Archiv für den Autor: Angelika

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Nagoldtal nach Pforzheim

Radtour von Nagold nach Pforzheim startet direkt am Bahnhof Nagold. Hier hat man die Möglichkeit am Wochenende kostenfrei zu parken – der Vorteil ist auch, man kommt mit dem Zug zurück und ist genau am Ausgangspunkt. über die ca. 57 km schlängelt sich der Radweg durch Wiesen – Wälder – herrlich im Sommer, da auch viel Schatten unterwegs zu finden ist. Die Radwege sind immer gut ausgeschildert und leicht zu finden – die Strecke meist flach mit ein paar Erhebungen, die aber gut dieses mal zu bewältigen waren. Längere Wanderstrecken gab es heute nicht. Direkt an der Nagold im Ortskern beginnt unsere Runde.

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Viel Gebiete mit urwüchsiger Natur kann man auf der Strecke bewundern.

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Erster Halt war in der Klosteranlage Wildberg – Fahrradtausch ??  ;-)   …..

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… oder doch lieber nicht – meines ist doch wesentlich besser gepolstert ;-)

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… na das Tier war etwas bequemer

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Wasserstaubecken zum großen Holzwasserrad

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Schöne rustikale Holzbrücke …

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…. und schwamm dort etwa eine Forelle :-)

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Den 2. Halt gab es in der Hesse-Stadt Calw

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Und weiter führte uns der Weg Richtung Hirsau mit seiner Klosteranlage (liegt leider nicht direkt am Radweg).

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Ja ja …. hier im Tal macht das Motorradfahren mal so richtig Spaß

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Bad Liebenzell streiften wir auf der anderen Seite der Nagold und hier kurz vor dem Monbachtal gab es eine Kneipp-Pause für müde Radlerbeine ;-)

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gar nicht so einfach durch die rutschigen Algen hier das Ziel zu erreichen …

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… dann noch dabei das Gleichgewicht zu behalten ….

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…  und die gewünschten Turnübungen zu machen … ja ja einer muss ja der Kasper sein  :-)

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Ein ausgesprochenes hübsches Exemplar von Libelle

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Durch die Nagoldauen ging es immer weiter in Richtung Pforzheim zu – auch ein beliebtes Ziel der Anwohner hier zum Grillen und relaxen in der Sommerzeit.

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Durch die Stadt Pforzheim ging es dann direkt zum Bahnhof und mit der Kulturbahn Ri Tübingen das Tal wieder hinauf. Allerdings muss man dazu sagen, die kleine Bahn fährt hier meist mit einem Zugwagon  – auch an den Wochenenden wo eigentlich verstärkt mit Radlern zu rechnen ist. So war es auch heute wieder Glücksache mit 3 Rädern einen Platz zwischen Koffern Kinderwägen etc. zu finden. Eigentlich schade, denn so fördert man nicht wirklich den Tourismus in der Region. Die Bahn ist somit meist überfüllt und man kann nur hoffen, wenn man auf der Strecke zwischen drin zusteigen möchte, daß man noch irgendwie einen Platz findet – Sitzplätze ist erst mal gar nicht daran zu denken. Somit kann ich leider kein Lob für die Region diesbezüglich aussprechen.

Hier die Aufzeichnung über Komoot : https://www.komoot.de/tour/18274789

Tü (25)

Radrunde Herrenberg-Bebenhausen-Tübingen-Ammertal

Auch die heutige Rundtour begann für mich erst mal mit einer kleinen Wanderung – hinauf auf den Schlossberg bei Herrenberg. Doch die herrliche Aussicht entschädigte ganz schnell für die Mühen des Aufstiegs.

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Auch der nächste Aufstieg lies nicht lange auf sich warten … zum Glück war es noch recht frisch an diesem Morgen um nicht zu sagen es war ganz schön kühl vor allem in den Waldgebieten.

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Über den Waldfriedhof ging es hinein in den Schönbuch mit seinen vielen kleinen Naturseen in denen es zum Teil heute fröhlich quakte :-)

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ca 13 km führt der Weg nur durch den Naturpark mit vielen Wieseneinschnitten wo man herrlich in der Sonne fahren kann und nachdem es immer gemütlich bergab ging habe ich dabei ganz vergessen mal abzusteigen und Fotos zu machen – man ist ja so dankbar, wenn das Rad mal rollt ;-)

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Hier waren die Frösche wirklich lautstark am Krach machen.

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Schnell war Bebenhausen erreicht und hier wurden die Räder erst mal abgestellt und das Kloster erkundet.

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Eingebettet in einem schönen Waldtal liegt hier der kleine Ort mit der Klosteranlage und ist eindeutig an einem Samstag das begehrte Ziel für Hochzeitsfotografen.

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Weiter ging es Richtung Tübingen Innenstadt.

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Der Biergarten Neckarmüller war am späten Vormittag zum Glück noch nicht überlaufen – sonst tut man sich doch mittags oder abends schwer einen schönen Platz am Ufer zu ergattern.

Das typische Tübingen-Bild muss sein :-)

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Über das Ammertal – Poltringen – Reusten führte uns der Radweg wieder zurück nach Herrenberg.

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Ausblick hinauf zur Wurmlinger Kapelle

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Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen von mittags 24 C und einem kleinen Lüftchen war das für die knapp 50 km genau der richtige Tag für die Runde.

Hier die Aufzeichnung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/17849569

 

Ludwi (58)

Bodenseerundfahrt Start Ludwigshafen

Gestern war sie fällig – die erste Runde 2017 am Bodensee.  Ausgesucht wurde eine Runde wo man viel vom See sieht – aber auch mal eine Badepause einlegen kann.  Nachdem ich 2016 bereits 3 grössere Runden um den See gedreht hatte, wird es langsam schwierig noch Uferabschnitte zu finden, wo wir noch nicht waren. Gestartet sind wir diesmal in Ludwigshafen auf einem kostenfreien Parkplatz im Industriegebiet.

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Um ca. 10 Uhr war es noch recht frisch an diesem Morgen und wir mussten uns warm anziehen – aber die Sonne sollte kommen und die Temperaturen auf angenehme 24 C klettern – also genau richtig zum Radeln. Der Weg führte uns hinunter in den Ort Ludwigshafen, wo es am Morgen noch sehr friedlich und still zuging – einschließlich der Wasseroberfläche ;-)

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Als nächsten Ort erreichten wir Sipplingen und es wurde langsam wärmer  …

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…. und die Mädels tauten auf ;-)

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Nächstes Ziel – Überlingen – hier herrscht leider am Ortseingang derzeit ein reger Baulärm, da das gesamte Ufer für die Landesgartenschau neu erfunden wird – leider mussten dafür sehr alte Bäume gefällt werden und das Projekt erhitzte dabei die Gemüter der Stadt … man kann nur hoffen, daß es sich dafür gelohnt hat. Im Moment ist im Bereich der Therme die Ortsdurchfahrt für den PKW Verkehr gesperrt. Die Radler können jedoch durchfahren und so erreichten wir die immer wieder schön angelegte Uferpromenade im Ortskern am Hafen.

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Mein Drahtesel passt sich hier den Farben der Blumenbeete an :-) und ich musste mich dann doch von den langen Hosen befreien – es wurde inzwischen schön angenehm warm.

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Eins der schönsten Seeufer am Bodensee finde ich.

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Wenn da keine Urlaubsstimmung entsteht ….

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… auch Künstler waren hier jetzt schon fleißig am Geldeinsammeln durch “Stillstehen” :-)

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Klar hier musste die erste Rast mit einem Kaffeepäusle unbedingt sein.

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Der Weg führte uns weiter nach Unteruhlingen – hier ein kurzer Stop – die Aussicht auf die Schweizer Berge und das klare Wasser – einfach genial

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Letzter Halt auf dieser Wasserseite war Meersburg – hier empfiehlt es sich beim Übersetzen am Besten die Autofähre zu nutzen – kein Problem mit Fahrräder und fährt regelmäßig ohne grosse Wartezeiten Konstanz an.

Aber erst mal musste der weitere Plan besprochen werden ;-)

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Direkt am Hafen – ein Lokal wo man auch abends zu Livemusik das Tanzbein schwingen kann, zumindest der, der nach einer Radlrunde noch mehr Lust auf Bewegung hat … oder aber der, der tagsüber Langeweile hatte :-)   – sehr schönes Ambiente – vor allem an Sommerabenden, wenn man auf der Tanzfläche direkt an der Kaimauer seine Kreise dreht … und das geht sogar mit Radklamotten …. getestet letztes Jahr ;-) wir wurden nicht entfernt ;-)

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Da unser Ziel heute ein anderes war – ließen wir auch die mit Touristen überfüllte Innenstadt diesmal aus und begaben uns direkt auf die Autofähre.

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In Konstanz ging es diesmal gleich rechts ab Richtung Wallhausen – unser geplantes Badeziel, welches auch nicht lange auf sich warten lies. Der Ort liegt genau gegenüber von Überlingen und selbst hier konnte man aufgrund der Stille des Strandbades den Baulärm von der anderen Seite wahrnehmen :-(   vermutlich stand der Wind ungünstig.

