraupen) unterwegs sein – keinesfalls die normalen Schneeschuhtouren nehmen, die teilweise durch Waldgebiete führen – diese kann man dann individuell beim Abstieg wählen. Und genauso habe ich es dann geplant – die Tour kann man sich, wenn man das Büchlein hat bequem aufs Handy laden – so hat man auch in der Dunkelheit gutes Kartenmaterial zur Hand. Durch den Anfahrtsweg musste ich um kurz vor 4 Uhr im Auto sitzen – nicht wirklich ein Problem, denn die Vorfreude auf das was mich hoffentlich erwarten würde war so groß, daß das für mich kein Opfer darstellte und ich wurde nicht enttäuscht – im Gegenteil es war unbeschreiblich und die Bilder geben nur einen Teil von den Eindrücken her, die ich dabei empfunden habe – völlige Ruhe – Einsamkeit – ich war nach Sonnenaufgang mind. noch 1 Std. völlig allein auf dem Berg – nur ab und an ein Vogelgezwitscher – ich traute mich fast schon keinen Schritt im verharschten Schnee zu machen um diese Ruhe nicht mit knirschenden Geräuschen zu stören – man muss es erlebt haben :-)

Pünktlich um 5.25 Uhr stand ich vor dem neuen Parkhaus (24 Std. geöffnet) und machte mich auf den Startpunkt seitlich vom Naturfreundehaus. Erik war auch gespannt was ihn da so früh morgens schon erwartete :-)   Mit Stirnlampe ging es dann los über den frisch planierten Winterwanderweg entlang der Loipe.

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Es dauerte keine 15 Min und schon begann der Himmel über mir völlig hell zu werden – die Farben am Horizont wurden schon mal leicht orange und ich bekam so die leichte Panik, daß ich nicht rechtzeitig oben wäre. Sonnenaufgang war exakt um 6.32 Uhr angesagt.

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Aussicht auf die umliegenden Täler in denen noch alles schlief und schnell war ich hinter dem Feldbergturm auf der Hochebene angekommen … zum Glück noch kein Sonnenball zu sehen.

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Ich hatte wirklich Glück – durch die aufkommende Nebelfelder verzögerte sich das Ganze um ein paar Minunten und pünktlich stand ich da wo ich wollte um diesen Anblick zu genießen.

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Die ganze Umgebung wurde plötzlich mit hellem Licht übergossen – einfach nur schön.

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Nach den Fotos genoß ich erst mal das Frühstück und den warmen Tee und ließ das Ganze und die Ruhe auf mich wirken. Wenn man sonst den Gipfel mit seinen vielen Wanderern und Skifahrern erlebt ist das ein Gefühl von unendlicher Dankbarkeit, daß man das so erleben darf und den Schweinhund des frühen Aufstehens überwunden hat ;-)

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Es war zwar nicht wirklich richtig kalt – aber zu lange rumstehen wollten ich dann doch nicht und so machte ich mich dann auf – wieder zurück diesmal direkt zum Feldbergturm. Man kann hier aber auch zu einer von den Hütten wandern, die allerdings um die Uhrzeit noch nicht offen haben. Verschiedene Möglichkeiten werden auch in dem o.g. Wanderführer beschrieben.

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Am Feldbergturm hielt ich mich dann in Richtung Bergrettungshaus und von dort dann bergab auf dem Schneeschuhpfad.

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Unterwegs legte ich noch eine Sonnenpause ein und genoß die Aussicht auf die umliegenden Skipisten, die noch nicht bevölkert waren. Über mir waren die ersten Schneeschuhläufer beim Aufstieg und auch gleich mal beim Ausziehen der warmen Jacken, denn es wurde in der Sonne gleich ziemlich angenehm warm und auch der Schnee wurde sofort etwas weicher.

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Hier der neue Sessellift – früher musste man hier die Spuren der Schlepplifte auf der Schneeschuhspur überqueren – heute muss man allerdings auf die zum Teil schnell heranbrausenden Skifahrer achten.

