Archiv für den Autor: Angelika

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Bad Griesbach-Schneeschuhtour Weiherplatz

Durch meine Übernachtung in Bad Griesbach im Gasthof Herbstwasen hatte ich heute den absoluten Heimvorteil – loslaufen auf den Schneeschuhen direkt vom Haus aus. Über einen kleinen Waldpfad, der hinauf zum Weiherplatz führt erreichte ich nach 1 km den Beginn der Schneeschuhrunde Weiherplatz. Auch hier war wie gestern durch den frühen Aufstieg der Hang noch im Schatten – aber die ganze Runde gefiel mir doch besser, da sie offener und mit mehr Aussichten geführt wird. Um 9 Uhr in der Früh war natürlich auch noch keine Menschenseele unterwegs und ich hatte den Weg wieder für mich ganz allein.

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Auf den gegenüberliegenden Hängen konnte man schon die ersten Sonnenstrahlen feststellen.

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Ich war froh über den Anstieg im Schatten, der auch hier wieder durch den lockeren Schnee etwas mühseelig war – aber dennoch gerade mit den Schneeschuhen wirklich Spaß macht. Oben konnte man das Windrad der Alexanderschanze entdecken.

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Schon sehr schnell fanden die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg auch zu mir ;-)

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Nachdem wir den Hang entlang und dann in Richtung Tal eine Weile abwärts gelaufen waren, erreichten wir eine Fahrtstrasse, die zwar geräumt / planiert war, aber mit soviel Schnee der noch vorhanden war, daß man mit den Schneeschuhen gut darauf laufen konnten. Für einige wird dies vermutlich enttäuschend sein, da der Streckenverlauf/Beschaffenheit  auf diesem kleinen Weg bis zurück zum Start geht.

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Der Hund fand es klasse – endlich wieder geraden Boden unter den Füßen und auch die Eisklumpen in den Pfoten wurden hier erst mal entfernt.

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Auch hier waren wir immer noch völlig allein unterwegs obwohl es inzwischen schon nach 11 Uhr war und in den Regionen Kniebis über uns schon bestimmt Parkplatznot herrschte.

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Der Weg gibt immer wieder schöne Blicke ins Tal frei.

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Unterhalb liegt der Gasthof Herbstwasen – man könnte direkt über die Wiesen und einem Weg abbiegen – ich wollte aber den gesamten Weg der offiziellen Runde zu Ende gehen.

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Was auch ganz schön war, denn hier erhält man noch einen Blick auf die “Wilde Rench” die im Moment noch ganz harmlos vor sich hin plätschert.

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Ein kurzer Abstecher direkt zum Bachlauf – einem Premiumwanderweg Wiesensteig, der ebefalls dort losgeht und den wir im Sommer schon mehrmals gelaufen sind.

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Hier unsere Übernachtung

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Auf der Rückfahrt am Parkplatz Renchtalblick gab es noch einen schönen Rückblick auf das Tal.

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Bad Peterstal – Schneeschuhrunde Freiersberg

Wochenende mit guten Wettervorhersagen dazu noch Schnee im Schwarzwald eine gute Zeit endlich mal 2 noch ausstehende offizielle Schneeschuhtouren auszuprobieren. Am Samstag in aller Früh ging es kurz vor dem Sonnenaufgang los.  Allerdings erschreckten mich die Temperaturen, die hier in manchen Tälern unterwegs herrschten.

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Doch oben über 1000 m waren es dann nur noch “angenehme” – 7 C und die Sonne tat hier auch ihr übriges, daß es sich schon fast gemütlich warm anfühlte. Die Gegend wurde in ein herrliches warmes Licht gehüllt – sehr zur Freude aller Fotografen, die schon unterwegs waren.

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Immer wieder ein tolles Erlebnis hier am Schliffkopf.

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Nach einer Aufwärmrunde und dem Blick nach unten in die noch kühlen Täler machte ich mich auf um nach Bad Peterstal zu fahren um hier die Schneeschuhrunde Freiersberg zu laufen.

Wie beschrieben geht die Tour hier an der Rodelstrecke los – allerdings fehlt hier am Parkplatz jegliche Info, daß hier eine Schneeschuhrunde losgeht. Erst nach dem ersten Aufstieg kommt dann das erste Schild, das einem den Weg nach links deutet.

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Der Schnee war einfach traumhaft – zumindest für den der Schneeschuhe an hatte. Trotz der Kälte der letzten Tage war dieser nicht gefroren und recht pulvrig was dazu führte, daß man selbst in der Spur plötzlich auch mal paar cm tiefer stand. Die ganze Runde verläuft fast nur im Wald – durch die frühe Zeit (ca. 9.30 Uhr ) war der Hang noch meist im Schatten – nur ab und an kamen die Sonnenstrahlen durch.

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Auf dem Rückweg war ein Teil auch mit Laubbäumen bewachsen, die dann doch mehr Licht und Sonne durchließen.

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Eine kurze Frühstückspause musste doch auch schon noch sein.

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Viel zu schnell kam ich am Ende der Tour wieder an. Leider ist auch das Ende sehr spontan an der Verkehrsstrasse und man müsste auf dieser dann entlanglaufen. Etwas unglücklich fand ich und verfolgte hier dann Spuren, die mich durch das kleine Waldgebiet wieder zum Parkplatz zurückbrachten.

Nachdem es doch relativ schnell ging mit dieser Tour und ich hier mit ein paar Einheimischen ins Gespräch kam wurde mir empfohlen doch zum Klagefelsen oder den Blick zum Glaswaldsee zu erforschen …. im warsten Sinne des Wortes – zum Glück gab es Wanderschilder und auch teilweise schon eine Spur im Schnee – also wieder den Rodelhang hinauf und dann weiter in die Sonne – diesmal ohne Hund, der durfte in der Zwischenzeit schon mal ein Schläfchen im Auto machen.

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Hier gab es endlich auch mal schöne Aussichten, die mir bei der ersten Runde doch etwas gefehlt hatten.

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Stetig bergauf und das in der Sonne – war ganz schön heftig schweißtreibend. Doch den Blick zum Glaswaldsee den konnte ich mir nicht verkneifen, wenn er schon so empfohlen wurde.

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Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder zurück – diesmal der Sonne entgegen.

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Der Schnee glitzerte wunderschön und den Abstieg konnte ich doch wesentlich mehr genießen.

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Einen Abstecher zum Klagefelsen musste auch noch sein – wenn schon – denn schon :-)

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Wer kann hier den Hund erkennen der zwar hoch aber sehr ungern wieder runter kommen wollte ;-)

Nach den nun über 10 km durch tiefen Schnee gewanderten Runden hatte selbst ich jetzt genug und machte mich auf zu meiner Herberge in Bad Griesbach wo ich am nächsten Tag eine weitere offizielle Schneeschuhtour vor hatte.

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Baiersbronn-Buhlbach Schneeschuhtour Nr. 1

Ausgeschilderte Schneeschuhtour Nr.1 in Buhlbach.  Am Ortsausgang von Buhlach erreicht man einen größeren Parkplatz – hier gehen u.a. auch diverse Langlaufloipen los. Heute sollten die Schneeschuhe endlich mal richtig zum Einsatz kommen. Der Schnee sowie auch die Höhe von ca. 50 cm war hier genau ideal dafür. Auch das Wetter meinte es gut mit mir – genau am Start riß der Himmel auf und ich hatte fast die ganze Laufzeit herrlichen Sonnenschein.

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Der Hund war heute etwas erstaunt über sein Schuhwerk – aber nachdem er immer wieder die Schneebollen zwischen den Zehen “bemängelt” hatte, habe ich die Runde heute mal mit den Schuhen ausprobiert. Ging prima – allerdings muss man diese schon sehr stramm zumachen, da diese sonst im tiefen Schnee wenn sie dann richtig naß sind doch auch mal stecken bleiben und dann schnell verloren gehen, wenn man nicht darauf achtet.