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Ein wunderschönes Strandbad – kostenfrei  (nur Parkgebühren für PKW) mit Umkleidekabinen auch direkt am Ufer. Nur die Wassertemperatur war heute noch von der kalten Nacht wirklich SEHR erfrischend mit 15 C. Aber wenn ich mir was vorgenommen hab – egal das Wasser war herrlich klar und bibber kalt – aber bis zur Holzsonneninsel das musste schon sein.

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Dann erst mal 1 Std. auftauen und leider kam kein Rettungsboot vorbei und ich musste nochmal in die kühlen Fluten aber ich habs überlebt und war schnell aufgetaut :-)

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Nach einer längeren Pause gings dann mit den Rädern weiter in Richtung Dettingen – es gibt auch die Möglichkeit von Wallhausen direkt mit der Fähre nach Überlingen (Fahrräder ? ) … wenn ich gewußt hätte wie viel Steigung und wie oft ich dann doch auch absteigen musste – ich glaub ich hätte mich mit dieser Alternative anfreunden können  ;-)   – einen Teil habe ich mit einer hilfsbereiten Mitfahrerin und ihrer Elektro-Unterstützung geschafft – aber manchmal waren die Erhebungen einfach zu steil oder man konnte nicht gut nebeneinander fahren. Für wirkliche Bergfahrten ist mein Fahrrad leider nicht geschaffen und somit wurde aus dieser Radtour dann doch auch zum Teil eine kleine Wandertour.  Aber wo es nach oben geht – geht es auch irgendwann wieder bergab und so genoß ich dann die herrlichen Abfahrten durch das Hinterland bis wir wieder in Bodman zum Seeufer kamen. Nach ca. 65 km radeln hielt mich nun nichts mehr vom verdienten Essen ab und wir entschlossen uns auf eine Einkehr am Seeufer zum beginnenden Sonnenuntergang.

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Und wie es sich gehört – am Bodensee muss Fisch auf den Teller …

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… ein schöner Ausklang an einem so schönen und auch sportlichen Tag.

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Die letzten 5 km bis zum Parkplatz in Ludwigshafen waren dann nur noch ein Kinderspiel :-)

Räder verstaut und ein wunderschöner abwechslungsreicher Ausflug ging zu Ende.

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Als ich auf die Zusammenfassung der Runde sah und die 620 hm entdeckte wußte ich … falsches Rad zum falschen Zeitpunkt – dafür tuts dann doch eher ein M-Bike – das nächste Mal dann vorher planen :-)

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Hier die Zusammenfassung über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/17763799

 

 

 

Niedernau (2)

Bad Niedernau

Gerade mal 20 km von der Haustür entfernt habe ich heute eine wunderschöne Runde gemacht. Unser Start war in Bad Niedernau wo ich über Outdooractive von einem früheren Wanderbegleiter von uns auf eine schöne Tour gestoßen bin. Nachdem auch er Hundebesitzer ist konnte ich davon ausgehen, daß die Runde hundetauglich mit viel Schatten ist und wir wurden nicht enttäuscht – schöne zugewachsene kleine Pfade – die Umrundungen am Waldesrand lagen auch alle herrlich im Schatten mit etwas Sonneneinfluß – also genau richtig für einen Tag wie heute mit etwas frischem Wind und ca. 19 C.  Entgegen der Tour starteten wir allerdings direkt in Bad Niedernau und trafen hier am Ortsausgang auf die vorgegebene Runde.

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Kurz nach dem Ortausgang ging es gleich rechts ab vom Radweg hinauf direkt ins grüne Dickicht.

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Es ging einmal noch nach unten – direkt zum Eingang der Wolfschlucht.

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Dieser Teil führte uns steil nach oben – und man sollte gutes Schuhwerk anhaben.

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Mein Kletterversuch hinauf zur Höhle scheiterte – es war einfach zu rutschig dort.

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Die letzten Regenfälle haben hier dazu beigetragen, daß nun alles in einem hellen Grün leuchtet und dann mit den Sonnenstrahlen dazwischen – einfach nur schön.

Dannach ging es direkt hinaus auf die Hochfläche mit tollen Aussichten und Wolken zum Greiffen nah.

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Nun folgte eine komplette Umrundung des Waldgebietes dort oben – immer schön im Schatten.

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Einmal um die Kurve und man hatte den ganzen Albtrauf vor sich und ständig ging ein angenehmer Wind.

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Auch das Waldgras ist hier kräftig am Wachsen.

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Nach ca. 1 Std Waldumrundung ging es wieder zurück in den Wald und Richtung Niedernau.

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Hier entschied ich mich dann von der Tour abzuweichen und direkt über das Bachtal hinunter nach Bad Niedernau zu laufen (s. Aufzeichnung Komoot). Allerdings befindet man sich dabei dann auf dem Radweg, der heute allerdings nur mit wenigen Radlern und nur einigen Wanderern benützt wurde. Erik freute sich zumindest auf das kühle Nass ;-)

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Auch ein paar andere Vierbeiner fühlen sich in dieser Idylle ausserordentlich wohl.

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“Hab ich Dir heute schon gesagt, daß ich Dich zum Anbeißen finde :-)

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Auf jeden Fall ein herrliches Tal und ich hatte es nicht bereut hier vom Weg abgewichen zu sein.

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Besichtigung !?! nein Danke das war mir dann doch zu duster und zu eng.

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Unten kamen wir direkt am Kurpark raus – den man wohl mit Hund nicht betreten darf – aber man kann gut an der Seite auf einem kleinen Waldweg in den Ort laufen.

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Eine wunderschöne Runde – einzig zu bemängeln wären die fehlenden Rastmöglichkeiten – vor allem oben am Wald mit der Aussicht über die Felder zum Albtrauf – keine einzigeste Bank :-(

https://www.komoot.de/tour/16801675

 

Rötenbach (52)

Rötenbachschlucht

Ein warmer Tag im Mai von fast bis zu 30 C kommt nicht so oft vor – deswegen sind wir heute nochmal in die etwas kühlere Gegend des Südschwarzwaldes gestartet – genau nach Rötenbach. Hier kann man entlang der Rötenbach-Schlucht hinunter ins Tal der Wutach wandern. Auch dieser Pfad ist nur für Geländetaugliche – auf wirklich engen Wegen kann man hier entlang des Bachlaufes wandern – über 7 Brücken und anspruchsvollen Wegen, die auch ab und an etwas Klettermöglichkeiten bieten. Also sportlich auch eine kleine Herausforderung.

Aufgrund der angekündigten warmen Temperaturen entschied ich mich entgegen der ausgesuchten Tour über Outdooractive diese verkehrt herum zu laufen – und auch mit eigener Weggestaltung. So liefen wir vom Waldparkplatz am Morgen so gegen 9 Uhr los – durch den Ort Rötenbach und hinauf auf die Höhe – direkt zum Naturschutzgebiet.

Rötenbach (1)

Diese Strecke ist nicht wirklich spektakulär – teilweise auf Asphalt und ich war froh nicht hier nachmittags in der Sonne laufen zu müssen.

Zum Glück erreichten wir bald den Wald und hier ging es auf breiten Forstwegen teilweise auf Radwegen weiter. Zum Glück war heute unter der Woche nicht wirklich viel los …

Rötenbach (2)

…. sonst hätten wir vielleicht dieses Prachtstück, welches sich in der Sonne aalte, nicht lebend entdeckt.  Ein Fahrradweg für ein Sonnenbad tzeeee….

Rötenbach (3)

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…. nach dem Fototermin gings dann flink hinüber ins schützende Gras.

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Unten im Tal angekommen ging es dann wieder leicht bergauf – direkt an und über der Bahnlinie … allerdings mit wunderschöner Aussicht und der ersten Rastmöglichkeit.

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Hier ließen wir es uns erst mal schmecken :-)

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Weiter zog es uns durch den Wald – hier mit Aussicht auf eine Bahnbrücke  …

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… hin zu einem wirklich wunderschönen sonnendurchluteten Weg mit Ginster, der zum Teil an den offenen Stellen schon wunderschön zu blühen anfing.

Rötenbach (29)

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Eine herrliche Abwechslung zu dem doch schon sehr dunklen Wald :-) wenn einem hier auch die Mücken auf der Nase sitzen ;-)

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Auf einem wirklich sehr schmalen und kleinen Pfad ging es dann abwärts hinunter ins Wutachtal – das Plätschern allerdings begleitet einen hierbei schon viel früher.

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Aber dann … endlich die Belohnung … Wasser in Sicht und nix wie rein …

Rötenbach (38)

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Hier an der Wutachmündung war natürlich die nächste Pause fällig. Und immer wieder trifft man doch wirklich nette Wanderer wo es einfach passt auf einen gemütlichen Plausch.

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“o k Frauchen mit Schwatzen beschäftigt und was mach ich …  ”

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… doch nochmal ins Wasser und die Zecken schwimmen lassen :-( – die gab es leider heute hier in Massen ab und an.