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Nach 4 Stunden war ich dann wieder zurück und absolut abfahrbereit bei dem Trubel, der jetzt nach der Öffnung der Lifte herrschte.

 

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Rinken – Hinterzarten

Wetter gut – Schnee gut – Laune gut … Terminplanung perfekt für eine neue Tour mit Rainer & Claudia am Feldberg. Da wir unter der Woche geplant hatten war es wirklich angenehm leer auf den Parkplätzen – auf dem Weg nach oben und auch auf der Feldberghöhe waren nicht die üblichen Menschenmassen unterwegs – einfach nur zum Genuß für die Seele und den Kopf.

Am Wanderparkplatz Rinken sollte es diesmal losgehen – von dieser Seite aus hatte ich den Feldberg noch nie bestiegen und so freute ich mich auf eine neue Runde hinauf zum Feldberggipfel.  Schnell waren die Schuhe angeschnallt …

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…. und ein Blick verriet das Ziel und den direkten Weg dorthin … einfach herrlich bei solchen Bedingungen.

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Durch die Waldzone ging es auf einem für den Winter freigegebenen Waldpfad an die ersten Höhenmeter …

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…..  allerdings auch mit kleinen Verschnaufpausen ;-)

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Vor uns lag nun der steilste Teil des Aufstiegs – vor allem hier im Tiefschnee und der Blick nach oben zeigte uns, daß hier ordentliche Schneewächten hingen, die nicht zu ignorieren sind vor allem bei solch einem Wetter wie es heute war …. doch man soll es nicht glauben vor uns liefen zwei Tourengänger genau auf diese zu.

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Zum Glück drehten diese kurz vor Ende der Waldgrenze dann doch noch ab – wir hielten uns gleich unten links um hier zwischen dem kleinen Waldgebiet direkt durchzugehen und nicht direkt unterhalb dieser beeindruckenden Überhänge laufen zu müssen.

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Einfach nur herrlich, wenn auch ein wenig schweißtreibend ;-) – wie im Märchenwald und die Aussichten über die umliegenden Täler wurden auch immer beeindruckender.

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Der Weg und die Schneebeschaffenheit wurden zum Ende immer beschwerlicher – die Steighilfen an den Schneeschuhen sind hier optimal und dennoch bin ich nicht nur einmal schwups im Schnee gelandet :-)   aber das gehört auch dazu und letztendlich erreicht man irgendwann das Ziel.

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Und wird belohnt !!!

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Die Bäume fazinieren mich hier immer wieder – gefroren – krumm stehen sie hier im Winter und trotzen den Naturgewalten … wenn sie auch nicht immer ganz gerade dabei bleiben ;-)

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Die Aussicht auf den Feldberggipfel haben wir schon mal …

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….. hier ist nur Schnee und Horizont ….

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… und die Aussicht auf die Schneewächten von oben – wirklich gefährlich da zu nahe an den Rand zu gehen und doch findet man immer wieder Spuren, die fast bis ganz nach vorne reichen

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So geschafft – es gibt am Feldberggipfel gibt es dann eine kurze Teepause ….

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… und noch eine kurze Umarmung eines Schneebaumes, der aber standhaft blieb – na wer solch Stürme übersteht wird hier wohl nicht klein beigeben ;-)

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Dann führte uns der Weg ein kurzes Stück zurück und direkt zum steilen Abstiegshang hinunter zum Naturfreundehaus. Wir hatten uns kurzfristig entschieden die Runde doch etwas kürzer wie geplant zu machen und ich denke das war eine gute Entscheidung, weil wir dennoch voll auf unsere Kosten kamen und glücklich und zufrieden noch eine Rast einlegten.

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Hier entdeckten wir, daß es durch die Sonneneinwirkung schon heftig anfing zu tauen – die riesigen Eiszapfen tropften hier schon um die Wette.