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Die Runde sollte man direkt auf der Straße – nicht wie das rosa Schneeschuhschild zeigt direkt auf der Loipe :-(   beginnen. Nach ein paar Meter muss man hier sowieso die Straße überqueren und dann geht es rechts einen kleinen Waldpfad hinauf. Was war ich froh an den neuen Schnee-Schuhen, die ich letztes Jahr erstanden hatte – schnell angeschnallt – prima zu laufen – und auch am Feldberg hatte ich diese im steilem Gelände auch schon ausprobiert. Da muss ich mich wirklich bei Rainer & Claudia  (Schneeschuhprofis ) nochmal für den super Tipp bedanken.

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Die Runde beginnt erst mal mit einem Aufstieg – wir waren hier nicht die ersten Läufer – aber das war auch ganz gut so – weil so konnte der Hund vorne weg laufen und ich hatte die Hundeschuhe im Auge  ;-)   und auch wenn ich mir mal über den Wegverlauf unsicher war  – was mir hier zweimal passiert ist – die Spuren zeigen einem den richtigen Weg. Und anstrengend genug ist es allemal totz des schönen weichen Pulverschnees.

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Immer wieder mit Sonnenstrahlen verwöhnt ging es stetig bergauf.

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Tja mit Schuhen geht das dann ganz gut …. der Blick sagt:  – so Frauchen kommst Du auch mal ?

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Erster !!!  menno ist das eine Warterei heute ;-)   – der Senior hatte wirklich Spaß

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Oben angekommen geht es dann auf einem breiteren Forstweg weiter auf gerader Strecke am Berghang enlang mit schönen Aussichten auf das Tal.

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Nach ca. 3 km hat man die Möglichkeit noch eine Rast an dieser kleinen Hütte einzulegen – es stehen hier 2 kleine Bänke überdacht davor.

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Zumindest eine kurze Verschnaufpause muss sein.

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Dannach geht es dann direkt in einen kleinen Waldpfad hinein. Hier gibt es dann eine Stelle wo man ohne Hinweisschild den üblichen Wanderpfad (gelbe Raute ) nachgehen muss – gut, daß hier vor uns schon jemand gelaufen war sonst wäre ich vermutlich geradeaus weitermarschiert.

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Der Abstieg hier zum Ort zurück ist wirklich ein Genuß – kleine hügelige Wanderpfade – genau nach unserem Geschmack und viel zu schnell waren wir wieder am Ausgangspunkt.

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Eine wirklich schöne Runde – auch für Einsteiger, da nicht zu lange aber man braucht aufgrund des Aufstieges doch etwas Kondition. Dauer etwa 2 Stunden mit Pause.

Hier der Link Gemeinde :   http://www.baiersbronn.de/themen/216/de/taid,4140/themen.html

Und auch meine Aufzeichnung über Komoot, die ich allerdings nicht gleich von Beginn an gestartet hatte.

https://www.komoot.de/tour/13983091

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Wendelsheim – Märchensee

Kleine Runde im Raum Tübingen – Wendelsheim – zum Märchensee mit etwas über 5 km eine heute etwas kleinere Runde. Die Wetterbedingungen waren allerdings wie gestern – Aprilwetter – blauer Himmel dann wieder Schneegestöber.

Geparkt hatte ich hier am Wanderparkplatz oberhalb in Wendelsheim – hier kann man dem Schild “Märchensee” folgen und kommt automatisch auf den Pfaffenberg mit Aussicht Richtung Tübingen und Umgebung.

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Der See war zum einen zugefroren und oben auf lag der Schnee – ein Mutiger hatte sich hier draufgetraut und ein Herz getrampelt :-)

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Im Sommer ist der Märchensee hier bekannt für seine grüne Farbe. Von dort aus gelangt man zum Steinbruch und einem schönen Naturpfad durch den Krater.

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Der Hund musste mal kurz ein Schneebad einlegen ;-)

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Einige Hinweistafeln säumen hier den Weg und berichten über dieses Naturdenkmal – ich bin immer begeistert über die Steinformationen und Schichten.

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Eigentlich wollte ich Richtung Wurmlinger Kapelle – aber leider fehlte mir dort jeglicher Hinweis auf Wanderschilder und auch das Handy und die Karten wollten leider nicht – kein Empfang.

So zog ich einfach mal planlos durch die Gegend und war dann bei dem Schneegestöber doch ganz froh nicht über die freien Felder gehen zu müssen – der Wald bot hier doch etwas Schutz und war auch sehr schön zu laufen.

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Aussichten waren dann leider gleich 0 ….  :-(

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Wir hielten uns dann immer am Waldrand und fanden auch den einen oder anderen schönen Waldpfad – so umrundeten wir großzügig den Pfaffenberg und kamen wieder zum Ausgangspunkt zurück – siehe auch unten anhängende Aufzeichnung.

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Ich trage heute Schneemütze ;-)

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Kurz vor dem Parkplatz Schneefall mit blauen Himmel.

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Aufzeichnung über komoot : https://www.komoot.de/tour/13968223

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Schneerunde Neubulach-Liebelsberg nach Bad Teinach

Heutige Runde im Nordschwarzwald bei Neubulach war der Einstieg in die Schneeschuhsaison. Nachdem Unwetterwarnungen ausgesprochen waren ging es nicht so weit weg – ca 20 min von meinem Wohnort zum Luftkurort nach Neubulach. Start war der Campingplatz in Liebelsberg wo man auch gut parken kann. Als erstes bekamen wir mal einen stürmischen Schneegraupel ab, der sich im Laufe der Runde immer wieder einstellte.

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Das erste Ziel war hier der Beilfelsen – den wir dieses Mal von oben her erreichten und dann absteigen mussten – im Winter hier mit Vorsicht zu genießen da der kleine Treppenpfad sehr rutschig ist – zum Glück aber mit Geländer. Also nur was für wirklich Geländetaugliche.

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Erst wurde mal kurz die Aussicht in die Umgebung genossen bevor ich mich an den Abstieg wagte.

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Am Berg entlang hangelte ich mich dann nach unten.

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Unten orientierte ich mich in Richtung Bad Teinach.

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Hier fand ich einen kleinen Wanderpfad direkt an der Nagold entlang.

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Aussicht vom Waldpfad auf den Ort Bad Teinach und seinem Thermalbad.

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Der Weg führte uns eine ganze Weile rund um den Berg – vorbei an der Sprudelfabrik und dann direkt hoch über einen etwas verwurzelten und von Zweigen überhangenen Pfad.

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Auch der Hund hatte heute jede Menge Spaß da der Schnee herrlich weich war.

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Oben erwartete uns ein richtiges April Wetter – Sturm – Schnee – Sonne alles im Wechsel.

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Immer wieder herrlich dort oben – gigantische Aussichten – Ruhe – kein Mensch unterwegs (wen wunderts auch bei dem Wetter ;-)   )

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Uii da kam schon wieder die nächste Wolkenfront … schnell schnell an Auto :-)

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Liebelsberg (26)

Schöne gemütliche Runde mit etwas über 10 km.