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Nach Ruhepause ging es dann in Richtung Rötenbachschlucht – die letzten 3 km durch die einzigartige Natur in der heute wirklich auch wieder Wenige unterwegs waren. Einfach ein Genuß um diese Jahreszeit.

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Eigentlich gar nicht so schlecht hoch zu laufen – man sieht hier dem Wasserlauf entgegen.

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Kleine Wasserfälle an die man direkt hinlaufen kann.

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Einfach herrlich wie sich hier die Farben zeigen.

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An unserem letzten Rastplatz entledigte ich mich meiner Wanderschuhe und es gab ein kühles Bad für die Füße – was für eine Wohltat :-)

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Das nennt man wohl ein  `Hundewasserbett ` ;-)

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Das letzte Stück hinauf durch den Wald war dann auch schnell geschafft.

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Hier meine heutige Aufzeichnung:

https://www.komoot.de/tour/16643711

Gauchach (11)

Genießerpfad-Gauchachschlucht

Der Südschwarzwald hat ja einige schöne Gegenden zu bieten aber am Schönsten finde ich immer wieder die einzigartigen Schluchten wie die Wutachschlucht oder auch die kleinere Gauchachschlucht. Diese zählt zu den ältesten Naturschutzgebieten Baden-Württembergs. Man taucht in eine fazinierende Naturlandschaft ein mit vielen kleinen Wasserfällen und urwüchsigen Wäldern – kein Wunder also, daß es von meiner heutigen Tour überwiegend Wasserlaufbilder und Wald gibt :-) …. und ich habe wirklich nur einen kleinen Teil der Bilder ausgesucht – aber alles ist dort so wunderschön – vor allem jetzt im Frühjahr wo das Laub noch nicht so dicht ist und die Sonnenstrahlen hier bis ganz rein in die Schlucht fallen. Im Sommer hat man angenehme Temperaturen und kann auch bei über 30 C hier wunderbar durch die Schluchten laufen.

Gestartet sind wir dieses Mal am Wanderparkplatz ausserhalb von Mundelfingen. Hier hat man  einen schönen Blick über die Landschaft.

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Da muss erst mal ein Grasgeschmäckle ins Fell :-)

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Dann gings am Waldrand und über Schotterwege hinunter ins Tal.

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Das Wasser lässt nicht lange auf sich warten und los geht die Strecke – km-weit durch die Schlucht.

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Herrlich waren hier die Lichteinfälle. Die Rundtour ist zwar km – mässig nicht lang, aber allein schon aufgrund der Wegbeschaffenheiten muss man langsam laufen und ab und an auch mal klettern. Das Schuhwerk muss entsprechend ausgewählt werden – es ist immer rutschig und teilweise muss man auch mal etwas durchs Wasser waten. Auf jeden Fall sollte man geländetauglich sein – die Tour ist aus diesem Grund mit “schwer” ausgeschildert.

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Diese Pfade sind hier wirklich noch  schön zu laufen.

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Fussbad kann mal nicht schaden … aber es war wirklich ziemlich KALT  !!!

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Immer wieder muss man den Wasserlauf überqueren auf kleinen Holzbrückchen.

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Natur pur – kann man nur immer wiederholen ;-)

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Ähmmm ja – also dieser Weg kann auch mal unter Wasser stehen.

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Auch die Insekten waren heute fleissig unterwegs …

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… leider auch die Zecken, die ich hier zwischen den Augen erwischte :-(

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Gigantisch wie sich die riesigen Bäume hier in die Felsen krallen.

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Und wieder ein Brückchen was uns in einen kleinen Mooswaldbereich führte.

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Mit lautem Getöse donnern hier die Wassermassen hinunter … in dieser eigentlich unheimlichen Stille wo man nur Vogelgezwitscher hört, tut das fast schon in den Ohren weh.

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Ein erneuter Wassertest ;-)   oder aber auch ganz praktisch für die Unterbodenwäsche…

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…. was für ein Glück, daß Hund ein Fellkleid an hat … mir wäre das zu brrrr kalt

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Wilde Natur – hier holt keiner Baumstämme raus.

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Kleinere Reparaturarbeiten wären da noch nötig … es geht jetzt an den Felsen entlang …

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…. praktisch ist auch hier in dem Stück, wenn man Hunde dabei hat, die Gitterlaufen gewohnt sind, da es diese u.a auch gibt.

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Der letzte Wasserfall – man erreicht kurz dannach die bewirtschaftete Burgmühle wo es Kleinigkeiten zum Essen – auf jeden Fall was zum Trinken – aber auch selbstgemachten Kuchen gibt. Der war super lecker ;-) – im Biergarten direkt am Wasser gabs dann eine längere Rast.

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Von dort aus überquert man noch einmal die Gauchach und dann kann man nur froh sein, wenn man nicht zuviel gegessen hat – es geht nämlich steil nach oben zurück zum Start.

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Die Sicht auf die Felsen ist im Moment noch schön frei.

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Hier kann man schön die Wurzeln der Bäume sehen, die sich den Weg durch die Felsen bohren.

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Da war sogar schon der erste Schnitt gemacht und es roch herrlich nach Gras.

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Fast ganz oben bekommt man Gelegenheit zum verweilen …

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… eine tolle Rundumsicht Richtung Mundelfingen.

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Uff geschafft … aber heimfahren wollte ich noch nicht – also noch einen Sonnenbad – solange es noch nicht zu heiß ist – ein Genuß.

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Eine traumhafte Runde, die aufgrund der doch wenigen km sehr gut auch im Sommer zu laufen ist. Dennoch haben wir aufgrund der Wege und auch der vielen Fotos über 3.5 Stunden gebraucht.

Hier der Link zur Wegbeschreibung:

 https://www.outdooractive.com/de/wanderung/mittlerer-schwarzwald/geniesserpfad-gauchachschlucht/12002993/

 

Obernau (23)

Obernau-Rommelsbachtal

Ein kurzer Hauch von Frühling sollte es heute geben … mal trocken und auch wärmer … aber auch schon wieder für nachmittags Regen angesagt.

So gab es für uns heute eine Runde in der näheren Umgebung bei Rottenburg-Obernau ins Rommelsbachtal. Eine vergessene Runde, die wir schon vor Jahren öfters liefen, die aber in der letzten Zeit in Vergessenheit geriet. Gestartet wird hier am Ortsausgang von Obernau direkt über den Radweg in die Natur … und dieses Tal hat wirklich viel zu bieten davon.

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Hinweistafeln verweisen auf eine alte römische Wasserleitung.

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Dem Hund war eindeutig die “Bachleitung” lieber ;-)

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Nach ca. 1 km hat man die Möglichkeit den Fahrradweg zu verlassen und kann über einen Trampelpfad direkt durchs “Gebüsch” wandern.

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Natur pur eben …

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Hier konnte man bzw. Hund auch unbedenklich Gras genießen … was leider auf unseren Feldern oder Wiesen aufgrund der Spritzmittel derzeit nicht anzuraten ist. Wir können leider aus Erfahrung sagen, daß dies für die Hunde immer kritischer wird – Erik hatte dadurch vor einer Woche Vergiftungserscheinungen mit sehr schlechten Leberwerten. Um so mehr freute es mich, daß er heute den Ausflug wieder mitlaufen konnte.

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Kleine Höhle gefunden :-)

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Nach einer langen Strecke durch den Wald dachte ich gerade an eine Rast und einer bisher vermissten Ruhebank …  Wunsch erhört :-) dazu noch in der Sonne … was will man mehr.

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Weiter ging es – ein Stück über die freie Hochfläche.  Den Weg stückelte ich mir heute nach Gefühl zusammen ….

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… und fand herrliche kleine Waldpfade.

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Zurück ins Rommelsbachtal.

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Eine gemütliche Runde mit viel Natur. Im Sommer und an den Wochenenden ist hier allerdings sicherlich mit einigen Radlern zu rechnen.

Die Aufzeichnung über Komoot : https://www.komoot.de/tour/16258366

 

straßbourg (1b)

Radausflug Straßburg (F)

Nachdem ich vermehrt vom Wandern aufs Radfahren umsteige,  werde ich künftig gemütliche Rad-Wanderungen mit viel Pausen/Eindrücken und interessanten Strecken auch über diesen Blog veröffentlichen.

Die heutige Rundtour wurde in Rheinau-Freistett begonnen und führte entlang des Rheindammes nach Kehl – Straßburg – und zurück auf der anderen Rheinseite durch das Naturschutzgebiet Foret de Robertsau – Staustufe Gambsheim – Freistett – insgesamt ca. 60 km ohne viel Höhenunterschied – somit für gemütliches Radfahren bestens geeignet.

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Hier an der Staumauer von Gambsheim geht es in Richtung Kehl.

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Die erste Pause musste in der Morgensonne einfach sein – der Radweg leer und eine herrliche Ruhe.

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Der Kahn hatte auch schon mal bessere Zeiten gesehen.