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Vom Naturfreundehaus  (hier kann man übrigens auch übernachten)  ging es dann noch ca. 30 min hinunter zum Parkplatz und wieder mal beendeten wir die Runde mit einem einstimmigen …. ach war das wieder scheee :-)

Tipps für Runden in dieser Gegend kann man auch über den Schneeschuhwanderführer von Rainer und Claudia erhalten. Ein herzliches Dankeschön nochmal an dieser Stelle an die Beiden – einfach klasse, daß ich hier mitlaufen durfte.

Hier noch die Aufzeichnung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/8045391

 

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Ruhestein

Tatsächlich kam er nochmal zurück – der Winter – und auch in den Höhenlagen der Schnee. So war schnell entschieden hier noch einmal in Richtung Schwarzwaldhochstrasse zu fahren und dort eine Runde mit den Schneeschuhen zu drehen. Diesmal durften die Hunde mit, die Runden hierzu muss man jetzt schon sehr genau aussuchen, denn mit 11.5 Jahren sind beide nicht mehr so geländetauglich vor allem nicht im Tiefschnee – aber in der Spur von Schneeschuhpfaden laufen sie auf jeden Fall immer ordnungsgemäß hinter uns in der Spur was auch sehr angenehm ist ;-) – kein Gedanke hier abseits in den tiefen Schnee zu versinken … alles hat somit seine Vorteile. Leider verzog sich bei unserer Ankunft am Ruhestein erst mal die Sonne auf die wir natürlich schon auch spekuliert hatten hier oben. Ich entschied mich die Schneeschuhspur in Richtung Schliffkopf zu nehmen. So ging es erst einmal hoch hinauf zur alten Skisprungschanze.

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Leider muss man hier dann die B500 überqueren was nicht immer so einfach ist, vor allem wenn am Rand die Schneemassen von den Räumfahrzeugen hochgeschoben sind und man hier nach einer Kurve (ohne Warnschilder) erst mal versuchen muss den Berg und den weiterführenden Weg zu erklimmen – ist hier an der Stelle wirklich nicht gut gelöst :-(

Aber zum Glück sind die meisten Autofahrer rücksichtsvoll und werden dann langsamer. Es beginnt hier ein schmaler Schneeschuhpfad wo wie man ihn sich vorstellt.

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Jule musste es sich hier erst mal gemütlich machen während wir die Ruhe und die Eindrücke in Fotos festhielten und es einfach nur genossen.

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Eigentlich wollten wir ja hier nicht übernachten ;-)   obwohl schön war es auf jeden Fall

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Da muss der Hund doch mal genau schauen was da gemacht wird, wenn Frauchen im Schnee versinkt …. ich hatte aber nur entdeckt, daß ein Stückchen blauer Himmel zum Vorschein kam.

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Beim Kreuzen der Langlaufloipe Vogelskopf verliesen wir den Schneeschuhpfad und gingen entlang der Loipe (unter der Woche sind hier fast keine Langläufer unterwegs) wieder zurück um den Berg Richtung Ruhestein.

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Hier kann man dann die herrliche Aussicht hinunter ins Rheintal bzw. bis zu den Vogesen voll geniessen sofern nicht der Hund von hinten in die Beine rennt ….

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… oder Frauchen in den Schnee schmeisst ;-) … hier ging die Kamera mal kfr. auf schwarz-weiß Modus… gemeinsam den Ausblick geniessen das hat schon was :-)

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Hier noch die Überreste der kalten Nächte …

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…. Test auf jeden Fall kalt ;-)

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Eine schöne gemütliche Runde für unsere Senioren-Vierbeiner – vielen Dank für die Begleitung, die wir mal wieder sehr genossen haben.

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Todtnau

Sehr kurzfristig und sehr spontan kam ich zu der Schneeschuhtour am 11.02.2016 in Todtnau. Erst am Abend zuvor verabredete ich mich mit Rainer und Claudia – allerdings die endgültige Entscheidung – auch aufgrund Wetterverhältnisse – wurde erst früh morgens um 6 Uhr getroffen. Auch das Ziel hatte Rainer dann nochmal kurzerhand abgeändert um auch wirklich genügend Schnee unter den Schuhen zu haben. Tja und wenn Engelchen reisen – gestartet sind wir bei Sonnenschein …. Schnee war abwechslungsreich – mal tiefer unberührter Pulverschnee aber auch mal etwas weniger, da der Sturm an den Hängen doch auch alles etwas weggepustet hatte. Aber immer genügend um nicht die Schuhe abschnallen zu müssen.