Zusammenfassung hier über komoot :

https://www.komoot.de/tour/13957906

Alb 21c

Kleine Wanderung rund ums Zeller Horn

Heute waren Tiefsttemperaturen angesagt – schon nachts hatte es bis zu – 15 C und daran sollte sich auch tagsüber in manchen Regionen nichts ändern. Wer mich kennt ;-) weiß, wenn dann noch Sonne angesagt ist bin ich nicht zu halten – und wenn schon dann bitte muss es auch wirklich kalt sein. Also gemäß dem Radioreporter die heute mit kälteste Zone ausgesucht. Überhalb von Hechingen mit seiner Burg Hohenzollern ging es im feinsten Sonnenschein am Zollsteighof bei – 12 C dann los. Wer sich warm eingepackt hatte der hatte hier wirklich das Beste was der Winter zu bieten hat – Pulverschnee – Sonne – herrliche Aussichten – in der Luft fiel der Schneeglitzer während der gesamten Runde – einfach nur traumhaft auf einem der schönsten Traumpfade dort oben. Leider kann man das Glitzern des Schnees nicht wirklich mit dem Foto einfangen – aber es bleibt in unseren Erinnerungen !

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Als erstes ging es zum Zeller Horn mit dem direkten Ausblick hin zur Burg und aufs Umland.

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Einfach mein liebstes Fotomodel ;-)

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Entlang des Albtraufs auf tollen winterlichen Pfaden.

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Endlich mal eine Bank ergattert ;-)

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Und bei so einem Pulverschnee muss ein Engelchen unbedingt sein.

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Ein herrlicher Winterausflug …. ganz gemütlich …. mit viel Genuß und Entspannung und wir haben doch trotz Kälte über 2 Std ausgehalten.

 

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Silvester 2016/2017 Schwarzwaldhochstrasse

Der Silvestertag ist ja für Hundebesitzer meist kein Vergnügen – so auch für meinen Senior, der im Laufe des Alters immer mehr unter der Knallerei leidet. So machten wir uns gleich früh morgens auf in Richtung Nordschwarzwald – Nationalpark – und wir wurden nicht enttäuscht. Herrlichstes Wetter und den ganzen Tag ohne einen einzigen Knaller – kann man somit als Tagesbeschäftigung für so einen Tag unbedingt empfehlen. Es waren auch wirklich sehr viele mit Hunden hier heute unterwegs – ebenso wie viele andere, die den Nebelschwaden, die in der Rheinebene oder den kalten Täler sich hartnäckig hielten, entflohen.

Zu Beginn hatte ich mir einen Aussichtspunkt oben am Hotel Schliffkopf ausgesucht um hier den Sonnenaufgang und den letzten Tag des Jahres einzuläuten. Ein paar wenige Menschen waren hier zum Fotografieren auch bereits unterwegs. Pünktlich um kurz nach 8 Uhr verfärbte sich der Himmel wunderschön.

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Wenn man schon nicht ausschlafen kann, dann muss man halt hier noch etwas träumen :-)

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Schnell aber erschien dann doch der rote Ball am Horizont

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Einfach nur genial und immer wieder schön.  Nach einigem Innehalten wurde es dann trotz der überraschend “warmen” Temperaturen (2 C) dort oben dann doch kalt und ich entschloss mich hier die gemütliche Rundtour um den Schliffkopf zu laufen. Die Landschaft wurde in einem herrlichen Rotton erleuchtet.

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Die Aussicht ins Rheintal und den Südschwarzwald wo noch in den Täler der Nebel hing.

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Nach einer Pause fuhr ich weiter über den Ruhestein zum Mummelsee – hier entdeckte ich die im Moment einzigste Liftanlage, die allerdings mit Kunstschnee in Betrieb ist – es waren einige Skifahrer unterwegs – allerdings ist der Hang nicht wirklich sehr lang und der Hund fand den Kunstschnee auch nicht wirklich besonders schön :-(   viel zu glatt und hart ….

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… so ging es schnell weiter zum Mummelsee wo um die Mittagszeit nun doch schon sehr viele Wanderer sich hinauf auf den Berg bewegten – aber es war auch wirklich herrlich – am Hornisgrindenturm kann man, wenn dieser offen ist, lecker selbstgebackten Kuchen mit Kaffee oder auch Glühwein etc. genießen.

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Hier unternahmen wir dann unsere Mittagsrunde und genossen tatsächlich dort oben ohne Jacke die warme Mittagssonne. Besser hätte sich 2016 nicht verabschieden können.

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In den Tälern gab es noch frostige – 2 C und Eisblumen.

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Die Silvesternacht verbrachten wir dann bei lieben Freunden unterhalb der Burg Teck mit einer gigantischen Aussicht ohne Nebel auf das herrliche Feuerwerk.

Und hier begrüßte uns nun das neue Jahr 2017 ebenfalls mit einem prima Wetter und die  Sonne strahlte bereits am frühen Morgen die 3 Kaiserberge in der Ferne an.

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Der Morgenspaziergang in das neue Wanderjahr 2017 erfolgte somit bei strahlendem Sonnenschein – wenn ein neues Jahr so schon mal beginnt dann freue ich mich auf die weiteren 364 Tage und wünsche Allen ein frohes, gesundes und wunderschönes neues Wanderjahr 2017.

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An diesem Baum hingen noch die Äpfel wie Christbaumkugeln dran :-)

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Nach dem Frühstück auf der Terasse noch ein Sonnenbad – hach -  :-)

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Kniebis-Elbachseeblick

Endlich Zeit den ersten gefallenen Schnee zu begrüßen … was liegt näher als hier zum Kniebis zu fahren.  Diesmal noch ohne Schneeschuhe, weil ehrlich gesagt hätte ich gar nicht damit gerechnet, daß schon soooo viel Schnee dort oben liegt. So hatte ich mich auf eine gemütliche Schnee-Sonntagsmittagsrunde eingestellt. Leider empfing uns die Gegend erst mal noch mit dicker Nebelsuppe. Aber egal der erste Schnee wurde gleich mal getestet ….

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Rund um die Kniebishütte war es jetzt um 11 Uhr bei dem Wetter noch angenehm leer.

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In diese Richtung konnte man wenigstens noch etwas von der Umgebung erkennen.

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Hier hatte man sich schon in Sachen Osterhasen probiert – so jedenfalls hab ich das erkannt ;-)

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Ich machte mich auf in Richtung Elbachseeblick – über den Heimatpfad der hier etwas weniger Schnee hatte und noch gut zu laufen war. Man kann auch einen Teil auf einer gut geräumten Asphaltstrasse (z.B. mit Kinderwagen oder Menschen, die schlecht zu Fuß sind) laufen – nur der allerletzte Teil des Weges geht dann noch kurz über schneebedeckte Waldpfade.

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Am Ausblick selbst leider dicke fette Nebelsuppe und die gab auch keinen Blick nach unten frei

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So machte ich mich auf in Richtung Zuflucht bzw. Alexanderschanze … mit meinem Weg-Werf-Hund :-) das musste hier schon ausgekostet werden … Fellpflege und überhaupt endlich mal keinen Dreck im Fell.

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Langsam spickelte an verschiedenen Stellen nun doch die Sonne ab und an mal durch.

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Und siehe da – doch gut so brav gewesen zu sein und immer schön den Langläufern aus dem Weg gegangen …. so bekamen wir herrlich blauen Himmel mit Sonne bis zurück zum Ausgangspunkt.

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Und wieder ein kleines Kunstwerk ;-)

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Hier ging es parallel zur B500 an den Birkenbäumen vorbei,  die bei Eiseskälte noch schöner gefroren sein können. Heute aber war bei fast schon bei 3 C am Antauen.

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Einfach mein Lieblingsmotiv  :-)

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Auf dem Rückweg kamen schon manchmal ordentliche Mengen Schnee von oben runter gedonnert  ;-)

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Und nachdem das Wetter sich jetzt so gemacht hatte ging ich nochmal zum Elbachseeblick und siehe da es hatte sich gelohnt – herrlicher Blick nach unten in die noch farbige Umgebung.

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Jetzt waren auch schon wesentlich mehr Menschen dorthin unterwegs.