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Nach einer Kaffeepause in der Innenstadt von Kehl ging es weiter direkt über die Europabrücke

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nach Straßburg  -   ein grosser Vorteil mit dem Rad – kein Parkplatzproblem – die Radwege sind hier prima angelegt und ausgeschildert – und man sieht eine Menge ohne daß man müde und schwere Füße bekommt ;-)

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Die meiste Zeit konnten wir bequem auf dem Rad bleiben – nur an manchen wirklich engen Stellen der Innenstadt musste dann doch geschoben werden.

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Am Münster mit seinem 142 m hohen Spitzturm befindet sich gegenüber die Touristen-Info, in der man für 1,50 EUR eine gute Stadtkarte mit einem Rundweg zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten erhält.

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Man merkt auch hier noch, daß der Frühling noch nicht so ganz richtig in der Blüte steht – manche Bäume waren noch ganz kahl – aber an den geschützten Stellen kommt jetzt doch das Grün  langsam zur Geltung.

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Auch das alte Fischer-Viertel musste natürlich sein, wenn auch hier der Hauptandrang war und wir meist schieben mussten.

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Das Vauban-Wehr

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Im Sommer ist es gerade hier im Fischer-Viertel wunderschön mit Blumen dekoriert – auch die großen Ausflugsboote auf denen man eine Stadtführung machen kann kommen dort über eine kleine Schleuse vorbei.

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Von dort aus hielten wir uns in Richtung Robertsau … über den Palace de Republique wo noch wunderschöne langstiehlige Tulpen blühten.

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Der Weg führte uns weiter direkt in den Parc de L´Orangerie einem sehr schönen und weitläufigem Gelände auf dem in den Baumkronen und auf den Dächern überall die Störche die Nester belegt hatten.

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Kurz darauf erreichten wir das Naturschutzgebiet Foret de Robertsau – hier empfing uns als erstes mal ein sehr intensiver Bärlauchgeruch.

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Kilometerlang geht es hier durch den Wald mit vielen kleinen Wildseen und Tümpel  – leider verließen uns irgendwann die Radwegschilder – dennoch fanden wir über schöne Waldalleen, aber auch leider über grobe Schotterpisten dann zum Rheindamm wieder zurück :-)

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Das Waldgebiet ist hier wirklich riesig und man sollte entweder Kartenmaterial oder aber Karten im Handy dabei haben, da man sonst leicht Gefahr läuft sich zu verirren.

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Eine wirklich sehr schöne Ausfahrt – gemütlich zum Fahren und überall laden die Städte zu Pausen und Besichtigungen ein. Man sollte sich hierfür wirklich einen Tag Zeit nehmen. Wir waren insgesamt fast 10 Stunden unterwegs und an den Wochenendtagen ist mit sehr viel Andrang an den Sehenswürdigkeiten zu rechnen.

Die Aufzeichnungen hier über Komoot:

https://www.komoot.de/tour/16020995

https://www.komoot.de/tour/16047005

 

 

 

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Blütenrunde in Herrenberg-Kayh

Hundegassi am Abend ist nicht immer ein notwendiges Übel … es hilft abzuschalten vom Alltag und manchmal erlebt man Momente von denen man völlig überrascht wird. Heute war so ein Abend – bei wolkigem Himmel wollte ich mal nach den Kirschblüten in der Herrenberger Umgebung Ausschau halten. So fuhr ich zum Ortsausgang Kayh und verabredete mich hier zum Abendspaziergang. Die Blüten sind dieses Jahr so schnell aufgegangen und genauso schnell am verblühen – vermutlich aufgrund des fehlenden Regens. So freute ich mich, daß wir doch noch ein paar Bäume mit weißen Blütenbracht entdeckten.  In dieser Gegend kann man herrliche Runden durch die Baumwiesen – bis hoch zum Schönbuchtrauf laufen und hier gut 1,5 – 2 Stunden Rundkurse aussuchen. Anfangs war alles noch etwas verhangen – hier der Ausblick Richtung Entringen ins Ammertal.

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Uns zog es Richtung Wald und am Schönbuchtrauf entlang und plötzlich wurde es am Horizont heller und bunter …

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…. schon fast am Ende unserer Runde angekommen hier der Ausblick auf Kayh mit den Blüten im noch etwas dunkleren Abendlicht …

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… und plötzlich war sie da die Abendsonne und tauchte alles herrlich in orange ein. Auch unsere 2 Vierbeiner (seit doch nun 11 Jahren dicke Kumpels ;-)   hielten mal inne und genossen die Aussicht – der wir fazinierend beim Wechseln der Farben zuschauten.

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Doch die Taschen waren hier eindeutig um ein vielfaches interessanter war – Banausen :-)

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Einfach nur schön die Kirschblüten mit den Sonnenstrahlen.

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Hier der Blick in die andere Richtung – der Baum erstrahlt in der untergehenden Sonne.

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Brachtexemplar

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Ein toller Abendspaziergang dann doch mit fast 1.5 Stunden und schönen Überraschungen.

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Bad Wildbad-Baumwipfelpfad-Wildsee

Dank der Internetpräsens in FB erfuhr ich von der kommenden frühen Öffnungszeit des Baumwipfelpfades am Samstagmorgen, extra für Sonnenaufgangs-Hungrige schon ab 6 Uhr morgens :-)

Nachdem das Wetter für gut befunden wurde (lediglich die Temperaturen doch noch eher an Winter erinnerten) entschied ich mich diese Chance zu ergreiffen und den Tag in luftiger Höhe zu beginnen. Kurz nach 5 Uhr setzte ich mich ins Auto und war pünktlich zur Öffnungszeit vor Ort. Es fand sich sogar jemand, die wie ich zu den Frühaufstehern gehört und sich das Erlebnis nicht nehmen lassen wollte hier mal bei einem meiner morgenlichen Unternehmungen dabei zu sein. Ein großes Lob an dieser Stelle, denn es gibt nicht viele, die meine verrückten Ideen nicht nur gern lesen sondern auch mal live dabei sein wollen ;-)

Es herrschte unten am Parkplatz noch etwas Dunkelheit – doch der Weg zur Kasse war schnell gefunden und ganz leicht wurde auch der Himmel schon heller.  Über den langen Baumwipfelsteg gelangt man nach ein paar Minuten zu dem Aussichtsturm.

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Nun ging es ganz entspannt hinauf in die doch sehr frostige und luftige Höhe.

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Mit schneller Geschwindigkeit verschwand die Dunkelheit der Nacht und der Tag begann …

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… in den Tälern hielt sich noch der Nebel – doch der Horizont wurde immer heller und bunter.

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Es waren nicht sehr viele Menschen heute da – vermutlich hat viele noch die Kälte abgehalten und hier oben pfiff auch ein ordentlicher Wind, den wir unten nicht wahr genommen hatten. Wohl dem, der eine Mütze im Gepäck hatte.

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Etwas verspätet durch die Nebelwände tauchte dann ganz vorsichtig der rote Ball am Horizont auf – wie immer ein herrliches Gefühl den Tag so beginnen zu dürfen.

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Dankbar für solch Augenblicke und schön, wenn dann noch jemand das Gleiche empfindet ;-)

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Was sind da ein paar Minusgrade und je höher die Sonne stieg desto mehr hatten wir das Gefühl wieder aufgetaut zu werden.

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Inzwischen wurde die ganze Umgebung vom Sonnenlicht angestrahlt … und so begaben wir uns an den Abstieg – nicht ohne immer wieder anzuhalten und die Eindrücke zu genießen.

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Leider war um diese Uhrzeit noch die große Rutsche noch nicht in Betrieb – die hätte ich doch zugern mal ausprobiert.

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Na ja wenn nicht Rutschen dann wenigstens Balancieren oder so ähnlich ;-)   schön wenn um diese Uhrzeit alle Spielsachen noch für sich hat und so wanderten wir mit Turnübungen über den Steg wieder hinunter zum Ausgang und Parkplatz.

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Aber damit nicht genug – ich mein, wenn man schon so früh aufsteht kann das Programm ja nicht schon nach einer Stunde zu Ende sein … und so befreiten wir den Hund im Auto, der noch ein längeres Schläfchen gemacht hatte … und begaben uns auf einer der vielen Wanderwege rund um Bad Wildbad. Nachdem wir auf einige Wanderschilder stießen war klar – der Weg führte uns erst mal Richtung Wildsee ca. 7 km. Im Wald war noch ein morgendlicher Nebel und die Vögel waren ganz hefig am zwitschern – auf jeden Fall ein herrlicher Sonnentag.

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An einer sonnigen Ecke im Wald gab es dann erst mal ein kleines Frühstück zur Stärkung.

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Hmmm – ob da auch für mich was runter fällt ???

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Die Gegend zeigt hier schon bald kleine Moorseen am Wegesrand auf.

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Diesmal kam ich von der anderen Seite hin zum Wildmoorsee und siehe da – es gibt einen neuen Steg auf dieser Seite – man muss nicht mehr über große Steine steigen – wirklich sehr bequem zum Laufen und auch für den Schutz des Moorgebietes.

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Und wenn Pause an so einem Platz muss gleich mal ein Genuß-Schläfchen eingebaut werden.

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Doch wir wollten ja auch noch weiter bzw. direkt zum Kaffee und Eierpfannkuchen in die Grünhütte … also nix wie los und das nächste Ziel angestrebt.