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Herrlich während in der Umgebung zum Teil noch dunkle Wolken hingen – bei uns kam der blaue Himmel immer wieder zum Vorschein.

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Und immer wieder ein tolles Gefühl durch Pulverschnee und ohne Rutschen dank der Schuhe

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Auf der Absprungschanze ein Päusle einlegen … war gar nicht so einfach mit den Schuhen sich hier hinzusetzen – zum Glück gibts davon keine Fotos  ;-)

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Unsere Lieblingsbeschäftigung …stehen bleiben und Aussichten genießen  :-)   ….

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….  um dann wieder frohen Schrittes weiter zu marschieren

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Im Winter der Vorteil man hat auch im Wald immer den “Durchblick” vor allem wenn die Sonne durchspickelt.

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Und man freut sich, wenn man mal wieder ein Schild entdeckt, daß beweißt – wir sind richtig -

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Tja das kann dann auch mal passieren Baum vom Sturm gefällt – hier heißt es dann umrunden oder klettern

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Dank des schönen Hanges und des Tiefschnees konnte ich heute nicht widerstehen und schmiss mich in den Schnee … sehr zur Freude des Fotografen ;-)

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und das Engelchen ist auch voll gelungen !!

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Laufen auf unberührten Schneewehen – leider zog es jetzt etwas zu und auch der Schnee war hier an den Hängen schon sehr rar … aber zum Glück auf den Wegen völlig ausreichend.

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Entlang des Bachlaufes ging es dann hoch Richtung Loipe, deren Verlauf wir dann verfolgten und am Startpunkt wieder ankamen. Ein Rundkurs hierfür ist noch nicht ausgeschildert. Eine Aufzeichnung unserer Runde ist unten beigefügt.

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Hier ein Ausblick auf der Heimfahrt über den Südschwarzwald und ein kleiner wehmütiger Gedanke, daß ein herrlicher und schöner Tag schon wieder zu Ende ist :-(

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Hier ein paar Infos über Schneeschuh- u.Winterwandern Region Schwarzwald:

http://www.schwarzwald-tourismus.info/presse/Pressemeldungen-nach-Themen/Winter/Tipps-und-Tourenvorschlaege-Winterwandern

http://www.naturpark-suedschwarzwald.de/freizeit-sport/schneeschuhwandern

https://www.original-schwarzwald.de/Schneeschuhwandern-im-Schwarzwald

unsere Tour über Komoot: https://www.komoot.de/tour/7856155

 

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Kniebis Schneeschuhtour Nr. 3

Da kam er doch wieder der Schnee am Aschermittwoch und schnell bevor er wieder weg ist hat es mich nochmal an den Kniebis geführt.  Die kleine Runde direkt beim kleinen Schlepplift mit knapp 5 km ist hier bei schlechten Verhältnissen wie wir sie heute vorfanden genau richtig. Hauptsache sauberen Hund und Schneeschuhe an :-)

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Viele Bilder gab es hierzu heute nicht da es uns mit Wind und Schnee ordentlich angeblasen hat

Hier ein kleiner Wasserspeicher

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Dafür erhielten wir für das Durchhalten bei widrigen Verhältnissen ein ganz besonderen Preis – einen total schönen Sonnenuntergang – wo die plötzlich herkam ???