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Wer von uns ist denn nur der Schönere ;-)

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So waren wir dann doch gemütliche 3 Std unterwegs und voll zufrieden über den ersten Schneeausflug.

Hier ein Link über den Heimatpfad, den man auch im Winter mit gutem Schuhwerk laufen kann, sofern nicht zu viel Schnee liegt. Bei viel Schnee empfiehlt es sich Schneeschuhe bei der Kniebis-Info auszuleihen – zumindest bestand diese Möglichkeit in den vergangenen Jahren.

http://www.wandermagazin.de/fileadmin/user_upload/downloads/wander/Kniebiser_Heimatpfad.pdf

http://www.kniebis.de/

 

 

 

Teck 54

Schwäbische Alb rund um die Teck

Feiertag und schönestes Herbstwetter so kurz vor dem angekündigten Regen – alles was irgendwie aus dem Haus konnte wollte heute den Tag draußen genießen und so kam es auch, daß alle Wanderwege um die bekannten Gebiete im Umfeld Stuttgart – Schwäbische Alb – Schwarzwald voll waren. Welch ein Segen, daß ich Frühaufsteher bin und mich allein der Gedanke an die Menschenmassen ganz schnell wach werden ließ :-) .  Pünktlich um kurz nach 7 Uhr erreichte ich den Albaufstieg und entschloss mich hier einen Ort zu suchen, wo die Sonne am Besten zu sehen ist und fuhr Richtung Ruine Reußenstein.

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Der Parkplatz war schon mal noch menschenleer – prima – so sollte es auch auf der Burg bleiben – ich hatte 1 Stunde den Luxus als Burgfräulein hier allein zu herrschen.

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Die umliegenden Berge wurden bereits in den oberen Regionen von der Sonne angeleuchtet.

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Da die Temperaturen doch noch um den Gefrierpunkt waren musste ich irgendwann diesen Ort leicht tiefgefroren verlassen – aber schön wars – ich hatte die Burg noch nie allein für mich.  Von hier aus gibt es viele tolle Wanderungen, die ich früher schon gemacht habe  – Richtung Wiesensteig zur Filstalquelle oder aber auch zur Kirschblüte über Neidlingen. Man hat hier eine Menge an Touren zur Auswahl.

Mich zog es jedoch zu einem weiteren Anziehungspunkt dieser Gegend – das Randecker Maar.  Auch hier sind normalerweise das ganze Jahr – selbst im Winter zum Langlauf – Menschenmassen unterwegs. Bis auf eine einsame Joggerin war alles noch in friedlicher Ruhe.  So durchquerte ich in aller Gemütlichkeit das kleine Moorgebiet was im Herbst für mich einfach ein Higlight ist.

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Genau zum richtigen Zeitpunkt erwischte ich ein tolles Licht für die Aufnahmen.

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Auch von hier aus gibt es verschiedene Wanderungen – Richtung Ochsenwang oder rund um das Moorgebiet, doch mein Plan war heute anders. Ich verließ wieder die Albhochfläche und begab mich in das unten liegende Bisingen zu Freunden. Hier war eine schöne Hunderunde vorgesehen – rund im die Burg Teck – und nachdem wir ja so bald dran waren, war auch endlich mal ein Besuch innerhalb der Burg, die hier einen Biergarten hat, möglich. Oberhalb von Bisingen ging es über das Naturschutzgebiet immer stetig rund um den Berg und zum Schluß dann mit einem heftigen Anstieg dem Radler entgegen ;-)

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Wer mit “Einheimischen” läuft findet auch noch kleine Wege, die nicht überlaufen sind.

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Kolonnenweise schoben sich jetzt die Autos mit Kennzeichen aus ganz Baden-Württemberg hier den Berg hoch :-(   welch ein Glück wieder mal, daß diese alle erst mal wandern mussten und wir dagegen unsere Verpflegung bereits verdient hatten :-)

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So war der Biergarten noch erträglich und die Schlange zum Anstehen sehr übersichtlich.

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Von hier oben hat man natürlich einen gigantischen Blick über das ganze Umland.

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Als wir uns auf den Heimweg machten rollten die Lawinen an :-)

Auch hier von Bisingen kann man u.a. auch über die Ruine Rauber sehr schöne Rundwanderungen machen. Wir waren für die Runde ca. 2 Std unterwegs. Um auf die Burg zu kommen gibt es auch verschiedene Alternativen – die etwas besser ausgebauten Schotterwege, die aber sehr hoch im Kurs stehen bei allen Spaziergängern und Familien oder aber kleine Waldpfade, die hier im Zickzack auch zur Verfügung stehen.

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Kaiserstuhl-Oberbergen

Ein Wochenende im Südschwarzwald bietet auch die Gelegenheit für einen Abstecher an den Kaiserstuhl – einer Weingegend hinter Freiburg – mit einem vulkanischen Ursprung und einem Naturschutzgebiet in dem viele botanische, zoologische und auch geologische Seltenheiten zu finden sind.

Rainer und Claudia hatten mir hier immer vorgeschwärmt – einen schönen Bericht der Beiden und tolle Bilder über die Bewohner des Naturschutzgebietes gibt es hierzu auf deren Wanderseite.

Unser Start sollte heute im Herzen des Kaiserstuhls erfolgen – in Oberbergen – direkt am Badberg. Bei strahlend blauben Himmel fuhren wir im Hochschwarzwald los. In  Freiburg hatte es schon zähen Nebel -  wir waren aber immer noch guter Hoffnung, daß wir bei Erreichen des etwas höher gelegenen Ziels doch wieder blauen Himmel hätten. Bei der Ankunft sah es auch erst gar nicht so schlecht aus und wir hofften auf Nebellücken ….

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…. hier zeigte mir Rainer eine kleine Quelle mit richtigem lauwarmen Wasser  …. der Hund fand es eklig – ne warmes Wasser ist nix zum Reinliegen ;-)

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Weiter ging es über die Obstplantagen hin zu den Weinbergen.  Nachdem wir ja eigentlich auf den Sonnendurchbruch warteten hatten wir es nicht eilig und verbrachten erst mal die Zeit mit der Suche nach Fotomotiven …. dies sollte allerdings den Tag so bleiben …. während der gesamten Wanderung von ca 7 km – mit vielen kleinen Auf-und Abstiegen hatten wir nur selten die Gelegenheit ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen – je weiter oben desto dichter wurden die Nebelschwaden.  Aber —- wir machten das Beste daraus  —- hatten jede Menge Spaß und Zeit zum Bilder knipsen. So ein bischen Nebel kann doch eine Sonntagslaune nicht verderben.

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Immer weiter zog es uns nach oben in die feuchten Nebelschwaden :-) es gab immer was zu entdecken ;-)

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ahhh da war der Rainer :-)

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Nach dem Aufstieg erst mal eine kurze Verschnaufpause….

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… und dann ging es schon wieder abwärts …. und huch kurz ein Stück blauer Himmel ….

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…. es wird doch nicht etwa … ach nein gleich wieder zog alles zu. Aber es waren wirklich traumhafte Wege – alles Wiesenpfade herlich weich zu gehen … super schön … selbst der Senior-Hund war begeistert und lief voll motiviert mit.

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Immer wieder kurze Augenblicke, die mir einen kurzen Einblick in die schöne Umgebung gaben.

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Hier hingen noch ein paar vergessene Träubchen am Ast.

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Oh menno … schon wieder eine Pause ;-)

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Über die Weinberge ging es dann dierekt durch die Rebenstöcke zurück zum Ziel. Rainer hatte sich im Laufe des Tages einen neuen Verfolger angelacht – Männer halt unter sich ;-)

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Hier entdeckten wir noch wunderschöne rote Weinblätter – gerade richtig im Sonnenlicht …

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und sogar noch mit leckeren Trauben dran ….