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Dem Hund gefiel es heute auch erstaunlich gut – lief trotzt seines Alters völlig motiviert die Runde mit … auch ein Vorteil, wenn es sonnig und doch noch sehr frisch und frostig am Morgen noch ist. Ca. 40 Min später erreichten wir das ersehnte Ziel …

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… und hier folgte dann die Belohnung in Form eines rießigen Eierpfannkuchens mit Heidelbeeren, den wir uns aber aufgrund der Größe genüßlich teilten.

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Nach einer weiteren längeren Pause strebten wir den Heimweg an – ca. 5.5 km bis zum Parkplatz, der um die Mittagszeit dann wirklich rappel-voll war.

Ein prima Beginn eines tollen sonnigen Wochenendes mit angenehmer Begleitung und liebevoller Verpflegung für Mensch und Tier  ;-)

Wer Interesse an den Sonnenauf – und Sonnenuntergänge hat, sollte hier ab und zu auf die Webseite des Baumwipfelpfades schauen – es gibt auch immer wieder Besonderheiten – außerhalb der normalen Öffnungszeiten.

Hier die Aufzeichngung der Wanderung über Komoot

https://www.komoot.de/tour/15299572

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Hettingen-Fehlatal

Nach einem gestrigen lustigen Abend mit den Fehla-Perlen waren wir neugierig auf die Heimat der Gruppe geworden und wurden auch gleich im Internet fündig – ein kleines Tal auf der schwäbischen Alb in Hettingen war somit unser heutiges Ziel. Das Wetter war zwar bewölkt aber laut Vorhersagen sollte eher Sonne wie Regen zum Vorschein kommen. Also geschwind den Rucksack gepackt und los ging es.

Über Outdooractive hatte ich hier eine Runde ausgesucht, die wir allerdings mit Rücksicht auf den älteren Hund abgekürzt haben – so kamen wir geschätzt auf ca 10 km – eine Aufzeichnung gab es über Komoot heute somit nicht, da ich mit der App – Karte von Outdooractive unterwegs war. Start war im Ortszentrum von Hettingen – hier gibt es Möglichkeiten zu Parken direkt am Bahnhof.

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Wir entschieden uns für die Richtung gleich direkt ins Fehlatal. Die Runde begann über den Bruckberg – hier ging es erst mal stetig bergauf und durch den noch völlig kahlen Wald konnten wir hinab auf Hettingen blicken.

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Über uns die typischen Felsen der Schwäbischen Alb  – herrlich mit Moos überzogen.

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Den ersten Aussichtspunkt am Bruckberg sollte man unbedingt mitnehmen, wenn man auch die 500 m wieder zurück laufen muss. Der Hund mal wieder vorne weg :-)

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Ausblick auf das unter uns liegende Tal der Lauchert.

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Erste Rast gefällig ;-)

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Über den Wald zurück ging es dann auf der anderen Seite hinab in das einsam gelegene Tal.

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Dort wurden gleich mal in der Fehla die Wassertemperaturen gemessen.

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Sehr idyllisch gelegen ist dieses Tal und wenn man es incl. dem Bachplätschern noch ganz für sich alleine hat, dann kann man auch darüber hinwegschauen, daß alles noch etwas winterlich-drist aussieht … die Wiesen brauchen hier auch dringend Regen dann sieht es bestimmt noch viel herrlicher und grüner aus.

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Der nächste Rastplatz lies auch nicht lange auf sich warten :-)

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Auch hier eindeutig Biber am Werk

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In dieser Ruhe und nur mit dem Plätschern der Lauchert – einfach Genusswandern.

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Genau an einer schönen Badestelle kam die Sonne doch noch raus … genau richtig für ein Mittagsschläfle  ;-)   wandern geht auch mal anders ;-)

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So ne Schlafwagengesellschaft – denkt sich bestimmt der Hund ;-)

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Schweren Herzens nützten wir die erste Wolke und rappelten uns doch wieder hoch … hoch im warsten Sinne des Wortes nämlich zum alten Schloß bzw. Ruine Baldenstein ….

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… na da wäre schon wieder ein Bank mit Aussicht … aber nein wir liefen tapfer weiter.

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Und hier mussten wir uns von dem schönen Fehlatal verabschieden.

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Über die Felder (Achtung – hier im Sommer bestimmt sehr heiß) ging es wieder ins andere Tal hinunter und durch den Wald diekt zu den Bahngleisen an denen wir dann zurück über den Radweg direkt nach Hettingen gelangten. Die ausgewählte Tour wäre hier nach links abgegangen und hätte uns noch über Landstrasse direkt zum Teufelstorfelsen geführt – aber auf den verzichteten wir heute mal.

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Man merkt schon alle Ü 50  ;-)   man muss dauernd sitzen ….

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… oder anderen bei der Arbeit zuschauen … die fleissigen Biber fällen demnächst den Baum.

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Eine wirklich schöne entspannte und gemütliche Runde – vor allem angenehm weil es noch nicht zu warm war – genau das richtige Wanderwetter für Mensch und Tier.

 

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Körschtal bei Stuttgart-Möhringen

Im Bezirk Stuttgart-Möhringen liegt das Naturschutzgebiet Weidach-u.Zettachwald. Nach einem Tipp zum Bericht der Zeitschrift “Landlust” bekam ich Lust auf das Körschtal bei Möhringen. Der Start war hier mit der Haltestelle Landhaus der Linie U3 angegeben. Man kann in der näheren Umgebung Parkplätze finden. Los geht es entlang der Bahnlinie in Richtung Plieningen. Am Waldrand biegt man dann rechts ab und geht hinunter ins Körschtal, welches um diese Jahreszeit noch recht durchsichtig ist.

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Dort verläuft die Körsch an deren Verlauf wir den ersten Teil des Weges entlang gingen.

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Am Waldrand kann man schon große Flächen von Bärlauch entdecken und auch wer ein gutes Näschen hat schnuppert hier schon bei Sonneneinwirkung deren Geruch :-)

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Doch auch die anderen Pflanzen wie Blausterne oder Buschwindröschen kommen hier schon durch den laubigen Waldboden.

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Durch die Streuobstwiesen und Kleingartenkolonien ging es direkt in Richtung Plieningen, wo ich dann den dortigen botanischen Garten der Uni Hohenheim für mein Pausenziel eingeplant hatte. Glück gehabt – an einer besonders schönen Stelle in der Sonne ein Bank ergattert :-)

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Dort benötigen die Pflanzen noch ein paar sonnige und warme Tage um sich voll zu entfalten.

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Eine Pause kann man auch im Wirtshaus “Garbe” einlegen – dies war jedoch heute noch geschlossen um die Uhrzeit.

Wer hier dann schon genug vom Wandern hat steigt einfach in die U-Haltestelle ein und fährt die 2 Haltestellen zum Ausgangspunkt zurück. Ich entschloß mich direkt an den Gleisen durch die Wiesen und Wald zurückzulaufen.

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Heute war es hier relativ leer, da es sich zum Teil jedoch auch um einen Radweg handelt muss damit gerechnet werden, daß im Sommer doch einiges mehr los ist.

Wir genossen die noch nicht überfüllten Waldwege und fanden noch ein paar schöne Motive … allerdings das Bild mit den schönen Blausternen, die hier auch wachsen, ging mir leider verloren.

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Wenn der Bärlauch mal richtig in Blüte steht gibt es bestimmt einen recht intensiven Geruch hier.

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Hier die Haltestelle Landhaus kurz vor dem SI Centrum – für die, die ggfs. dannach noch ein Musical anschauen möchten.

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Die Runde war für uns ca. 9 km – kann man durch Ablaufen des Botanischen Garten in Plieningen sicherlich noch um 1-2 km verlängern.

Eine schöne Wanderrunde so vor den Toren Stuttgarts.

Hier die Aufzeichnung über Komoot  :   https://www.komoot.de/tour/14923572

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Siebeldingen-Burg Trifels

Das Frühjahr ruft und wie jedes Jahr freut man sich auf die ersten Blüten und Blumen, die den kalten Nächten trotzen und vor allem in den wärmeren Gebieten wie z.B. in der Pfalz – an der Weinstrasse – als erstes zu bewundern sind. Nachdem auch heute die ersten Mandelblütenfeste entlang des über 70 km langen Mandelblütenpfades statt fanden, versuchte ich eine ruhigere Gegend ohne Feste zu finden, da ich den großen Menschenansammlungen entfliehen wollte. Ich entschied mich für den unteren Teil des Mandelblütenpfades und fand dort über Outdooractive einen Rundweg in Siebeldingen. Ein Parkplatz war gleich gefunden und los ging es direkt rein in die Weinberge.

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Nachdem heute zwar Sonne angesagt war – aber es durch den strengen Ostwind doch sehr stürmisch und auch kühl war – durfte auch der Senior Hund nochmal mit. Gleich am Ortsausgang gab es schon die ersten schönen Eindrücke.