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Dafür musste ich sogar mein Essen in der Kniebishütte kurzzeitig stehen lassen ;-)

Die Runde hatte ich bereits schon mal bei wesentlich besseren Bedingungen gemacht – hier

den Link dazu :  http://wanderausfluege.de.com/?p=1938

Weitere schöne Tipps gibts auch in Baiersbronn hier stehen Schneeschuhtouren aber auch viele Winterwanderwege  mit Hüttenziele zur Verfügung – den Prospekt anfordern mit Kartenmaterial – geht schnell und kostenlos – Toller Service !!!

http://www.baiersbronn.de/text/331/de/winterwanderungen.html

 

Höchenschwand (20)

Höchenschwand

Am 21.01.2016 war es soweit !!  Seit Jahren verfolge ich einen tollen Wanderblog von Claudia und Rainer und habe mir dort schon viele Ideen für Wanderungen – aber auch gerade für Schneeschuhtouren – geholt.  Nachdem letztes Jahr dann ihr 1. Buch mit Schneeschuhtouren veröffentlicht wurde und wir über Facebook Kontakt hatten – entschloss ich mich die beiden mal persönlich kennen zu lernen und was soll ich sagen :-) es hat gepasst … nicht nur die gemeinsame Runde, die wir zusammen in Höchenschwand gedreht haben – nein auch das persönliche Miteinander war einfach umwerfend und sicherlich nicht die letzte gemeinsame Aktivität.  Für Schneeschuhwanderer, die rund um den Feldberg unterwegs sein wollen hier die Abblildung von dem Buch mit allen Informationen und Daten, die man braucht.

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An diesem Tag nahmen wir uns eine Runde hinter dem Schluchsee vor – direkt in Höchenschwand.  Meine Aufzeichnung über Komoot ist am Schluß sichtbar.

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Es handelt sich hierbei um eine leichte Runde, die zudem dann auch noch u.U. abgekürzt werden kann. Aber erst mal ran an die Schneeschuhe und nachdem die beiden hier von den MSR Schuhen so begeistert sind durfte ich diese auch mal ausprobieren und was soll ich sagen – für jemanden, der viel unterwegs sein möchte ist dies wirklich ein toller Schneeschuh.

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Dann gings los …. was für ein Wetter – was für eine Fernsicht – und was für eine gute Stimmung :-)   über die Felder – am Waldrand – neben Loipen entlang führte uns die gut ausgeschilderte Runde so wunderschön, daß wir immer wieder anhalten mussten – natürlich auch um zu fotografieren, denn wann gibts denn schon mal Bilder von den Beiden zusammen oder aber auch von mir ;-)

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Und wir hatten jede Menge Spaß dabei …. da liefen die Schneeschuhe von ganz alleine ;-)

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Für ein 3 er Gruppenfoto warf sich Rainer dann schon auch mal noch in den Schnee …

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…. gelungen … ja da fühlt sich Mann wohl so in der Mitte :-)

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Immer wieder herrliche Ausblicke auch über den unberführten Schnee der so fein glitzerte

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Ein einzigstes Ehepaar trafen wir und die wurden gleich verhaftet zum nächsten 3er Bild

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Tja in welche Richtung wollen wir heute ;-)   natürlich nicht die Abkürzung … bei dem Wetter

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Ein unbeschreiblich schöner Tag mit vielen Weit-und Fernsichten und der Erkenntnis, daß es immer wieder schön ist neue und liebe Menschen kennen zu lernen.

Hier meine Aufzeichnung mit weiteren Bildern:

https://www.komoot.de/tour/7736405

 

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Rundfahrt über die B500

Mitte Januar und endlich kam der Schnee und die Kälte … bei – 11 C früh morgens sind wir zeitig gestartet und über den Kniebis in Richtung Schliffkopf gefahren. Unterwegs lichtete sich der Nebel und es kam ein wunderschöner Sonnenaufgang hervor.

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Gleich bei der Kniebis Information musste ich wieder anhalten – die Sonne kam grad über den Baumwipfeln hervor – einfach unbeschreiblich :-)

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auf der gegenüberliegenden Seite wurden die Tannen angeleuchtet.

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Weiter ging es zum Aussichtspunkt “Zuflucht” mit dem herrlichen Blick über das Rheintal

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Hier mussten wir uns schon ganz ordentlich im knietiefen Schnee durchkämpfen bis zur Aussicht.