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… wir zogen jedoch die Träubchen in Form eines flüssigen Inhaltes im Glas vor und das war genauso lecker wie auch der Flammkuchen, der hier einfach dazu gehört. Ich lernte auch, daß dies hier nicht in einer Besenwirtschaft ausgeschenkt wird – wenn auch ein Besen davor hängt – hier heißt es “Straußwirtschaft”  – egal es war lecker und die rote Farbe in meinem Gesicht bedeutet nicht, daß ich hier schon zu tief in Glas geschaut hatte, sondern, daß man auch im Nebel Farbe ins Gesicht bekommt und es war auch sehr wohlig warm dort drinnen  :-)

Ein schöner Abschluß für einen wundervollen und gelungenen Tag. Vielen Dank an meine beiden Begleiter des heutigen Tages.

Hier noch die Touraufzeichnung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/13290083

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Hinterzarten-Ravennaschlucht mit Sonnenuntergang am Belchen

Wochenende mit gutem sonnigen Wetter – vor allem im Süden des Landes – ein Garant für eine tolle Herbstwanderung um diese Jahreszeit und vermutlich einer der letzten Tage wo man die farbenfrohe Laubbracht noch bewundern kann. So entschied ich mich für eine Tour, die schon lange auf meiner Liste stand – die Ravennaschlucht. Durch das Höllental Richtung Freiburg bin ich schon oft gefahren – aber ich hatte es noch nie geschafft diese bekannte Schlucht mal zu erkunden. Bekannt ist sie auch für einen wunderschönen Weihnachtsmarkt, der hier genau am großen Viadukt stattfindet und inzwischen so beliebt ist, daß man mit erheblichen Parkproblemen rechnen muss. Am Besten sollte man nach Alternativen mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln suchen.  Aber von Schnee war zum Glück noch nix zu sehen. Der Morgen begann schon herrlich mit einem Sonnenaufgang über der Hochebene in Richtung Hinterzarten – meinem heutigen Startpunkt für den ca. 8 km Rundweg.

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Auch Erik war heute wieder mit von der Partie und beobachtete den Sonnenaufgang.

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Mit Rainer Haas, der hier gleich um die Ecke zu Hause ist machte ich mich auf und wir folgten direkt von Hinterzarten dem Wanderschild Richtung Ravennaschlucht ins noch ziemlich feuchte aber nebelfreie Tal.

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Direkt vor dem Viadukt über dem die Bahnlinie führt gibt es das Hofgut Sternen, einem Anziehungspunkt aller Touristen, die hier im Schwarzwald unterwegs sind – zum Glück hatten hier die Wenigsten das Schuhwerk an um in die Schlucht zu steigen. Aber wir hielten kurz an und ich machte einen Abstecher in eins der Andenken-Häuschen wo man zum Teil ein wirkliches Vermögen losbekommen kann z.B. Kuckucksuhr für über 4.000 EUR oder sonstige künstlerische Andenken. Aber auch eine Glasbläserei kann hier besichtigt werden.

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Wir zogen ohne Einkauf weiter in Richtung Schlucht und ließen die Menschenmassen hinter uns.

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Die Sonne war inzwischen wieder hinten den Wolken verschwunden und trotzdem war die  Laubfärbung einfach herrlich – und die Bilder sind nicht bearbeitet sondern im Original.

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Über Brücken und Stege ging es dann zum Wasserfall.

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Wie in allen Schluchten ist auf jeden Fall gutes Schuhwerk zu empfehlen, da es doch überall sehr rutschig sein kann. Für Hundebesitzer empfehle ich hier die Runde nach oben zu laufen, da die Treppenaufgänge sehr steil sind und der Hund sich hochwärts leichter tut.

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Der Wasserfall, der im Herbst etwas entschärfter ist, als im Frühjahr nach der Schneeschmelze.

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Schnell waren wir wieder oben. Wer möchte kann noch einen Abstecher auf den Piketfelsen machen (s.Tourbeschreibung von Rainer&Claudia) und die Tour mit einer tollen Aussicht auf das Höllental etwas verlängern. Mit Rücksicht auf den Hund hatte ich hierauf aber heute verzichtet und so erreichten wir nach ca. 2 Stunden wieder Hinterzarten.

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Hier noch die Tourenbeschreibung über Komoot

https://www.komoot.de/tour/13266767

Nachdem so ein Tag ja noch ein paar Stunden übrig hat, entschied ich mich die Sonne zu suchen, da sich über Hinterzarten und Umgebung die Wolken ziemlich hartnäckig hielten.

Die Sonne fand ich auch – in Richtung Feldberg bzw. ich entschloss mich den Tag mit einem der schönsten Aussichtspunkte im Südschwarzwald – dem Belchen, dem 4 höchsten Berg (1414 m) in der Gegend zu beenden. Ab dem Feldberggipfel schien herrlich die Sonne und wir fuhren hinauf bis zur Talstation der Seilbahn – welche ich dann auch für den Aufstieg bis zum Belchenhaus benutzte. So konnte der Hund mit nach oben – nur die Strecke zurück abwärts wollte ich hier zu Fuss zurücklegen, da nach dem Sonnenuntergang die Gondeln hier nicht mehr in Betrieb waren. Mit Stirnlampe im Rucksack, die wirklich sehr hilfreich war, ging es schnell nach oben.

Hier wurde erst mal die schöne Rundumsicht genossen – mit den Nebelwolken zum Glück jetzt unter uns.

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Aufgrund des tollen Wetters war natürlich auch sehr viel los – am Belchenhaus waren fast alle Sitzplätze belegt. Ich entschloss mich für den Aufstieg zum Gipfel über die Nordroute (im Winter aus gutem Grund gesperrt). Hier wird empfohlen nur mit gutem Schuhwerk und Schwindelfreiheit den Weg zu gehen. Dies kann ich nur bestätigen.

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Toll war auch hier die Färbung der Wälder zu sehen.

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Oben angekommen wurde erst mal die Aussicht genossen – dann ein gemütlicher Platz zum Sonnen gesucht …. so konnte der Sonnenuntergang kommen – allerdings erst Stunden später :-)   aber ich kann mir schlimmere Orte der Warterei vorstellen ;-)

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Gemütlich und sogar im T-Shirt ging ich direkt in den Modus “Mittagsschlaf” über

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Nach und nach wurden auch die Gespräche um uns herum immer weniger und zum Schluß waren wirklich nur noch die Menschen oben, die geduldig auf den Sonnenuntergang warteten.

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Und dann ging wie immer alles ziemlich schnell … das Licht veränderte sich und um uns herum begann es zu glühen und leuchten unbeschreiblich schön und ich wusste warum ich hier in der Kälte stand und für mich mal wieder die einzig richtige Entscheidung getroffen hatte :-)

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Inzwischen herrschte hier jetzt eine unheimliche Stille – immer wieder ein Erlebnis.

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Die Berge in der Schweiz wurden noch herrlich am Horizont angestrahlt.

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Ich nahm nun den direkten Weg hinunter zur Belchenhütte – dieser war noch gut erkennbar. Allerdings wurde es nach der Hälfte der Strecke sehr schnell richtig dunkel und ich war froh, daß ich den Weg schon mal tagsüber hoch und runter gelaufen war und somit zumindest die Wegstrecke ungefähr kannte.

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Ein wirkliches Erlebnis und ein wunderschöner Tag ging hier eindrucksvoll zu Ende.