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Es gab hier zwar immer wieder nur vereinzelte Mandelbäume – aber es machte wirklich Freude durch die Weinberge zu schlendern und nur ab und zu ein paar Wanderer zu begegnen. Auch die kleinen Orte die wir durchquerten oder an Straßen wo man entlang lief störten uns hier nicht, da dies alles doch trotzdem sehr ruhig gelegen war und wir auch ein paar nette Unterhaltungen hier mit den Einheimischen hatten. Kein Vergleich zu dem Trubel, der hier bei den großen Festen entlang des Pfades herrscht.

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Der Wind blies hier ganz kräftig über die Landschaft, so daß außer kurze Fotopausen keine Rast eingelegt wurde.

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In den geschützten Orten gab es in den Vorgärten bereits die ersten Sternmagnolien …

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… Narzissen ….

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…. aber auch außerhalb der Orte war immer wieder ein Augenschmaus auzumachen :-)

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Hier wurde kurzerhand eine kleine Abkürzung genommen um nicht an der Hauptstrasse entlang laufen zu müssen ;-)

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Man kann sich einfach nicht satt sehen und freut sich fast schon über jedes Blümlein ….

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…. oder sonstiges Farbenbrächtiges :-)

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Wer da keine gute Laune bekommt …. und dann gab es sogar noch einen windgeschützten Rastplatz wo wir endlich mal die inzwischen müden Füße etwas ausruhen konnten.

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Fazit:  heute alles richtig gemacht – schöne Runde – wenig Menschen unterwegs und viele schöne Eindrücke gewonnen.

hier die Aufzeichnung über Komoot:  https://www.komoot.de/tour/14885253

Und nachdem so ein Tag ja nicht so einfach enden kann beschlossen wir die nahe gelegene Burg Trifels noch zu besuchen. Einlass war bis 17.15 Uhr da diese ab 18 Uhr um diese Jahreszeit schließt. Vom Parkplatz aus geht es ca. 20 Min. steil bergauf … vorbei an den beeindruckenden Felsen dieser Gegend. Die Pfalz hat hier einfach ein großes Angebot an Burgen – bizzaren Felsformationen und eine große Auswahl von tollen Wanderwegen.

An diesem Felsen waren noch die Kletterer zugange.

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Eine wundervolle Aussicht über die ganze Umgebung in der Abendsonne.

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Für 4,50 EUR Eintritt kann man das Innenleben der Burg bewundern (Achtung Hunde müssen draußen bleiben )

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Aussicht vom Turm

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Das Strahlen wollte heute aus unseren Gesichtern gar nicht mehr weichen :-)

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Nachdem um 18 Uhr Schließung war – leider kein Sonnenuntergang von hier oben :-(

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Auf dem Rückweg musste ich noch kurz an einem Felsen anhalten – war einfach zu schön im Abendlicht.

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Ein letzter Blick zurück zur Burg Trifels.

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Die Pfalz – einfach ein Traum für Wanderer – auch im Sommer herrlich auf den Sandwegen zu laufen – viel Schatten durch die Buchenwälder – einfach Genuß pur.

Für das leibliche Wohl wurde auch noch gesorgt – in Annweiler – was für ein TAG !! Daumen nach oben :-)

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MärzenbecherBlüte Fridingen-Mühlheim a.d.Donau

Im Frühjahr ist die Märzenbecher-Blüte ein MUSS für die Einstimmung zur blühenden Saison. Nachdem wir das Wolfstal und auch die Wutachschlucht bereits kannten freute ich mich, als ich in FB hier einen neuen Hinweis auf das Hintelestal erhielt. Bei Mühlheim am Friedhof direkt am Donauradweg geht die Tour los. Hier gibt es auch ausreichend Parkmöglichkeiten. Gleich zu Beginn ging es stetig einen kleinen Waldpfad steil hinauf.

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Wege die mein alter Hund einfach liebt und er auch voll zu motivieren ist  :-)

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Schon hier am Wegesrand finden wir die ersten Farbtupfer, die sich durch den gefrorenen Winterboden kämpfen.

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Die ersten Felsenwände tauchen auf.

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Gemütlich im Zick-Zack geht es voran bis zur kleinen Felsenhöhle, die wohl an bestimmten Terminen auch mit einem Führer besichtigt werden kann.

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Unsere erste Pause war fällig incl. Aussichtsgenuß in die Umgebung.

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Von dort aus erreicht man ca. 10 Min später den gelben Felsen – ebenfalls mit toller Sicht ins Donautal.  Inzwischen hatten wir uns einem einsamen Wanderer – oder er uns – wie auch immer – angeschlossen und nachdem wir das gleiche Ziel hatten führten wir unsere Wanderung mit angenehmer und unterhaltsamer Begleitung weiter.  Das ist übrigens eine wirkliche schöne Begleiterscheinung – ich habe in all den Jahren meines oft “einsamen” Wanderns immer nur nette und aufgeschlossene Wanderer/innen  getroffen – vor allem oft auch an den Sonnenauf- oder untergängen immer ganz besondere Menschen, die die Natur genießen und das Schauspiel immer wieder gern verfolgen.

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So gab es dann heute auch mal ein Foto wieder von mir und dem Hund :-)

Hier sowie auch im Hintelestal waren wir fast ganz alleine – ein Vorteil wenn man nicht am Wochenende unterwegs ist.

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Endlich ging es bergab ins Tal und gespannt hielten wir Ausschau nach den ersten Märzenbecher  – auch der Hund schien dannach zu suchen  ;-)    …

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…. und plötzlich war alles um uns herum voll mit rießigen Feldern – einfach nur beeindruckend.

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Ab und an verirrte sich auch ein Sonnenstrahl hier ins Tal herein.

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Plötzlich hüpfte hier auch eine Kröti mal kurz über den Weg …

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…. welch ein Glück, daß hier nur extrem langsame Wanderer unterwegs sind ;-)

Leider ist auch dieser Teil der Wanderung mal zu Ende und wir verließen dieses schöne Fleckchen Erde und auch von unserem Mitwanderer trennten wir uns, da wir nicht so viele km laufen wollten und traten so den Rückweg an.  Natürlich mußte vorher noch die Wassertemperatur getestet werden :-)

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Über den Donautalradweg ging es gemütlich zurück zum Ausgangspunkt Friedhof.

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Auf dem oberen Felsen hatten wir zuvor die erste Aussicht genossen.

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Eindeutiger Beweis … hier ist Biberland …

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Eine tolle Runde – die beliebig auch erweitert werden kann. Für uns war es heute ein Genuß – Sonne – tolle Natur – schöne Aussichten – eine herrliche Gegend – ein abschließendes Sonnenbad und nicht zu vergessen eine angenehme Begleitung … so macht wandern Spaß !!

Die heutige Aufzeichnung über Komoot :

https://www.komoot.de/tour/14747738

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Feldberg-Abschied vom Winter

Motiviert durch die Tatsache, daß fast Vollmond war und für den Morgen auch klare Sichtverhältnisse vorausgesagt waren, setzte ich mich um 4 Uhr ins Auto um für diese Saison ein letztes Mal in den Schnee und Abschied von der Wintersaison zu nehmen. Als Möglichkeit hatte ich hier, aufgrund der Regenfälle an den letzten Tagen,  nur den Feldberg im Südschwarzwald. So startete ich dort um ca. 5.30 Uhr am Parkhaus (beim Haus der Natur) für den Aufstieg direkt Richtung Feldbergturm.

Noch schien weit entfernt der fast perfekte Vollmond und die Umgebung war nicht ganz zu duster.

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Dennoch war Stirnlampe und Hundebeleuchtung angesagt – zur eigenen Sicherheit falls doch schon Pistengeräte unterwegs sein sollten.

Fragender Blick nach oben …. ” da soll ich rauf “  ;-)

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Der Himmel färbte sich auf der Sonnenseite schon wunderschön.

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Wir benötigten auch gar nicht so lange, da kein Neuschnee lag stiegen wir auf der frisch planierten Skipiste nach oben. Der Vorteil der Schneeschuhe ist hierbei, daß man damit dann auch nicht ins Rutschen kommt da die Piste doch sehr hart und vereist war.

Ein kurzer Blick noch auf den untergehenden Mond – noch war es recht dunkel auf dieser Seite.

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Auf der anderen Seite wurde es aber immer heller und farbenfroher …. oben angekommen stellte ich mal wieder fest, daß der ganze Berg für mich alleine war … noch hatte sich niemand heraufgewagt – immer wieder ein Erlebnis hier diese Ruhe genießen zu dürfen.

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Auch die schweizer Bergkette wurde langsam angeleuchtet.

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Geduldig warteten wir mit dem ersten Frühstück in der Kälte bis der ersehnte Ball am Horizont auftauchte …. und dann ging wie immer alles ziemlich schnell.

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Alles in der Umgebung wurde angestrahlt und auch über mein Gesicht flog sicherlich ein Strahlen. Inzwischen hatten wir sogar noch Gesellschaft von weiteren 3 Frühaufsteher erhalten.