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Beim Hotel Schliffkopf angekommen und bei ziemlichen eisigen Wind entschloss ich mich – auch wegen meines doch schon etwas in die Jahre gekommen Vierbeiners – nur zu einer kleinen Schneeschuhrunde. Aber einmal im Winter wollte ich diese doch wenigstens mal anhaben. Die Landschaft hier oben ist einfach einmalig und begeistert mich gerade im Winter immer wieder aufs neue.

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Hier Schneeschuhspuren im frischen Tiefschnee :-) da war schon einer vor uns da !

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Ausblick hinunter Richtung Hornisgrinde

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Immer wieder blies uns der heftige Wind den frischen Pulverschnee ins Gesicht

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Die Schneeschuhrunde, die normalerweise Ri Ruhestein führt, kürzte ich dann beim Überqueren der Langlaufloipe ab und ging wieder zurück ca. 2,5- 3 km zum Startpunkt.

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Hier kann man unter der Woche dann ganz gut neben der Loipe zurücklaufen, da so gut wie kein Langläufer in der Spur unterwegs war – vor allem nicht bei der Kälte ;-)

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Hier kurz vor dem Aussichtspunkt pfiff der Wind so stark, daß man schier keine Luft bekam … der Fotoapparat wurde nur ganz schnell aus der Tasche gezogen sonst konnte man die Finger fast nicht mehr bewegen :-(

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Aber trotzdem herrlich der Blick hinüber Richtung Südschwarzwald / Feldberg

Nach kurzem Auftauen im Auto fuhr ich dann weiter über die B500 zum Mummelsee, der bei den Temparaturen natürlich zugefroren war. Hier lief ich dann nur den kleinen Rundweg rund um den See – auch immer wieder schön vor allem bei solch einem Wetter.

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Nach einer Mittagsrast in Untersmatt / Motorradtreff gings weiter zum grossen Stausee der Schwarzenbachtalsperre – leider sind hier alle Hotels und Gaststätten am See geschlossen. Für uns gab es dann aber einen gemütlichen Nachmittagsspaziergang entlang am See, wo man auch gut ohne Schneeschuhe im Winter laufen kann.

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Ach ja immer diese Knippserei denkt da der Hund und grub sich mal kurz ein ;-)

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Wieder einmal ein wunderschöner Tag da oben im Nordschwarzwald – Schneeschuhtouren gibt es hier inzwischen auch jede Menge, zum Teil findet man diese über die Information zu den jeweiligen Gemeinden.

 

 

 

 

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Bad Teinach-Zavelstein

Nachdem ich letztes Jahr 2015 meinen Blog etwas vernachlässigt habe – möchte ich 2016 doch nochmal durchstarten und die Seite wieder besser pflegen ;-)

Eine der ersten Schneewanderungen in diesem Jahr war im Januar ein Ausflug ins nahe gelegene Bad Teinach – von dort aus ging es durch den Wald hoch nach Zavelstein und über das Wolfstal wieder zurück – eine Tourenbeschreibung und Karte ist unten über Komoot sichtbar. Nachdem es am Parkplatz nicht nach viel Schnee aussah, lief ich ohne Schneeschuhe und nur mit Spikes an den Schuhen los. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, daß es nur etwas höher dann doch einige cm mehr hatte wie unten – aber wir haben uns dennoch gut durchgekämpft ohne stecken zu bleiben :-)

Start war der Parkplatz am Freibad – hier ging es dann stramm bergauf Richtung Zavelstein

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Gleich nach 5 Min wäre schon die erste Rastmöglichkeit – schön mit Dach – aber wir sind ja nicht zum Ausruhen hergekommen ;-) – also gings nach kurzer Besichtigung gleich weiter nach oben.

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Der Weg führte uns durch den Wald genau hin zur Ruine Zavelstein – die wir dieses Mal von hinten her betraten.

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Hier empfing uns schon der etwas tiefere Schnee und der Hund blieb “fast” drin stecken ;-)

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Wir durchquerten die Ruine – leider war der Turm geschlossen – und wanderten dann durch den Ort und links vom Hotel Krone-Lamm (Einkehr sehr empfehlenswert) den kleinen Pfad unterhalb der Strasse entlang Richtung Wolfsschlucht.