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Schluchseer Jägersteig

Sonniges und warmes Herbstwetter war für gestern – Mitte Oktober – angesagt und ich entschied mich spontan diesen Tag zu nützen und mal wieder einen Ausflug mit Wanderung zu machen. Die meisten Sonnenstunden waren für die Region Südschwarzwald vorhergesagt und so fiel meine Wahl auf den am Schluchsee bekannten Premiumwanderweg “Jägersteig”.  Bei meiner Ankunft am Bahnhof um kurz vor 8 Uhr war zumindest der Parkplatz noch leer – aber auch die ersten 1.5. Stunden verbrachte ich ganz allein auf dem Weg.  Leider war unten noch der Restnebel der Nacht um den See vorhanden, der auch beim Aufstieg noch etwas anhielt.

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Steil bergauf ging es gleich mal zur ersten Aus- bzw.  Weitsicht und der ersten Rastmöglichkeit, die natürlich gleich mal genutzt wurde. Unter uns hatten wir den Nebel hinter uns gelassen, der sich noch hartnäckig über dem See hielt. Doch uns erreichte hier genau zum richtigen Zeitpunkt die ersten Sonnenstrahlen und machten die Rast besonders angenehm.

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Auch die Umgebung wurde hier in einem besonders schönen Licht angestrahlt.

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Ein kleines Stück weiter oben ging es dann auf den Felsen Bildstein von wo aus man eine herrliche Rundumsicht hat – eigentlich auch auf den See, der aber immer noch eingepackt war.

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Auch dort oben musste ich eine Weile verbleiben – alles war hier so ruhig und still – nur Vogelgezwitscher – alle anderen Geräusche wurden noch von der Nebeldecke verschluckt.

Auch mein treuer Wander-Begleiter (inwischen schon über 12 Jahr alt ) war heute besonders gut drauf und erfreute sich an der Abwechslung und der schönen Runde und den noch kühlen Temperaturen.

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Die inwischen bunten Herbstfarben finde ich immer wieder wunderschön.

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Besonders gut haben uns die kleinen Wald-und Wurzelpfade gefallen, die den Weg wirklich sehr abwechslungsreich und interessant machen. Auch die Sonne, die hier immer wieder durch die Bäume brach, machte die Stimmung einfach wunderbar.

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Hier erreichten wir auch den angelegten Pirschpfad, der etwas abseits des Weges angelegt wurde.

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Unterwegs hat man immer wieder Aussichtspunkte …

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… und besonders schöne Stellen, die in der Sonne herrlich leuchteten  ….

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…. so ist der Herbst wirklich ein Genuss ….

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… und immer wieder gibt es Möglichkeiten um eine Rast einzulegen und schöne Pausen zu machen.

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Trotz der anhaltenden Trockenheit gibt es dort tolle Waldstellen mit viel grünem frischen Moos

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Hier erreichten wir den eigentlichen Start des Jägersteigs am Wanderparkplatz Wolfsgrund.

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Da wir die Runde am Bahnhof in Aha angefangen hatten, bekamen wir jetzt den See ohne Nebel zu sehen – zumindest den größten Teil davon.

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Die Bilder sprechen hier für sich – einfach nur schön !!!  Die Strecke am See entlang war dann ca. 4.5 km bis zum Ausgangspunkt.

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Da die Temperaturen für einen Oktobertag aussergewöhnlich warm waren, nutzten wir die Gelegenheit noch zu einem Sonnenbad und verbrachten hier noch schöne Momente am Ufer.

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Und es gab sogar noch jemand, die sich in Wasser getraut hatte und hier eine längere Runde geschwommen ist – bewundernswert  -  und nein ich war es diesmal nicht :-)   – zu kalt ….

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Hier die Runde über komoot aufgezeichnet oder über den oben hinterlegten Link – hier kann man auch weitere Einzelheiten erfahren. Der Parkplatz am Bahnhof ist zwar größer aber kostet auch :-(

https://www.komoot.de/tour/13068198

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Rundtour St. Märgen – St. Peter

Eine weitere Wanderung im Südschwarzwald war heute angedacht und ich hatte mich mit Claudia hier direkt vor ihrer Haustüre zu einer Tour entschieden. Startpunkt war in St.Märgen wo es gleich mal hoch hinaus über die endlosen Wiesen und am Waldrand entlang ging. Herrliche Aussichten in die Umgebung – zum Feldberg – in die Vogesen und ins Rheinland – wenn auch hier die Sicht etwas schlecht war. Aber man kann sich hier nicht satt sehen an den saftigen Wiesen – den Rindviechern, die das Leben hier draußen bei so einem Wetter bestimmt genießen.

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Hier schon gleich mal die erste Rast ;-)

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die nächste kleine Kapelle folgte auch schon gleich im Anschluß …

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und herrliche alte Baumriesen  ….

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So ein Haus mit dieser Aussicht …. ein Traum für jeden der die Ruhe und Natur liebt.

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Beim Vorbeilaufen mal kurz bei der Geburt eines Kälbchens fast dabei gewesen … ca 5 Min später stand es schon auch wackligen Beinen.

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Aussicht auf den Ort St. Peter mit seiner Klosterkirche

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Der letzte Teil des Weges war besonders attraktiv weil es viel durch den Wald ging auf kleinen Wurzelpfaden und im Schatten.

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WhatsApp Image 2016-08-22 at 20.05.59   so mag ich das :-)

WhatsApp Image 2016-08-22 at 20.05.39     da konnte ich drücken wie ich wollte ….

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Die letzte Kapelle und schon waren wir fast am Ziel in St. Märgen.

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Eine tolle Tour, die Claudia hier heute für mich ausgesucht hatte – vielen herzlichen Dank dafür und für die liebevolle Betreuung und der guten Laune, die uns den ganzen Tag begleitete … kein Wunder bei solchen traumhaften Bedingungen.

Hier die Tourenbeschreibung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/11648645

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Genießerpfad – Geißensteig – Menzenschwand

Der heutige Ausflug in den Südschwarzwald führte mich nach Menzenschwand. Nachdem ich mal wieder den Hund mitnehmen wollte war dieser Weg ideal – nicht zu lange und zu viele Höhenmeter und dazu noch angenehme 13-15 C  – selbst in der Sonne. Einen Tipp hierzu fand ich u.a. in dem Wanderbüchlein – Vergessene Pfade im Schwarzwald – 35 Touren abseits des Trubels – naja heute mittag und bei Sonnenschein war der Parkplatz ziemlich voll und die leichten Wanderwege hin zum Wasserfall auch sehr gut besucht.

Außerhalb von Menzenschwand gibt es hier einen großen Parkplatz (kostenfrei), der heute Morgen aufgrund der noch sehr wolkenreichen Umgebung noch fast ganz leer war.

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Ganz gemütlich ging es dann bergauf in die wunderschönen blühenden Heidekrautfelder. Ein Genuß pur – trotz der fehlenden Sonnenstrahlen.

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Diese waren hier noch friedlich am grasen und weit genug entfernt … allerdings führte der Wanderpfad weiter oben direkt über ein Stück Viehweide und wie immer hatte ich das Glück, daß eins der Rindviecher genau auf unserem Trampelpfad stand :-(

Auswege gab es leider keine und so musste ich ein Bank zur Hilfe nehmen um an dem Tier vorbei zu kommen, welches sich SEHR intensiv mit der Existens meines Hundes befasste und uns erst mal verfolgte – die Hörner am Kopf trugen hier nicht unbedingt zur Beruhigung meines Herzschlages bei. Warum auch immer – aber ich habe immer so ein Glück oder in diesem Falle eher Pech. Zum Glück ging aber alles gut – aber wenn ich könnte – ich würde mich da immer gern aus der Affäre ziehen.  Zum Glück kam bald der erhoffte Zaun und ich konnte den Weg wieder genießen.