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So gab es dann auch mal ein Bild von uns Beiden :-)

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Der Beginn des Tages … ein voller Erfolg … und ich beschloß hier noch einen schönen einsamen Spaziergang über die Hochfläche des Feldbergkammes zu unternehmen … um einfach die Ruhe noch etwas aufzunehmen … zumindest in den Momenten wo ich nicht am Gehen war,  denn die Schneeschuhe machen auf so einem gefrorenen Eis-Schnee dann doch ziemlichen Krach.

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Aber um dem zu entgehen, kann man ja zum Glück ganz oft stehen bleiben und fotografieren oder einfach den Blick über die Umgebung schweifen lassen.

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Auch der Senior-Wuff freut sich über diese Pausen … zumal es herrlich ist, wenn man in der Kälte noch ein Naturbettchen findet ;-)

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Einfach ein Genuß diese Lichtverhältnisse aus jeden Blickwinkel sieht es anders aus.

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Kein Gedanke, daß das frühe Aufstehen sich hier nicht gelohnt hätte. Blick auf den Belchen.

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Blick auf die im Winter so gefährliche Schneewächte, die sehr lawinengefährlich sein kann.

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In Richtung Rheinebene war wohl das Wetter noch etwas wolkenverhangener wie bei uns.

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Gemütlich über den normalen Schneeschuhpfad ging es dann einmal um den Berg herum….

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…. und jede Sonnenbank wurde noch für eine kurze Rast mitgenommen ;-)

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An manchen kalten Stellen ist auch noch Winterschlaf oder eher Eisschlaf angesagt.

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Ich konnte mich hier bei solchen Bedingungen einfach nicht losreißen.

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Nach ca. 4,5 Std erreichten wir unseren Ausgangspunkt – inzwischen liefen die Lifte und es waren viele Skifahrer unterwegs, die vermutlich das letzte Schneevergnügen dort oben noch ausnutzen.

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Ein toller Abschluß für unsere Wintersaison und jetzt darf es Frühling werden !!!

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Rund um den Kirchberg mit Kloster

Sonntagsausflug bei anfangs sonnigem Wetter in der Nähe von Empfingen. Ein sehr beliebtes Wanderziel ist hier das Kloster Kirchberg, welches bequem auf Waldpfaden oder aber auch auf gefestigteren Wegen erreicht werden kann. Heute starteten wir kurz nach Empfingen auf einem kleinen Waldparkplatz direkt an der Landstrasse. Gemütlich ging es auf der Asphaltstrasse durch den recht offenen Wald – dann über Felder direkt zum Kloster. Jetzt um diese Jahreszeit ist hier noch nicht viel los – so konnten wir auch gleich für die erste Rast im Klostergarten eine der Sonnenbänke ergattern.

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Windgeschützt war es hier sehr angenehm die Ruhe und die Aussicht zu genießen.

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Und juchuuu hier entdeckte ich das erste Anzeichen von Frühling :-)

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In Richtung Gruol liefen wir bergab an mehreren kleinen Teichen vorbei, die aufgrund ihrer Lage noch tiefgefroren im Winterschlaf bzw. langsam am auftauen waren. Immer wieder hörte man ganz komische dumpfe Geräusche, die ich dann als “stöhnen”  des Eises zuordnete, das von der Sonne gezwungen wurde jetzt zu weichen.

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Dem Wanderschild “Himmelsleiter” folgend ging es querfeldein durch den Wald und über Wiesen. Hier erwarteten uns dann genau 264 Stufen hinauf auf den Berghang.

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Kirchberg (16)Der “Senior” war als Erster oben ;-)

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Leider fiel hier nicht nur die Navi-Aufzeichnung im Wald aus – auch das Wetter lies uns jetzt etwas im Stich – die Sonne war weg und auch die wunderschöne Aussicht, die man hier auf die Umgebung und u.a. auch auf die Burg Hohenzollern hat, war leider heute nicht vorhanden.

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So wurde bei den doch etwas frischen Temperaturen keine lange Rast eingelegt und wir gelangten, trotz des ausgefallenen GPS, nach einer Stunde durch den Wald wieder direkt – oder fast direkt – zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Weglänge war ca. 10 km und ist auch eine schöne Strecke für den Sommer, da vor allem der Rückweg durch dichten schattigen Wald führt. Eine Karte ist hier nicht schlecht, da wie gesagt der Empfang von GPS oder Internet zumindest heute teilweise nicht vorhanden war.

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Bernauertal-Schneeskulpturen-Hofeck

An meinem Abreisetag war nur eine gemütliche Runde eingeplant. So entschied ich mich über den gewalzten Winterwanderweg von Bernau-Hof nach Bernau-Innerlehen zum Schneeskulpturen-Festival, welches dieses Jahr das erste Mal stattfand, zu laufen. Aufgrund des dort herrschenden Andrangs und der Parkplatzsituation war dies eine gute Entscheidung.

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Der Rückblick nach Bernau-Hof

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Hier kann man gemütlich auch ohne Schneeschuhe winterwandern. Bernau bietet sowieso ein Vielzahl von Wintersport an – Langlauf – Loipenzentrum – Abfahrtshänge für die Alpinskifahrer – Rodelmöglichkeiten sowie Schneeschuhtouren buchbar über die Krunkelbachhütte – Langeweile kommt hier eigentlich nicht auf und die Gegend ist auch sehr beliebt am Wochenende – dennoch nicht überlaufen – außer natürlich bei solch einem Event. Kennzeichen aus allen Himmelsrichtungen waren hier zu finden.

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Zu den Schneeskulpturen, die hier in 3 Tagen von Bildhauerteams entstanden gab es auch ein Rundum-Programm für die Besucher – der Eintritt war hier frei. Ebenso erhält man durch eine Gästekarte (ab 2 Übernachtungen) einige Vergünstigungen oder sogar freie Nutzungsmöglichkeiten z.B. des kleinen Skiliftes in Bernau-Hof und der Hang ist hier gar nicht ohne Schwierigkeiten – also eine gute Möglichkeit hier einen abwechslungsreichen Urlaub mit Familie zu verbringen.

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Die Schneeskulpturen hatte ich auch schon am Abend davor kurz besichtigt ….

Cascade von Schweden

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Wode von Deutschland / Frankreich

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Pinguine von Italien

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Talöffner von Deutschland

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Dorffuchs – von Bernau-Deutschland (Bild vom Abend vorher)

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Eisbären von Italien

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Und hier ein Model ausser Konkurrenz :-)

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Die Temperaturen waren mittags leider mit 7 C schon recht warm in der Sonne und so fingen auch die Werke schon langsam an zu tröpfeln.

Schnell verließen wir die Menschenmassen, die hier den ganzen Tag noch auf den Ausstellungsberg strömten und machten uns auf den Rückweg – diesmal aber verließ ich den gewalzten Weg und folgte dem Schild zum Wasserfall.

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Von dort aus folgte ich dem Schild – Hofeck – und kam so über die Streckenführung hinauf auf unseren Hausberg – war eigentlich gar nicht so geplant – aber der Ausblick von dort oben entschädigte dann doch die Mühe des Aufstieges mit ca. 300 Höhenmeter.

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Unberrührte Schneefelder – Sonne – Ausblicke … ein schöner Abschluß.

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Der Ausblick hinunter zum Skihang, der am Lift Hofeck endet.  Gemütlich über den Wanderweg ging es bergab. Die Runde hat ca. 8 km.

https://www.komoot.de/tour/14234460

 

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Bernau-Herzogenhorn-Krunkelbachhütte

Der Tag fing heute morgen schon mal traumhaft an – in den Nebelschwaden, die rund um Bernau zogen, spickelte doch mal ganz kurz die Sonne frühmorgens durch.

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Zwar zog es recht schnell wieder zu aber ich entschloss mich dennoch meine Runde aufs Herzogenhorn zu machen. Gebucht werden kann diese Tour auch mit Führer über die Krunkelbachhütte – heute fand diese statt mit  ca 25 Personen – so war ich mir sicher – ich bin hier nicht allein unterwegs. Nachdem so viele Teilnehmer jedoch eine Menge Zeit brauchen bis es dann mal losging, überholte ich mal ganz schnell die Gruppe und machte mich schon mal an den Anstieg, der hier gleich hinter dem Gasthof Hofeck losging.

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Hier folgte ich ganz einfach dem Hinweis-Wanderschild Herzogenhorn.

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Da es sich  u.a. auch um den Rodelweg handelt, war der erste Teil des Aufstieges recht leicht auf dem planierten Fahrweg. Schnell waren wir gleich ein Stückchen weiter oben und hatten schon gute Aussicht auf den Teilort Hof und das Bernauer-Tal.

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Hier die Aussicht auf den kleinen Skihang – mit der Gästekarte, die man ab 2 Übernachtungen  erhält kann man mit der Liftanlage sogar umsonst fahren. Ärgerlich – weil meine Alpinski lagen im Keller.

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Je höher wir kamen um so heller und sonniger wurde es plötzlich.

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Upfff hier waren dann doch die Steighilfen ganz nützlich. Im Rhytmus 10 Schritte laufen und gefühlte 2 Min schnaufen – kamen wir zwar recht langsam aber kontinuierlich dem Ziel immer näher und auch für den Hund war das langsame Tempo sehr angenehm.