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Diese ist zu jeder Zeit ein wirklicher Genuß – jetzt im Schnee mit dem Wasserlauf oder aber auch zu anderen Jahreszeiten mit ihren grossen Moosflächen.

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Da es an dem Tag leider sehr bedeckt war und auch ab und zu ein Schneeflöckchen vom Himmel fiel ist das Licht leider zum fotografieren nicht so optimal gewesen.

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Zum Teil mussten wir uns wirlich durch wadenhohen Tiefschnee kämpfen …

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…  wir überquerten an der Sprudelfabrik die Straße und kamen dann auf der Rückseite des Thermalbads (welches demnächst wieder öffnet) zu unserem Startpunkt zurück.

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Eine herrliche kleine Runde für den Nachmittag. Einkehr oder auch Übernachtung mit Wellness ist in Zavelstein im Hotel Krone-Lamm möglich oder aber fast am Schluß in der neuen Wanderhütte, die vom Wolfstal aus über eine Brücke links – mit kleinem Anstieg – zu erreichen ist. Hierzu gibt es auch Wandervorschläge s.Link

Die Runde mit weiteren Bildern :

https://www.komoot.de/tour/7712499

 

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Freudenstadt-Berghütte Lauterbad

Um den Dreck und Matsch unserer Felder zu entgehen entschloss ich mich für ein Runde im nahen Freudenstadt, wo ich von einer neuen Berghütte erfahren hatte. Über Outdooractive bekam ich auch gleich eine angenehme Runde hierzu empfohlen.  Samstags kann man übringens in der Innenstadt von Freudenstadt auf den Straßen-Parkplätzen rund um den Markt umsonst parken – zumindest etwas unterhalb der Fußgängerzonen. Das fand ich schon mal sehr erfreulich. Los zogen wir über den unteren Maktplatz – an den Fontänen (allerdings nur im Sommer zu bewundern) vorbei zu der großen Stadtkirche.

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Schon hier war noch auf dem Vorplatz so viel Schnee – herrlich – fand auch der Hund, der mal gleich seinen ganzen Dreck der letzten Tage losrubbelte ;-)

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Stadtauswärts folgten wir der oben hinterlegten Runde, die uns in den Teuchelwald führte.

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Hier gibt es auch einen Wald-Geschichtspfad, den wir uns mal für das Frühjahr vorgemerkt haben.

Vorbei an einer ehemaligen Holzwasserleitung führte uns der Weg links ab einen schmalen Fußpfad durch den Wald.

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Schöne Lichteinfälle begleiteten uns hier auf dem Weg, der mit dem teils gefrorenen Schnee und ohne Schneeschuhe dann doch ab und an recht beschwerlich wurde – aber egal – Hauptsache kein Matsch und Dreck und auch der Hund genoss es sehr :-)

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Nach Überqueren der Straße kamen wir nach einer Weile zu einer Liegewiese, die mit Himmelsliegen angepriesen wurde -  na ja nur leider im Winter schon dauerbelegt :-)

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So zogen wir ohne Pause weiter – unser Ziel zur Rast war ja auch die Berghütte, die wir dann nach ca. 30 min auch erreichten – wunderschön gelegen an einem kleinen Skihang und schöner Aussicht auf die Umgebung.

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Mit Sonnenterasse und leckerem Essen und freundlicher Bedienung kann hier die neue Berghütte sich sehen lassen – sicher auch im Sommer ein schönes Ziel was ich mir merken werde.

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Zurück führte der Weg dann ebenfalls einen schmalen Wanderpfad, der uns vorbei an der Köhlerhütte hinauf zum Friedrichsturm (im Winter geschlossen) führte. Von dort aus hat man aber auch ohne Turmaussicht einen schönen Blick über Freudenstadt.

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Eine schöne gemütliche Runde war das … und nach ca 3 Std waren wir wieder in der Innenstadt.

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