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Und auch der Hund war wieder entspannter :-)

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Wandergenuß pur kam dann :-)   endlich mal wieder Wasser an den Füßen

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Hier eine Endmoräne des letzten Gletschervostoßes vor der Warmzeit mit einem kleinen Biotop

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Immer mehr zeigte sich auch der blaue Himmel und die Sonne – somit also perfekte Bedingungen

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Ein Abstecher zum kleinen Wasserfall musste natürlich sein ….

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Über ein weiteres Seitental geht es zurück nach Menzenschwand.

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Hier noch einmal mit dem Blick auf die Heidekrautfelder

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Bis auf das Kuherlebnis eine wunderschöne Tour – vor allem jetzt um die Jahreszeit mit den blühenden Feldern – Volltreffer :-)

http://www.hochschwarzwald.de/Media/Touren/Geniesserpfad-Menzenschwander-Geissenpfad

 

 

 

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Bad Peterstal

Schon vor ein paar Wochen lief ich den neuen Wanderweg, der in Bad Peterstal erst dieses Jahr eingeweiht wurde. Parken kann man hier oben am örtlichen Freibad. In den Sommermonaten ist es zu empfehlen die Badesachen gleich mal mit einzupacken und nach der Wanderung kann man hier dann gut sich wieder abkühlen und noch ein paar Runden schwimmen.

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Entsprechend seinem Namen geht es gefühlt immer hoch hinaus – gen Himmel – anfangs recht steil – dann aber herrlich durch Laub- und Tannenwald auf wunderbaren weichen Waldwegen – zum Teil bemoost – einfach klasse. Zwischendrin hat man immer wieder tolle Aussichten auf die Umgebung und dies alles macht den Wanderweg sehr abwechslungsreich und gefühlt sehr kurzlebig, weil sich auch die Umgebung immer wieder ändert.

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An meinem Wandertag waren es sehr warme Temperaturen, da aber viele Wege im Wald verlaufen ist es herrlich schattig gewesen und man konnte sogar um die Mittagszeit die Wanderung voll genießen.

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Auf dieser Bank muss man sich um den Platz nicht streiten :-)   ….

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… mit entsprechender Aussicht … übrigens auf der gesamten Wegstrecke wurden viele Rast -und Ruhemöglichkeiten aufgestellt – immer auch an sehr schönen Aussichtspunkten.

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Für die flüssige Verpflegung am Mensch wurde am Wasserfall auch gesorgt ;-) man wirft hier einfach das Geld in ein Kästchen – für Wanderer mit Hund empfehle ich für die Tour auf jeden Fall Wasser zusätzlich mitzunehmen.

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Die Aufstiege haben es manchmal schon in sich … daher auf jeden Fall gutes Schuhwerk und wer braucht Wanderstöcke, die sind hier auch sehr hilfreich.

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Oben angekommen gibt es erst mal wieder Ruhemöglichkeiten und Aussichten zu genießen.

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Beim Abstieg hat man schon mal Aussicht auf das unten liegende Freibad

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Fazit : ein wirklich sehr schöner und empfehlenswerter Wanderweg. Anbei noch die genaue Tourenbeschreibung.

http://www.schwarzwald-tourismus.info/entdecken/Wandern/Schwarzwaelder-Geniesserpfade/Geniesserpfad-Himmelssteig-fuer-Hoehenverliebte

 

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Maria Laach

An unserem Abreisetag sollte es ungewohnt warm werden für Anfang Mai (27 C) und auch in Anbetracht dessen, daß es hier in der Region noch vor 10 Tage Schnee hatte. Ich entschied mich deshalb -  bevor die Autobahnfahrt anstand -  für eine Runde  Nr. 1 um den Laacher See. Parken kann man hier gut am großen Parkplatz beim Kloster. Leider konnte ich keine Besichtigung machen, da ich den Hund bei den Temperaturen, die schon morgens um 10 Uhr ordentlich waren, nicht im Auto lassen wollte. So liefen wir für unsere Runde los – erst mal über die schon frisch gemähten Wiesen – dann direkt zum See.

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Nach ca 30 min erreicht man den schattigen Uferbereich wo ich nur empfehlen kann hier von den großen Wanderweg auf den kleinen Waldpfad direkt am Ufer auszuweichen – hier kann man direkt am Rand des Sees entlanglaufen und ist etwas abseits von Joggern – Radfahrer – Wandergruppen und hat zudem einen herrlichen Blick auf den See.

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Nachdem wir bereits um 10.30 Uhr ca hier im Uferbereich waren, waren auch noch nicht so viele Menschen unterwegs – was sich aber um die Mittagszeit dann auf unserem Rückweg ändern sollte.

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Einfach herrlich hier durch den Buchenwald zu laufen mit diesen Aussichten

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Bekannt ist der See auch für seine noch vorhandene Vulkanaktivitäten – hier findet man an manchen Stellen Gasblasen, die hier aufsteigen und sogar ganz ordentliche Blubbergeräusche machen.

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Wir zogen nach dem Morgenbad weiter – der Weg geht hier immer direkt am See entlang – allerdings ist dann auf der Straßenseite kein Seezugang mehr möglich, da Campingplatz und nicht begehbares Ufer bis zurück zum Parkplatz dazwischen liegt.

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Hier ein kurzer Augenblick an dem der Weg mal leer war ;-) und ein Blick auf das Kloster freigab

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Ein schöner Rundweg jedoch muss man hier ab mittags mit Menschenmassen rechnen, da auch das Kloster hier für die Besichtigung von Bussen angefahren wird und die Wege ab mittags vor allem am Wochenenden oder Feiertage dann doch sehr voll sind.

Auch ein Traumpfad geht hier direkt am See vorbei – der Pellenzer Seepfad, der auch sehr schön ist aber mit seinen 16 km auch ganz ordentlich ist.

 

 

 

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Traumpfad-Vulkanpfad

Grandiose Ausblicke auf die Vulkane der Osteifel, einzigartige Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Feuer speienden Berge – eine Reise in die Zeit der Steinindustrie. So wird dieser Traumpfad mit ca 6.6 km beschrieben. Die angegebene Zeit mit 2 Stunden ist allerdings nicht machbar, wenn man die Schautafeln ab und an mal liest oder aber auch an den steilen Auf-oder Abgängen hier etwas vorsichtiger laufen muss. Die Tour kann ich nur für geländesichere Wanderer empfehlen und man sollte hier auch entsprechendes Schuhwerk anhaben. Für Hundeführer: da so gut wie kein Bach – nur mal ein kleiner Brunnen – hier auf dem Weg ist – muss man vor allem im Sommer genügend Wasser für den Viebeiner mitnehmen. Die Strecke an sich verläuft fast ausschließlich in Waldgebieten und bietet daher im Sommer viel Schatten. Los geht es am Steinbruch in Ettringen.

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In den Tälern waren die Temperaturen schon um einiges wärmer wie auf den Eifelhochlagen – daher ist auch hier das Blattwerk sehr weit und bietet schon den doch gleich nötigen Sonnenschutz.

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Hier ein kleiner Waldbrunnen.

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Wunderschön geht es hier durch den Buchenwald – und ab und an gibt es auch Aussichten

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Eine erste Rastmöglichkeit

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Die zweite Möglichkeit lies nicht lange auf sich warten.

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Hier erreicht man die riesigen Felsen an denen man noch sehr gut erkennen kann wie die Lavaströme vor über 200 000 Jahre sich ihren Weg bahnten. Heute wird an den Hängen das Klettern geübt.

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Dannach ging es wieder zurück in den fast schon dichten Buchenwald

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Die Aufstiege wurden ziemlich steil und sollten nicht unbedingt bei nassem Untergrund gelaufen werden – dies gilt auch für Abstiege, wenn man die Runde andersrum läuft – hier sollte man ggfs. dann Wanderstöcke dabei haben.