Die erste Aussicht auf den Belchen war einfach ein Genuß und Belohnung.

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Erfolgreich kämpften wir uns – wie auch die andere Gruppe, die ich dann beim Anstieg wieder traf, hier den Rest des Berghanges hinauf. Ein erleichter Seufzer bei dem Anblick ….

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…. geschafft und der Ausblick war einfach überwältigend … hin zum Feldberg ….

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…. und in die weitere Umgebung.

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Allerdings meinen Plan mich hier gemütlich auszuruhen und die Sonne zu genießen machte ein heftiger Wind leider zunichte. Also nur kurze Fotopause und mal kurz was gegessen ….

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…. und schnell machten wir uns auf den Rückweg, der uns allerdings dann direkt zur Krunkelbachhütte führte, wo ich dann tatsächlich mal eine längere Pause machen wollte.

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Wunderschön und geschützt ging es durch einen richtigen Märchenwald.

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Oben am Hang kann man die Hütte erkennen – hier kann man u.a. auch übernachten – Rodel ausleihen oder wenn man Hausgast ist auch mal in den dampfenden Hotpot sitzen.

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Die Hütte war erwartungsgemäß proppevoll und ziemlich überhitzt – so daß ich mir nur was zum Trinken und Essen holte und mich draußen geschützt in die Sonne setzte.

Ein Blick hier zurück zum Herzogenhorn – war ich tatsächlich dort oben ?

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Gemütlich über die gewalzte Rodelstrecke ging es dann auf dem direkten Weg hinunter über den Schneeschuhpfad nach Bernau Hof zurück.

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Bei herrlichem Sonnenschein – allerdings schon recht schweren Schnee – immer abwärts …. welch ein Glück, daß wir nun keinen Aufstieg mehr hatten. Kurz vor Ende fand ich noch einen sehr schönen Platz für ein Sonnenbad.

Ein herrlicher Tag heute von Beginn bis zum Ende der Runde auf viele gut gelaunte Menschen getroffen, die alle so begeistert über diese schöne Schneelandschaft waren.

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Die Runde ist mit 8 km aber ca 490 Höhenmeter doch als schwer einzustufen.

https://www.komoot.de/tour/14234460

 

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Schneeschuhpfad Jägersteig

Eine etwas nebelige Angelegenheit war das heute am Schluchsee. Der Jägersteig – ein schöner Schneeschuhtrail ca. 5.5 km  war geplant.

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Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit – aber da u.a. auch Regen angesagt war, war ich aber schon froh, daß es dort oben nur nebelig war und am Anfang nur ganz leichter Schneefall war.  Die Tour geht am Ortsausgang Schluchsee los und schlängelt sich mit einem schönen Waldpfad hinauf zur ersten Aussicht hinunter zum teils zugefrorenen Schluchsee.

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Weiter nach oben geht es über den Jägersteig zur Raststätte wo ich erst im Frühjahr eine Frühstückspause eingelegt hatte – hier hat man eine schöne Aussicht hinunter ins Tal und auf den Ort Schluchsee. Heute legten wir hier unsere Rast im Stehen ein – ich hatte vergessen meinen Schneebesen mitzunehmen :-)

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Heute waren die Bilder eher nur Schwarz-Weiß ….wobei kurz nach der Raststätte spickelte dann doch noch die Sonne ganz plötzlich durch.

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Von dort aus ging es dann diesmal in die andere Richtung und wieder hinab ins Tal.

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In Teil der Tour gab es auch noch genügend Schneegrundlage für die Schneeschuhe – durch den Wald zu Beginn der Runde hätte man auch ohne auskommen können. Wobei ich immer ganz froh bin, da man mit den Schneeschuhen nicht auf unerwarterten Eisplatten, die sich evt auch mal unter dem Schnee  verstecken können, ausrutscht.

Upps und plötzlich gab es sogar blauen Himmel.

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Gemütlich ging es bergab hinunter zum Startpunkt.

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Eine schöne gemütliche Runde, die man gut in 2 Std mit Rast schaffen kann zumindest wenn die Schneemenge nicht so tief ist.

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Uracher Wasserfall – Gütersteiner Wasserfall

Abschied von den kalten Temperaturen sowie auch von der Schneelandschaft verkünden die Vorhersagen für die nächsten Tage. Also nix wie raus und schnell noch einen festgefrorenen Wasserfall begutachten, wenn es die Kälte schon mal möglich macht. Der große Wanderparkplatz war um 9 Uhr schon mit einigen Autos bestückt – doch nichts zum Vergleich wie es dann bei meiner Rückkehr um 12.30 Uhr hier zuging. Aus allen Regionen des Umlandes standen die Autos und jeder versuchte doch noch ein paar Sonnenstrahlen und Winterimpressionen zu erhaschen. Ich bin zwar nicht menschenscheu aber in solchen Völkerwanderungen bin ich dann doch recht ungern unterwegs. So hatte ich Glück zu meiner Wanderzeit hielten sich letztendlich hier nur verrückte Eiskletterer oder Fotografen auf :-)

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Der Weg führt erst mal entlang des Bachlaufes – am frühen Morgen somit eben im Schatten bei ca. – 5 C was ja nach den letzten Nächten schon fast warm war. Aber oben am Albtrauf schien schon schön die Sonne – Vorfreude für den 2. Teil der Strecke.

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Schon unten am Parkplatz wurde von der Gemeinde darauf verwiesen, daß die Treppen zum Wasserfall aufgrund der Eisglätte gesperrt seien. Hier dann die erste Aussicht auf den gefrorenen Abgang.

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Das Wasser hatte sich wirklich jeden Weg zum abfließen gesucht – eben auch den, der eigentlich für die Wanderer vorgesehen war.

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Einige Kinder und Erwachsene erfreuten sich hier schon an den rutschigen Stellen – ich beglückwünschte mich zu der Entscheidung die Spikes für die Schuhe in den Rucksack getan zu haben und so erfolgte erst mal eine Zwangspause für den Hund und ich stieg mit anderen Fotografen hier vorsichtig hoch. Manche waren behangen mit Stativ und großen Kameras. Da bin ich schon froh über meine kleine Kompakte, die wohlbehalten in meiner Jackentasche transportiert werden kann.  ACHTUNG – auf keinen Fall hier ohne entsprechende Ausrüstung den Aufstieg wagen und man sollte hier auch klettertechnisch nicht ganz ungeschickt sein, da man sich auch mal über einen Baumstamm hangeln muss. Und auf keinen Fall hier allein hochgehen.

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Wunderschön war alles hier noch gefroren – die Bilder können das gar nicht wiedergeben .

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Nach den heutigen Mittagstemperaturen dürften einige von diesen Zapfen nicht mehr hängen. Es war also eine einmal letzte Gelegenheit.

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Ausblick durch die Eiszapfen hinüber zur Ruine.

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Wir hatten hier oben wirklich jede Menge Spaß. Einige waren die Tage davor schon mal oben und berichteten, daß der Eisvorhang fast komplett geschlossen war.

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Nachdem ich beim Aufstieg feststellte, daß nur ein kleiner Teil der Treppen wirklich nicht begehbar war – der Rest aber oben sehr gut mit Laub und Dreck einigermaßen rutschsicher war, holte ich den Hund, der unten gewartet hat nach und wir liefen oben über den normalen Wanderweg Richtung Gültsteiner Wasserfälle weiter.

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Hier hatten wir den Wanderweg ca. 1 Stunde für uns ganz allein.

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Hier noch einmal die Aussicht auf die Ruine ganz weit in der Ferne.

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Auch auf diesem schmalen Pfad, der immer wieder auch mit Schnee und Eis bedeckt war behielt ich die Spikes an den Schuhen sicherheitshalber an.

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Nach ca 1 Stunde erreichten wir die Gütersteiner Wasserfälle wo dann schon mehr Wanderer unterwegs waren.

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Erik war heute extrem gut drauf – liebt er doch diese schmalen Pfade nur beim Abstieg hier hatte ich ihn fest im Griff und so konnte ich ihn geschickt um die Eisplatten herumlotsen.

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Der schmale Zulauf zum Abgang.

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Auch hier hatte wohl einer vergessen zu “streuen” ;-) man konnte aber an der Seite gut ausweichen.

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Im Tal hatte es an manchen Hängen gar keinen Schnee mehr – genau richtig für unsere Rast und dann noch in der Sonne mit einer gigantischen Aussicht fand ich unerhofft das Beste was ein Wanderweg zu bieten hat ….

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… nicht nur eine Himmelsliege – nein eine Himmelsschaukel und die sogar unbesetzt.  Keine Frage wo ich die nächsten 30 Min verbracht habe :-)

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Was für eine schöne Runde heute – lauter nette Menschen getroffen und dann noch so den letzten Sonnenschein für die nächsten Tage genossen – prima alles richtig gemacht.

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Nach ca. 3 Std und ca. 8 km erreichten wir wieder den Wanderparplatz, der inzwischen aus den Nähten platzte. Hier noch ein Rückblick auf die Bergkette wo wir waren.

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