 

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Für Wanderer mit Kindern wird es hier jetzt echt spannend  – überall kleine Höhlen in die man auch etwas reinlaufen kann.

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Nach einem heftigen Aufstieg erreichen wir den Aussichtspunkt

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Dannach ging es an einen ebenso heftigen Abstieg  und weiteren Höhlen und Schautafeln

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Eine interessante abwechslungsreiche Tour, die man mit den vielen Möglichekeiten zu Ruhepausen oder Informationspausen gut auf 3 – 4 Stunden erweitern kann. Am Ortsausgang habe ich noch ein paar kleine Vulkankrater gefunden.

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Eine Aussicht auf das Umland ….

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…. und nachdem das Ganze auch etwas staubig war gab es zum Schluss noch einen Abstecher an den Riedener See

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Allerdings gilt hier Hundebadeverbot – man kann jedoch etwas an den hinteren Teil des Sees laufen wo der Bachzulauf ist und kann hier für Abkühlung am Vierbeiner sorgen.

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Genau hier am See geht ein weiterer Traumpfad los – der Waldseepfad Rieden.

Und wieder geht ein schöner Tag in der Eifel zu Ende.

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Traumpfad Bergheidenweg

Der   2. Traumpfad  –   direkt vor unserer Haustüre in Arft und ohne Auto zu erreichen – ist der “Bergheidenweg“.  Start auch direkt vor der Ortschaft Arft. Nachdem heute Feiertag ist und ich mit einem starken Andrang auf diese Traumpfade rechnete, starteten wir bereits um 9 Uhr und das war gut so …. der Parklplatz war noch komplett leer, als wir dort eintrafen.

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So zogen wir völlig entspannt los – und genossen die einsame Landschaft – allerdings bei noch eisigem Wind, der uns auch den ganzen Tag erhalten blieb.

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Hier ein Blick in Richtung der Hohen Acht – den höchsten Berg der Eifel.

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Durch die Wacholderheiden geht es hier auf schönen Wald – und Wiesenpfaden

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Für mich als Baum-Fan einfach herrlich diese vielen alten Riesen, die hier dem Wind trotzen.

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Dann kamen wir auf die weitläufige Wiesenlandschaft …. schön so einsam wie es um diese Tageszeit noch war.

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Trotz der stürmischen Böen legten wir genau dort oben unsere Pause in der Sonne ein.

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Von hier aus geht es stetig bergab ins schöne Nettetal …

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…. da es dort um einiges wärmer wie auf der Hochfläche war, sieht man schon viel mehr grün an den Bäumen ….

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und das Wasser darf natürlich nicht fehlen ;-)

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Leider waren auch dort die Wege noch sehr matschig und man musste sich Alternativen suchen um nicht zu versinken. Schnell kamen wir jedoch aus dem Tal heraus und wurden über sonnige Wiesenwege geleitet – einfach wieder traumhaft diese Runde mit den wechselnden Wegbeschaffenheiten und verschiedenen Landschaftsbildern.

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Steil ging es nach oben und hier legten wir wieder eine kleine Pause mit Rundumsicht ein.

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Beim Erreichen der Waldgrenze verliesen wir  den Traumpfad und nahmen einen direkteren Weg, der uns zurück zu unserer FeWo brachte. Genial wenn man solche Traumwege genau vor der Türe hat.

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Nürburgring-Hohe Acht

Wer schon in der Nähe der legendären Nordschleife wohnt sollte auch mal einen Ausflug an diese Autorennstrecke machen. Nachdem es hier an den Wochenenden immer sehr voll sein kann, entschied ich mich heute endlich mal auf den höchsten Punkt in der Region zu wandern – der Hohen Acht und ihren Turm. Eine kleine Runde, die auch direkt durch den Wald dann zur Rennstrecke führte hatte ich bei Outdooractive gefunden.

So machten wir uns auf und bestiegen erst mal den höchsten Hügel in der Eifel mit dem Türmchen drauf.

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Steil geht es das letzte Stück bergauf ….

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… und schnell steht man vor dem Kaiser-Wilhelm Turm den man besteigen kann.

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Von oben hat man eine herrliche Rundumsicht auf die Umgebung der “grünen Hölle” wie die Rennstrecke auch genannt wird.

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Dannach geht es durch den Wald hin zur Rennstrecke, wo man dann einige Zeit direkt neben der Strecke an einem Absperrzaun entlang gehen kann.

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Mit den Stuttgarter Modellen macht es hier natürlich auf jeden Fall Spaß ;-)

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…. ja wo fahren die denn alle hin ….

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und auch für Verpflegung ist hier für die Zuschauer am Brünnchen gesorgt.

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Ab hier begann der Rückweg … aufgrund der vielen Niederschläge war es hier allerdings zum Teil sehr matschig :-(

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Zum Glück gab es eine Stelle für die Unterbodenwäsche ;-)

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Ich muss zugeben im Wald war es hier heute nicht so toll zu laufen – so war ich froh, daß ich wieder am Parkplatz die schöne Sicht über die Wiesen genießen konnte.   hoheacht (28)

 

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Traumpfad-Wacholderweg

Wenn man direkt an der Ferienwohnung 2 der Traumpfade zur Verfügung hat, ist es ja selbstverständlich, daß man hier den Heimvorteil auch nutzt. So haben wir heute den zum Teil kräftigen Regen abgewartet und sind erst gegen 14 Uhr zum Traumpfad “Wacholderweg” aufgebrochen. Der Weg ist ausgeschildert wie alle Traumpfade … man kann sie ohne Karte oder sonstigen Hilfmitteln ganz leicht verfolgen … sie versprechen abwechslungsreiche Wegführungen … tolle Aussichten und viele Möglichkeiten unterwegs auch mal auf den Bänken Rast zu machen. Einfach genial und diesmal sogar mit Möglichkeit zur Einkehr. Nachdem ich nicht mit dem Auto zum Startpunkt fahren wollte lief ich direkt in Arft an der Ferienwohnung am Raßberg los (übrigens sehr zu empfehlen) und begann dort den Rundweg mit ca. 9 km

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Hier gleich mal den Rundumblick auf die Vulkaneifel

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Der Weg ist wirklich sehr abwechslungsreich gestaltet …. mal geht es durch Nadelwald ….

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…. dann Laubwald – wobei hier noch nicht viel zu erkennen ist ….

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… zwischendurch mal Aussichtspunkte mit gemütlichen Bänken ….

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…. dann wieder schmale Waldpfade ….

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… und die Wasserversorgung darf natürlich auch nicht fehlen ;-)

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Leicht ansteigend begeben wir uns wieder aus dem Tal der Sonne entgegen …

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… und kommen so zum eigentlichen Startpunkt der Runde -  den Wacholderheiden.

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Hier gibt es eine Wetterhütte oder Rastbänke am Aussichtspunkt wo man sein Vesper genießen kann oder aber man kehrt wie ich heute ein – in die bewirtschaftete Wacholderhütte.

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Hier kann man eine schöne Fernsicht auch vom Biergarten aus genießen.

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Dannach folgt dann der Gang durch die Wacholderheide und direkt zu unserem Start in Richtung dem kleinen Ort Arft.

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Auch hier am Rande des Waldes noch einige Möglichkeiten für Aussichten und Ruhezonen :-)

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Viel wächst oder blüht im Heidegarten noch nicht aber eine Kückenschelle haben wir entdeckt.

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Ein unglaublich schöner abwechslungsreicher Wanderweg, der uns hier 3.5 Std incl. Rast begeisterte und aufgrund der Wegbeschaffenheiten (ohne Asphalt) hatte auch der Vierbeiner viel Lust und Freude und verschob mal kurzerhand sein Seniorenprogramm ;-)

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